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Nachrichten - bundymania
1
Lesertest / Re: S1366 CPU Kühler Roundup - wird ab und zu erweitert ! :-)
« am: Sonntag Juli 05, 2009, 23:49:03 »
Nein, TFC produziert bis dato keine CPU Kühler
Die Rubrik Lesertest gibt es hier ja erst seit neuesten, so kam es, das ich dieses Forum neben 9 anderen erst jetzt
mit einigen meiner Reviews beglücken konnte
Die Rubrik Lesertest gibt es hier ja erst seit neuesten, so kam es, das ich dieses Forum neben 9 anderen erst jetzt
mit einigen meiner Reviews beglücken konnte
2
Lesertest / Re: S1366 CPU Kühler Roundup - wird ab und zu erweitert ! :-)
« am: Sonntag Juli 05, 2009, 13:59:32 »
keine Angst, die anderen Reviews folgen - ich muss einiges manuell editieren, so auch die Links
3
Lesertest / Re: GMC R2 Toast Design Gehäuse
« am: Sonntag Juli 05, 2009, 13:58:01 »Ich habe eine Zeile ergänzt !
4
Lesertest / Re: S1366 CPU Kühler Roundup - wird ab und zu erweitert ! :-)
« am: Sonntag Juli 05, 2009, 13:40:23 »
Fortsetzung:
XSPC Delta V3

Aus dem Hause XSPC erreichte mich deren Delta V3 Kühler, welcher mit einer Universalhalterung
und dem notwendigen Montagematerial in einer schicken Retailverpackung ausgeliefert wird.
Die auf dem ersten Bild ersichtliche Sockel 775/1366 Halterung ist als Zubehör für ca. 7 € erhältlich.
Der Kühler ist zu einem Kaufpreis von ca. 45 € zu haben.
An der Verarbeitung gibt es nichts zu bemängeln, der Acetaldeckel sieht schick aus und die verchromte
Halterung weiß zu gefallen ! Es lassen sich alle gängigen Anschlüsse mit diesem Kühler verwenden,
auch sehr große "Kaliber" für 19/13er Schläuche sind kein Problem.
Die Auflagefläche ist für aktuelle Quadcore Prozessoren offensichtlich etwas zu klein, sodaß der Kühler
nicht zur Spitze aufschließen konnte. Natürlich lassen sich mit dem Delta V3 alle aktuellen Prozessoren
mehr aus ausreichend kühlen ! Der Preis geht angesichts der Verarbeitung und Leistung in Ordnung.
Montiert wird der Kühler mit M4 Schrauben und den üblichen Unterlegscheiben und Muttern.
Die optisch schönere Halterung muss man separat nachkaufen, was ich etwas schade finde.
Für den Kaufpreis aber wahrscheinlich nicht anders realisierbar.


Koolance CPU-350AT, acetal universal

Der neueste Kühler aus dem Hause Koolance, mit der Bezeichnung CPU-350AT bietet einen sehr großen Lieferumfang:
Neben einer Universalhalterung ist ferner eine separate S775/1366 Halterung in der Verpackung enthalten. Ferner
gehört eine Backplate, Wärmeleitpaste und das Montagematerial zum Set dazu. Neben der mir vorliegenden Variante
mit schwarzem Acetaldeckel ist dieser Kühler auch in einer Version mit Plexideckel käuflich zu erwerben.
Der Preis ist allerdings recht teuer, mit ca. 80 € stellt der Koolance Vertreter den teuersten Kühler dieses Testfeldes !
Positiv fiel die leichte Montage und gute Verarbeitung auf, größere Schraubanschlüsse von Feser/Bitspower lassen sich
problemlos mit dem Koolancer verwenden ! Die Leistung reicht nicht ganz an die absolute Spitze heran und landet
bei meinem Vergleichstest im Mittelfeld. Bei diesem Kühler wurde die beste Leistung bei gedrehter Montage erzielt,
sodaß die Anschlüsse paralell zu den Ram Bausteinen verlaufen, also nicht wie auf den Bild 1+2 zu sehen.

Zern PQ Plus Pro - Acetal und Messing Version

Die in Österreich ansässige Kühlerschmiede Zern ist schon seit vielen Jahren eine bekannte Größe im Bereich
günstiger und zugleich qualitativ hochwertiger Produkte auf dem Wasserkühlungssektor.
Konnte man in den vergangenen Jahren mit dem PQ und PQ Plus CPU Kühler viele zufriedene Kunden gewinnen,
so ist der Universal Mainboard- und Grafikkartenkühler ebenfalls sehr beliebt.
Die bisher angebotenen CPU Kühler waren von der Leistung aufgrund ihres Alters nicht mehr ganz zeitgemäß, was auch
auf die Durchflusswerte zutrifft. Mit dem brandneuen PQ Plus Pro in der Acetal und Messingversion lagen mir nun
die beiden neuesten und überarbeiteten CPU Kühler aus dem Hause Zern vor ! Die Verarbeitung beider Modelle befindet
sich auf hohem Niveau, was auch auf den Durchlusswert und die Kühlleistung zutrifft ! Im Vergleich zu den Vorgänger-
modellen konnte man hier deutlich zulegen. In meinem Vergleichstest konnten sich die Kühler weit oben platzieren.
Die Acetalversion brachte ein um nur 0,2k schlechteres Resultat als die Messingvariante, sodaß ich aufgrund der besseren
Übersicht auf die gesonderte Auflistung in der Tabelle verzichtet habe. Die Montage geschieht über die Zern üblichen M3
Schrauben. Die Halterung ist aus Edelstahl und nicht auf Hochglanz poliert. Selbiges trifft auf die kupferne Bodenplatte zu.
Die ungewöhnlich rauhe Oberfläche tut der guten Kühlleistung aber keinen Abbruch.
Durch eine In / Out Beschriftung des Deckels kann es keine Mißverständnisse bei der Wahl des Ein/Auslasses geben.
Die Acetalversion ist für einen Kaufpreis von ca. 40 € erhältlich. Die Messingvariante war zum Zeitpunkt der Fertigstellung
dieses Tests noch nirgends gelistet und wird vermutlich 5 € mehr kosten. 13/10 und 16/10er Schraubanschlüsse von Feser
lassen sich mit den neuen Zern Kühlern nicht verwenden (siehe Bilder im Anhang)
Alles in allem konnten die PQ Plus Pro CPU Wasserkühler sowohl in der Leistung als auch dem Durchfluss überzeugen und
sind ihr Geld auf jeden Fall Wert ! Halterungen für andere Sockel sind wahrscheinlich in naher Zukunft erhältlich.


Aquacomputer cuplex XT di

Bei dem mir vorliegenden Cuplex XT di handelt es sich um die neueste Version dieses Kühlers, die seit einiger Zeit verkauft wird.
Im Vergleich zur älteren Rev. wurde der Durchfluss deutlich gesteigert ! Der Cuplex weiß auf Anhieb durch sein schickes
äußeres zu gefallen, das filigrane Design und die gute Verarbeitung können überzeugen ! Geliefert wird der Kühler in einer
Retailverpackung mit dem obligatorischen Montagematerial und einem Aufkleber, der über die max. Gewindelänge der zu
verwendeten Anschlüsse informiert. Eine Montageanleitung sucht man leider vergebens. Bei der Halterung handelt es sich um
eine S1366 only Halterung, d.h. es wurde keine Kombihalterung verwendet, wie es bei anderen Wasserkühlern dieses Tests der
Fall ist. Feser/Bitspower/Koolance Schraubanschlüsse der Größe 13/10, 16/10 und auch größer lassen sich problemlos mit
dem dem Cuplex XT di verwenden. Die Leistung ist gut und der Durchfluss kann ebenfalls überzeugen.
Der Kühler ist für ca. 70 € in den üblichen Onlineshops erhältlich

Alphacool Niagara

Mit dem Alphacool Niagara ist nun erstmalig ein CPU Wasserkühler auf dem Markt, welcher nicht über
das übliche G 1/4" Gewinde, sondern über das größere G 3/8" Format verfügt ! Diesen Umstand verdankt
der Niagara den Testsieg bei den Durchflusswerten. Dabei habe ich Adapter eingesetzt und zudem sind
alle anderen Komponenten im Kreislauf mit G 1/4" Gewinde ausgestattet. Wenn man diesen Schritt also
konsequent weiterführen würde, sprich: Radiator, AGB und Pumpendeckel ebenfalls mit G 3/8" Gewinde
wählt, wäre hier ein weiterer Durchflussgewinn spürbar !
Optisch weiß der Alphacool Niagara durchaus zu gefallen, nicht nur aufgrund seiner kontrastreichen gold-
schwarzen Farbgebung, sondern auch die neuartige sog. Cool Cover Halterung ist ein optischer Blickfang !
Die Verarbeitung ist ohne Fehl und Tadel und der Lieferumfang kann als komplett bezeichnet werden.
Der Kühler kommt in einer schicken Retailverpackung mit bebilderter deutscher Anleitung daher.
Wärmeleitpaste ist ebenfalls im Lieferumfang enthalten. Die beliebten größeren Schraubanschlüsse
von Feser/Bitspower/Koolance lassen sich problemlos mit dem Niagara verwenden.
Für einen Kaufpreis von 60 € ist der Kühler in den üblichen Shops zu haben. Was die Leistung betrifft,
kann dieser Kühler nicht zur Spitze des Testfeldes aufschließen, sondern landet am Ende der Tabelle.


Testergebnisse

( Temperaturdifferenz CPU-Wasser [K] )

( Liter / Stunde )
F A Z I T
Wie bereits anhand der Testergebnisse aus meinem S775 Review zu erwarten war, liegen die Resultate auch in diesem
S1366 Kühler Roundup relativ eng beisammen ! Alle CPU Kühler dieses Testfeldes eignen sich zur Kühlung aktueller
Prozessoren, einige mehr, andere weniger. Auch bei den Durchflusswerten gibt es keine wirklichen Ausreisser, die
Hersteller haben ihre Hausaufgaben gemacht und die Kühler kontinuierlich weiter optimiert. Einige Testteilnehmer
konnten u.a. durch ihren umfangreiches Lieferumfang, oder eine Kombihalterung überzeugen, bei anderen Kühlern war
leider keine Anleitung dabei, was für einen Kaufpreis von ca. 70 € mMn nicht akzeptabel ist !
Für jeden Geschmack und Geldbeutel sind passende Kühler im Testfeld vertreten. Das man nicht unbedingt viel Geld
für eine gute Leistung ausgeben muss, beweisen z.B. die Modelle aus dem Hause Zern und EK.
Durch die Wahl eines hochwertigen Radiators lassen sich oftmals deutlichere Temperaturgewinne erzielen, als es
heutzutage bei der Wahl eines CPU Wasserkühlers möglich ist !
Sofern mir weitere neue Kühler vorliegen, werde ich dieses Review evtl. später erweitern !
Danksagung: Für den Support und die Bereitstellung von Testsamples und weiteren Teilen bedanke ich mich bei: www.a-c-shop.de , www.Alphacool.de , www.Watercool.de , www.mips-computer.de , www.feser-one.com , www.xspc.biz , www.ekwaterblocks.com , www.ybris-cooling.it , www.laing.de www.zern.at und dem User Sonnyboy & microsaft @ forumdeluxx
XSPC Delta V3

