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Autor Thema: Tutorial: Undervolting von Nvidia G200 (65nm) mit NiBiTor v.5.0  (Gelesen 17396 mal)

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Offline DI°G

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Tutorial: Undervolting von Nvidia G200 (65nm) mit NiBiTor v.5.0
« am: Sonntag April 05, 2009, 14:33:13 »
Einführung

Seine Highend-Grafikkarte leiser und kühler zu betreiben, erfordert neben hardwareseitigen
Veränderungen auch Eingriffe in deren Steuerung.
Software-Tools, welche die Erhöhung von Taktraten und Veränderungen in der Lüftersteuerung erlauben,
werden immer komfortabler und zahlreicher.

Eingriffe in die Spannungsregelung hingegen waren bislang nur über aufwändige Umwege zu bewerkstelligen.
Im Prinzip gibt es zwei Möglichkeiten, um die Spannungsregelung der Grafikkarte zu beeinflussen:

1. Ein Tool, das die Spannungen verändert und diese Änderung mit einer Verknüpfung im Autostart auslöst,
2. Eine Veränderung der Spannungen im BIOS der Grafikkarte.

Die erste Methode ist nicht nur umständlich herzustellen, sondern zur Funktion auf das laufende Hintergrundprogramm angewiesen.
Die Einstellungen sind also nicht dauerhaft.

Die zweite Methode erfordert eine Modifikation des BIOS, welche bisher nur auf sehr riskantem Weg zu erreichen war
und daher entsprechende Erfahrung auf dem Gebiet voraussetzte.
Immenser Vorteil dieser Methode: Die Grafikkarte bekommt quasi eine neue Identität,
die Einstellungen sind dauerhaft und somit nicht auf laufende Hilfsprogramme angewiesen.

!Hinweis!
Alle BIOS-Modifikationen führen unweigerlich zum Verlust der Herstellergarantie
und geschehen auf eigene Gefahr des Anwenders!


Nicht jede Grafikkarte einer Serie verhält sich gleich, lässt sich gleich gut übertakten, oder eben mit gesenkten Spannungen stabil betreiben.
Aus diesem Grund ist es naheliegend, dass die Hersteller versuchen, die Streuungen einer Serie durch Sicherheitsbeiwerte aufzufangen,
was dazu führt, dass die meisten Grafikkarten mit relativ höheren Spannungen betrieben werden, als tatsächlich nötig wäre.

Die Selektion der besten Modelle einer Serie ist kostenintensiv und führt somit zu erhöhten Endpreisen.

Gerade wer seine Highend-Karte mit einem alternativen, weil leiseren Kühler ausstatten will, der wird früher oder später
ein besonderes Interesse entwickeln, die vorhandenen Betriebsspannungen nach Möglichkeit zu senken,
da zu hohe Spannungen einen erheblichen Einfluss auf die entstehenden Temperaturen
und somit den Kühlungsaufwand für die Grafikkarte ausüben.

Spannungsregelung mit NiBiTor 5.0

Für alle Besitzer von Nvidia G200 Karten in 65nm-Fertigung, also GTX 260, GTX 280 und GTX 295,
stellt die bald erscheinende Version 5.0 des NiBiTor BIOS Editors mit Voltage IC eine neue Funktion bereit, welche eine dauerhafte Veränderung der Betriebsspannungen erlaubt.
Da Voltage IC nur mit Nvidia-Karten funktioniert, auf denen ein Volterra VT 1165 verbaut wurde,
ist das neue Feature für die 55 nm-Modelle nicht zugänglich. siehe hier

Folgendes Prozedere im Umgang mit NiBiTor hat sich bewährt:

Nach dem Programmstart zunächst in der Titelleiste unter >Tools >Read BIOS >Select Device.

Das öffnende Fenster, in dem eure Grafikkarte erscheint, mit OK bestätigen.

                              

Dann erneut unter >Tools >Read BIOS >Read into NiBiTor, worauf hin die Charakteristika eurer Grafikkarte
erscheinen und in der Abteilung Clockrates die vorhandenen Taktraten sichtbar werden.


