Mit einer HD ist ein RAID unm?glich.

Au?erdem brauchst Du einen Controller, der sich bei aktuellen
Boards aber meist onBoard befindet - zumindest f?r SATA.
Am gebr?uchlichsten sind folgende RAID Level:
0: "Striping": hier werden die Daten gleichm??ig in Bl?cken ?ber alle Platten verteilt ohne jede Redundanz, was zu hoher Datentransfergeschwindigkeit f?hrt (maximal doppelt so hoch bei 2 Festplatten): ideal f?r den Videoschnitt - abgesehen von dem Geschwindigkeitsvorteil bietet Striping einfach die M?glichkeit Partitionen zu schaffen, die gr??er als die Kapazit?t einer einzelnen Festplatte sind, erreichbar ?ber einen Laufwerksbuchstaben. "Spanning" ist eine andere M?glichkeit (mehrere Festplatten/Partitionen werden zu einem Laufwerk zusammengefa?t) - aber es bietet dem "Striping" gegen?ber nur Nachteile (geringe Sicherheit UND geringe Geschwindigkeit).
1: "Mirroring": hier werden die Daten doppelt auf zwei Laufwerke geschrieben: Redundante Daten, also eine hohe Datensicherheit, aber die Geschwindigkeit ist maximal die eines Einzellaufwerkes.
Es wirkt wie ein st?ndiges automatisches Backup aller Daten: sehr sicher, aber es steht nur noch die Kapazit?t einer Platte zur Verf?gung.
0+1/10: hier werden beide Verfahren kombiniert: Gro?e Geschwindigkeit und Datensicherheit ist gew?hrleistet - der Preis: es werden mehrere Festplatten daf?r ben?tigt, mindestens 4 St?ck: 2 Platten f?r einen schnellen Stripe-Array, und beide zur Sicherheit nochmal gespiegelt auf zwei weiteren Platten.
Diese beiden RAID-Level werden von verschiedenen Betriebssystemen unterst?tzt und auch von den billigeren RAID-Karten. Die h?heren und komplexeren RAID-Level (>1) minimieren den Platz, der f?r die Datensicherheit aufgewendet wird, indem nicht einfach Daten gespiegelt werden, sondern auf einem zus?tzlichen Laufwerk nur Pr?fsummen gespeichert werden - dann reicht eine Festplatte mit Pr?fsummen aus um Datenverluste durch den Ausfall einer von drei Stripe-Festplatten zu verhindern.
5: Hier werden die Pr?fsummendaten nicht auf ein eigenes Laufwerk geschrieben sondern auf alle verteilt. Level 5 bietet ein gute Balance zwischen Geschwindigkeit, Sicherheit und der Plattenanzahl.
Quelle:
http://www.slashcam.de/dvfaq/FAQ-Frage_193.htmlAu?erdem gibt es noch:
RAID 2-4 und RAID6/7
RAID-Level 2
Beim RAID-Level 2 werden die Festplatten wie bei RAID 0 zu einem gro?en logischen Laufwerk zusammengeschaltet. Dort werden die Datenbl?cke gespeichert. Zus?tzlich werden aus den Datenbl?cken mit dem Hamming-Code Pr?fsummen errechnet. Der Hamming-Code erlaubt die Rekonstruktion fehlerhafter oder fehlender Bits.
F?r ein 8-Bit-Datenwort werden 3-Bit zus?tzlicher Speicherplatz ben?tigt. Dieser wird auf einem zus?tzlichen Laufwerk bereitgestellt. Die Redundanz betr?gt etwa 28%.
Die Schreibgeschwindigkeit wird durch die Pr?fsummenbildung und deren Speicherung gebremst. Besonders bei kleinen Datenbl?cken ist das System langsam.
RAID 2 ist nicht beliebig skalierbar. Zus?tzliche Daten-Festplatten ben?tigen zus?tzlichen Speicherplatz f?r die Pr?fsummen.
