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Thema: "Abgefahrn": Strom aus dem WLAN Hotspot  (Gelesen 9253 mal)

DI°G
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« am: Montag Januar 11, 2010, 22:37:33 »

Hi,

nicht, dass ich so ein Teil brauchen würde, aber Handys übers WLAN aufzuladen, finde ich einfach: Abgefahrn!  Cool

Das soll angeblich mit einer kleinen, weißen Kunststoffdose, dem RCA Airnergy möglich sein.  O_o

Aber schaut nur selbst: Klick

Gruß,

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« Antworten #1 am: Montag Januar 11, 2010, 22:50:16 »

Wow, sowas sollten zukünftige Handys und Laptops mal standardmäßig eingebaut haben ja
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m.sch
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« Antworten #2 am: Dienstag Januar 12, 2010, 00:51:33 »

Ist ja Irre was die alles erfinden  O_o saugt der alle elektromagnetische Wellen einer bestimmten frequenz auf  hilfe ?
man könnte seinen Nachbarn mal zum aufladen missbrauchen  Roll Eyes

diese Technik hat bestimmt viel potenzial für Betrüger,in der nähe eines Radiosenders könnte man bestimmt genug Strom erzeugen um seinen rechner damit zubetreiben  O_o  ( mit einem anbepassten nachbau )


nichts ist unmöglich,Funkwellenklau  *
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@meiseAC
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« Antworten #3 am: Dienstag Januar 12, 2010, 06:49:10 »

Ist ja Irre was die alles erfinden  O_o saugt der alle elektromagnetische Wellen einer bestimmten frequenz auf  hilfe ?
man könnte seinen Nachbarn mal zum aufladen missbrauchen  Roll Eyes

diese Technik hat bestimmt viel potenzial für Betrüger,in der nähe eines Radiosenders könnte man bestimmt genug Strom erzeugen um seinen rechner damit zubetreiben  O_o  ( mit einem anbepassten nachbau )


nichts ist unmöglich,Funkwellenklau  *

Gab es alles schon.

Eduard Rhein beschrieb bereits in seinem Buch Wunder der Wellen 1. Auflage (erschienen 1935) das Hamburger Lichtwunder. Ich selbst bin im Besitz einer späteren Auflage aus den 50ger Jahren.



Hier hatten Hamburger Gartenlaubenbesitzer den örtlichen Radiosender angezapft indem sie eine Aussenantenne (langer gespannter Draht) mit Lampen verbunden haben und diese geerdet haben.

Damit haben sie ihre Gartenhäuser beleuchtet, bis ein Gericht dem treiben ein Ende gemacht hat.

Wer in der Nähe eines starken Senders wohnt, kann sich selbst einen Schwingkreis aufbauen, diesen mittels Drehkondensator abstimmen und mal die Spannung messen die entnommen werden kann. Klar ist aber das nur einige mA fließen.

Übrigens:

Mein erstes Elektrobuch das ich heute noch wie einen Schatz hüte stammt ebenfalls von Eduard Rhein. Der Titel lautet Du und die Elektrizität. Hier besitze ich ein Original in altdeutscher Schrift von 1940.  *g*

Viele Grüße

meiseac
« Letzte Änderung: Dienstag Januar 12, 2010, 08:23:13 von @meiseAC » Gespeichert

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« Antworten #4 am: Dienstag Januar 12, 2010, 08:13:53 »

Hi,

gehört hatte ich davon auch schon, zuletzt als Nokia an der Entwicklung entsprechender Akkus arbeitete,

doch das klang nach Zukunftsmusik und nicht nach einer praktikablen, alltagstauglichen Lösung.

Besonders spannend finde ich den zweiten Teil des Videos, wo der Prototyp des "Energie-Sammlers" im Akku-Format gezeigt wird.

Gruß,

  
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« Antworten #5 am: Dienstag Januar 12, 2010, 10:30:42 »

Also dass das vom Prinzip her funktioniert, da gestehe ich zu.

Wie praktikabel das sein soll, da stellen sich mir aber einige Fragen:

- Wie geht das Laden eines Gerätes nun genau? Wenn ich das richtig verstehe, befindet sich in dem Airnergy ein Akku, der (sehr) langsam geladen wird. Anschliessend kann mit dieser Akkuladung per USB-Kabel ein anderes Gerät aufgeladen werden.

- Wie lange dauert es, bis der Akku im Airnergy geladen ist?