Hinweis: Bei 64bit-Betriebssystemen können die BIOS-Daten nicht über diese Funktion in NiBiTor eingelesen werden.

Über GPU-Z läßt sich aber das Original-BIOS als Datei abspeichern, indem man auf der Startseite auf das Symbol

rechts neben der Spalte BIOS Version klickt und mit > save to file die Datei speichert.

Dann in NiBitor unter > File > Open BIOS im sich öffnenden Fenster unter Dateityp (.bin)

auswählen und schließlich das zuvor gespeicherte BIOS öffnen. NiBiTor ist standardmäßig auf das Speichern und öffnen

von BIOS-Dateien als .rom eingestellt, GPU-Z speichert BIOS-Dateien dagegen als .bin.


Es ist wärmstens zu empfehlen, an dieser Stelle ein Backup eures Original-BIOS zu speichern.

Dazu unter >File >Save BIOS und schließlich das Backup eurer BIOS-Datei, z.B. als orig.rom, an einem sicheren Ort abspeichern. |-)

Alle Veränderungen werden grundsätzlich auf Basis des Original-BIOS durchgeführt
und sind selbstverständlich erst nach einem BIOS-Flash wirksam.  

Beschränken wir uns nun auf den spannenden Teil der Spannungseinstellungen.  ;D

Zunächst auf den Reiter >Voltages und das sich öffnende Warnfenster nach dem Lesen
durch OK schließen.

Es erscheinen die Spannungseinstellungen im Exact Mode, in meinem Fall
Extra: 1,12 V, 3D: 1,12 V und 2D: 1,06 V.

Thrtl bleibt wie im Original-BIOS auch nach der Modifikation leer!

Nun könnt ihr beginnen, die Spannungseinstellungen zu ändern. Ihr solltet in jedem Fall,
also bei Spannungssenkungen, besonders aber bei Spannungserhöhungen mit moderaten Veränderungen beginnen,
um anschließend die Stabilität der Grafikkarte mit den neuen Einstellungen ausgiebig zu testen.
Das erfordert zwar etwas Geduld, doch die Arbeit lohnt, wenn als Ziel winkt,
eure Grafikkarte für den Dauerbetrieb optimal einzustellen.

Durch einen Klick auf den Button >Voltage IC öffnet sich das entsprechende Fenster.
Hier ändert ihr unter Voltage in nach unten absteigender Reihenfolge auf eure gewünschten Spannungswerte.
Mit jeder Änderung verändert sich unter Value simultan der entsprechende Hex-Wert.
Abschließend die neuen Einstellungen mit OK bestätigen.
In meinem Fall sah der dritte Durchgang zur Spannungssenkung dann so aus:

                              

Zur Kontrolle bei der Übertragung der Werte nun erneut auf >Voltage IC,
dann in der Titelleiste unter >Tools den >Voltage Table Editor aktivieren.

                              

Hier übertragt ihr nun unter Label die Werte aus dem Voltage IC
in nach unten aufsteigender Reihenfolge in den Voltage Table Editor.
Dabei ist zu beachten, dass die auf zwei Dezimalstellen beschränkten Werte im Voltage Table Editor grundsätzlich
kleiner oder gleich den eingestellten Werten im Voltage IC sein müssen.
Also entsprechen zum Beispiel 1,0375 V im Voltage IC 1,03 V im Voltage Table Editor.
Sind alle vier Werte in den Voltage Table Editor übertragen, schließt ihr mit OK.

Danach geht es zurück ins Hauptfenster, wo ihr den Reiter >VID Mode aktiviert,
in dem nun die neuen Spannungswerte angezeigt werden.

                              

Nun zurück in den >Exact Mode, in dem ihr für Extra, 3D und 2D die neu eingestellten Spannungen auswählen könnt,
in meinem Fall für Extra: 1,07 V, für 3D: 1,06 V und für 2D: 1,03 V.

                              

Abschließend speichert ihr das modifizierte BIOS unter >File >Save BIOS,
z.B. als new.rom ab.

