Warum sollte es anders sein, wenn Windows auf einem Linuxkernel basieren würde? Trotzdem würde sich MS nicht an offene Standards halten usw. Es geht ja darum, dass du das OS benutzen kannst, dass du willst. Und zwar so, dass die Dateien kompatibel bleiben, Stichwort Interoperabilität. Man ist nicht umsonst Marktführer? Das halte ich für ein Gerücht. Selbst Windows 7 basiert noch auf dem NT-Kernel der maßgeblich von IBM mitentwickelt wurde.
Linux IST OpenSource. Linux ist allein mit diesem Hintergedanken entstanden ein FREIES OS bereitzustellen. Der werte Herr Torvalds hätte genauso ein programmierten Kernel kommerziell vertreiben können, hat er aber nicht. Komisches Argument, wenn sie sich anders verhalten würden, würden sie sich ander verhalten

. Es ist doch gerade FAKT dass man sich ander verhält.
Ja Wirtschaft funktioniert so, aber das Monopole reguliert werden (sollten?) hat nicht zuletzt Intel zu spüren bekommen. Es geht ja gerade darum, dass MS seine Monopolstellung auf eine Art und Weise festigt, dass Mitbewerber gar keine Chance bekommen auf einen fairen Wettbewerb. Bestes Beispiel DirectX: OpenGL unterlegen und "verhindert" einen fairen Wettbewerb, dadurch dass die Spiele nur unter Windows laufen. MS hätte DirectX genauso gut in OGL einbringen können. Und mal nebenbei, wie kommst du darauf, dass Linux/OpenSource v.a. durch Spenden finanziert werden? Schau mal hier:
http://news.magnus.de/software/artikel/wer-schreibt-den-linux-kernel-10-prozent-mehr-linux-entwickler.html Oha! Der Kernel wird also inzwischen von einem Großteil angestellter Programmierer entwickelt/geschrieben, die bei Schwergewichten wie Intel, IBM, Oracle oder Fujitsu arbeiten. Noch eine andere Quelle:
http://www.pro-linux.de/news/2008/12519.html 75% der Kernel Entwickler sind Angestellte, die genauso dafür verdienen und von ihrem Gehalt leben müssen, also erzähl nicht so einen Mist. Ebenso wird es sicherlich bei Projekten wie OpenOffice, Eclipse, Firefox usw usf aussehen.
Und mal so nebenbei, schonmal überlegt, auf welchem Kernel dein geliebtes OS-X basiert? Apple bedient sich da genauso aus der OpenSource Software (FreeBSD), nur ist hier der Unterschied, die BSD-Lizenz, die einen nicht zwingt das Ergebnis wieder zu veröffentlichen. Und der Safari basiert mit WebKit genauso auf OpenSource, übrigens aus der KDE HTML Rendringengine KHTML entstanden.
Macken? Ich hab hier schon diverse (K)Ubuntus installiert, auch bei Leuten die sonst kein Plan von PCs und Linux haben. Und beschwert haben die sich nie. Interessanterweise funktioniert das ganze, wenn auf Interoperabilität geachtet wird und Dateien kompatibel sind. OOXML ist doch auch wieder so ein Beispiel: es gibt bereits einen Industriestandard mit ODF, aber MS muss seinen trotz allem durchdrücken (und sieht OOXML inzwischen selbst als gescheitert). Und beim Firefox ist das ganze ja kein Problem: nehm einfach einen anderen Browser, z.b. Opera, oder einen der auf WebKit basiert. Dies kannst du übrigens unter Linux als auch Windows machen.
Letztlich soll ja jeder das einsetzen können was ihm am besten passt. Nur geht das mitunter meist nur schwer. Was nützt dir ein tolles Linux, wenn dein Office die Dateien nicht verarbeiten kann, die du geliefert bekommst? Was nützt es dir, wenn du die neusten Spiele spielen willst? Wären Windows und die diversen Linux Distributionen in einem FAIREN Wettbewerb, bin ich sicher, dass die Macken die du beobachtet hast sehr schnell beseitigt wären.