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Autor Thema: Tutorial: Undervolting von Nvidia G200 (65nm) mit NiBiTor v.5.0  (Gelesen 17396 mal)

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Offline m.sch

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Re: Tutorial: Undervolting von Nvidia G200 (65nm) mit NiBiTor v.5.0
« Antwort #30 am: Freitag April 24, 2009, 19:55:29 »



Demnächst, wenn ich mal wieder richtig Lust habe, werde ich nochmal Gothic 3 spielen. Das sind meist mehrstündige Sessions, da werde ich wohl eher sehen obs die Graka mitmacht.


vergiss dann nicht den Community Patch 1.70

Offline Straputsky

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Re: Tutorial: Undervolting von Nvidia G200 (65nm) mit NiBiTor v.5.0
« Antwort #31 am: Dienstag April 28, 2009, 11:48:06 »
@m.sch
Wir sind schon bei 1.72  :) (okay, okay, der letzte ist nur ein All-in-one Patch für 1.70+1.71)

@topic
Also ich habe jetzt 3h Gothic gespielt und keine gravierenden Grafikfehler bemerkt. Einzig die Kristalle in diesem Spiel wurden permanent falsch dargestellt. Ich denke, dass das aber was mit dem Spiel ansich zu tun hat oder mit den forcierten AA-Einstellungen, als mit zu niedrigen Spannungswerten. Nach 3h ist mir das Spiel beim laden eines Spielstandes dann abgestürzt. Das kenn ich aber auch schon von früheren Gothic-Sessions so...  :)

Offline Boa99

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Re: Tutorial: Undervolting von Nvidia G200 (65nm) mit NiBiTor v.5.0
« Antwort #32 am: Samstag Juli 11, 2009, 17:32:25 »
Ich besitze eine 65nm EVGA 280GTX der allersten ersten Revision.
Leider kann die Karte wohl nicht auf das 285er BIOS geflasht werden,
da hierdurch massive Clippingfehler bis hin zum Absturz auftreten.

Evga bietet allerdings 2 Werkzeuge Evga Precision 1.17 und EVGA GPU Voltage Tuner 1.0 (wird nicht mehr weiterentwickelt, da wie du korrekterweise erwähnt hast, die Voltage IC bei den 55nm 285ern weggefallen ist.) Diese beiden Werkzeuge erlauben eigentlich einen kompletten verzicht auf das BIOS-Modding, es sein denn man müchte seinen Namen beim Start-Up reinschreiben oder den Fan-Speed-Algorthimus anpassen.

Leider musste ich sowieso feststellen, das keine der 200er Karten, das richtige für einen Silent PC ist, passive Kühler sind seit geraumer Zeit bereits nicht mehr Lieferbar. Somit habe ich mich an Basteln gemacht.

Als BurnIn Test verwende ich den FurMark von oZone3D.Net.

Also ich habe die Karte testweise auf das EVAG GTX 280 SS-Image geflashed, was durch das erzwingen mittels nvflash -4 -5 -6 möglich war. Die Karte läuft stabil. Fanspeed GPU651:Shader1410:RAM1161:Fan50:81°C bei 1V GPU.
Zum Vergleich: Die Werkseinstellung bei gleicher Taktung ist bei einer Fanspeed von 1005 bei 89-90°C. Wie Realitätsnah der FurMark in bezug auf DirectX Spiele ist kann ich nciht sagen.


Soviel dazu erstmal... was ich gerne wissen würde ist: Kann ich die Aktivierung des 2D-Modes Trotz Aero-Oberfläche in Vista irgendwie erzwingen? So dass ich den läufter auf erträgliche 25 % statt 40% drosseln kann?

Offline DI°G

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Re: Tutorial: Undervolting von Nvidia G200 (65nm) mit NiBiTor v.5.0
« Antwort #33 am: Sonntag Juli 12, 2009, 09:59:09 »
Hi,

vermutlich meinst Du mit Passivkühler Alternativkühler. Die Lieferbarkeit des

Accelero Xtreme war schon zu Anfang sehr wechselhaft; einfach die Augen offen halten und z.B. auch

bei ebay eine Suchanfrage speichern, die Dich dann informiert, wenn der Kühler hier angeboten wird.

Dass eine Highend-Grafikkarte nicht der beste Ausgangspunkt für ein Silent-System ist,

sollte klar sein; dennoch lässt sich - nicht nur mit einem Accelero - auch eine GTX 280 auf

beschriebenem Weg bedeutend leiser machen. Wenn ich mich recht entsinne, geht bei einigen EVGA

Karten nicht einmal die Garantie verloren, wenn Du den Kühler abbaust und die WLP erneuerst;

einige User hier im Thread haben damit schon enorme Temperatursenkungen erreicht.