                              

BIOS-Flash

Das Flashen des neuen BIOS auf die Grafikkarte geschieht auf DOS-Ebene
und geht am einfachsten über einen bootfähigen USB-Stick,
der ein rudimentäres MS DOS enthält.

Ebenfalls auf den USB-Stick ladet ihr:
- das DOS-basierte Flash-Tool NVFlash 5.88,
- die Original-BIOS Datei (hier: orig.rom) und natürlich
- die Datei des modifizierten BIOS (hier: new.rom)

Der Flash-Vorgang selbst geht dann so:
- den vorbereiteten USB-Stick mit dem PC verbinden und den Rchner neu starten
- beim Booten ins BIOS des Motherboards wechseln
- dann unter >Advanced BIOS Features die >Hard Disk Boot Priority auswählen
- euren erscheinenden USB-Stick anwählen und mit + an die 1. Stelle setzen
- mit F10 die neuen Einstellungen speichern und das BIOS verlassen.

- Auf DOS-Ebene das Starting MS DOS abwarten
- Datum und Uhrzeit jeweils mit der Eingabetaste bestätigen
- in die erscheinende Befehlszeile C:\ dir eingeben und bestätigen
   Ihr seht nun alle auf eurem USB-Stick vorhandenen Dateien
- nun in der Befehlszeile C:\ nvflash_new.rom eingeben und bestätigen
   (Achtung! Der Unterstrich _ steht für "Leertaste")
- die folgende Sicherheitsabfrage vor dem Start des Flashvorgangs mit y für yes bestätigen
   (Achtung! Auf deutschen Tastaturen ist y das z)
- den Flashvorgang abwarten, bis in der Befehlszeile wieder C:\ erscheint
- den USB-Stick vom Rechner trennen und mit strg+alt+entf neu starten.

In Windows könnt ihr nun z.B. mit GPU-Z v0.3.8 die geänderte 2D Spannung auslesen.
Schlägt der Bootvorgang ins Windows mit dem modifizierten BIOS fehl,
oder stürzt der Rechner in der anschließenden Testphase ab,
flasht ihr auf die gleiche Weise, wie eben beschrieben, auf das ursprüngliche BIOS zurück.

Aus diesem Grund ist es wichtig, immer eine Kopie des Original-BIOS auf dem Boot-Stick zu speichern,
bevor ihr den Flashvorgang mit dem modifizierten BIOS startet.


Nach einiger Übung geht euch der Flashvorgang zügig von der Hand
und kann im ungünstigsten Fall zu einem Neustart des Rechners führen.
Das Risiko ist also gemessen am Erfolg als äußerst gering einzustufen.

Fazit

Nach meiner Erfahrung könnt ihr auf diesem Weg an einem Wochenende die minimal
möglichen Spannungen, mit denen eure Grafikkarte stabil läuft, austesten und eure Karte
am Ende mit einem maßgeschneiderten BIOS ausstatten.
Sind die Betriebsspannungen optimal auf die anliegenden Taktraten abgestimmt, könnt ihr euch dem Fein-Tuning
widmen und mit NiBiTor die Lüftersteuerung auf eure individuelle Luftkühlung abstimmen.

[Update|02/23/2010]
Einen ausgezeichneten Guide zur Anpassung der Lüftersteuerung findet ihr im Guru3D.com-Forum:
THE ULTIMATE "FANSPEED IC" SETTINGS GUIDE FOR NiBiTor

Dank des Voltage IC in NiBiTor v.5.0 seid ihr nun in der Lage, eure G200 (65 nm) Grafikkarte
unter Last und im 2D mit der geringst möglichen Spannung auszustatten,
den Kühlungsaufwand somit erheblich zu verringern und dem Traum von der
leisen und effizienten Highend-Grafikkarte ein gutes Stück näher zu kommen.

Das Werkzeug - NiBiTor v.5.0    

Wie alle vorangegangenen Versionen wird auch NiBiTor 5.0 in naher Zukunft als Freeware bei MVKTECH zum Download bereitstehen.
Wie bei so vielen unabhängigen Software-Projekten arbeiten die Entwickler von NiBiTor im wahrsten Sinne des Wortes ehrenamtlich,
investieren also eine Menge Freizeitarbeit, um das Tool weiterzuentwickeln.