- Welche Kapazität hat das Ding?

- Wie weit vom WLAN-Sender bzw. Access-Point entfernt funktioniert das Laden des Airnergy noch? Wie wirkt sich die Entfernung auf die Ladedauer aus? Man bedenke: Normale WLAN-Sender haben eine Sendeleistung von 20-60mW, davon wiederum wird man vermutlich nur einen Bruchteil nutzen können...

- Wie wirkt sich so ein Airnergy auf die Signalqualität bzw. den Empfang der anderen WLAN-Geräte aus? Hier wird es zwangsläufig Einbussen geben!

- Werden auch andere Funksender in einem ähnlichen Frequenzbereich belastet?

- Nehmen wir einfach mal ein Rechenbeispiel: eine kleine 1.2V NiMH-Zelle soll geladen werden. Kapazität: 800mAh.
Beim Laden rechnet man durch Verluste die Nennkapazität mal 1.4. Da der Akku im Airnergy auch erst geladen werden muss, multiplizieren sich die Verluste. Wir benötigen also 0.8Ah * 1.4 * 1.4 = ca. 1.6Ah. Das macht bei 1.2V ca. 1.9Wh.
Das Airnergy selbst wird auch noch eine Verlustleistung haben, es ist ja wohl kein Perpetuum Mobile, also rechnen wir besser mit mindestens 2Wh. Sagen wir, wir haben 20mW nutzbare Sendeleistung (was sehr optimistisch geschätzt wäre), dann würde das Laden 100 Stunden dauern, also mehr als vier Tage.

- Was ist, wenn mehrere Leute so ein Airnergy besitzen und am gleichen Ort laden wollen? …

Edit: Achja, und zum genannten Anwendungszweck des Autors des im ersten Post verlinkten Artikels kann ich nur sagen:
Was soll bitte der Vorteil sein, das das Handy zu Hause an so einem Ding zu laden? Ich muss es ja immer noch anstöpseln, nämlich an das Airnergy, wieso dann nicht gleich an das ordentliche Ladegerät anstöpseln?
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« Antworten #6 am: Dienstag Januar 12, 2010, 14:40:28 »

Hi,

[...]
- Wie wirkt sich so ein Airnergy auf die Signalqualität bzw. den Empfang der anderen WLAN-Geräte aus? Hier wird es zwangsläufig Einbussen geben!

- Werden auch andere Funksender in einem ähnlichen Frequenzbereich belastet?
[...]

Das würde mich auch interessieren. Und, ob die Teile in Deutschland zugelassen werden!  *g*

Gruß,
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« Antworten #7 am: Dienstag Januar 12, 2010, 16:04:52 »

Laut E.T. würde es 100 Stunden dauern.

Was würde da helfen? Genau, ein WLAN Router mit der 100fachen Ausgangsleistung.
Dann hätten wir einen WLAN Router mit 2-6 Watt und könnten das Handy in 1 Stunde laden.

Somit wäre der WLAN Empfang auch deutlich besser  Smiley
Das wird das Gesundheitsministerium wahrscheinlich aber nicht mehr genehmigen  *
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« Antworten #8 am: Dienstag Januar 12, 2010, 19:36:58 »


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meiseac


Bei der Lampe fällt mir gerade auch etwas ein,es gab doch mal dieses CB-Funk ( ende 70 anfang 80'er ).
Und ein Kumpel hatte in seinem Wagen so ein Teil,der hielt dann mal eine ausgebaute Neonröhre an seine CB-Funkantenne
drückte dann seine Mikrofontaste und die leuchtete als wäre sie eingebaut gewesen  O_o  ja
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« Antworten #9 am: Dienstag Januar 12, 2010, 20:28:33 »

Ja, so ordentliche Funkmasten, sei es terrestrisches Radio und TV oder eben nur schon Kurzwellenfunk haben teilweise ziemlich Dampf.

Bei CB-Funk gibt es afaik offiziell keine Leistungsbeschränkung, Radio- und TV-Sender bringen eine Leistung in der Grössenordnung von 1-100kW (!).

Wir reden also hierbei von Kilowatt, nicht mehr Milliwatt, das ist ein Faktor von einer Million dazwischen. Wer in der Nähe eines Radiosenders wohnt, kennt das, dass Leuchtstoffröhren von alleine leuchten. Das ist möglich. Aber das ist eine ganz andere Dimension als WLAN.
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