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Thema: ntoskrnl.exe Fehler bei Systemstart  (Gelesen 10937 mal)

Ovaron
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« am: Dienstag Juli 15, 2008, 14:42:48 »

Hi!

Ich hab ein Problem mit dem PC meiner Freundin. Seit einiger Zeit kommt folgende Fehlermeldung beim Systemstart:

NTOSKRNL.exe wurde nicht gefunden oder ist beschädigt.
Installieren sie ein exemplar der obengenanten Datei erneut.

Das seltsame dabei ist, das die Fehlermeldung nur bei Kaltstarts (--> PC war längere Zeit ausgeschaltet) auftritt. Wenn die Fehlermeldung erscheint, und ich einige Zeit für einen Systemneustart warte, startet Windows auch ganz normal.

Zuerst hab ich die neue Maus aus Urheber verdächtigt, da das Problem ungefähr zeitgleich mit dem Mauswechsel auftrat. Die Maus hat eine farbenwechselnde LED, die leider auch bei ausgeschaltetem PC über USB mit Strom versorgt wird, und somit andauernd leuchtet (ausgenommen ich schalte den PC komplett über das Netzteil aus).
Ein Mauswechsel brachte jedoch leider keine Abhilfe bzw. zumindest trat das Problem auch mit einer anderen Maus wieder auf.

Als nächstes hab ich ein Backup eingespielt, das ich vor einem Jahr nach dem aufsetzen des Systems erstellt hab. Der Fehler war damals definitiv noch nicht da, tritt jedoch wieder auf. Für das Backup wurde die Windows-Partition (C:) neu formatiert, die Programm/Datenpartition (D:) blieb unberührt.
Der Fehler tritt jedoch trotz Einspielens des Backups noch immer auf.

Ich bin im Moment ratlos, und weiß nicht, was ich noch tun kann. Google spuckt leider auch nichts hilfreiches aus. Was ich mir noch denken kann, wäre ein Defekt der Festplatte / des Controllers, weil der Fehler nur bei Kaltstarts auftritt. Dagegen spricht jedoch, dass man beim Betrieb nichts von einer Beeinträchtigung der Festplatte bemerkt.

Könnt ihr mir vielleicht helfen?
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« Antworten #1 am: Dienstag Juli 15, 2008, 20:01:36 »

Schon ausprobiert?
http://www.pcmasters.de/forum/anwendungssoftware/6255-ntoskrnl-exe-fehlt-defekt.html

bzw. hier mal gucken:
http://www.administrator.de/index.php?x=7&y=4&query=ntoskrnl.exe&what=all&mod=search&searchsource=homepage

Gruß
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Ovaron
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« Antworten #2 am: Dienstag Juli 15, 2008, 20:38:32 »

Ich hab den ersten Thread selbst bei Google gefunden ... ein ersetzen der Datei half aber nicht. Der zweite Link hilft leider auch nicht weiter.

Die Festplatte hab ich gerade mit den SeaTools überprüft. Alle Tests bestanden, nur den SMART-Status kann ich nicht auslesen lassen. Jetzt lass ich dann memtest86 durchlaufen.

Edit: memtest 86 hat auch keinen Fehler gefunden. Was nun ?  Frust
« Letzte Änderung: Mittwoch Juli 16, 2008, 10:02:06 von Ovaron » Gespeichert

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« Antworten #3 am: Montag August 04, 2008, 21:56:55 »

Hallo Ovaron,

deinen Thread hab ich vor kurzem erst gefunden.

Auch mein PC leidet an einem Problem, das verhindert, dass dieser nach einem Kaltstart ordentlich hochgefahren werden kann. Das System stürzt während des Startvorgangs entweder ganz ohne Meldung oder mit Bluescreen (unterschiedliche Fehlermeldungen) ab. Meist sind dann 4-6 Versuche notwendig um Windows XP zu starten.

Auch bei mir scheint die Datei NTOSKRNL.exe den Fehler zu verursachen. Diese wird zwar nicht explizit als Fehlerursache während des Starts benannt, es lässt sich aber aus den Log-Dateien herauslesen.

Ein Austausch der Datei NTOSKRNL.exe mit Hilfe der Wiederherstellungskonsole war erfolglos. Der PC startete darauf hin gar nicht mehr.

memtest86+ meldet keine Fehler und auch nach der Ausführung von chkdsk ist das Problem noch in gleicher Form vorhanden.

Vielleicht hast du ja mittlerweile schon neue Erkenntnisse oder hast das Problem womöglich schon gelöst. Würde mich über Anregungen oder Tipps sehr freuen.
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Passat
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« Antworten #4 am: Montag August 04, 2008, 22:41:28 »

HI !
Dieses HIER sollte dir weiterhelfen  Smiley
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Ovaron
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« Antworten #5 am: Donnerstag Oktober 09, 2008, 10:17:12 »

Ich grab den Thread hier mal aus, weil ich mich jetzt wieder mit dem Problem beschäftige.