Seit Ende des letzten Jahres gibt es nun die Möglichkeit, gegen einen euch angemessen erscheinenden Spendenbetrag die neue Version von NiBiTor zu erhalten.
Dazu benötigt ihr nichts weiter, als ein PayPal-Konto, oder eine Kreditkarte für den Fall,
dass ihr zufällig eine Wohnadresse in den USA angeben könnt.
Auf der Hauptseite von MVKTECH drückt ihr einfach auf den grünen ChipIn! Button,
gebt auf dem gesicherten Zahlungsweg euren Spendenbeitrag ein,
schreibt unter Bemerkung ein paar warme Worte an die Entwickler und bekommt bald darauf
eine E-Mail mit angehängter .zip-Datei, welche NiBiTor 5.0 enthält.
Ein mehr als fairer deal, wie ich finde.

Wer die Jungs von MVKTECH darüber hinaus unterstützen will, der kann seinen Add-Blocker für die Seite abschalten und gelegentlich eine der Anbieterseiten besuchen.
Die nach der Spende erhaltene Vorab-Version dient ausschließlich der privaten Nutzung,
da sonst natürlich das Spenden-System untergraben würde.
Wie ihr das für euch selbst handhabt, hängt also vom Grad eurer charakterlichen Reife ab.

Angehörige der Absahner-Fraktion dürfen sich so lange in Geduld üben,
bis der kostenlose Download freigeschaltet wird.  ;)

Viel Spaß beim Tüfteln!

EDIT: Neuer Titel! Klingt zwar doof, beschreibt aber besser, worum es eigentlich geht.
-----------------------------------------------------------------------------------------
Link-Updates: 09.12.09 |
« Letzte Änderung: Dienstag Februar 23, 2010, 09:41:14 von DI°G »
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Re: Tutorial: Spannungsregelung von Nvidia G200 (65nm) mit NiBiTor v.5.0
« Antwort #1 am: Sonntag April 05, 2009, 14:44:54 »
Wow sehr schön, ich finde das gehört gepinnt :)
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Re: Tutorial: Undervolting von Nvidia G200 (65nm) mit NiBiTor v.5.0
« Antwort #2 am: Sonntag April 05, 2009, 17:37:02 »
 8) Top

Offline Ovaron

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Re: Tutorial: Undervolting von Nvidia G200 (65nm) mit NiBiTor v.5.0
« Antwort #3 am: Sonntag April 05, 2009, 19:45:53 »
Ein sehr ausführliches Tutorial, Respekt!

Hast du eine Ahnung, wieviel Watt man durch das Undervolting sparen kann?
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Re: Tutorial: Undervolting von Nvidia G200 (65nm) mit NiBiTor v.5.0
« Antwort #4 am: Sonntag April 05, 2009, 19:52:44 »
Also bei gleichem Takt würde ich sagen das es vielleicht um die 20W+- sein können

Offline DI°G

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Re: Tutorial: Undervolting von Nvidia G200 (65nm) mit NiBiTor v.5.0
« Antwort #5 am: Sonntag April 05, 2009, 20:49:14 »
@ Ovaron

War bei meinen Tests vor allem auf eine Senkung der Spannungswandler-Temperaturen fixiert,

da hier das hauptsächliche Kühlproblem entsteht und aus diesem Betrachtungswinkel die gesenkte Leistung eher 

als positiver Nebeneffekt der Spannungsreduzierung auftritt. Dass die Auswirkung nicht unerheblich ist, lässt sich am

Beispiel einer HD 4870 aus einem zu Recht oft zitierten Beitrag erkennen.

Entscheidend für mich war, einfach die geringst mögliche Spannung, trotz vorhandener Übertaktung

meiner GTX 260 auf 660 MHz / 2300 MHz / 1400 MHz herauszufinden, und mich dann zu entscheiden,

ob mir die gesenkte Spannung genügt, oder ich eine zusätzliche Senkung der Taktraten in Betracht ziehe.