Aus dem Hause XSPC erreichte mich deren Delta V3 Kühler, welcher mit einer Universalhalterung
und dem notwendigen Montagematerial in einer schicken Retailverpackung ausgeliefert wird.
Die auf dem ersten Bild ersichtliche Sockel 775/1366 Halterung ist als Zubehör für ca. 7 € erhältlich.
Der Kühler ist zu einem Kaufpreis von ca. 45 € zu haben.
An der Verarbeitung gibt es nichts zu bemängeln, der Acetaldeckel sieht schick aus und die verchromte
Halterung weiß zu gefallen ! Es lassen sich alle gängigen Anschlüsse mit diesem Kühler verwenden,
auch sehr große "Kaliber" für 19/13er Schläuche sind kein Problem.
Die Auflagefläche ist für aktuelle Quadcore Prozessoren offensichtlich etwas zu klein, sodaß der Kühler
nicht zur Spitze aufschließen konnte. Natürlich lassen sich mit dem Delta V3 alle aktuellen Prozessoren
mehr aus ausreichend kühlen ! Der Preis geht angesichts der Verarbeitung und Leistung in Ordnung.
Montiert wird der Kühler mit M4 Schrauben und den üblichen Unterlegscheiben und Muttern.
Die optisch schönere Halterung muss man separat nachkaufen, was ich etwas schade finde.
Für den Kaufpreis aber wahrscheinlich nicht anders realisierbar.
Koolance CPU-350AT, acetal universal

Der neueste Kühler aus dem Hause Koolance, mit der Bezeichnung CPU-350AT bietet einen sehr großen Lieferumfang:
Neben einer Universalhalterung ist ferner eine separate S775/1366 Halterung in der Verpackung enthalten. Ferner
gehört eine Backplate, Wärmeleitpaste und das Montagematerial zum Set dazu. Neben der mir vorliegenden Variante
mit schwarzem Acetaldeckel ist dieser Kühler auch in einer Version mit Plexideckel käuflich zu erwerben.
Der Preis ist allerdings recht teuer, mit ca. 80 € stellt der Koolance Vertreter den teuersten Kühler dieses Testfeldes !
Positiv fiel die leichte Montage und gute Verarbeitung auf, größere Schraubanschlüsse von Feser/Bitspower lassen sich
problemlos mit dem Koolancer verwenden ! Die Leistung reicht nicht ganz an die absolute Spitze heran und landet
bei meinem Vergleichstest im Mittelfeld. Bei diesem Kühler wurde die beste Leistung bei gedrehter Montage erzielt,
sodaß die Anschlüsse paralell zu den Ram Bausteinen verlaufen, also nicht wie auf den Bild 1+2 zu sehen.
Zern PQ Plus Pro - Acetal und Messing Version

Die in Österreich ansässige Kühlerschmiede Zern ist schon seit vielen Jahren eine bekannte Größe im Bereich
günstiger und zugleich qualitativ hochwertiger Produkte auf dem Wasserkühlungssektor.
Konnte man in den vergangenen Jahren mit dem PQ und PQ Plus CPU Kühler viele zufriedene Kunden gewinnen,
so ist der Universal Mainboard- und Grafikkartenkühler ebenfalls sehr beliebt.
Die bisher angebotenen CPU Kühler waren von der Leistung aufgrund ihres Alters nicht mehr ganz zeitgemäß, was auch
auf die Durchflusswerte zutrifft. Mit dem brandneuen PQ Plus Pro in der Acetal und Messingversion lagen mir nun
die beiden neuesten und überarbeiteten CPU Kühler aus dem Hause Zern vor ! Die Verarbeitung beider Modelle befindet
sich auf hohem Niveau, was auch auf den Durchlusswert und die Kühlleistung zutrifft ! Im Vergleich zu den Vorgänger-
modellen konnte man hier deutlich zulegen. In meinem Vergleichstest konnten sich die Kühler weit oben platzieren.
Die Acetalversion brachte ein um nur 0,2k schlechteres Resultat als die Messingvariante, sodaß ich aufgrund der besseren
Übersicht auf die gesonderte Auflistung in der Tabelle verzichtet habe. Die Montage geschieht über die Zern üblichen M3
Schrauben. Die Halterung ist aus Edelstahl und nicht auf Hochglanz poliert. Selbiges trifft auf die kupferne Bodenplatte zu.
Die ungewöhnlich rauhe Oberfläche tut der guten Kühlleistung aber keinen Abbruch.
Durch eine In / Out Beschriftung des Deckels kann es keine Mißverständnisse bei der Wahl des Ein/Auslasses geben.
Die Acetalversion ist für einen Kaufpreis von ca. 40 € erhältlich. Die Messingvariante war zum Zeitpunkt der Fertigstellung
dieses Tests noch nirgends gelistet und wird vermutlich 5 € mehr kosten. 13/10 und 16/10er Schraubanschlüsse von Feser
lassen sich mit den neuen Zern Kühlern nicht verwenden (siehe Bilder im Anhang)
Alles in allem konnten die PQ Plus Pro CPU Wasserkühler sowohl in der Leistung als auch dem Durchfluss überzeugen und
sind ihr Geld auf jeden Fall Wert ! Halterungen für andere Sockel sind wahrscheinlich in naher Zukunft erhältlich.
Aquacomputer cuplex XT di

Bei dem mir vorliegenden Cuplex XT di handelt es sich um die neueste Version dieses Kühlers, die seit einiger Zeit verkauft wird.
Im Vergleich zur älteren Rev. wurde der Durchfluss deutlich gesteigert ! Der Cuplex weiß auf Anhieb durch sein schickes
äußeres zu gefallen, das filigrane Design und die gute Verarbeitung können überzeugen ! Geliefert wird der Kühler in einer
Retailverpackung mit dem obligatorischen Montagematerial und einem Aufkleber, der über die max. Gewindelänge der zu
verwendeten Anschlüsse informiert. Eine Montageanleitung sucht man leider vergebens. Bei der Halterung handelt es sich um
eine S1366 only Halterung, d.h. es wurde keine Kombihalterung verwendet, wie es bei anderen Wasserkühlern dieses Tests der
Fall ist. Feser/Bitspower/Koolance Schraubanschlüsse der Größe 13/10, 16/10 und auch größer lassen sich problemlos mit
dem dem Cuplex XT di verwenden. Die Leistung ist gut und der Durchfluss kann ebenfalls überzeugen.
Der Kühler ist für ca. 70 € in den üblichen Onlineshops erhältlich
Alphacool Niagara

Mit dem Alphacool Niagara ist nun erstmalig ein CPU Wasserkühler auf dem Markt, welcher nicht über
das übliche G 1/4" Gewinde, sondern über das größere G 3/8" Format verfügt ! Diesen Umstand verdankt
der Niagara den Testsieg bei den Durchflusswerten. Dabei habe ich Adapter eingesetzt und zudem sind
alle anderen Komponenten im Kreislauf mit G 1/4" Gewinde ausgestattet. Wenn man diesen Schritt also
konsequent weiterführen würde, sprich: Radiator, AGB und Pumpendeckel ebenfalls mit G 3/8" Gewinde
wählt, wäre hier ein weiterer Durchflussgewinn spürbar !
Optisch weiß der Alphacool Niagara durchaus zu gefallen, nicht nur aufgrund seiner kontrastreichen gold-
schwarzen Farbgebung, sondern auch die neuartige sog. Cool Cover Halterung ist ein optischer Blickfang !
Die Verarbeitung ist ohne Fehl und Tadel und der Lieferumfang kann als komplett bezeichnet werden.
Der Kühler kommt in einer schicken Retailverpackung mit bebilderter deutscher Anleitung daher.
Wärmeleitpaste ist ebenfalls im Lieferumfang enthalten. Die beliebten größeren Schraubanschlüsse
von Feser/Bitspower/Koolance lassen sich problemlos mit dem Niagara verwenden.
Für einen Kaufpreis von 60 € ist der Kühler in den üblichen Shops zu haben. Was die Leistung betrifft,
kann dieser Kühler nicht zur Spitze des Testfeldes aufschließen, sondern landet am Ende der Tabelle.
Testergebnisse

( Temperaturdifferenz CPU-Wasser [K] )

( Liter / Stunde )
F A Z I T
Wie bereits anhand der Testergebnisse aus meinem S775 Review zu erwarten war, liegen die Resultate auch in diesem
S1366 Kühler Roundup relativ eng beisammen ! Alle CPU Kühler dieses Testfeldes eignen sich zur Kühlung aktueller
Prozessoren, einige mehr, andere weniger. Auch bei den Durchflusswerten gibt es keine wirklichen Ausreisser, die
Hersteller haben ihre Hausaufgaben gemacht und die Kühler kontinuierlich weiter optimiert. Einige Testteilnehmer
konnten u.a. durch ihren umfangreiches Lieferumfang, oder eine Kombihalterung überzeugen, bei anderen Kühlern war
leider keine Anleitung dabei, was für einen Kaufpreis von ca. 70 € mMn nicht akzeptabel ist !
Für jeden Geschmack und Geldbeutel sind passende Kühler im Testfeld vertreten. Das man nicht unbedingt viel Geld
für eine gute Leistung ausgeben muss, beweisen z.B. die Modelle aus dem Hause Zern und EK.
Durch die Wahl eines hochwertigen Radiators lassen sich oftmals deutlichere Temperaturgewinne erzielen, als es
heutzutage bei der Wahl eines CPU Wasserkühlers möglich ist !
Sofern mir weitere neue Kühler vorliegen, werde ich dieses Review evtl. später erweitern !
Danksagung: Für den Support und die Bereitstellung von Testsamples und weiteren Teilen bedanke ich mich bei: www.a-c-shop.de , www.Alphacool.de , www.Watercool.de , www.mips-computer.de , www.feser-one.com , www.xspc.biz , www.ekwaterblocks.com , www.ybris-cooling.it , www.laing.de www.zern.at und dem User Sonnyboy & microsaft @ forumdeluxx
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Lesertest / S1366 CPU Kühler Roundup - wird ab und zu erweitert ! :-)
« am: Sonntag Juli 05, 2009, 13:38:24 »
(auch dieses Review präsentiere ich nun für euch Technic 3D Leser, viel Spaß damit und ich hoffe, das ich dem einen, oder anderen Leser den geplanten Kauf etwas erleichtern konnte
Hallo zusammen,
nachdem ich bereits vor einigen Monaten ein CPU Kühler Roundup auf Sockel 775 Basis erstellt habe, ist nun das von
vielen Usern mit Spannung erwartete Roundup mit CPU Wasserkühlern für den Sockel 1366 an der Reihe !
Dieses Review wird im Laufe der Zeit wahrscheinlich mit weiteren Modellen erweitert, sofern es sich ergibt
Ich will euch nicht unnötig lange mit der Einleitung aufhalten, kommen wir nun also zu den wesentlichen Punkten.
Zunächst einmal möchte ich euch wie üblich, etwas vorstellen:
Das Testsystem:
Banchetto 101 Bench Station
Gigabyte GA EX58 Extreme (Biosversion: F4)
Mips Fusionblock Nickel
i7 920 @4.2Ghz @1.39V (Bioseinstellung)
Seasonic M12D-850
GMR Elektronik Durchflussmesser
CPC Metall Schnelltrennkupplungen
Danger Den 16/10 Schlauch + Tüllen Anschlüsse
3x Wassertemp Sensoren (2x T-Line, 1x im AGB (G 1/4") )
1x dig. Sensor im AGB zur Kalibrierung
3x dig. Thermometer zur Raumtemp. Messung (Mittelwert)
verwendete Wärmeleitpaste: Arctic Cooling MX-2
Zum Einsatz kam die Feser One Fertigmischung UV Clear/Blue
ArctiClean zur Reinigung

