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Autor Thema: NVidia-Karten lastabhängig untertakten?  (Gelesen 1710 mal)
nichtflieger
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« am: Montag Juni 23, 2008, 06:25:25 »

Hallo,

im Rechner wie in http://www.technic3d.com/Forum/grafikkarten/nvidia-sli-und-mehrere-monitore-t13613.0.html beschrieben stecken 2 NVidia 8800 GTS (G92). Der Rechner soll allerdings auch relativ leise sein, ausser er wird gerade mit dem FSX belastet. Und da der Q 6600 ohne Last sowieso schon bis 1.6 GHz runtergeht, dachte ich, dass die Grafikkarten das doch auch können sollten. Aber da bauen sich mir wieder unerwartete Hürden in den Weg. Ich hätte es gern so (wenn das geht): Bei Systemstart sollen die Grakas weit unterhalb des Standardtakts laufen, also ca. bei 400 MHz Core/750 MHz Mem oder noch tiefer. Normal wären ja 650/972 bei der Karte. Und wenn die Karten ordentlich zu tun bekommen, dann sollen sie automagisch ihren Standardtakt nutzen (also nicht übertakten). Folgendes habe ich probiert:

NVTune installiert. Damit kann man den Takt der Grakas einstellen, aber irgendwie nicht automatisch lastabhängig regeln. 

Rivatuner installiert. Irgendwie regelt der immer nur eine der beiden Karten.

Ati-Tool installiert. Scheint nicht wirklich zu laufen, zeigt immer 0 MHz an.

Gibt es noch irgendwas anderes in der Art? Kann es sein, dass ich das von ATI-Karten kenne, dass die das in den Catalyst-Treibern schon drin haben?

Danke, Jens
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DI°G
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« Antworten #1 am: Montag Juni 23, 2008, 07:02:51 »

Hmmmmmm, habe da auf Computerbase mal ein ziemlich aufwändiges Tutorial gelesen, dass mehrere Tools kombiniert.

Bezieht sich allerdings auf eine 8800 GT. Ob das im SLI auch möglich ist, weiß ich nicht.

http://www.computerbase.de/forum/showthread.php?t=391848

Gruß,

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Spektrum
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« Antworten #2 am: Montag Juni 23, 2008, 07:29:28 »

Um das effektiv machen zu können, muss das Bios der Grafikkarte sowas unterstützen. Das ist aber leider bei den ganzen Karten der Geforce 8 und 9 Serie nicht so, sondern wird erst wieder richtig unterstützt ab der neuen Geforce GT Serie. Es gab wenn ich mich richtig erinnere, zu Zeiten der Geforce 5 Serie auch so eine Technologie. Die wurde dann aber mit der Geforce 6 Serie wieder abgeschafft...warum auch immer.

ATI entwickelt auf dem Gebiet schon seit diversen Jahren. Warum NVidia erst jetzt wieder die entsprechenden Optionen adaptiert hat, bleibt für mich ein Rätsel, da NVidia ja auch schon seit diversen Jahren diese Technologie in Notebook-Grafikchipsätzen erfolgreich einsetzt.
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« Antworten #3 am: Montag Juni 23, 2008, 08:44:41 »

Um das effektiv machen zu können, muss das Bios der Grafikkarte sowas unterstützen. Das ist aber leider bei den ganzen Karten der Geforce 8 und 9 Serie nicht so, sondern wird erst wieder richtig unterstützt ab der neuen Geforce GT Serie.

Also erstmal zum grundsätzlichen Verständnis.

Ein Stromsparmodus im 2D Betrieb - wie z.B. bei der GTX 260 / 280 - wird der Grafikkarte doch über das Bios beigebracht, richtig?

Folglich müsste sich diese Bios-Einstellung unter der Voraussetzung der Baugleichheit auf Karten unterschiedlicher Hersteller

bei gleicher Baureihe per Bios-Flash übertragen lassen. Höhere Taktraten auf diesem Weg von einer OC Version auf eine mit Standard-Takt

zu übertragen ist kein Problem, wenn mein Exemplar diese Taktraten wirklich verkraftet.

