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Themen - m0hr

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Lesertest / ADATA Superior Series S102 Pro 32GB USB3.0
« am: Montag Juni 25, 2012, 22:40:19 »
Guten Abend liebe Gemeinde  O)

Habe mal einen kleinen Lesertest für euch.
Nämlich einen Test zum ADATA Superior Series S102 Pro 32GB USB3.0
Warum dieses Review? Von einem USB-Stick???

Seit langem habe ich im Internet nach dem perfekten USB-Stick für meine Pioneer CDJ-350 (DJ-CD-Player) gesucht. Er sollte auf jeden Fall USB3 haben, damit ich meine Tracksammlung/Playlisten/etc. schnell mit Rekordbox (Managementprogramm, ähnlich wie iTunes) vom PC auf den Stick bringen kann. Jedoch sollte der Stick auch an einem USB2 Port hohe Übertragungsraten leisten können, damit dieser an den CDJs keine Probleme macht, denn diese CD-Player können leider kein USB3.

Als Info: Der Player kann auch CD's abspielen, jedoch benutzen die meisten Leute USB, da es bequemer ist und man keine Rohlinge mehr verbrennen muss.

Nach langer Zeit habe ich mich dann für die Superior Series S102 Pro von ADATA entschieden.

Herstellerdetails:
Kapazität: 32768 MB
Datentransfer: max. 100 MB/s lesen, max. 50 MB/s schreiben
Nettogewicht: 13 g
Abmessungen (BxHxT): 19 mm x 11 mm x 62 mm

Optisches Feedback:



Der Stick ist sehr gut verarbeitet und im Vergleich zu meinen bisherigen USB-Sticks der bestverarbeitetste.
Zwar sind die Kunststoffelemente nicht zu 100% gerade an dem Aluminiumgehäuse angebracht, aber trotz kräftigem ziehen hält der Stick seine Hülle bei sich.

Speed:

Zwei alte USB 2 Sticks zum Vergleich:

Verbatim Store'n'Go 16GB


Kingston DataTraveler 16GB


Der ADATA SS S102 Pro:

USB 2


USB 3


Zusammenfassung:
WriteRead
Verbatim Store'n'Go 16 GB13,2MB/s15,5MB/s
Kingston DataTraveler 16 GB7,46MB/s17,6MB/s
ADATA SS S102 PRO USB 224,9MB/s32,2MB/s
ADATA SS S102 PRO USB 337,3MB/s86,6MB/s

-kein Zubehör (finde ich eig. gut)
-Deckel sitzt auf dem Ende recht locker
-Loch für Schlüsselanhänger klein, somit nur Stoffband möglich
-11mm hoch


Fazit:
Wie man sieht, selbst unter USB 2 erreicht der Stick bessere Geschwindigkeiten als meine alten Sticks.
Zwar erreiche ich nicht die Angaben des Herstellers, jedoch bin ich sicher, dass diese Angaben auch wieder nur mit einem bestimmten Benchmark-Tools erreicht werden können. Leider habe ich keinen anderen USB3 Stick zum Vergleich da. Da der ADATA SS S102 Pro für mein Aufgabenfeld als DJ jedoch völlig gewachsen ist und hohe Datenübertragungsraten leistet, bin ich damit vollstens zufrieden. Der Zweite ist auch schon bestellt ;-)


Der Preis liegt im Moment bei 31€ ("Amazonas"). Für dieses Exemplar habe ich jedoch noch 34€ bezahlt.