Testverfahren:
Jeder Kühler wurde 3x neu montiert. Dabei wurde die Wärmeleitpaste jedes Mal komplett entfernt,
Kühler und CPU HS wurden mit ArctiClean gründlich gesäubert und die WLP neu aufgetragen.
Aus den Ergebnissen wurde der Mittelwert für das endgültige Resultat verwendet.
Um die CPU auszulasten, wurde Prime95 (Small FFT´s) in der neuesten Version benutzt, zur Messung der
CPU Temperaturen/Aufzeichnung kam Real Temp zum Einsatz. Die Temperaturmessungen erfolgten nach 60 Min.
und dann in 5 Intervallen a 5 Minuten. Für die Testdurchläufe wurde eine Backplate verwendet. Diese ermöglicht einen
hohen Anpressdruck, ohne das Mainboard zu verbiegen. Wenn beim jeweiligen Kühler keine Backplate im
Lieferumfang vorhanden war, kam die Platte von Watercool zum Einsatz und beim Zern aufgrund der M3 Gewinde
die Universalplate von Scythe.
Die Testkandidaten:
AnFi-Tec Soleil01

Der Kühler aus dem Hause Anfi-tec lag mir für diesen Test in der Bulk Version vor (siehe Thumbnail 1)
Gegen Aufpreis erfolgt die Lieferung in einer originellen Retailverpackung. Neben dem Montagematerial wird eine
bebilderte Anleitung mitgeliefert. Einen für die Montage notwendigen Inbusschlüssel gibt es gegen Aufpreis von 1 € im Shop
Der Soleil ist entweder direkt bei anfi-tec.de oder über Pc-Cooling.de erhältlich zum Preis von knapp 50 €
Wärmeleitpaste oder versch. Sockel Halterungen befinden sich nicht im Lieferumfang.
Neben der mir vorliegenden Variante mit schwarzem POM Deckel, ist der Wasserkühler in einer Ausführung mit weissem
Deckel gegen Aufpreis von ca. 2 € zu haben. Es lassen sich Tüllen- und Schraubanschlüsse jeglicher Größe verwenden.
Die Verarbeitung des Kühlers ist gut, die Halterung weißt allerdings einige Unebenheiten auf. Laut Anfitec handelt es sich
bei dem hier verwendeten Soleil nicht um die neueste Auslieferungsvariante. In der neuesten Verkaufsversion soll
die Halterung filigraner ausfallen. Bei der Montageanleitung habe ich ein Bild vom montierten Kühler vermisst, so hätte
man sich die Anordnung der einzelnen Schrauben etc. besser vorstellen können. Für den geübten Wakü Bastler stellt dies
natürlich kein Problem dar. Alles in allem weiß der Kühler aufgrund seiner Schlichtheit durchaus zu gefallen, wenngleich er
nicht zur Leistungsspitze der aktuellen Kühlercharts gehört. Der Durchfluss ist erfreulicherweise sehr gut ausgefallen.

Alphacool Yellowstone - techn. Daten / Montage / Impressionen:
alle Versionen im Überblick

- Deckel / Düsenkombination aus Vollmetall- Messing, glasgeperlt und mit Klarlack gegen Anlaufen und Abdrücke dauerhaft geschützt
- Integrierte Aluminium- Halterung, eloxiert (kein Kontakt zu wasserführenden Bereichen)
- Elektrolyt- Kupferbodenplatte mit Pin- Struktur (Pin- Fläche überdeckt CPU Kern komplett) mit hochplaner Bodenseite, Pin- Struktur glasgeperlt.
- Die Pin Struktur der CPU Kühler- Bodenplatte wurde vorab auf neue Kühlergeometrien hin optimiert und weiterentwickelt.
Der Kühler konnte mit einer sehr guten Leistung, tadelloser Verarbeitung und problemloser Montage in meinem Test überzeugen !
Ausgeliefert wird der Yellowstone in einer ansprechenden Retailverpackung mit dem notwendigen Montagematerial, Wärmeleitpaste,
sowie einer bebilderten deutschen Anleitung. Als Zubehör ist ein weiteres Montagekit erhältlich, welches den Kühler insgesamt nochmals
optisch aufwertet und beim Niagara aus gleichem Hause zum Lieferumfang gehört.
Schraubensatz Cool Cover
Auf die beim NexXxos XP oftmals bemängelte unschöne Halterung wurde verzichtet. Stattdessen kommt eine optisch ansprechende und
in den Kühler integrierte rot eloxierte Aluminium Halterung zum Einsatz. Diese Halterung ist gleichermaßen für Sockel 775 und Sockel 1366 Mainboards
(Intel i7) geeignet. Die Notwendigkeit zum Kauf einer anderen Halterung im Falle eines Mainboard Upgrades enfällt also praktischerweise.
Eine Version des Yellowstone Kühlers für AM2 Mainboards ist mittlerweile ebenfalls bei Alphacool.de und in den gängigen Waküshops erhältlich.
Aufgrund der Bodenplatte, welche dem des NexXxos XP sehr ähnlich ist, war ich zunächst skeptisch, ob dieser Kühler mit den
besten Kandidaten dieses Testfeldes mithalten kann. Ich war zugegebenermaßen sehr positiv überrascht, das der neuartige Deckel mit der einer
H-Schaltung ähnlichen Struktur in Verbindung mit der nahezu unveränderten Bodenplatte diesen Kühler an Spitze des Testfeldes befördern konnte !
Nur der HK war in meinen bisherigen Tests geringfügig besser. Das sich dieser kleine Temp. Unterschied im realen Einsatz (OC) quasi nicht bemerkbar macht, wisst ihr ja selber. Auch in der 2. Disziplin, dem Durchflusswert, konnte der Alphacool Yellowstone überzeugen ! Hier kann er ebenfalls fast zur absoluten Spitze aufschließen !
Der Kühler ist mittlerweile in verschiedenen Varianten mit Halterungen in vielen Farben erhältlich ! Ferner wird es in Kürze ansprechende
farbige Deckel geben, sodaß für jeden Geschmack etwas passendes dabei sein dürfte.
In letzter Zeit war es ja etwas ruhiger geworden was neue Produkte von Alphacool angeht, doch mit diesem CPU Wasserkühler
melden sich die Braunschweiger eindrucksvoll und für mich durchaus unerwartet an der Leistungsspitze zurück !
Eine Info zur Anschlusskompatibilität: Feser/Bitspower 13/10 und 16/10er Anschlüsse sind mit diesem Kühler nicht kompatibel.


EK Supreme LT

Mit dem Supreme LT hat EK Waterblocks vor kurzem nun die Light Variante des beliebten EK Supreme heraus gebracht.
Dieser Kühler ist bereits ab 34 € zu haben und eignet sich in der mir vorliegenden Version gleichermaßen
für die Montage auf Sockel 775, als auch S1366 Mainboards. Die Halterung ist quasi in den Kühler integriert.
Der Supreme LT wird in einer weißen Pappschachtel verkauft. Zum Lieferumfang gehört das obligatorische
Montagematerial, sowie eine bebilderte Anleitung in englischer Sprache. Wärmeleitpaste wird nicht mitgeliefert.
Wenn man direkt bei www.ekwaterblocks.com bestellt, sind 2 Tüllenanschlüsse im Lieferumfang enthalten !
Erhältlich ist der EK Supreme zudem in einer Version mit schwarzem Acetal Deckel.
An der Verarbeitung meines Testmusters gibt es nichts auszusetzen, alles ist sauber verarbeitet und im Inneren
des Kühlers befanden sich keine Produktionsrückstände. Die Anschlussgewinde sind gerade geschnitten und ohne
Grate. In der Mitte des Supreme LT befindet sich ein 2. oval förmiger O-Ring. Nun mag sich mancher Leser fragen,
wozu dieser zusätzliche Dichtring gedacht ist, da der äussere Dichtring ja bereits seinen Zweck erfüllt.
Nun, durch den kleineren Ring wird das Kühlmedium in die Kühlfinnen "gepresst", wodurch es sich salopp gesagt
länger in der Mitte des Kühlers aufhält und somit für eine bessere Kühlung der Prozessorkerne sorgt.
Die Leistung stimmt und der Durchfluss ist ebenfalls gut. Es lässt klar feststellen, daß der Kühler für den Verkaufspreis
ein sehr gutes P/L Verhältnis bietet !


Watercool Heatkiller 3.0:

Die 3 Kühler der just verföffentlichten Heatkillerflotte zeigen eindrucksvoll, wozu Watercool fähig ist !
Alle Heatkiller 3.0 Modelle sind gut verarbeitet und konnten sich bereits in meinem S775 Review leistungsmäßig an der Spitze fest setzen.
Zumindest beim CU Modell hätte ich mir eine Backplate im Lieferumfang gewünscht. Diese gibt es
als Zubehör zu kaufen. Halterungen für andere Sockel sind später separat erhältlich.
Die Montage gestaltet sich als relativ einfach, eine bebilderte deutsche Anleitung liegt jedem Kühler bei!
Beim Einstiegsmodell, dem HK 3.0 LC weist die Bodenplatte weniger Finnen als bei den anderen 2 Modellen auf
und eine Düsenplatte ist nicht vorhanden. Trotzdem bietet auch dieser Kühler eine gute Leistung.
Aufgrund des etwas besseren Wärmeübergangs kann sich die Kupferversion knapp vom LT Modell absetzen.
Auch auf meinem neuen S1366 Testsystem ist der Heatkiller derzeit das Maß der Dinge ! Im Test konnte sich
der Kühler klar von den anderen Mitstreitern absetzen und ist auch beim Durchfluss auf den ersten Plätzen vertreten !
13/10 und 16/10er Bitspower/Feser Schraubanschlüsse passen auf den Kühler.
Für diesen Test stand mir die Kupfer Variante zur Verfügung:
http://www.a-c-shop.de/Watercool-HEATKILLERZ-CPU-Rev30-S1366-Nehalem-Core-i7

Ybris Eclipse - techn. Daten / Montage / Bilder:

Bereits im letzten Jahr machte die italienische Firma Ybris mit dem A.C.S. Kühler auf sich aufmerksam, welcher in verschiedenen Varianten
in div. Waküshops erhältlich ist. Nun tritt der Nachfolger auf den Plan: namentlich mit dem Ybris Eclipse !
Zum Test lag mir die Chrome Version mit kombinierter Halterung für den Sockel 775 & 1366 vor.
Der Eclipse wird in einer weißen Pappschachtel mit dem notwendigen Montagematerial und 2 Tüllenanschlüssen f. 3/8" (10mm) Schläuche
ausgeliefert. Eine Montageanleitung, oder Wärmeleitpaste ist nicht enthalten.
Neben der bereits verbauten Düsenplatte befinden sich 3 weitere Platten im Lieferumfang (siehe Bild weiter unten)
Die Platte mit kleineren Löchern soll laut Ybris bei sehr geringem Durchfluss zum Einsatz kommen, wofür die "Blanko" Platten gedacht sind,
entzieht sich leider (bisher) meiner Erkenntnis. Der Ybris Eclipse CPU Kühler ist zum Preis von derzeit 60 € direkt bei Ybris erhältlich und
demnächst vermutlich auch bei dem einen, oder anderem deutschen Waküshop !
Die Montage gestaltet sich einfach und geschieht über die übliche Methode mittels 4 Schrauben und Federn + Rändelschrauben.
Der Kühler ansich ist, wie man es von Ybris gewohnt ist, tadellos verarbeitet und bietet eine gute Leistung.
13/10er Bitspower und Feser Schraubanschlüsse lassen sich problemlos verwenden.

