Hallöchen,
schon immer war es ein Traum von mir, eine Wasserkühlung zu haben. Dieser Traum geriet nur mit der Zeit in Vergessenheit. Die Zeitung PC Games Hardware (kurz: PCGH) hat diesen bei mir wieder erweckt. In vier Teilen berichteten sie darüber, wie eine Wasserkühlung funktioniert, welche Bestandteile sie hat und einzelne Komponenten im Test gehabt. Dies fand ich natürlich sehr interessant und las jeden Artikel bestimmt vier bis fünf mal. Hinter war ich genug informiert und hatte mir einiges zusammengestellt. Dies hatte ich Zappa mal zum Überprüfen gegeben und er hat noch einige Tipps und Verbesserungen genannt.
Aber lange Rede, kurzer Sinn. Nun präsentiere ich Euch meine 1. Wakü:
Erstmal, wie es vorher ausgesehen hat:
http://pic.sysprofile.de/show.php?pic=kdk61965.jpghttp://pic.sysprofile.de/show.php?pic=ruN63250.jpgNun zum Umbau:Schon bei der Planung stellte ich fest, dass es nicht so leicht ist, die Radiatoren im Gehäuse unterzubringen. Zusammen mit meinem Vater einigten wir uns schließlich darauf, dass der 120er Radiator bei den Laufwerksschächten untergebracht wird und der 240er Radiator im Gehäuseboden befestigt wird.
Demontage:Wie gewohnt ging die Demontage problemlos von statten. Ich bastelte den Kühler für CPU und GPU schon an, derweil überprüfte mein Vater den Platz für die Radiatoren sowie die Pumpe. Schon bei der Planung ergab sich, dass der 120er Radiator vorne bei den Laufwerksschächten und der 240er Radiator am Gehäuseboden befestigt wird. Frohen Mutes ging ich mit meinem Vater zu OBI, um Feilen, Schrauben, Muttern, Sprengringe, einen Dremel und eine Trennscheibe. Mit dem Dremel und der Trennscheibe ging es erstmal nicht voran. Die Scheibe war biegsam. Daher fuhr ich schnell mit einem Freund noch mal zu OBI, um eine Trennscheibe mit Diamantbesetzung zu kaufen. Mit dieser ging es dann schleppend voran, da die Zähne sehr schnell verbraucht waren. Trotzdem machten wir weiter, bis der Dremel kaputt ging. Ein 12,99 € „Dremel“ hält eben nur von 12 bis Mittag ^^. Wieder zu OBI und diesmal einen für 55 € (den nächst besseren, einen von Proxxon) kaufen und weiterarbeiten. Der satte Sound verlieh uns einen guten Eindruck. Mit der Diamantscheibe kamen wir allerdings auch nicht voran. Im Lieferumfang des neuen Gerätes befanden sich auch Trennscheiben, die Sandpapier ähnlich wären. Kaum waren diese montiert, ging es blitzschnell weiter. Sie verbrauchten sich zwar schnell, aber dafür waren wir dann in 10 Minuten fertig. Zum Schluss noch feilen und anschließend die Anprobe. Es passt! Der 240er Radiator konnte nun angebracht werden. Nun zum 120er. Wir entschlossen uns, den Lüfter von vorne zu montieren, die Befestigung aber hinten vorzunehmen, sodass man den Lüfter jederzeit austauschen kann. Kurzer Hand noch 4 Löcher gebohrt und passt wie angegossen. Für die Pumpe waren ebenfalls 4 Bohrungen erforderlich. Darunter legten wir eine Gummischeibe zu Entkopplung. Nun konnte die Hardware eingebaut werden.
Dies klingt zwar beim Lesen sehr schnell und leicht, aber so war es nicht. Der gesamte Umbau dauerte fast ein Woche. Na gut, wir haben nur ~ 4 Stunden pro Tag daran gearbeitet. Aber der Erfolg kann sich sehen lassen.
Die Entstehung:




Zum krönenden Abschluss, dass Endergebnis:

Das wärs dann. Ich hoffe, es gefällt Euch^^
Grüße @@RON aka Aaron