Wenn ich die Tage Zeit habe, teste ich die Sticks evtl. noch einmal mit einem anderen Tool  8)

Update: Was mir gerade noch aufgefallen ist. Möchte man mehrere dieser Sticks nebeneinander an zwei USB3 Ports anschließen, kann dies recht eng werden, da der Stick etwas höher als normal ist (11mm). Also wenn man noch keinen USB3 Hub und nur 2 USB3 Steckplätze am Mainboard des PCs hat, sollte man dies evtl mit einberechnen und ausmessen ;-)

2
RAM, Speicher / alter + neuer Ram? :D
« am: Donnerstag Dezember 22, 2011, 13:35:54 »
Moin,

bin bei Bekannten und habe ein Problem mit den Rams.
Board ist ein Gigabyte GA-P35-DS3L


Es waren die alten Corsair CM2x2048-6400C4DHX drin.
also 4096MB, 800MHz, 4-4-4-12 und mit 2.1V Spannung versorg (laut Label)


Einer davon war jedoch defekt, somit 2 neue bestellt (hauptsächlich nur noch CL5 zu finden  :-[)
somit sind heute die CM2X2048-6400C5 angekommen.
Mir ist jedoch erst jetzt aufgefallen, das diese mit 1,8 V laufen.


Was ich festgestellt habe, der alte Riegel läuft unter CL5 auch problemlos mit 1,8V (zu lange her, dass ich diese selber in Betrieb hatte, evtl ja auch mit CL4 ;)).

Somit die Frage, beide neuen + den alten funktionierenden Riegel benutzen (6GB) oder den alten rausmachen, Dual-Chan usen und mit 4GB glücklich sein. Was ist die bessere Wahl (PC ist zum zocken, Filme schauen und evtl. mal ein Dokument zu bearbeiten) ?

Grüße, m0hr

3
Lesertest / Midgard Asgard [Mini-Review]
« am: Freitag Dezember 16, 2011, 07:10:22 »
Hier ein kleines Review zum Xigmatek Asgard. Der Grund warum ich mich für das Gehäuse entschieden habe? Ganz einfach:
Ich war auf der Suche nach einem günstigen Gehäuse, wo meine alte Hardware rein kann, um noch einen Office-Rechner darzustellen. Da ich nicht warten wollte und das ganze recht spontan zustande kam, bin ich just zum Shop nebenan gefahren. Die billigsten Gehäuse dort gab es ab ~20€. Nachteile wie keinen Lüfter in der Front oder nur 80mm Lüfter gehörten in der Preisklasse zur Regel. Der Asgard aber nicht. In der Front ist schon ein Lüfter verbaut. Zwar ist der nicht gerade ein Leisetreter, aber sobald ich diesen an das Mainboard mit Lüftersteuerung angesteckt habe, war dann doch Ruhe. Hinten war kein Lüfter verbaut, aber trotzdem kann dort ein 120mm Lüfter Platz finden. Qualitativ war der Asgard auch wesentlich besser, somit stand das Gehäuse schon einmal fest (auch wenn ich nur ~20€ eingeplant habe).
Verpackt ist das Teilchen genauso wie jedes andere Case. Styropor ist etwas genauso dick wie bei meinem Midgard (dicker als 1cm :D).

Sobald das Gehäuse ausgepackt ist und neben meinem Midgard steht, fällt sofort auf das die Seitenwände etwas dünner sind. Dennoch gibt es keine Stelle wo ich mich geschnitten habe.
Die Slot-Blenden haben im Gegensatz zu den Blenden vom Midgard auch keine Haken, die in die Verschraubung greift. Der Schnellverschluss wirkt auch mittlerweile ausgereifter als beim Midgard. Die Slot-Blenden sind optional, da an den Stellen noch ein festes Blech ist, jedoch sind 7 Blenden dabei, sodass man trotzdem alle rausnehmen könnte ;-)