Beim letzten Test lief die Karte trotz Übertaktung mit 1,07 V im 3D stabil.

Wie schon gesagt, keine Karte gleicht der anderen, aber dieses Tool eröffnet einen bedeutend größeren

Handlungsspielraum, denn wer eine Karte aus dem Performance-Bereich, also ab GTX 260 oder HD 4870

mit einem Alternativ-Kühler ausstatten will, der wird für jede Möglichkeit dankbar sein, die Betriebsspannungen

auf ein Minimum abzusenken, denn nicht die Chip-Temperaturen sind das große Problem,

sondern die Temperaturen im Bereich der Stromversorgung. 

Gruß,
« Letzte Änderung: Montag April 06, 2009, 07:41:52 von DI°G »
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Re: Tutorial: Undervolting von Nvidia G200 (65nm) mit NiBiTor v.5.0
« Antwort #6 am: Sonntag April 05, 2009, 21:55:36 »
Hi,

sehr interessantes Thema und tolles Tutorial!

Habe ne kurze Frage..

Besitze eine 260 GTX - 192 SP. Also 65nm mit Volterachip.

Habe mit Nbitor 4.9 schon Voltageänderungen durchgeführt. Da war es aber nur möglich die Spannung bis 1.06 V zu senken.

Hat soweit einwandfrei geklappt.

Meine Frage nun:

Wie weit runter wird die Spannung überhaupt "tatsächlich" übernommen ?

Ich glaube ich hatte mal 1.03 V gehört, ist das richtig ?

Gruß,

henniheine
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Re: Tutorial: Undervolting von Nvidia G200 (65nm) mit NiBiTor v.5.0
« Antwort #7 am: Sonntag April 05, 2009, 22:14:06 »
Ich habe selber meine GTX260 auf 1,03v geflasht.

Und laut GPUZ und Rivatuner liegen dann effektiv etwa 1,04v an.

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Re: Tutorial: Undervolting von Nvidia G200 (65nm) mit NiBiTor v.5.0
« Antwort #8 am: Sonntag April 05, 2009, 22:33:53 »
Hi,

@henniheine

mit NiBiTor 5.0 kannst Du im 2D auch Spannungen unter 1,3 V anlegen.

Ich habe selber meine GTX260 auf 1,03v geflasht.

Und laut GPUZ und Rivatuner liegen dann effektiv etwa 1,04v an.

Womit hast Du die 1,03 V im BIOS eingestellt?
 
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Re: Tutorial: Undervolting von Nvidia G200 (65nm) mit NiBiTor v.5.0
« Antwort #9 am: Sonntag April 05, 2009, 22:54:08 »
Mit NiBiTor, welche Version weiß ich nicht mehr

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Re: Tutorial: Undervolting von Nvidia G200 (65nm) mit NiBiTor v.5.0
« Antwort #10 am: Sonntag April 05, 2009, 23:08:39 »
Hi,

bis einschließlich Version 4.9 kannst Du in NiBiTor einstellen, was Du willst.

Die neuen Spannungen stehen nach dem Flash zwar im BIOS-Editor,

werden aber nicht auf die Grafikkarte übertragen.

Erst mit Voltage IC in NiBiTor 5.0 werden die neuen Spannungen

tatsächlich auf die Grafikkarte übertragen. Wenn Du hier 1,03 V

im 2D einstellst, dann werden die auch ausgelesen, egal mit welchem tool.

Ich habe es zuerst auch mit NiBiTor 4.9 probiert, doch sowohl Everest Ultimate,

als auch GPU-Z zeigten mir immer noch 1,06 V im Idle an.

Habe dann unter Last mit Race Driver Grid getestet, während GPU-Z im Hintergrund ein Log-File erstellt hat.

Ergebnis: Keine Spannungsänderungen, keine Temperaturänderungen!  :nein:

Also: erst mit NiBiTor 5.0 werden die Spannungen wirklich übernommen  ;)

Gruß,
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Re: Tutorial: Undervolting von Nvidia G200 (65nm) mit NiBiTor v.5.0
« Antwort #11 am: Sonntag April 05, 2009, 23:30:44 »

Update

ab sofort steht NiBiTor v.5.0 bei MVKTECH als kostenloser Download bereit.

