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Autor Thema: LED Projekt Tischleuchte  (Gelesen 3784 mal)
@meiseAC
Gast

« Antworten #15 am: Dienstag März 22, 2005, 05:19:03 »

hm, kann sein, dass es knapp wird, aber ich glaube, du hast dich da verrechnet: bei halber spannung, hast du auch bloss halber strom, da hast du nur ein viertel leistung, also 1.5W.
wenn du noch einen widerstand parallel l?test, kommst du sicher unter 1W, da d?rfte es dann schon potis geben, fragt sich halt, ob das geht mit dem schalter, aber ich glaube der ist auch bei potis mit schalter getrennt.

hm, solange sich Spannung und Strom Proportional liniar zu einander verhalten steigt der Strom auch liniar an. Dies bedutet das die Leistung auch liniar zum Quadraht zunimmt
Also doppelter Strom oder doppelte Spannung gleich 4-fache Leistung (z.B. bei allen ohmschen Verbrauchern).

Da die Diodenkennlinie aber nicht liniar sondern oberhalb der Durchlasspannung steil ansteigt sehen hier die Stromverh?ltnisse anders jedenfalls nicht liniar aus.
Dies k?nnte aber in der Tat dazu f?hren, das ich in der Praxis besser als gedacht wegkomme, weil das ganze ja auch in umgekehrter Richtung so ist. (Nur nicht so stark jenach dem wo der derzeitige Arbeitspunkt der LED eingestellt ist.

Siehst du das hier meine ich:  Idee





Insofern hatte ich in der Tat einen Denkfehler, aber anders herum.

Edit:

So, habe die Leuchte gerade mal mit 15 V Gleichspannung vor dem Wechselrichter gespeist ( Hatte kein anderes Steckernetzteil).
Alle LED`s waren dunkel genug, die Stromaufnahme lag bei 8 mA.

Wenn man nun die Diodenstrecken des Gleichrichters au?er acht l?sst ergeben sich P= UxI = P= 15 V x 0,008 A = 0,12 W ! (bei 15 V Betriebsspannung).
Da das Poti im Falle der vollen Helligkeit auf 0 Ohm steht, wird es in diesem Falle auch nicht belastet.  
18 V - 3 V (Differenz beider Steckernetzteile) = 15 V.
Ich muss also mit dem Poti nur den Spannungsbereich min. 15 V (dunkel genug) bis max 23 V (hell genug) abdecken. In diesem Bereich steigt der Strom allerdings nicht liniar an.
« Letzte Änderung: Dienstag März 22, 2005, 07:56:35 von @meiseAC » Gespeichert
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« Antworten #16 am: Dienstag März 22, 2005, 06:14:12 »

ja, beim halben strom an den leds hast du nicht die halbe spannung, sondern mehr, und folglich am widerstand umso weniger. da aber die widerstandskennline linear ist, hast du bei wenig spannung auch wenig strom, gibt wenig leistung. wenn also die leds nur noch halb so hell leuchten, hast du am vorwiderstand weniger als ein viertel der maximalen leistung.

versuchs mal mit nem poti, welchen widerstandswert du nehmen musst kannst du ja schon mal mit normalen widerst?nden ermitteln, wird so um die 500Ohm sein f?r ca. 1/10 helligkeit (grobe sch?tzung)
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@meiseAC
Gast

« Antworten #17 am: Dienstag März 22, 2005, 06:19:58 »

Hi ET jetzt hast du geantwortet als ich noch an meinem Beitrag gebastelt habe.
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@meiseAC
Gast

« Antworten #18 am: Dienstag März 22, 2005, 06:44:51 »

Ich habe es nun mal praktisch ermittelt.
Dabei ist mir noch ein Fehler unterlaufen. Das Steckernetzteil liefert nur 18 V Wechselspannung und erst hiner dem Gleichrichter habe ich eine Klemmspannung von 23 V(also unter Last).