Wenn es aber um die Übertragung verschiedener Betriebsmodi geht, funktioniert dies über ein Bios-Flash nicht!

Beispiel [Selbst getestet]

Nehmen wir eine GeForce 8800 GTS mit Standardtakt des Herstellers X.

Das Bios des Herstellers Y enthält einen Eintrag zur Verringerung der Taktraten im 2D Modus, das des Herstellers X nicht:



Zwar lassen sich die Einträge in das Bios X übertragen und das Bios flashen, jedoch reagiert die Grafikkarte nicht auf die Modifikation.

Fazit:

Einige Geforce 8800 GTS takten im 2D-Betrieb herunter, andere nicht.

Nicht die Baureihe "8800 GTS" reglementiert die Unterstützung, sondern offenbar Unterschiede in der Baureihe selbst.

Liegt es also am Hersteller, ob ich meiner Grafikkarte einen 2D-Stromsparmodus verordnen kann?



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« Antworten #4 am: Montag Juni 23, 2008, 09:59:05 »

@ spektrum, ist das wirklich so? also ich weiß nur von mobile grafik chip da hab ich halt 2d takt und 3d takt, von ati weiß ichs hatte ich anno 9800Xt schon so... via ati tool eben einfach profile.

aba bei normalen desktop grafikkarten hab ich im nvidia tool keinen unterschied via 2d und 3d takt?  O_o
geht das nicht mit dem detonator unlock?

cheers
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« Antworten #5 am: Montag Juni 23, 2008, 11:46:41 »

@AMG:

ATI hatte schon immer die intelligentere Technologie. Das hat sich bis heute nicht geändert, wie man nun einmal mehr bewiesen bekommt. ATI hat möglicherweise nicht die schnellsten Chipsätze am Markt und auch nicht die besten Treiber, dafür aber die Technologie, die die konstantesten Frameraten abliefert. Die Frage ist was intelligenter ist, viele FPS an Overdraw oder genau auf den Punkt passende FPS ohne Overdraw Wink Sicher ist das eine reine Ansichtssache, aber ein Hersteller, der die effizientesten Notebook-Grafikchipsätze produziert und dabei auch noch richtig ordentliche Akkulaufzeiten abliefert, der hat natürlich den Vorteil, dass man diese Technologie auch für das wichtige Desktopsegment adaptieren kann.

Was die Taktung angeht...also meine Geforce 8800 GTS-512 läuft auch im 2D-Modus mit Referenztreibern bei maximaler Taktung...ob das nun mit Vista's Aero Oberfläche zusammenhängt oder nicht, darüber kann ich keine Aussage treffen. Siehe Screenshot Wink




@DI°G:

Um das effektiv machen zu können, muss das Bios der Grafikkarte sowas unterstützen. Das ist aber leider bei den ganzen Karten der Geforce 8 und 9 Serie nicht so, sondern wird erst wieder richtig unterstützt ab der neuen Geforce GT Serie.

Also erstmal zum grundsätzlichen Verständnis.

Ein Stromsparmodus im 2D Betrieb - wie z.B. bei der GTX 260 / 280 - wird der Grafikkarte doch über das Bios beigebracht, richtig?

Folglich müsste sich diese Bios-Einstellung unter der Voraussetzung der Baugleichheit auf Karten unterschiedlicher Hersteller

bei gleicher Baureihe per Bios-Flash übertragen lassen. Höhere Taktraten auf diesem Weg von einer OC Version auf eine mit Standard-Takt

zu übertragen ist kein Problem, wenn mein Exemplar diese Taktraten wirklich verkraftet.

Wenn es aber um die Übertragung verschiedener Betriebsmodi geht, funktioniert dies über ein Bios-Flash nicht!

Beispiel [Selbst getestet]

Nehmen wir eine GeForce 8800 GTS mit Standardtakt des Herstellers X.

Das Bios des Herstellers Y enthält einen Eintrag zur Verringerung der Taktraten im 2D Modus, das des Herstellers X nicht:



Zwar lassen sich die Einträge in das Bios X übertragen und das Bios flashen, jedoch reagiert die Grafikkarte nicht auf die Modifikation.