 
Anstelle jetzt alles Gute hervorzustellen (was es auch bei jedem anderen Gehäuse gibt), kommen nun ein paar Kritikpunkte, welche euch klar sein sollten, wenn ihr euch das Gehäuse zulegen wollt.
Problematisch ist z.B. die Lackierung. Auch wenn das Gehäuse auch von innen in schwarz lackiert ist, ist dies nicht überall gleich dick aufgetragen. So schimmert an manchen Stellen die Farbe des Blechs durch. Dies ist zwar nicht wirklich tragisch, da es erst auffällt wenn man es direkt anleuchtet oder an Stellen ist, wo man nur beim Zusammenbauen hinschaut.
Des Weiteren kann man im oberen Bereich die Kabel nur an einer kleinen Stelle durchführen. Erst in Höhe der 3.5“ Laufwerken hat man eine Öffnung zwischen Mainboard Tray und Laufwerken.
Zum Abschluss der letzte Kritikpunkt: Das Mainboard Tray ist im oberen Bereich recht wabbelig, da dieses nur vorne mit dem Laufkwerksschacht und an der Rückseite verbunden ist. Da das Blech recht dünn ist, lässt sich somit das Tray im oberen Bereich recht leicht durchbiegen. Eine Verbindung mit dem Top  oder einmaliges knicken des Blechs hätte wahrscheinlich mehr Stabilität gebrach.
 
Fazit:
+ Lackierter Innenraum
+ keine scharfen Kanten
+ 120mm Lüfter vormontiert

- Qualität der Lackierung
- Mainboardtray Stabilität
- Kabeldurchführung recht klein
- Füße nur aus Kunststoff
- Lüfter ohne Lüftersteuerung recht laut

Bereuen tue ich den Einkauf nicht, denn auch die nachträgliche Recherche zeigt, dass die Gehäuse die es ab 20€ im Internet gibt, auch nicht viel besser sind, als die, welche mir im Geschäft gezeigt wurden. Für 30€ auch günstiger, als wenn ich mir das Case im Netz bestelle hätte (+Porto / siehe Preisvergleich). Einziges ToDo: Anderes Netzteil muss da rein ;-)



Preisvergleich: http://geizhals.de/461085

4
Lesertest / ADATA S511 2,5" SSD 60 GB (AS511S3-60GM-C)
« am: Montag November 14, 2011, 18:04:27 »
ADATA S511 2,5" SSD 60 GB (AS511S3-60GM-C)

Einleitung
Am 14.11.2011 wurde ich mit einer vorweihnachtlichen Bescherung überrascht. Denn da lag nun die SSD von ADATA auf dem Tisch. Wie es jedoch immer ist, erst die Arbeit dann das Vergnügen. Somit schnell ausgepackt und eingebaut. Im Folgenden könnt ihr meinen Lesertest über die S511 60GB von ADATA lesen.



Info ADATA

ADATA ist ein taiwanischer Speicherspezialist, welcher Produkte rund um Datenspeicherung und deren Verwaltung anbietet. Gegründet wurde das Unternehmen 2001 und bietet Arbeitsspeicher, Solid-State-Discs und  weitere Produkte an.

Info AS511S3-60GM-C
Die ADATA S511 60GB kommt in einer schlichten einfachen Verpackung daher. Da meine Verpackung durch den Transport leider leicht zerdrückt wurde, sieht die Verpackung jedoch nicht mehr ganz so hübsch aus.



Wie es mittlerweile fast üblich ist, wird neben der SDD ein 3,5” Adapter mitgeliefert, damit die SSD auch in jedes Gehäuse montiert werden kann (dazu später mehr). Damit die SSD auch befestigt werden kann, sind 2 x 4 passende Schrauben beigelegt.



Zusätzlich sind noch zwei kleine Zettel im Päckchen. Einmal eine Schnellinstallationsanleitung und dann noch eine Info über die Software für die SSD. Dabei handelt es sich um das Disk Migration Utility, dessen Produktschlüssel auf der SSD aufgedruckt ist. Somit kann man den Produktschlüssel zwar nicht verlieren, jedoch sollte man sich diesen abschreiben bevor man die SSD einbaut.

Mit dem geringen Gewicht von 76g ist die SSD im Vergleich zu einer Handelsüblichen HDD natürlich ein “Fliegengewicht”(egal ob 2,5” oder 3,5”). Ausgestattest ist die S511 mit dem SandForce 2281 Chip und hat eine SATA3-Schnittstelle. Dadurch sind laut ADATA Lese- und Schreibraten von bis zu 550MB/s bzw. 500MB/s möglich. Challenge accepted!