HI !
Dieses HIER sollte dir weiterhelfen  Smiley

Danke für den Tipp. Ich hab das früher mal probiert. Hat aber leider nichts gebracht.


@hooz

scheint so, als ob du das gleiche Problem hast. Bei mir haben sich mittlerweile neue Symptome ergeben, daher werd ich hier genau protokollieren, was passiert, und wie ich vorgehe. Vielleicht hilft es dir ja.

Neue Symptome:

  • Sehr oft beim Booten wird die Partition D: auf Fehler überprüft. Zuvor kommt immer der altbekannte Fehler. Wenn der Systemstart dann mal funktioniert, kommt die Fehlerüberprüfung.
  • Zeitweise kommt beim Systemstart noch ein Bluescreen ("machine_check_exception") dazu
  • WLAN-Karte funktioniert teilweise nach dem Booten nicht. Ob das jetzt ein Symptom ist, dass mit dem ursprünglichen Problem in Zusammenhang steht, weiß ich nicht.

Bis auf das Mainboard, CPU und RAM bin ich in der Lage, alles auszutauschen und zu testen.

System:

CPU: AMD 64 3200+
Mainboard: Asus A8N-E Nforce4 Ultra
RAM: 512 MB Samsung DDR-RAM
HDD: 160 GB SATA Seagate-Platte
Grafikkarte: Asus ATI Radeon X1600Pro
Netzteil:Chieftech 380W ATX2.X

Vorgehen beim Testen:

1.) HDD testen

Partitionen der alten HDD auf neue HDD "klonen", neue HDD einbauen, SATA-Kabel tauschen.

Ergebnis: Problem besteht weiterhin, auch mit neuer HDD.


2.) Unnötige Komponenten abstecken/testen

WLAN-Karte ausbauen, optische Laufwerke abstecken.

Ergebnis: Problem besteht weiterhin, IDE Laufwerke sind aber notwendig, damit PC bootet.

3.)Speichertests

memtest86 durchführen. Speicher in anderem Sockel testen.

Ergebnis: Problem besteht weiterhin, kein Fehler im RAM.


4.) Chipsatz-Temperatur prüfen

Der Chipsatzlüfter ist unerträglich laut, deswegen hab ich ihn vor einem Jahr abgesteckt. Ich werd mal schauen, wie stark die Temperatur in Spielen/unter Prime ansteigt.


Ergebnis: wurde nicht sonderlich warm, aber 3 verschiedene Programme haben 3 verschiedene Temperaturen geliefert.


5.) SATA-Kabel von anderem PC ausprobieren

definitiv funktionierendes Kabel ausprobieren


Ergebnis: hat nichts gebracht

6.) WinXP neu aufsetzen


Ergebnis: blank installiertes Windows lief einwandfrei. Allerdings hab ich auf einer anderen Festplatte und mit anderem Netzteil installiert. Die Installation ist erst beim 3. Mal angelaufen, vermute einen Mainboarddefekt.

7.) Netzteil testen

Mainboard komplett ausbauen und in anderes Gehäuse mit anderem Netzteil verbauen.

Ergebnis: PC lief eigentlich ganz gut, allerdings hat die Windows-Installation erst beim 3. Mal hingehauhen. Sollte das Mainboard nicht die Fehlerursache sein, tausche ich das Netzteil.


Ich halt euch auf dem Laufenden, vielleich hilft dieser Thread ja einigen Leuten, die das gleiche Problem haben.

PS: Ich komm mir vor wie Dr. House * Leider hab ich keine Sklaven, denen ich die Tests aufbürden kann.
« Letzte Änderung: Samstag Oktober 18, 2008, 17:24:25 von Ovaron » Gespeichert

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« Antworten #6 am: Samstag Oktober 11, 2008, 14:58:44 »

Ich hab wohl ein Problem :-/

Der PC kommt nicht über den POST hinaus. Er biepst ganz normal, wie bei jedem start, ich komm jedoch nicht ins BIOS, und auch nicht über das ASUS-Bootlogo hinaus.

Was kann da sein? was kann ich machen?

Vor 2 Tagen hat der Bootvorgang noch geklappt. Heute morgen hab ich den PC dann ausgesaugt, weil er ziemlich staubig war (war aber vorsichtig dabei) und hab die WLAN-Karte und die beiden IDE-Laufwerke abgesteckt.

edit: sehr seltsam, der PC bootet nicht ohne IDE-Laufwerke (das sind bei mir nur optische Laufwerke). Hat das jemand schon erlebt?

edit2: Heute hab ich das Mainboard eingeschickt. Zeitweise haben die Festplatten gesponnen, zeitweise die PS2-Tastatur nicht funktioniert und unter Linux hat nach 5 Minuten kein USB-Anschluss mehr funktioniert. Hoffentlich ist das Mainboard wirklich der Grund, es sollte in 4-6 Wochen wieder da sein.
« Letzte Änderung: Samstag Oktober 18, 2008, 17:25:59 von Ovaron » Gespeichert

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« Antworten #7 am: Dienstag Februar 24, 2009, 16:45:13 »

Hi!