[...]
Die Karte läuft stabil. Fanspeed GPU651:Shader1410:RAM1161:Fan50:81°C bei 1V GPU.
[...]

 Oo ... also das krieg ich nicht zusammen:

Lüfter auf 50%, Spannung bei 1 V und GPU-Temperatur 81 °C ???

In welchem Modus? Deine Karte wird ja wohl im Idle hoffentlich nicht sooo heiß?

Wie weit Du Spannungen und Lüftergeschwindigkeit senken kannst, hängt immer von

Deiner Karte ab und lässt sich nicht übertragen. Als erstes würde ich im NiBitor

unter Clockrates mal die Taktraten im 2D senken, dann die geringst mögliche Spannung

austesten und schließlich - wenn die Karte stabil läuft - die Lüftersteuerung anpassen.

Interessant ist ja vor allem, die Karte im Office leiser zu machen und das geht auf jeden Fall.

Ob Deine Karte mit Vista-Aero im 2D Modus, also mit der geringsten in NiBitor eingestellten

Spannung läuft, kann ich Dir nicht sagen, lässt sich aber leicht überprüfen:

Einfach mit GPU-Z oder Everest nachschauen, welche Spannung und Taktraten im

2D anliegen. Beeinflussen kannst Du das nach meinem Wissen nicht; so wirst Du z.B. auch schon

bemerkt haben, dass Deine Karte, wenn Du nur das FurMark Startfenster aufrufst, bereits in

den 3D Modus wechselt. Wenn Du die hier beschriebenen Schritte verfolgst - WLP austauschen,

Taktraten senken, Spannungen senken, Lüftersteuerung anpassen - hast Du vielleicht keine

Silent-GPU, aber bestimmt eine der leisesten Highend Karten.

Gruß,


All things excellent are as difficult as they are rare. - Spinoza

Offline DI°G

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Re:Tutorial: Undervolting von Nvidia G200 (65nm) mit NiBiTor v.5.0
« Antwort #34 am: Donnerstag September 08, 2011, 15:11:06 »
Moin,

Staubwegpust ;D ... tja, nach mehr als 2 Jahren kräht kein Hahn mehr nach einer GTX 260, außer mir.

Da ich aufgegeben hatte das Teil noch zu verkaufen, habe ich es nun mit meinem Abit P35 @ Core2 Duo E8400

in eine neue Box eingebaut. Trotz Spannungssenkungen waren die Temps der EVGA GTX 260 mit Standardtakt

wenig berauschend, 59°C im Idle, allerdings bei von 40% auf 30% herabgesetzter Anfangsdrehzahl des Lüfters

- diese Einstellung klappte bei meiner vorherigen, übertakteten GTX 260 sehr gut - aber bekanntlich ist ja keine Karte

wie die andere. In einem anderen Thraed kamen wir auf das Thema ungenaue Spaltmaße bei Grafikkarten,

ein damit zusammenhängendes Problem waren die berühmten Heatbugs der G200 Karten. Der Heatspreader

wurde mit einem Kleber befestigt, der entweder zu dick aufgetragen war, oder sich mit der Zeit ausdehnte und so

keinen ausreichenden Kontakt zwischen Chip und Heatspreader herstellen konnte. Die Folge: in Härtefällen

Lasttemperaturen von 100°C und darüber, hohe Temperaturen im Idle. Meine EVGA zeigte Ansätze davon, ein typisches

Symptom ist die ungewöhnlich schnell ansteigenden Temperatur unter 3D-Last, besonders markant im FurMark.

Kurzum: da der Rechner noch einige Zeit problemlos laufen sollte, entschied ich mich für den etwas haarigen Eingriff,

den Heatspreader zu entfernen, um einen besseren Kontakt zum Chip herzustellen und die Temperaturen zu senken.

Die meisten User, welche damals versäumt hatten ihre so betroffenen Karten in die RMA zu schicken, behalfen sich

mit Alternativkühlern, besonders dem Accelero Extreme, handelten sich damit zu Beginn dessen Markteinführung

aber ein neues Problem ein, nämlich die unzureichendee Kühlung der Spannungswandler.