Testumgebung
Meine Testumgebung ist mein normaler PC mit dem ich zu Hause arbeite und gelegentlich auch spiele. Dieser besteht aus folgenden Komponenten:

Gehäuse: Xigmatek Midgard
Netzteil: be quiet! Pure Power CM L8 730W
Mainboard: ASUS P8Z68-V
CPU: Intel® Core™ i5-2500K
RAM-Kit#1: Corsair Vengeance DDR3-1600 DIMM CL9 8GB Dual Kit
RAM-Kit#2: Aeneon Xtune DDR3-1600 CL10 4GB Dual Kit (läuft als CL9)
Grafikkarte: Asus GeForce GTX 580 DirectCU II
Soundkarte: AuzenTech X-Fi Forte

Testkandidaten
Neben der ADATA S511 2,5" SSD 60 GB gibt es einige gute alte Festplatten, welche gegeneinander die SSD antreten werden. Diese haben verschiedene Größen, welche von 500GB bis 3TB reichen. Neben der Größe unterscheiden sich die Datenträger auch in den Spezifikationen wie Cache & Anbindung. Hier die Liste mit allen Laufwerken:

●   ADATA S511 2,5" SSD 60 GB
●   Samsung SpinPoint HD501LJ
●   Samsung SpinPoint F1 HD103UJ
●   Hitachi HDT721010SLA360
●   Western Digital WD30EZRX

Aufsetzen der Umgebung

Einbau
Der Einbau der SSD geht eigentlich recht einfach von der Hand. Zu beachten ist jedoch, dass der Einbau nicht mit jedem Gehäuse ganz einfach ist. Zum Beispiel mit dem Gehäuse Xigmatek Midgard habe ich ein Problem im Bezug des Adapters und des Anschlusses der SSD gehabt.

Befestigen konnte ich die SSD nur an den HDD-Schienen des Gehäuses. Das hatte jedoch zur Folge, dass die SSD im Gehäuse ganz unten sein musste, oder keine gewinkelten SATA-Kabel verwendet werden konnte.
Der Adapter von ADATA hätte die SSD zwar weiter in Richtung der Anschlüsse verschoben, jedoch hat der Adapter nur seitliche Löcher zur Befestigung am Gehäuse und war somit für mein Gehäuse ungeeignet.



Firmware Update
Nachdem die SSD ordentlich verbaut war, habe ich als erstes die aktuelle Firmware von der ADATA-Website geladen. Der Updateprozess erklärt sich von alleine. Falls man dafür Hilfe benötigt, wird der Prozess auch mit einer bebilderten Anleitung erläutert. Um zu sehen, ob die Firmware wirklich aktualisiert wurde, muss man das Update-Tool einmal neustarten.



Windows Installation
Die Installation von Windows 7 war nicht anders als mit einer Handelsüblichen Festplatte. Erst nach der Installation wurde es interessant. Somit habe ich als erstes die Auslagerungsdatei deaktiviert, da dieser bei 12GB Hauptspeicher vorerst überflüssig ist und durch das deaktivieren ein paar GB und Schreibzyklen einspart. Danach habe ich geprüft, ob Windows auch auf die TRIM-Funktion zurückgreifen kann. Der nächste Schritt war jegliche Form von Defragmentierung, Superfetch und Prefetch zu deaktivieren. Nachdem dann auch alle Treiber und Updates auf das System gelangt sind, konnte das Testen beginnen.

Benchmarks
Als Benchmarks habe ich eine Reihe der momentan genutzten HDD/SSD Tools genutzt. Dabei habe ich versucht, einen objektiven Test durchzuführen. Hier werden alle meine Speichermedien getestet, welche einen SATA-Interface bieten.