Ich habe hier noch einen fetten Leistungswiderstand.
30 mm lang und 15 mm im (Durchmesser ein Messinggeh?use mit K?hlrippen) *

Der Widerstand hat 82 Ohm.

Diesen habe ich nun zwischen dem Steckernetzteil (also 18 V Wechselspannungsseite) und der Leuchte gehangen, denn das Poti soll ja auch genau hier hin.

Es ergeben sich nun folgende Werte:

R = 82 Ohm
I = 0,04 A
Spannungsabfall ?ber R = 3,2 V
Spannung hinter dem Gleichrichter nun 20 V vorher 23 V
Leuchte = dunkel genug.

Also sieht man wieder ein relativ kleiner Widerstand hat eine gro?e Helligkeits?nderung bei einer LED zur folge.
Damit haben sich meine Probleme mit der Auswahl eines geeigneten Potis in Luft aufgel?st.
Ich werde ein 100 Ohm Poti  mit einem kombiniertem Schalter einsetzten.
« Letzte Änderung: Dienstag März 22, 2005, 07:13:20 von @meiseAC » Gespeichert
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« Antworten #19 am: Freitag März 25, 2005, 10:49:49 »

Bis auf folgende Arbeiten ist die Leuchte nun fertiggestellt:

Buchse zur trennung der Spannungsversorgung fehlt noch
Ein paar Pinselstriche mit schwarzem Lack
Ein Kabelbinder

Hier die Pics:




Sorry ich bin kein  Profi Fotograf, die Leuchte mu? man eigentlich in Natura gesehen haben.


In Abh?ngigkeit vom jeweiligen Betrachtungswinkel leuchtet die umlaufende 45 Grad Fase blau.


Da man durch den 20 cm. breiten Plexi Fu? durchschaut, sehen die 3 Reihen mit den blauen LED`s etwas verschwommen aus.


Der Mittelsteg besteht aus einem Vierkant ALU Profil und dient zur Aufnahme der Kabel.


Rechts unten ein Kippschalter, der in einer ausgefeilten ?ffnung von 12 x 19 mm eingeclipst ist. Links daneben sitzt ein 100 Ohm Poti mit feiner Stufenloser Rastung. Hiermit wird die Helligkeit der gesamten Leuchte mit Fu? eingestellt. Auf dem schwarzen Steg an dem Fu? sitzen die 21 St. blauen LED`s. Die Netzbuchse wird exakt unter dem Schalter angeordnet.


« Letzte Änderung: Freitag März 25, 2005, 03:38:39 von @meiseAC » Gespeichert
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« Antworten #20 am: Freitag März 25, 2005, 01:36:52 »

Nun die letzten Daten zu der Leuchte:

Die Eingangsspannung  auf der Wechselspannungsseite betr?gt 18 V
Die Stromaufnahme betr?gt an der gleichen Stelle 0,33 A
Die Leistungsaufnahme betr?gt also P= U x I = 18 V x 0,33 A = 5,94 W

Das Steckernetzteil verbr?t auch noch was, da der Wirkungsgrad nie 100 % sein kann ( ich sch?tze 85 % ) also werden 15 % verbraten.

Insgesamt d?rfte die gesamte Leistungsaufnahme knapp unter 7 W liegen.

Die Helligkeit ist vergleichbar mit einer 60 W Gl?hlampe.
Dies ist aber nicht ausgemessen, sondern mein Gef?hl. Das Problem ist das meine Leuchte Bauartbedinngt eine extreme Richtwirkung aufweist.
Aber genau daf?r ist sie ja gebaut worden (Leselampe auf dem Nachttisch).
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« Antworten #21 am: Freitag März 25, 2005, 03:00:15 »

sieht echt super aus. vor allem das handwerkliche geschick mit metall und plexiglas h?tt ich nicht, sowas zu bauen.
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« Antworten #22 am: Freitag März 25, 2005, 03:13:46 »

Hab zwar nicht allzuviel Ahnung von Elektronik, aber das sieht super aus  ja


Greeeeeeeeez
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