Ich hingegen wollte die EVGA GTX 260 mit Standardkühler betreiben, also fummelte ich den Heatspreader runter,

ersetzte die Wärmeleitpaste und klebte den Heatspreader mit einem 2 Komponenten Wärmeleitkleber (das einzig

brauchbare, was im Haus war) wieder auf. Das Ergebnis hat sich gelohnt, denn sowohl Idle- als auch Lasttemperaturen

sanken um 11 K.  8)  Rückblickend betrachtet waren die G 200-Karten in vielerlei Hinsicht eine höchst interessante

Baustelle, denn gerade diese Serie gab Hinweise auf wesentliche Verbessrungen für die nachkommenden Generationen

von Hochleistungsgrafikkarten. Positiv waren in jedem Fall die Möglichkeiten bei den 65nm-Karten

Betriebsspannungen und Lüftereinstellungen relativ einfach per BIOS-Flash dauerhaft zu übertragen.

Negativ war die Tatsache, dass die Optimierung dieser Einstellungen eigentlich Aufgabe der Hersteller sein sollte,

nicht der User. Hier hat sich bis heute nichts geändert, denn immer noch muss man genau hinschauen, wie die

Boardpartner eine bestimmte Serie gestalten, denn es kommt oft genug vor, dass gerade bei den Spannungs- und

Lüftereinstellungen halbherzig ausgearbeitete Lösungen auf den Markt kommen. Was sich schon bald nach der G 200

als Standard durchsetzte, war das Layout der Spannungswandler: bei den G 200-Karten noch chaotisch verstreut und

daher sehr problematisch zu kühlen, wurden diese hitzigsten Bausteine auf den folgenden GPUs (sowohl bei AMD/ATI, als

auch bei Nvidia) zu Gruppen zusammengefasst und mit großflächigen Kühlkörpern versehen. Dass meine diesbezüglichen

Wünsche so schnell erhört wurden, hat mich wirklich überrascht. Weniger überraschend fand ich die Tatsache, dass diese

wirklich hervorragende Entwicklung so wenig bemerkt wurde. Trotz aller guten Neuerungen muss man sich auch heute

immer noch genau informieren, für welches Grafikkartenmodell man sich entscheidet, denn es hat den Anschein, als fehlte

Herstellern und Boardpartnern in unserer schnelllebigen Zeit schlich die Muße, ihre Produkte optimal einzustellen.

Eine der wenigen Karten, bei der dies auf Anhieb gelang, ragt daher noch immer aus sämtlichen Neuerscheinungen

der letzten Jahre besonders heraus, denn betrachtet man das Gesamtpaket aus Grafikleistung, Stromverbrauch,

Kühlsystem, Boardlayout und Lüftereinstellungen, ist die HD 5870 Rev.1 nicht weniger, als der größte Wurf in der

GPU-Geschichte. Diese Karte werkelt heute in meinem Hauptrechner und ich hatte bisher noch nie das Vergnügen, eine

Grafikkarte dieser Leistungsklasse out of the box und ohne jede Modifikation betreiben zu können. Sie ist im Idle

flüsterleise, besitzt eine hervorragende Spannungsregelung und Lüftersteuerung und braucht sich auch heute vor der

Single-GPU-Konkurrenz nicht zu verstecken. Keine andere Nachfolgekarte vermochte bisher im Fazit der Gesamtbetrachtung

so zu überzeugen, wie die HD 5870. Und ich vermute, dieser Zustand wird sich auch so bald nicht ändern.

Mein Fazit aus den bisherigen GPU-Erfahrungen richtet sich vor allem an User, die eine neue Grafikkarte kaufen wollen:

1. Sucht nach Reviews zu genau der Karte, die ihr erwerben wollt, denn selbst innerhalb einer Serie kann es

je nach Boardpartner sehr unterschiedliche Einstellungen geben.

2. Informiert euch über Möglichkeiten, die Grafikkarte bezüglich Betriebsspannungen und Lüftereinstellungen zu optimiern,

denn die allerwenigsten Modelle sind ab Werk optimal eingestellt.

3. Testet die Grafikkarte ausgiebig, vor allem bezüglich der Betriebstemperaturen, und macht bei den geringsten

Anzeichen zur Sorge Gebrauch von eurem Widerufsrecht, denn die Serienstreuungen bei GPUs sind immer noch enorm.

Außerdem erziehen nur kritische Kunden die Hersteller zu größerer Sorgfalt und helfen so, die Produkte zu optimieren.

Gruß,  
« Letzte Änderung: Donnerstag September 08, 2011, 18:16:12 von DI°G »
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