ATTO
Da alle SSD-Hersteller gerne auf den ATTO-Benchmark zurückgreifen, durfte dieser natürlich auf keinen Fall fehlen. Dieser testet Schreib- und Leseraten und bringt gerade bei SSDs beachtliche Werte zustande. Bei diesem Test gibt auch ADATA eine Leserate von 550MB/s und eine Schreibrate von 500MB/s an.



Wie man auf dem Bild sieht, hat die SSD mit 546MB/s lesend und 484MB/s schreibend das Ergebnis fast geschafft. Rechnet man mit dem Umrechnungsfaktor 1000 (anstatt von 1024), wie es Bei Speicherherstellern üblich ist, kommt man sogar auf  559MB/s Lesend und 496MB/s Schreibend und hätte somit die Spezifikationen sogar überboten.

HDTune Pro Read
Als erstes habe ich wohl eines der bekanntesten HDD Test-Tools zur Hilfe genommen. Der Grund dafür liegt auf der Hand. Erstens haben die meisten Leute schon selbst das Tool ausprobiert und können so einfach einen Vergleich durchführen. Der zweite Grund liegt in der Möglichkeit, dass man damit auch die Schreibraten testen kann.



Die Auswertung zeigt eindeutig, dass selbst die minimale ausleserate der S511 von 179,8 MB/s den Festplatten bei weitem überlegen ist.

Hd Tach
Hd Tach ist ein kleiner Benchmark, um die durchschnittliche Leserate sowie die durchschnittliche Zugriffszeit zu ermitteln. Dabei wurden 2 verschiedene Tests durchgeführt.



Dabei erreicht die SSD eine Leserate von 364,5 MB/s und eine Zugriffszeit von ~0,1ms.

AS SSD
AS SSD ist ein kleines Toll von einem deutschen Studenten, welches nicht nur Sequenzielle Tests durchführt, sondern auch zufällig Daten vom Datenträger liest und darauf schreibt.

Lesend
Im sequentiellen Lesemodus schafft die SSD mit 451,21 MB/s natürlich die Spitzenposition. Beim zufälligen Lesen erreicht die SSD zwar nur 64,44 MB/s, ist damit aber immer noch 37 mal schneller als die „Konkurrenz“



Schreibend
Beim zufälligen Schreiben ist die SSD mit 82,16MB/s natürlich den HDDs weit voraus. Beim sequentiellen Schreiben hingegen sind die HDDs wesentlich schneller, da die SSD dort nur 84,96MB/s.



Futuremark PCMark Vantage 64 Bit (HDD)
Den Festplattentest von PCMark Vantage habe ich mit in den Test-Katalog genommen, da der Test echten Anwendungszwecken nachempfunden ist. Dabei soll der Test von Futuremark gerade zeigen, welche SSD/HDD im Alltag die beste wäre bzw. wie die eigene abschneidet. Wie man sieht, schneidet die SSD im direkten Vergleich zu den HDDs auch spitze ab.



Windows Leistungsindex
Auch wenn der Windows Leistungsindex bei einer SSD wie der ADATA S511 immer die volle Punktzahl geben wird, trotzdem einmal der Vergleich zu den HDDs.



Anwendungstests

Windows Bootzeit
Die Bootzeit ist natürlich um Welten schneller, da braucht man erst gar nicht lange zu diskutieren. Verwunderlich ist jedoch, dass die 500GB Samsung gerade hierbei schneller ist als die Western Digital mit 3TB.



Games
Bei den Spielen war der Test etwas kompliziert, denn da musste wirklich die Stoppuhr ausgegraben werden. Damit man einen genauen Wert hat, habe ich je nach Abweichungen jeden Testvorgang 3-5-mal gestartet und dann den Mittelwert ausgerechnet. Vor jedem Testvorgang wurde der Rechner auch neu gestartet und erst damit angefangen, wenn alles geladen war.