Das Tool ist ist für 65nm GPUs wirklich der Hammer.

Probiert es aus und wem es gute Dienste leistet, der schäme sich nicht den ChipIn! zu drücken.

Have fun!  8)

Cheers,
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Re: Tutorial: Undervolting von Nvidia G200 (65nm) mit NiBiTor v.5.0
« Antwort #12 am: Montag April 06, 2009, 08:15:26 »
Ok, alles klar.

Ich werde nachher mal auf alle Domänen 1.03 flashen.

Danach versuche ich evtl. mal ob ich im 2D nochweiter runter komme.

Mit 1.06 waren bei mir folgende Taktraten noch stabil: 653/1408/1101

Sind zwar sicherlich keine Rekordtaktraten. Mir gehts aber auch eher darum den Referenzkühler still zu bekommen.

Mal schauen ob die Takte mit 1.03 noch laufen und ob der Kühler -gefühlsmäßig- noch leiser wird.

Gruß
« Letzte Änderung: Montag April 06, 2009, 08:32:55 von henniheine »
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Re: Tutorial: Undervolting von Nvidia G200 (65nm) mit NiBiTor v.5.0
« Antwort #13 am: Montag April 06, 2009, 09:28:01 »
Hi,

Ok, alles klar.

Ich werde nachher mal auf alle Domänen 1.03 flashen.

Danach versuche ich evtl. mal ob ich im 2D nochweiter runter komme.
[...]

1,06 V im Extra sind bei Deinen Taktraten schon sehr gut, vielleicht geht auch noch weniger!

Wenn Du bedenkst, dass hier bei werks-übertakteten Karten 1,12 V bis 1,18 V unter Last anliegen,

dann sind 1,03 V als höchste Einstellung im Extra wohl eher unrealistisch.  :nein:

Als Hausnummer würde ich bei Deiner Karte zwischen 1,05 V und 1,06 V im 3D ausgehen.

"Stabil" ist auch relativ. Diese Stunde der Wahrheit schlägt nicht im FurMark, sondern im 3DMark:ja:

Wenn Dir die Karte hier nicht abschmiert, dann sind Deine Voltages stabil;)

Im 2D hingegen geht noch einiges nach unten. Schau zuerst mal nach, wie weit Deine Karte im 2D runtertaktet.

Bei mir sind die Taktraten für Chip / Speicher / Shader im 2D 300 MHz / 200 MHz / 600 MHz.

Hier unterhalb von 1,0 V zu testen, kann sich gerade mit Stock-Kühler lohnen, denn dann besteht die Möglichkeit

die Minimaldrehzahl des Lüfters im Idle zu senken und die Karte im Office-Betrieb noch leiser zu machen.

Teste mal, wie weit Du runtergehen kannst und berichte uns von deinen Erkenntnissen.  ;D

Gruß,
 

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Re: Tutorial: Undervolting von Nvidia G200 (65nm) mit NiBiTor v.5.0
« Antwort #14 am: Montag April 06, 2009, 09:36:45 »
Hi,

jap. 1.03 sind zu wenig für die Taktraten.

Habe einen Anzeigenrücksetzer im 3ten Loop von 3D Mark Vantage bekommen.

------

Ich habe momentan 1.0 Volt für den 2D Modus geflasht und laut GPU-Z und Everest Ultimate wird es auch übernommen! (Ich hoffe nur, dass es dann auch tatsächlich anliegt).

Ich werde den "Extra-Modus" nun mal bei 1.06 o. 1.07 belassen, testen ob das alles stabil ist und dann weitersehen.

Die Lüftersteuerung ist bei mir angepasst. Deshalb will ich auch sowenig Spannung wie möglich in allen Domänen anliegen haben.

Weniger als 1.0 Volt "will" ich für den 2D Modus mal nicht flashen. Das wird mir fast unheimlich :)

------

Taktraten sind im 2D bei 300 Chip / 600 Shader / 100 Ram. (Standard, denke ich)

Gruß,

henniheine
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