Hallo zusammen,
nachdem ich bereits vor einigen Monaten ein CPU Kühler Roundup auf Sockel 775 Basis erstellt habe, ist nun das von
vielen Usern mit Spannung erwartete Roundup mit CPU Wasserkühlern für den Sockel 1366 an der Reihe !
Dieses Review wird im Laufe der Zeit wahrscheinlich mit weiteren Modellen erweitert, sofern es sich ergibt

Ich will euch nicht unnötig lange mit der Einleitung aufhalten, kommen wir nun also zu den wesentlichen Punkten.
Zunächst einmal möchte ich euch wie üblich, etwas vorstellen:
Das Testsystem:
Banchetto 101 Bench Station
Gigabyte GA EX58 Extreme (Biosversion: F4)
Mips Fusionblock Nickel
i7 920 @4.2Ghz @1.39V (Bioseinstellung)
Seasonic M12D-850
GMR Elektronik Durchflussmesser
CPC Metall Schnelltrennkupplungen
Danger Den 16/10 Schlauch + Tüllen Anschlüsse
3x Wassertemp Sensoren (2x T-Line, 1x im AGB (G 1/4") )
1x dig. Sensor im AGB zur Kalibrierung
3x dig. Thermometer zur Raumtemp. Messung (Mittelwert)
verwendete Wärmeleitpaste: Arctic Cooling MX-2
Zum Einsatz kam die Feser One Fertigmischung UV Clear/Blue
ArctiClean zur Reinigung
Testverfahren:
Jeder Kühler wurde 3x neu montiert. Dabei wurde die Wärmeleitpaste jedes Mal komplett entfernt,
Kühler und CPU HS wurden mit ArctiClean gründlich gesäubert und die WLP neu aufgetragen.
Aus den Ergebnissen wurde der Mittelwert für das endgültige Resultat verwendet.
Um die CPU auszulasten, wurde Prime95 (Small FFT´s) in der neuesten Version benutzt, zur Messung der
CPU Temperaturen/Aufzeichnung kam Real Temp zum Einsatz. Die Temperaturmessungen erfolgten nach 60 Min.
und dann in 5 Intervallen a 5 Minuten. Für die Testdurchläufe wurde eine Backplate verwendet. Diese ermöglicht einen
hohen Anpressdruck, ohne das Mainboard zu verbiegen. Wenn beim jeweiligen Kühler keine Backplate im
Lieferumfang vorhanden war, kam die Platte von Watercool zum Einsatz und beim Zern aufgrund der M3 Gewinde
die Universalplate von Scythe.
Die Testkandidaten:
AnFi-Tec Soleil01

Der Kühler aus dem Hause Anfi-tec lag mir für diesen Test in der Bulk Version vor (siehe Thumbnail 1)
Gegen Aufpreis erfolgt die Lieferung in einer originellen Retailverpackung. Neben dem Montagematerial wird eine
bebilderte Anleitung mitgeliefert. Einen für die Montage notwendigen Inbusschlüssel gibt es gegen Aufpreis von 1 € im Shop
Der Soleil ist entweder direkt bei anfi-tec.de oder über Pc-Cooling.de erhältlich zum Preis von knapp 50 €
Wärmeleitpaste oder versch. Sockel Halterungen befinden sich nicht im Lieferumfang.
Neben der mir vorliegenden Variante mit schwarzem POM Deckel, ist der Wasserkühler in einer Ausführung mit weissem
Deckel gegen Aufpreis von ca. 2 € zu haben. Es lassen sich Tüllen- und Schraubanschlüsse jeglicher Größe verwenden.
Die Verarbeitung des Kühlers ist gut, die Halterung weißt allerdings einige Unebenheiten auf. Laut Anfitec handelt es sich
bei dem hier verwendeten Soleil nicht um die neueste Auslieferungsvariante. In der neuesten Verkaufsversion soll
die Halterung filigraner ausfallen. Bei der Montageanleitung habe ich ein Bild vom montierten Kühler vermisst, so hätte
man sich die Anordnung der einzelnen Schrauben etc. besser vorstellen können. Für den geübten Wakü Bastler stellt dies
natürlich kein Problem dar. Alles in allem weiß der Kühler aufgrund seiner Schlichtheit durchaus zu gefallen, wenngleich er
nicht zur Leistungsspitze der aktuellen Kühlercharts gehört. Der Durchfluss ist erfreulicherweise sehr gut ausgefallen.
Alphacool Yellowstone - techn. Daten / Montage / Impressionen:
alle Versionen im Überblick

- Deckel / Düsenkombination aus Vollmetall- Messing, glasgeperlt und mit Klarlack gegen Anlaufen und Abdrücke dauerhaft geschützt
- Integrierte Aluminium- Halterung, eloxiert (kein Kontakt zu wasserführenden Bereichen)
- Elektrolyt- Kupferbodenplatte mit Pin- Struktur (Pin- Fläche überdeckt CPU Kern komplett) mit hochplaner Bodenseite, Pin- Struktur glasgeperlt.
- Die Pin Struktur der CPU Kühler- Bodenplatte wurde vorab auf neue Kühlergeometrien hin optimiert und weiterentwickelt.
Der Kühler konnte mit einer sehr guten Leistung, tadelloser Verarbeitung und problemloser Montage in meinem Test überzeugen !
Ausgeliefert wird der Yellowstone in einer ansprechenden Retailverpackung mit dem notwendigen Montagematerial, Wärmeleitpaste,
sowie einer bebilderten deutschen Anleitung. Als Zubehör ist ein weiteres Montagekit erhältlich, welches den Kühler insgesamt nochmals
optisch aufwertet und beim Niagara aus gleichem Hause zum Lieferumfang gehört.
Schraubensatz Cool Cover
Auf die beim NexXxos XP oftmals bemängelte unschöne Halterung wurde verzichtet. Stattdessen kommt eine optisch ansprechende und
in den Kühler integrierte rot eloxierte Aluminium Halterung zum Einsatz. Diese Halterung ist gleichermaßen für Sockel 775 und Sockel 1366 Mainboards
(Intel i7) geeignet. Die Notwendigkeit zum Kauf einer anderen Halterung im Falle eines Mainboard Upgrades enfällt also praktischerweise.
Eine Version des Yellowstone Kühlers für AM2 Mainboards ist mittlerweile ebenfalls bei Alphacool.de und in den gängigen Waküshops erhältlich.
Aufgrund der Bodenplatte, welche dem des NexXxos XP sehr ähnlich ist, war ich zunächst skeptisch, ob dieser Kühler mit den
besten Kandidaten dieses Testfeldes mithalten kann. Ich war zugegebenermaßen sehr positiv überrascht, das der neuartige Deckel mit der einer
H-Schaltung ähnlichen Struktur in Verbindung mit der nahezu unveränderten Bodenplatte diesen Kühler an Spitze des Testfeldes befördern konnte !
Nur der HK war in meinen bisherigen Tests geringfügig besser. Das sich dieser kleine Temp. Unterschied im realen Einsatz (OC) quasi nicht bemerkbar macht, wisst ihr ja selber. Auch in der 2. Disziplin, dem Durchflusswert, konnte der Alphacool Yellowstone überzeugen ! Hier kann er ebenfalls fast zur absoluten Spitze aufschließen !
Der Kühler ist mittlerweile in verschiedenen Varianten mit Halterungen in vielen Farben erhältlich ! Ferner wird es in Kürze ansprechende
farbige Deckel geben, sodaß für jeden Geschmack etwas passendes dabei sein dürfte.
In letzter Zeit war es ja etwas ruhiger geworden was neue Produkte von Alphacool angeht, doch mit diesem CPU Wasserkühler
melden sich die Braunschweiger eindrucksvoll und für mich durchaus unerwartet an der Leistungsspitze zurück !
Eine Info zur Anschlusskompatibilität: Feser/Bitspower 13/10 und 16/10er Anschlüsse sind mit diesem Kühler nicht kompatibel.
EK Supreme LT

Mit dem Supreme LT hat EK Waterblocks vor kurzem nun die Light Variante des beliebten EK Supreme heraus gebracht.
Dieser Kühler ist bereits ab 34 € zu haben und eignet sich in der mir vorliegenden Version gleichermaßen
für die Montage auf Sockel 775, als auch S1366 Mainboards. Die Halterung ist quasi in den Kühler integriert.
Der Supreme LT wird in einer weißen Pappschachtel verkauft. Zum Lieferumfang gehört das obligatorische
Montagematerial, sowie eine bebilderte Anleitung in englischer Sprache. Wärmeleitpaste wird nicht mitgeliefert.
Wenn man direkt bei www.ekwaterblocks.com bestellt, sind 2 Tüllenanschlüsse im Lieferumfang enthalten !
Erhältlich ist der EK Supreme zudem in einer Version mit schwarzem Acetal Deckel.
An der Verarbeitung meines Testmusters gibt es nichts auszusetzen, alles ist sauber verarbeitet und im Inneren
des Kühlers befanden sich keine Produktionsrückstände. Die Anschlussgewinde sind gerade geschnitten und ohne
Grate. In der Mitte des Supreme LT befindet sich ein 2. oval förmiger O-Ring. Nun mag sich mancher Leser fragen,
wozu dieser zusätzliche Dichtring gedacht ist, da der äussere Dichtring ja bereits seinen Zweck erfüllt.
Nun, durch den kleineren Ring wird das Kühlmedium in die Kühlfinnen "gepresst", wodurch es sich salopp gesagt
länger in der Mitte des Kühlers aufhält und somit für eine bessere Kühlung der Prozessorkerne sorgt.
Die Leistung stimmt und der Durchfluss ist ebenfalls gut. Es lässt klar feststellen, daß der Kühler für den Verkaufspreis
ein sehr gutes P/L Verhältnis bietet !
Watercool Heatkiller 3.0:

Die 3 Kühler der just verföffentlichten Heatkillerflotte zeigen eindrucksvoll, wozu Watercool fähig ist !
Alle Heatkiller 3.0 Modelle sind gut verarbeitet und konnten sich bereits in meinem S775 Review leistungsmäßig an der Spitze fest setzen.
Zumindest beim CU Modell hätte ich mir eine Backplate im Lieferumfang gewünscht. Diese gibt es
als Zubehör zu kaufen. Halterungen für andere Sockel sind später separat erhältlich.
Die Montage gestaltet sich als relativ einfach, eine bebilderte deutsche Anleitung liegt jedem Kühler bei!
Beim Einstiegsmodell, dem HK 3.0 LC weist die Bodenplatte weniger Finnen als bei den anderen 2 Modellen auf
und eine Düsenplatte ist nicht vorhanden. Trotzdem bietet auch dieser Kühler eine gute Leistung.
Aufgrund des etwas besseren Wärmeübergangs kann sich die Kupferversion knapp vom LT Modell absetzen.
Auch auf meinem neuen S1366 Testsystem ist der Heatkiller derzeit das Maß der Dinge ! Im Test konnte sich
der Kühler klar von den anderen Mitstreitern absetzen und ist auch beim Durchfluss auf den ersten Plätzen vertreten !
13/10 und 16/10er Bitspower/Feser Schraubanschlüsse passen auf den Kühler.
Für diesen Test stand mir die Kupfer Variante zur Verfügung:
http://www.a-c-shop.de/Watercool-HEATKILLERZ-CPU-Rev30-S1366-Nehalem-Core-i7
Ybris Eclipse - techn. Daten / Montage / Bilder:

Bereits im letzten Jahr machte die italienische Firma Ybris mit dem A.C.S. Kühler auf sich aufmerksam, welcher in verschiedenen Varianten
in div. Waküshops erhältlich ist. Nun tritt der Nachfolger auf den Plan: namentlich mit dem Ybris Eclipse !
Zum Test lag mir die Chrome Version mit kombinierter Halterung für den Sockel 775 & 1366 vor.
Der Eclipse wird in einer weißen Pappschachtel mit dem notwendigen Montagematerial und 2 Tüllenanschlüssen f. 3/8" (10mm) Schläuche
ausgeliefert. Eine Montageanleitung, oder Wärmeleitpaste ist nicht enthalten.
Neben der bereits verbauten Düsenplatte befinden sich 3 weitere Platten im Lieferumfang (siehe Bild weiter unten)
Die Platte mit kleineren Löchern soll laut Ybris bei sehr geringem Durchfluss zum Einsatz kommen, wofür die "Blanko" Platten gedacht sind,
entzieht sich leider (bisher) meiner Erkenntnis. Der Ybris Eclipse CPU Kühler ist zum Preis von derzeit 60 € direkt bei Ybris erhältlich und
demnächst vermutlich auch bei dem einen, oder anderem deutschen Waküshop !
Die Montage gestaltet sich einfach und geschieht über die übliche Methode mittels 4 Schrauben und Federn + Rändelschrauben.
Der Kühler ansich ist, wie man es von Ybris gewohnt ist, tadellos verarbeitet und bietet eine gute Leistung.
13/10er Bitspower und Feser Schraubanschlüsse lassen sich problemlos verwenden.
6
Lesertest / Radiator Roundup: 6 Modelle im Test !
« am: Sonntag Juli 05, 2009, 13:25:56 »
...eins meiner älteren Reviews, nun auch hier für euch im Technic3D Forum ! :
Hallo zusammen,
in diesem Vergleichstest geht es heute um 6 Radiatoren. Es sind sowohl Radis im Testfeld, welche ihr bereits kennt und selber oft einsetzt, als auch neue Modelle, die bisher noch nirgends in Deutschland getestet wurden. Besonders freue ich mich, euch den neuen und mit Spannung erwarteten Triple Radiator aus dem Hause Feser vorstellen zu können, sowie den ebenso neuen Airplex Evo 1080, welcher mir freundlicherweise vom User Scamps für diesen Test zur Verfügung gestellt wurde.
Vorab einige Infos zum Testsystem und dem eingesetzten Messverfahren.
Der Vergleichstest wurde mit folgenden Komponenten durchgeführt:
Gehäuse: Lian Li Big Tower G70B (beim Test stets offen, der jeweilige Radi befand sich ca. 30cm neben dem Gehäuse)
Mainboard: Asus P5B Deluxe, Rev. 1.03G, Bios: 1216
CPU: C2D E6400 @3.2Ghz, 1.45V Vcore (Bioswert)
Grafikkarte: Asus G80 8800GTS - übertaktet -> GPU: 660Mhz/Shader: 1700Mhz/Ram: 2100Mhz)
RAM: 2x 1GB Super Talent DDR2 800 RAM @2.0V @DDR2-1000
Netzteil: Corsair HX620W
Wasserkühlung:
Ybris A.C.S. BLACK PEARL Cromo S/775 Plexi CPU Kühler
EK Water Blocks EK-FC8800 GTS SLI ready Grafikkartenkühler
Alphacool NexXxoS NBXS-A Silver Northbridge Kühler
Aquacomputer aquaero 4.00 USB Fan-Controller
Laing DDC-Pumpe 12V Pro
EK Water Blocks EK-Multioption RES 250 Rev.2 Ausgleichsbehälter
Schlauch :Masterkleer 15,9/11,1mm klar
Schlauch:Tygon R3603 15,9/11,1mm klar
Innovatek Protect Fertiggemisch 1000ml
Thermosensor G1/4 (1x in der Laing Pumpe verbaut und 1x in einem T-Stück hinter dem jeweiligen Radi !
13mm(1/2") Schlauchanschluss G1/4 mit O-Ring (High-Flow) (EK)
13mm(1/2") Schlauchanschluss G1/4 mit O-Ring (High-Flow)
DurchflusssensorGMR Transparent inkl. Elektronik G1/2" AG
2x Schnellverschluss CPC 12,7mm Stecker mit Schottverschraubung
2x Schnellverschluss CPC 12,7mm Kupplung [/url]
120mm Yate Loon D12SL-12 - die Lüfter wurden jeweils blasend auf dem betreffenden Radiator montiert zus. mit Vibrationsdämpfern
Das Testfeld bestand aus folgenden Radiatoren:
Watercool HTF3 Triple Radiator (nicht mehr im Handel erhältlich, zur Orientierung aber dennoch im Test vorhanden!)
Feser X-Changer 360 Triple Radiator
Watercool MO-RA 2 Pro +Lüfterblende
Thermochill PA120.3 Triple Radiator
MagiCool SLIM TRIPLE 360 Radiator
Aquacomputer evo 1080
Shrouds kamen beim Test nicht zum Einsatz.
Um das System auszulasten, habe ich das weit verbreitete und beliebte Prg. Orthos zeitgleich mit dem Grafikkartenbenchmark rthdribl v.1.2 verwendet.
Für jeden Radiator erfolgten jeweils zwei Testläufe auf 7V und 12V. Die "Monsterradis" Mora 2 und Evo1080 wurden jeweils mit 5- und 9 Lüftern getestet. Bei jedem Durchlauf wurde Innovatek Protect Fertiggemisch verwendet. Da es bei unterschiedlichen Wasserzusätzen Abweichnungen geben könnte, habe ich auch auf diesen Aspekt geachtet ! Die Lufttemperatur wurde vor- (Raumtemp) und hinter dem Radiator (Abluft) mit dig. Thermometern gemessen. Während der Tests war die Raumtemp. nahezu identisch. Die Wassertemp. Messung erfolgte wie bereits weiter oben erwähnt mit 2 Sensoren (vor/hinter dem Radi) Die ersten Messwerte wurden nach 1h entnommen und dann weitere 5 Werte im Abstand von 5 Min. Anhand der Aquaero Logdatei konnten die Daten ausgewertet und der Mittelwert für die anschließenden Vergleichstabellen verwendet werden. Das Aquaero wurde anhand von Wasserthermometern aus dem Aquaristikbereich kalibriert, welche ich freundlicherweise von einem örtlichen Shop erhielt.
Der wichtigste Wert ist die Differenz (delta T) von Raumtemperatur zur Wassertemperatur (Sensor am Radiausgang). Anhand dieser Daten kann man erkennen, wie gut der jeweilige Radiator die Luft zur Kühlung des Wassers nutzen kann. Je kleiner dieser Unterschied ausfällt, desto besser ist die Leistung des Radiators letztendlich zu bewerten.



Nachfolgend möchte ich etwas näher auf die Radiatoren eingehen.
Zunächst einige Anmerkungen zur Verarbeitungsqualität und dem Lieferumfang: Außer beim Mora 2 Pro und dem Evo 1080, lagen bei allen Probanden passende Schrauben zur Lüftermontage dabei, beim Mora sind Anstandshalter zur Montage an einem PC Gehäuse inbegriffen.
Auf die beiden besten Triple Radiatoren im Testfeld, dem Thermochill PA 120.3 und den Feser X-Changer, möchte ich nun etwas näher eingehen, da diese Modelle für viele User besonders interessant sein dürften:
Beim TC Triple befand sich ein sog. Gasket aus Schaumstoff im Lieferumfang, welches auf den Radi geklebt wird und somit eine entkoppelnde Wirkung hat. Leider klebt dieses Gasket extrem stark, sodaß man es später nur sehr mühsam entfernen kann. Besser ist dies beim Feser X-Changer gelöst, wo sich 3 einzelne Gummi Entkoppler im Lieferumfang befinden. Diese lassen sich leicht anbringen.
Die Lackierung ist zudem beim Feser im Vergleich zum Thermochill (Lacknasen waren zu erkennen) besser ausgefallen und es wurde ein ansprechendes TFC Logo an den Seiten, sowie der Front eingebracht. Weitere Vorteile des X-Changers: M3 Gewinde zur Lüftermontage sind vorhanden (beim TC ist leider kein Gewinde für die Lüfter vorhanden und es befinden sich nur selbstschneidende Blechschrauben im Lieferumfang) , das Lochmaß der Lüfter ist für Universal Lüfterblenden passend (siehe Bilder weiter unten) , G 1/4" Gewinde, 3x Lüfterentkoppler befinden im Lieferumfang, deutscher Support per Mail/MSN/Forum ist verfügbar. Jeder Feser Radi wird ferner einzeln getestet und mit einer Ser.Nr. ausgestattet (Garantiekarte mit Hologramm Logo liegt bei) mit welcher man sich online bei Feser registrieren kann und weitere Vorteile genießt (Infos über neue Produkte im TFC Forum etc.)
Auf den ersten Blick mag der Thermochill 120.3 Radi günstiger erscheinen, wenn man die oben erwähnten Vorteile und Features des Feser Radis bedenkt, kommt man in etwa auf den gleichen Preis. Beim TC sind spez. teure Radiblenden und Gewindeadapter (G 3/8" -> G 1/4") notwendig, ausserdem lassen sich wie erwähnt, keine handelsüblichen Schrauben verwenden, ohne vorher selbst Gewinde in den Radiator eingebracht zu haben ! In dieser Preisklasse sollte man eigentlich mehr erwarten können.
Nun ein paar Infos zu den beiden "Monster Radiatoren" im Testfeld: Schon im Vorfeld war mir klar, das es keine allzu großen Unterschiede geben dürte, was sich dann auch im Laufe der Tests heraus kristallisiert hat. Sowol der Evo 1080, als auch der Mora 2 bieten eine sehr gute Leistung und sind gut verarbeitet. Preislich kommt der Evo 1080 etwas interessanter daher, da man bei diesem Modell keine Lüfterblende extra kaufen muss, die beim Mora mit weiteren 30 € zu Buche schlägt ! Was ich etwas schade finde, angesichts Preisen jenseits von 100 €, ist die Tatsache, das sich bei beiden Radiatoren keine Schrauben zur Lüftermontage befinden ! Diese müssen extra erworben werden. Zum Vergleich: Selbst bei dem günstigsten Radiator im Testfeld, dem Magicool Slim Triple liegen passende Schrauben dabei, dort sogar in 2 Größen ! Eine Montageanleitung sucht man bei beiden Radiatoren vergebens, allerdings ist dieser Aspekt eher zu vernachlässige, da sich die Montage am Gehäuse weitestgehends von selbst erklärt.
Die Maße und Preise entnehmt ihr bitte aus den weiter oben angegebenen Produktlinks
Der Feser Triple Radi ist in Deutschland zum Preis von 99 € im www.A-C-Shop.de und bei PC Icebox
erhältlich !