GTA 4
Als erstes kommt ein Spiel, welches Mittlerweile etwas in die Jahre gekommen ist. Das Spiel habe ich dabei nicht gemoddet, damit man den Test auch nachvollziehen kann. Also hier ist nichts mit iCEnhancer-Mod oder ähnliches aufpoliert worden. Jedoch habe ich bei den Einstellungen das Maximum gewählt, welches mit meiner Hardware möglich war.



Starcraft 2
Da Starcraft 2 eine momentane Referenz im Bereich EZS ist, habe ich erst gar nicht lange überlegt, welches Spiel ich für diesen Bereich benutze. Dabei wurden alle Einstellungen auf Maximum gesetzt, um eine möglichst lange Ladezeit zu schaffen.



Battlefield 3
Bei Battlefield 3 war ich mir nicht sofort sicher, was ich testen soll. Da der Multiplayer auch abhängig von den Servern ist, habe ich hier auch nur die Ladezeit des Einzelspielermodus als Testkandidat gewählt. Dabei habe ich auch wieder die erste Mission gewählt, damit man schnell einen Vergleich erstellen kann.



Crysis
Als älteren Vertreter habe ich noch das Spiel Crysis ausgegraben. Dabei habe ich die Ladezeit der ersten Kampagne genommen. Das Spiel habe ich nach Anbetracht des ernüchternden Ergebnisses von Battlefield 3 zum Testfeld hinzugefügt.



Fazit
Das Testen der ADATA S511 60GB hat mir persönlich viel Spaß bereitet. Zwar hat es auch viel Arbeit gemacht, alles richtig zu konfigurieren und zu dokumentieren, jedoch hat es sich am Ende doch gelohnt. Vor dem Test war ich vom Kauf einer SSD noch weit entfernt, aber der Lesertest hat mich doch überzeugt und wenn man bedenkt, dass man damit auch ordentlich Zeit einsparen kann. Zwar merkt man die eine Sekunde an der bestimmten Stelle nicht, aber summiert man alleine die Werte der Testergebnisse, so ist recht schnell klar, dass es sich lohnt. In Anbetracht der aktuellen Festplattenpreise wäre eine SSD auch der klügere Zug, solange man kein Datengrab ala 3TB braucht. Zur S511 kann ich nur sagen, top Produkt.
Das Einzige was ich beim Kauf einer SSD anders machen würde, wäre die Wahl zu einer anderen Größe. 60GB reicht zwar für System und ein paar Progrämmchen aus, aber 120GB würden schon nicht schaden.

Ansonsten möchte ich mich auf der einen Seite bei ADATA für die gesponserte Hardware und deren Support bedanken. Auf der anderen Seite bei Technik3D, die diesen Lesertest angeboten haben.

5
Betriebssysteme / Problem nach Windows Installation mit TrueCrypt
« am: Dienstag Oktober 18, 2011, 16:32:40 »
Habe folgendes Problem:

Ich besitze eine 3TB Platte, welche mit TrueCrypt verschlüsselt ist. Da mir das Win-Setup jedoch schon einmal eine solche Platte platt gemacht hatte, und alle Daten weg waren, lasse ich diese bei der Installation immer ab.

Nach dem ersten Start nach der Windows-Installation, wenn die Platte wieder dran ist, gibt es dann einen Fehler beim starten von Windows. Ist Diese nicht am PC, startet der PC durch. Nehme ich eine andere HDD und verschlüssel diese, klappt alles. Vor der Neuinstallation hatte ich das Problem nicht.

Habe alle Sata-Modi (IDE/SATA/RAID) durchprobiert (jeweils Win neu installiert).

Hab es zwar nun hinbekommen, indem ich die Platte beim Setup am PC gelassen habe, aber hat jemand eine Ahnung, warum es nicht geht, wenn die HDD bei der Installation nicht angesteckt ist? Weil ich kann ja auch sonst jede HDD, nach der Installation dranhängen und habe keine Probleme.

Grüße, m0hr

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