Fazit:

Einige Geforce 8800 GTS takten im 2D-Betrieb herunter, andere nicht.

Nicht die Baureihe "8800 GTS" reglementiert die Unterstützung, sondern offenbar Unterschiede in der Baureihe selbst.

Liegt es also am Hersteller, ob ich meiner Grafikkarte einen 2D-Stromsparmodus verordnen kann?





Individual angepasste Versionen von bestimmten Herstellern lassen sich aber auch mit den original NVidia-Treibern nicht steuern, da die NVidia-Treiber nur auf die Funktionen zugreifen können, die von NVidia im Zusammenspiel mit dem Referenz-Bios aktiviert sind. Angenommen man hat eine Karte von Gainward (die nutzen zumindest bei den GS Karten ein erweitertes Referenz-Bios und ein entsprechendes Tool), dann kann man zwar die Original-NVidia-Treiber installieren, aber ohne das separate Tool kann man bestimmte Funktionen, wie z.B. die vom Referenzdesign abweichende Lüftersteuerung, nicht optimal ausnutzen. Es gibt auch Hersteller, die beispielsweise im 2D-Modus komplett auf aktive Kühlung verzichten, indem ganz einfach die Kern- und Speicherspannung sowie Kern- und Speichertakt soweit runtergetaktet werden, dass man in einem Bereich ankommt, in welchem passive Kühlung über den Kupfer-Aluminium-Kühlerkörper ausreicht. Das wiederum kann aber nur über ein entsprechendes Softwaretool funktionieren, das dem Bios im 2D-Modus den Befehl erteilt in den "Underclocked-Mode" zu wechseln und den Lüfter abzuschalten, sobald eine vordefinierte Temperatur erreicht ist. Folglich läuft die Karte mit installierten NVidia-Referenztreibern ganz normal wie eine Referenzkarte. Das wäre letztendlich auch so, wenn die Parameter für eine höhere Kern-, Speicher- und Shadertaktung nicht im Bios hinterlegt wären, sondern über ein separates Softwaretool erst funktionsfähig gemacht werden würden. Bei "Superclocked-Versionen" von Referenzdesign-Grafikkarten wie beispielsweise der Triple-X Serie von XFX, sind diese Parameter im Bios hinterlegt und immer verfügbar, auch mit Referenztreibern. Bei Gainward sind die entsprechenden Taktraten der GS-Karten im Bios hinterlegt und die Karten arbeiten bei Verwendung von Referenztreibern mit den maximalen Taktraten. Wenn man nun ein entsprechend von Gainward mitgeliefertes Tool installiert, kann man darüber sowohl die Taktung steuern in der Form "2D-Mode", "Reference-Mode" und "Performance-Mode", sowie die Lüfterdrehzahl.

Sicher muss man voraussetzen, dass eine Karte vom prinzipiellen Aufbau dem Referenzdesign entspricht. Gainward weicht da (trotz Vorgaben seitens NVidia) immer mal wieder von ab. D.h. es werden bei bestimmten Serien Komponenten verbaut die in keinster Relation zum Referenzdesign stehen. Daher sind eben bestimmte Funktionen möglich die allerdings nur im Zusammenspiel mit diesen speziellen Komponenten funktionieren. Logischerweise können Referenztreiber damit dann nichts anfangen.

Letztendlich ist das alles garnicht so kompliziert wie es sich darstellt. Es steckt auch nicht viel dahinter, wenn man erstmal verstanden hat wie so ein System funktioniert. Es gibt hardwareseitige Lösungen um höhere Taktraten zu erzielen, indem man entsprechend selektierte Komponenten verbaut, deren Maximum auslotet und dann entsprechend im Bios die Parameter setzt. Das hat dann den Nachteil, dass die Komponenten unter normalen Betriebsbedingungen immer an der Grenze betrieben werden. Das geht über einen bestimmten Zeitraum gut, aber nicht auf Dauer, da solche Aktionen immer dazu führen, dass man höhere Temperaturen produziert, wodurch die Alterung des Silizium erhöht wird. Dann gibt es auch noch Hybridlösungen, bei denen man für die Steuerung eine entsprechende Software verwendet. Dies hat den Vorteil, dass man eben nur dann die entsprechende Leistung abfordert, wenn sie auch benötigt wird. Der Nachteil ist jedoch, dass die Software möglicherweise nur über einen bestimmten Zeitraum fehlerfrei funktioniert, da Software-Updates für Windows zumeist zu Laufzeitfehlern dieser Programme führen, weshalb man immer darauf achten sollte, auch das entsprechende Tool auf dem neusten Stand zu halten.
« Letzte Änderung: Dienstag Juni 24, 2008, 12:34:51 von Spektrum » Gespeichert