Abschließend Fotos vom Testaufbau und den Probanden meines Vergleichstests:













Fazit: Für jeden Bedarf und jede Preisklasse werden heutzutage Radiatoren in allen Größen angeboten. Für jeden Geschmack und Geldbeutel lässt sich der passende Wärmetauscher finden. Wie viel der geneigte User in seine Wakü investieren möchte und ob ihm das Plus an Leistung den Aufpreis des jeweiligen Radiators Wert ist, muss natürlich der geneigte Käufer für sich selbst entscheiden.
Eine "Niete" ist bei den getesteten Modellen keinesfalls dabei, selbst der günstige Magicool Slim Triple bietet eine gute Leistung, mit der sich eine durchdachte und ansprechende Wasserkühlung aufbauen lässt. Bei den High End Modellen entscheidet letztendlich auch die Optik und der Preis/Leistungsaspekt. Zu nah liegen diese Radis zusammen, als das man in diesem Segment direkt eine klare Kaufentscheidung treffen könnte. Bei den Tripleradiatoren hat es der neue X-Changer geschafft, sich an die Spitze zu setzen. Der Vorsprung ist zwar denkbar knapp, dafür wurde der Klassenprimus, welcher lange Zeit unangefochten an der Spitze lag, von einem deutschen Produkt überholt. Feser plant demnächst weitere Produkte anzubieten, z.B. Shrouds, mit denen sich die Leistung eines Radiators noch einmal etwas verbessern lassen soll. man darf also gespannt sein, was die Zukunft bringt !
Ich bedanke mich für eure Aufmerksamkeit und hoffe, das mein Vergleichstest gefallen hat und dem einen, oder anderen User die Wahl seines neuen Radiators etwas erleichtern konnte.
Mein Dank gilt den Firmen Aquatuning, Feser, Ybris, Laing und dem User Scamps für den Support und Bereitstellung der Radiatoren und weiteren Teilen !
Hallo zusammen,
in diesem Vergleichstest geht es heute um 6 Radiatoren. Es sind sowohl Radis im Testfeld, welche ihr bereits kennt und selber oft einsetzt, als auch neue Modelle, die bisher noch nirgends in Deutschland getestet wurden. Besonders freue ich mich, euch den neuen und mit Spannung erwarteten Triple Radiator aus dem Hause Feser vorstellen zu können, sowie den ebenso neuen Airplex Evo 1080, welcher mir freundlicherweise vom User Scamps für diesen Test zur Verfügung gestellt wurde.
Vorab einige Infos zum Testsystem und dem eingesetzten Messverfahren.
Der Vergleichstest wurde mit folgenden Komponenten durchgeführt:
Gehäuse: Lian Li Big Tower G70B (beim Test stets offen, der jeweilige Radi befand sich ca. 30cm neben dem Gehäuse)
Mainboard: Asus P5B Deluxe, Rev. 1.03G, Bios: 1216
CPU: C2D E6400 @3.2Ghz, 1.45V Vcore (Bioswert)
Grafikkarte: Asus G80 8800GTS - übertaktet -> GPU: 660Mhz/Shader: 1700Mhz/Ram: 2100Mhz)
RAM: 2x 1GB Super Talent DDR2 800 RAM @2.0V @DDR2-1000
Netzteil: Corsair HX620W
Wasserkühlung:
Ybris A.C.S. BLACK PEARL Cromo S/775 Plexi CPU Kühler
EK Water Blocks EK-FC8800 GTS SLI ready Grafikkartenkühler
Alphacool NexXxoS NBXS-A Silver Northbridge Kühler
Aquacomputer aquaero 4.00 USB Fan-Controller
Laing DDC-Pumpe 12V Pro
EK Water Blocks EK-Multioption RES 250 Rev.2 Ausgleichsbehälter
Schlauch :Masterkleer 15,9/11,1mm klar
Schlauch:Tygon R3603 15,9/11,1mm klar
Innovatek Protect Fertiggemisch 1000ml
Thermosensor G1/4 (1x in der Laing Pumpe verbaut und 1x in einem T-Stück hinter dem jeweiligen Radi !
13mm(1/2") Schlauchanschluss G1/4 mit O-Ring (High-Flow) (EK)
13mm(1/2") Schlauchanschluss G1/4 mit O-Ring (High-Flow)
DurchflusssensorGMR Transparent inkl. Elektronik G1/2" AG
2x Schnellverschluss CPC 12,7mm Stecker mit Schottverschraubung
2x Schnellverschluss CPC 12,7mm Kupplung [/url]
120mm Yate Loon D12SL-12 - die Lüfter wurden jeweils blasend auf dem betreffenden Radiator montiert zus. mit Vibrationsdämpfern
Das Testfeld bestand aus folgenden Radiatoren:
Watercool HTF3 Triple Radiator (nicht mehr im Handel erhältlich, zur Orientierung aber dennoch im Test vorhanden!)
Feser X-Changer 360 Triple Radiator
Watercool MO-RA 2 Pro +Lüfterblende
Thermochill PA120.3 Triple Radiator
MagiCool SLIM TRIPLE 360 Radiator
Aquacomputer evo 1080
Shrouds kamen beim Test nicht zum Einsatz.
Um das System auszulasten, habe ich das weit verbreitete und beliebte Prg. Orthos zeitgleich mit dem Grafikkartenbenchmark rthdribl v.1.2 verwendet.
Für jeden Radiator erfolgten jeweils zwei Testläufe auf 7V und 12V. Die "Monsterradis" Mora 2 und Evo1080 wurden jeweils mit 5- und 9 Lüftern getestet. Bei jedem Durchlauf wurde Innovatek Protect Fertiggemisch verwendet. Da es bei unterschiedlichen Wasserzusätzen Abweichnungen geben könnte, habe ich auch auf diesen Aspekt geachtet ! Die Lufttemperatur wurde vor- (Raumtemp) und hinter dem Radiator (Abluft) mit dig. Thermometern gemessen. Während der Tests war die Raumtemp. nahezu identisch. Die Wassertemp. Messung erfolgte wie bereits weiter oben erwähnt mit 2 Sensoren (vor/hinter dem Radi) Die ersten Messwerte wurden nach 1h entnommen und dann weitere 5 Werte im Abstand von 5 Min. Anhand der Aquaero Logdatei konnten die Daten ausgewertet und der Mittelwert für die anschließenden Vergleichstabellen verwendet werden. Das Aquaero wurde anhand von Wasserthermometern aus dem Aquaristikbereich kalibriert, welche ich freundlicherweise von einem örtlichen Shop erhielt.
Der wichtigste Wert ist die Differenz (delta T) von Raumtemperatur zur Wassertemperatur (Sensor am Radiausgang). Anhand dieser Daten kann man erkennen, wie gut der jeweilige Radiator die Luft zur Kühlung des Wassers nutzen kann. Je kleiner dieser Unterschied ausfällt, desto besser ist die Leistung des Radiators letztendlich zu bewerten.



Nachfolgend möchte ich etwas näher auf die Radiatoren eingehen.
Zunächst einige Anmerkungen zur Verarbeitungsqualität und dem Lieferumfang: Außer beim Mora 2 Pro und dem Evo 1080, lagen bei allen Probanden passende Schrauben zur Lüftermontage dabei, beim Mora sind Anstandshalter zur Montage an einem PC Gehäuse inbegriffen.
Auf die beiden besten Triple Radiatoren im Testfeld, dem Thermochill PA 120.3 und den Feser X-Changer, möchte ich nun etwas näher eingehen, da diese Modelle für viele User besonders interessant sein dürften:
Beim TC Triple befand sich ein sog. Gasket aus Schaumstoff im Lieferumfang, welches auf den Radi geklebt wird und somit eine entkoppelnde Wirkung hat. Leider klebt dieses Gasket extrem stark, sodaß man es später nur sehr mühsam entfernen kann. Besser ist dies beim Feser X-Changer gelöst, wo sich 3 einzelne Gummi Entkoppler im Lieferumfang befinden. Diese lassen sich leicht anbringen.
Die Lackierung ist zudem beim Feser im Vergleich zum Thermochill (Lacknasen waren zu erkennen) besser ausgefallen und es wurde ein ansprechendes TFC Logo an den Seiten, sowie der Front eingebracht. Weitere Vorteile des X-Changers: M3 Gewinde zur Lüftermontage sind vorhanden (beim TC ist leider kein Gewinde für die Lüfter vorhanden und es befinden sich nur selbstschneidende Blechschrauben im Lieferumfang) , das Lochmaß der Lüfter ist für Universal Lüfterblenden passend (siehe Bilder weiter unten) , G 1/4" Gewinde, 3x Lüfterentkoppler befinden im Lieferumfang, deutscher Support per Mail/MSN/Forum ist verfügbar. Jeder Feser Radi wird ferner einzeln getestet und mit einer Ser.Nr. ausgestattet (Garantiekarte mit Hologramm Logo liegt bei) mit welcher man sich online bei Feser registrieren kann und weitere Vorteile genießt (Infos über neue Produkte im TFC Forum etc.)
Auf den ersten Blick mag der Thermochill 120.3 Radi günstiger erscheinen, wenn man die oben erwähnten Vorteile und Features des Feser Radis bedenkt, kommt man in etwa auf den gleichen Preis. Beim TC sind spez. teure Radiblenden und Gewindeadapter (G 3/8" -> G 1/4") notwendig, ausserdem lassen sich wie erwähnt, keine handelsüblichen Schrauben verwenden, ohne vorher selbst Gewinde in den Radiator eingebracht zu haben ! In dieser Preisklasse sollte man eigentlich mehr erwarten können.
Nun ein paar Infos zu den beiden "Monster Radiatoren" im Testfeld: Schon im Vorfeld war mir klar, das es keine allzu großen Unterschiede geben dürte, was sich dann auch im Laufe der Tests heraus kristallisiert hat. Sowol der Evo 1080, als auch der Mora 2 bieten eine sehr gute Leistung und sind gut verarbeitet. Preislich kommt der Evo 1080 etwas interessanter daher, da man bei diesem Modell keine Lüfterblende extra kaufen muss, die beim Mora mit weiteren 30 € zu Buche schlägt ! Was ich etwas schade finde, angesichts Preisen jenseits von 100 €, ist die Tatsache, das sich bei beiden Radiatoren keine Schrauben zur Lüftermontage befinden ! Diese müssen extra erworben werden. Zum Vergleich: Selbst bei dem günstigsten Radiator im Testfeld, dem Magicool Slim Triple liegen passende Schrauben dabei, dort sogar in 2 Größen ! Eine Montageanleitung sucht man bei beiden Radiatoren vergebens, allerdings ist dieser Aspekt eher zu vernachlässige, da sich die Montage am Gehäuse weitestgehends von selbst erklärt.
Die Maße und Preise entnehmt ihr bitte aus den weiter oben angegebenen Produktlinks
Der Feser Triple Radi ist in Deutschland zum Preis von 99 € im www.A-C-Shop.de und bei PC Icebox
erhältlich !

