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Autor Thema: Der perfekte Airflow im Gehäuse - Gibt es dazu Tipps und Tricks?  (Gelesen 5045 mal)

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Offline Robert71

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Der perfekte Airflow im Gehäuse - Gibt es dazu Tipps und Tricks?
« am: Montag September 15, 2008, 10:24:52 »
Hallo T3D-Team,

gibt es grundsätzliche Dinge, die bei Lüfterinstallationen zu beachten sind?
Klar - wenn alle Lüfter nur Luft hineinpusten kann das nicht funktionieren.
Aber sollte man zwingend berechnen das

- Genauso viel Luft hinein gepustet wird wie hinaus?
- Sollte man aus diesem Grunde nur einheitliche Lüfter nehmen?
- Kann ein Unterdruck im Gehäuse entstehen?
- Sollte man den Kamineffekt nutzen und stets oben die Luft rausjagen, oder lieber von oben hinein (wegen Grafikkartenabwärme) und zur Seite hinaus?
- Wie sieht es eigentlich mit der Abwärme hinter dem Board aus? Staut sich da viel Wärme?

...oder ist das Thema viel zu individuell (je nach Gehäuse, Mainboard, etc.) um darauf einzugehen?

Falls das Thema schon mal besprochen worden ist, bitte diese Anfrage löschen.
Lg
Robert

Offline Fox 1

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Re: Der perfekte Airflow im Gehäuse - Gibt es dazu Tipps und Tricks?
« Antwort #1 am: Montag September 15, 2008, 17:27:20 »
Ideal ist immer ein gleichmässiger luftstrom.
Die ersten dieser art die man fertig Kaufen konnte waren die Casetek 1018
Thermaltake hat dieses Case als Xaser-III und Chieftech als LBX verkauft.

Aber es wird meist ein leichter Überdruck angestrebt um staub aus dem Gehäuse zu halten.
Würde man mehr luft absaugen als Reinblasen,
würde das gehäuse an den Undichten stellen sehr schnell mit staubablagerungen übersäht werden.
Und die Inneren Lüfter würden ebnfalss schneller verschmutzen da die luft nicht mehr nur durch die Filter kommt.

Grundsätzlich kann man sagen
Ein lüfter in der front und einer hinten sind schon mal eine solide Grundlage für ne anständige Belüftung.
Die luft sollte den rechner immer nach hinten verlassen wenn möglich.
Wenn in der Seite ein lüfter vorhanden ist wird meist aucheiner noch ins dach gebaut um dem netzteil wärme abzunehmen.

Offline Robert71

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Re: Der perfekte Airflow im Gehäuse - Gibt es dazu Tipps und Tricks?
« Antwort #2 am: Dienstag September 16, 2008, 09:38:29 »
Hi Fox,
Danke für die prompte Antwort. Ich muss mal vor dem Gehäuse eine Rauchen und mal sehen wie sich der Dunst so verteilt, in welche Richtung der fließt. Das mit dem Überdruck teste ich mal. Ich habe das Gefühl das meine Lüfter mehr raussaugen als Luft hineintransportieren...

Noch mal ne Frage vom Laien:

Bei normaler Kühlung einer CPU mit Luft läuft der CPU Lüfter nach dem Ausschalten noch ein paar Sekunden nach bis er sich abstellt. Bei Wasserkühlungen geht das ja nicht. Ist das schädlich für den Prozzi wenn von jetzt auf gleich die Kühlung abgeschaltet wird? Nun gut, der Kühlkörper einer Wasserkühlung wird ja nicht so heiß wie ein Lüfter....

Danke für Deine Antwort.
Robert

Offline Fox 1

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Re: Der perfekte Airflow im Gehäuse - Gibt es dazu Tipps und Tricks?
« Antwort #3 am: Dienstag September 16, 2008, 15:23:45 »
Bei CPU´s läuft der lüfter nur aus nicht nach.
Denn nachlauft gibt es bei eingen Netzteilen.

Wenn der rechner aus ist muss auch nicht mehr gekühlt werden, somit ist das auch bei ner wasserkühlung unkritisch.
Wichtig ist nur das der Wasserkreislauf simultan mit dem Rechnerstart in bewegung kommt.
Daher wurde zu anfangszeiten mit relais gebastelt damit die Wakü mit demm Rechenr ein und ausgeschalted werden konnte.
Aber auch ne Wakü kommt nicht ohne Gehäuselüfter aus.

Wie oft konnte man lesen das das Mainboard hops gegangen ist, nur warum war am anfang nicht ganz klar.
Was haben die Hardcore es muss leise sein freaks gemacht, natürlich keinen einzigen lüfter mehr im gehäuse.
Nur leider gabs zu der zeit noch keine andere Kühlmöglichkeit für die Spannungswandler, sprich den Luftstrom vom CPU kühler.
Endresultat war dann das diese meist durch Überhitzung den Geist aufgaben und auch gleich noch die CPU mitnahmen.

Später kamm man dann drauf das die Wandeler doch ne Kühlung brauchen sonst sterben diese da die Netzteile
nich genug Luftaustausch ermöglichen, bedingt dürch die leisen Lüfter.

Festplatten benötigen ebenfalss ne Kühlung sonst werden diese nähmlich recht heiss.

Also ganz ohne Gehäuselüfter geht es numal kaum.

Edit:
Quelle
www.dau-alarm.de

Das pasiert beim Übertakten wenn die Kühlung nicht passt.
Die Spannungswandler haben sich selbst ausgelöted.
« Letzte Änderung: Dienstag September 16, 2008, 16:04:08 von Fox 1 »