Das kommt wohl sehr darauf an...bei einer OEM/SB-Linzenz können sie Dir natürlich über die EULA vorschreiben, dass das nur mit dem verkauften Rechner genutzt werden darf (darauf bezieht sich auch Heise wenn ich es richtig verstanden habe). Wenn es sich aber um eine
nicht mit einem Rechner verkaufte Vollversion handelt, werden sie schlechte Karten haben --> Du darfst (noch

) Deinen Rechner sooft verändern wie Du es möchtest.
Beim Rest ist es ein Frage, wie sie den Datenschutz sichern --> wenn das irgendwie konform gemacht wird und sie bei Ihren Eingriffen wirklich die Rechte jedes einzelnen Landes berücksichtigen können, dann wird man ihnen wirklich nichts können. Interessant wird es aber, wer denn haftet wenn MS ein Fehler unterläuft...man stelle sich vor, dass sie damit alle PCs einer weltweit operierenden Firma für 3 Tage kaltstellen

.
Wie Heise schon so schön sagt: Wenn es wirklich so schlimm wird, dann werden v.a. im prof. Bereich die Alternativen zu Win blühen und gedeihen --> keine Firma kann und darf solche Sicherheitsrisiken wie eine instabile Online-Überprüfung eingehen (ich denke nur an den medizinischen Sektor) und außerdem wird ja auch der Einsatz von Gruppenlizenzen deutlich erschwert (jede einzelne muss aktiviert werden) und so wird sich sicherlich so manche Firma einen Wechsel überlegen und v.a. nach anderen Optionen suchen. Was ist außerdem mit PCs ohne Internetanschluss? Geht dann nach 3 Monaten das Vista nicht mehr, weil die Überprüfung fehlschlägt?
Sollte alles so kommen, dann könnte es ernsthaft sein das MS sich kräftig ins Knie geschossen hat.
Grüße
P.S.: Aber eines muss man zugeben auch wenn es schwerfällt: Eigtl haben wir als Usergemeinde uns den ganzen Schrott selber eingebrockt...nur wenige von uns werden nicht schon irgendwann mal ein Programm gegen die Lizenz verwendet haben und wenn ich mir überlege, wie es noch zu Zeiten von 2000/ME war - da hatte ja jeder nur eine Lizenz und fünf Rechner. Das sich alle Hersteller gegen sowas wehren, finde ich durchaus verständlich.