Abschließend Fotos vom Testaufbau und den Probanden meines Vergleichstests:
Fazit: Für jeden Bedarf und jede Preisklasse werden heutzutage Radiatoren in allen Größen angeboten. Für jeden Geschmack und Geldbeutel lässt sich der passende Wärmetauscher finden. Wie viel der geneigte User in seine Wakü investieren möchte und ob ihm das Plus an Leistung den Aufpreis des jeweiligen Radiators Wert ist, muss natürlich der geneigte Käufer für sich selbst entscheiden.
Eine "Niete" ist bei den getesteten Modellen keinesfalls dabei, selbst der günstige Magicool Slim Triple bietet eine gute Leistung, mit der sich eine durchdachte und ansprechende Wasserkühlung aufbauen lässt. Bei den High End Modellen entscheidet letztendlich auch die Optik und der Preis/Leistungsaspekt. Zu nah liegen diese Radis zusammen, als das man in diesem Segment direkt eine klare Kaufentscheidung treffen könnte. Bei den Tripleradiatoren hat es der neue X-Changer geschafft, sich an die Spitze zu setzen. Der Vorsprung ist zwar denkbar knapp, dafür wurde der Klassenprimus, welcher lange Zeit unangefochten an der Spitze lag, von einem deutschen Produkt überholt. Feser plant demnächst weitere Produkte anzubieten, z.B. Shrouds, mit denen sich die Leistung eines Radiators noch einmal etwas verbessern lassen soll. man darf also gespannt sein, was die Zukunft bringt !
Ich bedanke mich für eure Aufmerksamkeit und hoffe, das mein Vergleichstest gefallen hat und dem einen, oder anderen User die Wahl seines neuen Radiators etwas erleichtern konnte.
Mein Dank gilt den Firmen Aquatuning, Feser, Ybris, Laing und dem User Scamps für den Support und Bereitstellung der Radiatoren und weiteren Teilen !
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Lesertest / Alphacool HF 38 Cape Cyclone 150 Ausgleichsbehälter
« am: Sonntag Juli 05, 2009, 13:17:27 »
Hallo Wakü Fans,
im folgenden Review geht es um den brandneuen Ausgleichsbehälter (kurz: AGB) aus dem Hause Alphacool, namentlich den
Alphacool HF 38 Cape Cyclone 150

Der AGB ist in 2 Größen erhältlich, nämlich der Cyclone 250 und der mir für den Test vorliegende kleinere Cyclone 150.
Etwas zur Vorgeschichte: Die Firma Alphacool ist bereits seit Jahren erfolgreich mit den bekannten Cape Coolplex AGB´s
am Markt vertreten, welche in vielen Variationen zu erwerben sind. Angefangen vom kleinsten Modell, dem Coolplex 10, über
den sehr beliebten Coolplex Pro 25, bis zum Mega AGB, dem Cape Coolplex Pro Plexi 50 werden alle Kundenwünsche bedient.
Eins zeichnet alle Alphacool AGB´s aus: erstklassige Verarbeitung, Verwendung von hochwertigem Material (Röhm Plexiglas)
und eine sehr gute Versorgung mit Ersatzteilen, für den Fall der Fälle.
Die bisher erhältlichen Coolplex AGB´s haben eins gemeinsam: den gängigen Durchmesser von 50mm und G 1/4" Gewinde.
Doch nun geht Alphacool einen Schritt nach vorne: Mit der neuen Cyclone Ausgleichsbehälter Serie möchte man diese erfolgreichen
Produkte um 2 AGB´s mit bisher noch nicht dagewesenen Features erweitern.
Die wichtigsten Merkmale, Neuerungen und technischen Details im Einzelnen:
2x G 3/8 Zoll Anschlussgewinde zur Verwendung von Anschlüssen mit 8, 10mm oder mehr Innendurchmesser für High Flow- Systeme
2x G ¼ Zoll Anschlussgewinde für LED Beleuchtungsmodule
Steigrohr mit 12mm Innendurchmesser und G 1/4" Innengewinde
60 mm Rohrdurchmesser für mehr Volumen
90 Grad Umlenkung im Steigrohr für leichteres Befüllen
Wirbelstromeffekt durch steuerbares Steigrohr im Bereich von 180 Grad
Schwarzer POM Deckel und Anschlussteil, verschraubt mit O-Ring Dichtung
5 mm starkes Plexiglasrohr
Technische Daten:
Abmessungen (HxD): 170 x 60mm
Gewicht: 300 Gramm
Material: POM, PMMA Plexiglasrohr
Volumen: 250 cm³ / ¼ Liter
Hochwertige Verarbeitung Made in Germany
Preis: 49,95 EUR
http://www.alphacool.com/shop/Ausgleichsbehaelter/Ausgleichsbehaelter/Alphacool-HF-38-Cape-Cyclone-150--5911.html
Lieferumfang:
Retailverpackung, Anleitung, 1 x Halteklammer POM schwarz.
Einführungsbonus : Thermosensor und G1/4" Plugin

Features und der Alltagsbetrieb:
War es bei den bisherigen Ausgleichsbehältern so, dass das integrierte Steigrohr auf der einen Seite dem Ansaugen von
Luftblasen vorbeugen konnte, so war es auf der anderen Seite besonders bei starken Pumpen, oder wenig Kühlern im
Kreislauf nur schwer bis gar nicht machbar, den AGB im laufenden Betrieb zu befüllen, weil die Kühlflüssigkeit zum Überlaufen neigte,
was mitunter natürlich zu fatalen Folgen führen kann.
Diesem Problem hat sich Alphacool mit der neuen Cyclone Serie angenommen. Das integrierte und leicht in seiner Position justierbare
Steigrohr besitzt im oberen Bereich einen seitlichen Auslass, wodurch das Wasser nicht mehr direkt an den Auslass geleitet wird.
Ein Befüllen während des Betriebs ist nun problemlos möglich ! Zusätzlich lässt sich das Steigrohr um bis zu 180° in der Ausrichtung
drehen, wodurch ansprechende optische Effekte erzielt werden können. Das Ende des Röhrchens ist mit einem Gewinde versehen, welches
mit einem Endstück bestückt ist, welches an anderer Stelle praktischerweise auch als Beleuchtungsmodul verwendet werden kann, da es
über das gängige G 1/4" Gewinde verfügt. Denkbar wäre es auch, am Steigrohrende einen Winkelanschluss o.ä. zu integrieren, um für
schöne Wassereffekte im AGB zu sorgen. Wie bereits bei den techn. Daten erwähnt, verfügt der Ausgleichsbehälter über größere Gewinde,
nämlich im Format G 3/8". Diese sollen für mehr Durchfluss sorgen. Im Vergleich zu einem EK 150 AGB mit verwendeten G 1/4" Adaptern
lag der Durchflussgewinn bei knapp 10 Litern. Wenn der gesamte Kühlkreislauf auf das größere Gewindeformat ausgerüstet wäre, sind hier
natürlich deutlichere Unterschiede zu erwarten. Denkbar wäre ein Kreislauf in Verbindung mit einem Thermochill Radiator und einem EK Pumpendeckel, sowie dem neuen Alphacool Niagara CPU Kühler, welche allesamt mit G 3/8" Gewinde ausgestattet sind.
Ferner sind 2x G ¼ Zoll Anschlussgewinde vorhanden, welche man für Beleuchtungsmodule, aber auch herkömmliche Anschlüsse nutzen kann,
wenn man die beiden G 3/8" Anschlussgewinde mit Blindstopfen verschließt (als Zubehör erhältlich)
Eine weitere Neuerung bildet der Rohrdurchmesser des Behälters ! Der AGB mißt 60mm bei einem Volumen von 250 cm³ / welches ¼ Liter
Flüssigkeit entspricht, also deutlich mehr, als bei den bisherigen AGB´s dieser Höhe.
Die zum Lieferumfang gehörende Halterung weiß durchaus zu gefallen, sie macht einen soliden Eindruck und lässt sich leicht am AGB
befestigen. Schrauben zur Montage sind ebenfalls enthalten.
In meinem Testbetrieb mit einer Laing Ultra Pumpe und dem Alphacool Niagara Kühler und weiteren Komponenten konnte der Cylone AGB
zeigen, was in ihm steckt
Die Effekte, welches durch das Steigrohr erzielt werden sind ansprechend, die Befüllung im laufenden Betrieb
selbst bei Durchflusswerten jenseits der 150 Liter pro Stunde funktionierte problemlos. Durch die separat erhältlichen Beleuchtungsmodule
kann der Behälter auch in der Dunkelheit überzeugen. An der Verarbeitung gibt es nichts zu bemängeln, einzig der anfangs etwas
schwergängige Verschlussdeckel Bedarf etwas Kraft, um ihn zum Öffnen zu bewegen
Als Einführungsbonus ist ein Plug-In Temperatursensor übrigens im Lieferumfang enthalten !