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« Antworten #6 am: Dienstag Juni 24, 2008, 07:33:32 »

Whouuw! Erst mal danke für die ausführliche Antwort!  ja

Bei "Superclocked-Versionen" von Referenzdesign-Grafikkarten wie beispielsweise der Triple-X Serie von XFX, sind diese Parameter im Bios hinterlegt und immer verfügbar, auch mit Referenztreibern. Bei Gainward sind die entsprechenden Taktraten der GS-Karten im Bios hinterlegt und die Karten arbeiten bei Verwendung von Referenztreibern mit den maximalen Taktraten. Wenn man nun ein entsprechend von Gainward mitgeliefertes Tool installiert, kann man darüber sowohl die Taktung steuern in der Form "2D-Mode", "Reference-Mode" und "Performance-Mode", sowie die Lüfterdrehzahl.

Der Unterschied ist mir noch nicht ganz klar. Beide Hersteller hinterlegen die Parameter zum Heruntertakten im Bios,

bei XFX sind diese immer abrufbar, bei Gainward nur mit zusätzlichem Tool? Wieso?

Individual angepasste Versionen von bestimmten Herstellern lassen sich aber auch mit den original NVidia-Treibern nicht steuern, da die NVidia-Treiber nur auf die Funktionen zugreifen können, die von NVidia im Zusammenspiel mit dem Referenz-Bios aktiviert sind.

Bedeutet das, Nvidia reglementiert die Steuerung über die Treiber? Kommt es dann also auch darauf an, welchen Treiber ich nutze?


Letztendlich ist das alles garnicht so kompliziert wie es sich darstellt. Es steckt auch nicht viel dahinter, wenn man erstmal verstanden hat wie so ein System funktioniert.

Auuuuuuuch verstehen will  hilfe ? Könntest Du mir zu dem Thema geeigneten Lesestoff empfehlen?

ATI hatte schon immer die intelligentere Technologie.

Ist die Bios-Modifikation bei ATI-Karten also einfacher zu bewerkstelligen, als bei Nvidia?

Wenn ich so weit richtig verstanden habe, sind Referenz-Bios und Referenz-Treiber auf das Referenz-Design der jeweiligen Baureihe abgestimmt.

Weicht man aber davon ab, wie zum Beispiel alle Hersteller, die Karten mit eigener Kühllösung herausbringen (z.B. Gainward 8800 GT GS GLH),

muss die Steuerung (also z.B. Lüfterdrezahlen) über hardewareseitige Veränderungen, Bios-Modifikation und den Einsatz zusätzlicher Tools

entsprechend angepasst werden.

Das selbe Problem taucht ja auch immer dann auf, wenn man einen alternativen Kühler auf seiner Graka installiert und an Stelle eines

hochdrehenden 60 mm Lüfters nun vielleicht einen niedertourigen 120 mm Lüfter betreibt, für den die Drehzahlsteuerung im Bios

nicht mehr passt, weshalb man ihn dann entweder ans mainboard oder eine separate Lüftersteuerung anschliesst.

Prinzipiell müsste es aber doch möglich sein, das Grafikkarten-Bios auf die jeweiligen Kühlkonstruktionen abzustimmen.

Referenz-Kühler sind ja in den seltensten Fällen der Weisheit letzter Schluss. Das Verbauen effektiverer Kühllösungen, das Heruntertakten

bei geringerer Beanspruchung ist vernünftig, weil es die Lebensdauer der Hardware verlängert und Energie spart.

Wie schön wäre es, wenn man all das je nach verbauten Komponenten einfach über das Bios regeln könnte.  Engel?

