Hi,
Was findest du daran so schlimm, dass ich mir Gedanken darum mache, was die fürn flüssiges Metall verwenden und ob dieses vllt. umweltschädigend sein könnte?
Kurz gesagt: Nichts!, allerdings finde ich angesichts der Mengen anfallenden Elektronikschrotts Deine Besorgnis über
Flüssigmetall in CPU-Kühlern unverhältnismäßig. Und wer weiß: Vielleicht überlegt sich der Hersteller ja ausnahmsweise,
was mit seinem Produkt nach dem Ableben geschieht.
Den Elektronikschrott muss ich natürlich auch fachgerecht entsorgen, jedoch ist die Recycling da unkompliziert.
Für
Dich ist das mit Sicherheit unkompliziert, Du musst Dir einfach nur die Mühe machen das Zeug an der richtigen
Stelle abzugeben - doch danach beginnt immer noch der Dschungel, auch wenn Hersteller durch die gewachsene
Kundensensibilität mehr und mehr auf eine tatsächliche Entsorgung ihrer Produkte achten.
Tatsache ist aber nach wie vor das hier:
Nur etwa 25 Prozent des Elektroschrotts werden in der EU gesondert gesammelt und entsorgt - die restlichen 75 Prozent gehören zum "hidden flow" - dem versteckten Strom des E-Waste. Niemand weiß, was mit ihm geschieht, ob er gelagert, mit gewöhnlichem Müll zusammen entsorgt oder ins Ausland exportiert wird, um dort entweder wiederverwertet oder entsorgt zu werden. Ein Export der giftigen Abfälle würde gegen geltendes EU-Recht verstoßen.
[Greenpeace]
Von
unkompliziert sind wir also noch meilenweit entfernt!
Gruß,