Das Mainboard war mittlerweile 2 Mal beim Service. Beim ersten mal wurde nur der Lüfter getauscht, dieses Mal das Problem mit den USB und PS2-Anschlüssen behoben.
Leider funktionieren keine SATA-Platten mehr. Kann das sein, dass das Mainboard mit einem defekten Controller aus dem Service zurückkommt ? Das darf doch eigentlich nicht möglich sein!

Oder gibts vielleicht einen Grund, warum die Platten nicht funktionieren? Ich hab 3 verschiedene Platten mit 4 verschiedenen SATA-Kabeln ausprobiert, und zwar auf allen 4 SATA-Ports. CMOS-Reset hab ich durchgeführt, im BIOS sind die SATA-Ports aktiviert.
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« Antworten #8 am: Dienstag Februar 24, 2009, 16:53:36 »

Es sollte zwar nicht vorkommen, aber kann natürlich trotzdem passieren. Wenn drei Festplatten mit unterschiedlichen Kabeln nicht erkannt werden, dann sieht es nach einer toten Southbridge aus.

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« Antworten #9 am: Dienstag Februar 24, 2009, 17:02:49 »

Bei dem Mainboard ist die Southbridge in die Northbridge integriert .. wäre doch komisch, wenn da nur eine Funktion vom defekt betroffen wäre :/

Ist der Asus-Support denn immer so schlecht ? Die brauchen jeweils 6-8 Wochen und dann funktioniert das Board erst recht nicht  Sauer
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« Antworten #10 am: Dienstag Februar 24, 2009, 17:14:03 »

Finde ich überhaupt nicht. Wenn man keinen Schraubenzieher durch den Chip treibt, dann kann sehr wohl nur ein Teil betroffen sein....ein kleiner Kratzer auf einer Leiterbahn oder ein defekter Transistor und schon erkennt das Board zwar keine SATA-Geräte mehr, aber der Rest läuft einwandfruchtig.

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« Antworten #11 am: Dienstag Februar 24, 2009, 17:22:34 »

Hallöchen

"Einwandfruchtig"?

Fäustchen, dass mundet mir...wie siehts aus mit einem virtuellen Obstler....hat zwar wenig Vitamine, aber is trotzdem nicht zu verachten *g*

@Ovaron:

Asus hatte früher und hat auch heute den Ruf, servicetechnisch nicht ganz den Ansprüchen zu genügen, die sich für ein so großes und weitreichendes Unternehmen eigentlich gehören Wink

Mein Tipp für das nächste mal, EVGA. Da schickst du ein kaputtes Board ein und hast nach 7 - 10 Tagen ein neues Wink

Tschö
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« Antworten #12 am: Dienstag Februar 24, 2009, 17:30:35 »

Danke für eure Antworten!

Ich werd Asus wohl in Zukunft meiden ... Gott sei Dank laufen meine anderen Asus-Boards noch ohne Probleme und mussten bis jetzt nicht zum Service, davor graust mir jetzt schon!

Mit EVGA hab ich bis jetzt noch nicht zu tun gehabt, scheint sich jedoch um die gehobene Klasse zu handeln. Ich hab auch bei einem Händler schon gehört, dass die ein sehr gutes Service haben, wenn da nur der Preis nicht wäre und sie mehr Intel-Chipsätze verbauen würden, wäre das eine echte Alternative!
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« Antworten #13 am: Dienstag Februar 24, 2009, 17:35:29 »

Hallöchen

Der EVGA-Service ist mit dem Auto 20 Minuten von mir weg. Ich bin da mal direkt hingefahren. Board "unter dem Arm" und die Rechnung mit dabei. Das Ding wurde 1:1 ausgetauscht. Hier heisst es halt, wenn du für ein Board 200 - 250 € zahlst, dann hast du sowas zu erwarten.... .

Jedoch heisst das auch, dass ich bei Boards der 60 - 150 € Klasse zu mindest auch einen Service erwarten kann, der diesen Namen auch verdient und dem Kunden nicht das Gefühl gibt, man handle mit Elektroschrott. Zudem ist es ja dann "auch immer noch besser länger warten zu müssen, als überhaupt keinen Anspruch auf Serviceleistung zu haben"...pfff. Nein

Tschö
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« Antworten #14 am: Dienstag Februar 24, 2009, 18:00:17 »

Nur weil einmal der Service nicht geklappt hat, würde ich nicht einen Hersteller meiden. Auch der Glaube die anderen Hersteller während wesentlich besser, ist irrig --> Du kannst immer reinfallen.

Was EVGA angeht: Wenn man bereit ist für Boards ab 160€ bis über 400€ zu zahlen, dann kann man natürlich auch einen  guten Service erwarten.....ob das immer so gut klappt wie bei jemandem der als Mitarbeiter der Fachpresse bekannt ist, steht auf einem anderen Blatt.

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