RAID-Level 3
Beim RAID-Level 3 werden die Festplatten wie bei RAID 0 zu einem gro?en logischen Laufwerk zusammengeschaltet. Dort werden die Daten byteweise auf alle Festplatten verteilt. Zus?tzlich werden aus den Datenbl?cken Pr?fsummen gebildet. Sektorweise werden die Datenbl?cke mit einem logischen Exklusiv-Oder (XOR) verkn?ft. Die Pr?fsumme wird dann auf einem separaten Laufwerk gespeichert. F?llt eine Festplatte aus, kann aus der Pr?fsumme und den noch vorhandenen Daten die verlorenen Daten rekonstruiert werden. Aufgrund der einfachen Berechnung der Pr?fsumme halte sich die Leistungsverluste bei einem Festplattenausfall in Grenzen.
Bei einem RAID 3 mit 5 Festplatten ergibt sich eine nutzbare Kapazit?t von 80% der Gesamtkapazit?t aller Festplatten. RAID 3 sit optimal geeignet bei der Speicherung gro?er Dateien, wie sie z. B. bei CAD, Bild- und Videoverarbeitung anfallen. Der Vorteil gegen?ber RAID2 ist das simple Pr?fsummenverfahren mit XOR. Die Schreibgeschwindigkeit ist allerdings durch die Geschwindigkeit des Pr?fsummen-Laufwerks begrenzt.
RAID-Level 4 - Sector Striping
Beim RAID-Level 4 werden die Festplatten wie bei RAID 0 zu einem gro?en logischen Laufwerk zusammengeschaltet. Die Anzahl der Festplatten ist beliebig skalierbar und jederzeit erweiterbar. Die Dateien werden in ihrer urspr?nglichen Gr??e auf die einzelnen Festplatten verteilt. Man bezeichnet das als Sector Striping. Auf einem zus?tzlichen Laufwerk werden die XOR-Pr?fsummen der Daten gespeichert.
Der Unterschied zum RAID 3 sind die unabh?ngig voneinander arbeitenden Festplatten und dass dadurch Zugriffe parallel voneinander abgearbeitet werden k?nnen. Beim Schreibvorgang werden die Daten nur auf zwei Festplatten gespeichert. Auf einer Daten-Festplatte und auf dem Pr?fsummen-Laufwerk. Weil jeder Schreibvorgang das Pr?fsummen-Laufwerk beansprucht, ist dieser nur so schnell, wie die Pr?fsumme gespeichert wurde. Fehlende oder Fehlerhafte Daten werden aus der Pr?fsumme rekonstruiert.
RAID 4 ist vor allem bei kleinen Dateigr??en interessant. Dort ist der Zugriff besonders schnell.
Quelle:
http://www.elektronik-kompendium.de/sites/com/1001021.htmRAID-Level 6
Beim RAID-Level 6 wird mit Sector Striping gearbeitet. Wie beim RAID 5 auch. Zus?tzlich wird ein Parit?tslaufwerk verwendet, das ?ber einen asynchronen Datenpfad und einen Cache verf?gt.
Bei RAID 6 sind vor allem die Schreibzugriffe optimiert. Diese werden sofort quittiert und die Parit?t im Hintergrund aktualisiert. Der Geschwindigkeitszuwachs ist enorm.
Die Nutzung des Caches macht allerdings Vorsichtsma?nahmen notwendig. Ein Spannungsverlust vor der Aktualisierung der Parit?t aus dem Cache f?hrt zu unterschiedlichen Datenbest?nden zwischen Datenspeicher und Parit?t. Um das zu verhindern braucht das Parit?tslaufwerk und der Cache mehrere redundante Netzteile und eine unterbrechungsfreie Stromversorgung (USV).
RAID-Level 7
RAID 7 ist eine Erweiterung von RAID 6. Hier geht man etwas weiter und ?bergibt alle eingehenden und ausgehenden Zugriffe einem zentralen Cache. Die Daten werden per Sector Striping auf mehrere Festplatten gespeichert. Mehrere Reserve-Festplatten ?bernehmen beim Ausfall einer Festplatte die gespeicherten Daten. Statt nur einen k?nnen gleich mehrere Parit?tslaufwerke definiert werden. Die Verarbeitungsgeschwindigkeit der Zugriffe ist hoch. Doch auch hier ben?tigt der zentrale Cache mehrere redundante Netzteile und eine unterbrechungsfreie Stromversorgung (USV).
RAID 7 ist besonders bei sehr gro?en Speichermengen ein flexibles System, da am laufenden System Festplatten getauscht und Erweiterungen vorgenommen werden k?nnen.
Quelle:
http://www.elektronik-kompendium.de/sites/com/1001031.htmGr??e