@Spektrum

Interessant an Deinem Beitrag finde ich aber auch, dass er Anlass gibt ein oft strapaziertes Argument, nämlich gegen die teureren, modifizierten

Grafikkarten verschiedener Hersteller als generell nicht lohnend zu wettern, etwas differenzierter zu betrachten.

Denn es sind ja nicht einfach die höheren Taktraten, welche den Mehrpreis ausmachen, sondern auch die Auswahl hochwertiger Komponenten

(z.B. Golden Sample bei Gainward) oder eben Bios-Modifikationen.

Gruß,

P.S. bin dann mal weg und ein paar Tage offline  *g*
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« Antworten #7 am: Dienstag Juni 24, 2008, 10:52:20 »

Also...dann auf ein Neues Smiley

Die XFX Karten der Geforce 8 Triple-X Serie laufen alle auch im 2D-Modus mit der vorher fest im Bios definierten Taktung (wie auch die Referenzmodelle, nur eben durch die selektierten Komponenten mit erhöhter Taktung). Da XFX die Referenztreiber benutzt, muss man also Tools wie Riva-Tuner verwenden um Einfluss auf die Bios-Parameter zu nehmen und den gleichen Effekt zu erzielen wie bei Gainward's GS-Serie.

Bei Gainward sind die Parameter auch im Bios vordefiniert und die Karten laufen mit Referenztreibern auch mit der maximalen Taktung. Verwendet man zusätzlich das von Gainward mitgelieferte Tool, kann man darüber sowohl Lüfter als auch Taktung steuern. Vom Prinzip ist das nichts anderes als Riva-Tuner, nur eben angepasst auf Gainward-Grafikkarten und deren Lüftersteuerung. Bei diesem Tool gibt es dann eben von Gainward vordefinierte und getestete Profile (inkl. Garantie), die man je nachdem was man gerade so an Leistung benötigt, anwählen kann. Bei Riva-Tuner muss man das dann alles selbst ausprobieren auf die Gefahr hin, dass man etwas kaputt macht und dann den Schaden selbst zu tragen hat (wobei das beim Untertakten weniger problematisch ist, wie eben beim Übertakten).

Damit beantwortet sich im Prinzip auch die zweite Frage Smiley Da NVidia mit Hilfe der Treiber keine Einflussnahme auf die Taktung und Lüftersteuerung der Grafikkarte zulässt (das ging früher zumindest für die Taktung mit nem simplen Registry-Schlüssel) bleibt letztendlich nichts anderes übrig, als ein Tool wie Riva-Tuner zu verwenden, um eben bestimmte Parameter für Soft- und Hardware zu verändern.

Vielleicht hab ich das zu so später Stunde ein wenig komplizierter ausgedrückt als es eigentlich ist Smiley Ich hoffe es ist ein wenig verständlicher geworden.

Bzgl. deiner Frage was Bios-Modifikationen wegen neuen Kühllösungen angeht, das funktioniert schon, ist aber ein wenig kompliziert (dabei ist es egal ob ATI oder NVidia) und mit Tests verbunden, da man einige Dinge beachten muss, sonst kann das ganz schnell in die Hose gehen. Ich hab das früher mal gemacht bei je einer Karte von ATI und einer von NVidia und es funktionierte auch ganz ordentlich, aber ich denke, es ist einfacher eine abgestimmte Kühllösung (z.B. Accelero) zu kaufen, da die Hersteller sich ausschließlich mit entsprechenden Lösungen beschäftigen. Sicher, wenn man experimentierfreudig ist, dann kann man so Sachen schon mal machen, aber das ist schon teilweise eine Gratwanderung, weil immer mal was schief gehen kann.
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« Antworten #8 am: Sonntag Juni 29, 2008, 05:13:41 »


Vielleicht hab ich das zu so später Stunde ein wenig komplizierter ausgedrückt als es eigentlich ist Smiley Ich hoffe es ist ein wenig verständlicher geworden.

... oder ich stand ein bisschen auf der Leitung  Smiley

Danke für die Mühe! Denke, ich habe es jetzt kapiert.

Gruß,

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