Impressionen:


Videos:
http://www.youtube.com/watch?v=fywxptkkMgE&feature=channel_page
http://www.youtube.com/watch?v=f6qKl5Ma_JI&feature=channel_page
http://www.youtube.com/watch?v=vaYKhwueRRg&feature=channel_page
http://www.youtube.com/watch?v=Djh6sYEXgSY&feature=channel_page
Fazit:
Alphacool hat mit den neuen Cyclone Ausgleichsbehältern nützliche Features und einige Neuerungen gut umgesetzt.
Natürlich ist der derzeitige Verkaufspreis kein Schnäppchen und die G 3/8" Gewinde werden nicht bei allen
Wakü Fans auf Wohlwollen stossen. Man sollte allerdings Bedenken, das die Entwicklung eines neuen Produktes immer
mit hohen Kosten verbunden ist und man als Vorreiter auch gewisse Risiken eingeht.
Ingesamt geht Alphacool imo einen Schritt in die richtige Richtung, dem vielleicht bald andere Hersteller folgen werden.
Besonders der grosse 60mm Durchmesser des Behälters, sowie das durdachte Steigrohr mit den sowohl optisch,
als auch praktisch sinnvollen Features, gepaart mit der allgemein guten Verarbeitung haben mir gefallen !
Es macht einfach Spaß und ist eine Augenweide, den Cyclone AGB im Betrieb mit seinen Wassereffekten zu beobachten
Abschließend möchte ich mich bei Alphacool.de für die Bereitstellung des Testsamples bedanken !
im folgenden Review geht es um den brandneuen Ausgleichsbehälter (kurz: AGB) aus dem Hause Alphacool, namentlich den
Alphacool HF 38 Cape Cyclone 150

Der AGB ist in 2 Größen erhältlich, nämlich der Cyclone 250 und der mir für den Test vorliegende kleinere Cyclone 150.
Etwas zur Vorgeschichte: Die Firma Alphacool ist bereits seit Jahren erfolgreich mit den bekannten Cape Coolplex AGB´s
am Markt vertreten, welche in vielen Variationen zu erwerben sind. Angefangen vom kleinsten Modell, dem Coolplex 10, über
den sehr beliebten Coolplex Pro 25, bis zum Mega AGB, dem Cape Coolplex Pro Plexi 50 werden alle Kundenwünsche bedient.
Eins zeichnet alle Alphacool AGB´s aus: erstklassige Verarbeitung, Verwendung von hochwertigem Material (Röhm Plexiglas)
und eine sehr gute Versorgung mit Ersatzteilen, für den Fall der Fälle.
Die bisher erhältlichen Coolplex AGB´s haben eins gemeinsam: den gängigen Durchmesser von 50mm und G 1/4" Gewinde.
Doch nun geht Alphacool einen Schritt nach vorne: Mit der neuen Cyclone Ausgleichsbehälter Serie möchte man diese erfolgreichen
Produkte um 2 AGB´s mit bisher noch nicht dagewesenen Features erweitern.
Die wichtigsten Merkmale, Neuerungen und technischen Details im Einzelnen:
2x G 3/8 Zoll Anschlussgewinde zur Verwendung von Anschlüssen mit 8, 10mm oder mehr Innendurchmesser für High Flow- Systeme
2x G ¼ Zoll Anschlussgewinde für LED Beleuchtungsmodule
Steigrohr mit 12mm Innendurchmesser und G 1/4" Innengewinde
60 mm Rohrdurchmesser für mehr Volumen
90 Grad Umlenkung im Steigrohr für leichteres Befüllen
Wirbelstromeffekt durch steuerbares Steigrohr im Bereich von 180 Grad
Schwarzer POM Deckel und Anschlussteil, verschraubt mit O-Ring Dichtung
5 mm starkes Plexiglasrohr
Technische Daten:
Abmessungen (HxD): 170 x 60mm
Gewicht: 300 Gramm
Material: POM, PMMA Plexiglasrohr
Volumen: 250 cm³ / ¼ Liter
Hochwertige Verarbeitung Made in Germany
Preis: 49,95 EUR
http://www.alphacool.com/shop/Ausgleichsbehaelter/Ausgleichsbehaelter/Alphacool-HF-38-Cape-Cyclone-150--5911.html
Lieferumfang:
Retailverpackung, Anleitung, 1 x Halteklammer POM schwarz.
Einführungsbonus : Thermosensor und G1/4" Plugin

Features und der Alltagsbetrieb:
War es bei den bisherigen Ausgleichsbehältern so, dass das integrierte Steigrohr auf der einen Seite dem Ansaugen von
Luftblasen vorbeugen konnte, so war es auf der anderen Seite besonders bei starken Pumpen, oder wenig Kühlern im
Kreislauf nur schwer bis gar nicht machbar, den AGB im laufenden Betrieb zu befüllen, weil die Kühlflüssigkeit zum Überlaufen neigte,
was mitunter natürlich zu fatalen Folgen führen kann.
Diesem Problem hat sich Alphacool mit der neuen Cyclone Serie angenommen. Das integrierte und leicht in seiner Position justierbare
Steigrohr besitzt im oberen Bereich einen seitlichen Auslass, wodurch das Wasser nicht mehr direkt an den Auslass geleitet wird.
Ein Befüllen während des Betriebs ist nun problemlos möglich ! Zusätzlich lässt sich das Steigrohr um bis zu 180° in der Ausrichtung
drehen, wodurch ansprechende optische Effekte erzielt werden können. Das Ende des Röhrchens ist mit einem Gewinde versehen, welches
mit einem Endstück bestückt ist, welches an anderer Stelle praktischerweise auch als Beleuchtungsmodul verwendet werden kann, da es
über das gängige G 1/4" Gewinde verfügt. Denkbar wäre es auch, am Steigrohrende einen Winkelanschluss o.ä. zu integrieren, um für
schöne Wassereffekte im AGB zu sorgen. Wie bereits bei den techn. Daten erwähnt, verfügt der Ausgleichsbehälter über größere Gewinde,
nämlich im Format G 3/8". Diese sollen für mehr Durchfluss sorgen. Im Vergleich zu einem EK 150 AGB mit verwendeten G 1/4" Adaptern
lag der Durchflussgewinn bei knapp 10 Litern. Wenn der gesamte Kühlkreislauf auf das größere Gewindeformat ausgerüstet wäre, sind hier
natürlich deutlichere Unterschiede zu erwarten. Denkbar wäre ein Kreislauf in Verbindung mit einem Thermochill Radiator und einem EK Pumpendeckel, sowie dem neuen Alphacool Niagara CPU Kühler, welche allesamt mit G 3/8" Gewinde ausgestattet sind.
Ferner sind 2x G ¼ Zoll Anschlussgewinde vorhanden, welche man für Beleuchtungsmodule, aber auch herkömmliche Anschlüsse nutzen kann,
wenn man die beiden G 3/8" Anschlussgewinde mit Blindstopfen verschließt (als Zubehör erhältlich)
Eine weitere Neuerung bildet der Rohrdurchmesser des Behälters ! Der AGB mißt 60mm bei einem Volumen von 250 cm³ / welches ¼ Liter
Flüssigkeit entspricht, also deutlich mehr, als bei den bisherigen AGB´s dieser Höhe.
Die zum Lieferumfang gehörende Halterung weiß durchaus zu gefallen, sie macht einen soliden Eindruck und lässt sich leicht am AGB
befestigen. Schrauben zur Montage sind ebenfalls enthalten.
In meinem Testbetrieb mit einer Laing Ultra Pumpe und dem Alphacool Niagara Kühler und weiteren Komponenten konnte der Cylone AGB
zeigen, was in ihm steckt
Die Effekte, welches durch das Steigrohr erzielt werden sind ansprechend, die Befüllung im laufenden Betrieb selbst bei Durchflusswerten jenseits der 150 Liter pro Stunde funktionierte problemlos. Durch die separat erhältlichen Beleuchtungsmodule
kann der Behälter auch in der Dunkelheit überzeugen. An der Verarbeitung gibt es nichts zu bemängeln, einzig der anfangs etwas
schwergängige Verschlussdeckel Bedarf etwas Kraft, um ihn zum Öffnen zu bewegen
Als Einführungsbonus ist ein Plug-In Temperatursensor übrigens im Lieferumfang enthalten !


Impressionen:
Videos:
http://www.youtube.com/watch?v=fywxptkkMgE&feature=channel_page
http://www.youtube.com/watch?v=f6qKl5Ma_JI&feature=channel_page
http://www.youtube.com/watch?v=vaYKhwueRRg&feature=channel_page
http://www.youtube.com/watch?v=Djh6sYEXgSY&feature=channel_page
Fazit:
Alphacool hat mit den neuen Cyclone Ausgleichsbehältern nützliche Features und einige Neuerungen gut umgesetzt.
Natürlich ist der derzeitige Verkaufspreis kein Schnäppchen und die G 3/8" Gewinde werden nicht bei allen
Wakü Fans auf Wohlwollen stossen. Man sollte allerdings Bedenken, das die Entwicklung eines neuen Produktes immer
mit hohen Kosten verbunden ist und man als Vorreiter auch gewisse Risiken eingeht.
Ingesamt geht Alphacool imo einen Schritt in die richtige Richtung, dem vielleicht bald andere Hersteller folgen werden.
Besonders der grosse 60mm Durchmesser des Behälters, sowie das durdachte Steigrohr mit den sowohl optisch,
als auch praktisch sinnvollen Features, gepaart mit der allgemein guten Verarbeitung haben mir gefallen !
Es macht einfach Spaß und ist eine Augenweide, den Cyclone AGB im Betrieb mit seinen Wassereffekten zu beobachten
Abschließend möchte ich mich bei Alphacool.de für die Bereitstellung des Testsamples bedanken !
8
Lesertest / Re: GMC R2 Toast Design Gehäuse
« am: Sonntag Juli 05, 2009, 12:52:13 »
Nunja, der geneigte Interessent und Käufer, welcher so ein kleines Gehäuse in seine engere Wahl mit einbezieht, ist sich dessen sicher bewusst
9
Lesertest / Re: Quad Radiatoren im Vergleichstest + Bonus Radis zur Orientierung !
« am: Sonntag Juli 05, 2009, 12:21:55 »
Danke Nuerne !
10
Lesertest / Quad Radiatoren im Vergleichstest + Bonus Radis zur Orientierung !
« am: Sonntag Juli 05, 2009, 03:07:15 »
Hallo Waterboys,
es ist mal wieder an der Zeit für ein neues Review aus dem Testlabor von eurem Bastelorakel ! Heute geht es um Quad Radiatoren, also Radis, die mit 4 Lüftern (pro Seite) ausgestattet werden können ! Durch die stetig zunehmende Abwärme von Prozessoren und Grafikkarten erfreuen sich diese Modelle zunehmend größerer Beliebheit, besonders bei Usern, die nicht auf eine externe Kühllösung zurück greifen möchten und dennoch einen adäquaten Wärmetauscher aufgrund des Vorhandenseins eines High End Systems benötigen. Um zu verdeutlichen, wo sich aktuelle Quad Radiatoren leistungsmäßig im Vergleich zu einem etablierten Tripleradi, wie dem HTSF, oder dem beliebten Mora 2 einordenen, habe ich die 2 Produkte ebenfalls in meinen Vergleichstest berücksichtigt. Radis dieser Leistungsklasse erreichen bereits mit Lüftern im unteren Drehzahlbereich eine ansprechende Leistung. Dennoch habe ich natürlich auch diesmal wieder mehrere Drehzahlbereiche getestet, bis hin zu 1500 U/Min. um auch den Wakü Fans im Ausland einen Gefallen zu tun.
Zum Einsatz kamen die beliebten Yate Loon D12SL12 Lüfter, welche nach wie vor oft bei den Waküfans im Einsatz sind, auch wenn die neue Charge leider aufgrund von Nebengeräuschen nicht mehr empfohlen werden kann. Für den 1500er Drehzahlbereich habe ich auf Gelid Wing 12 Lüfter zurück gegriffen. Diese Lüfter arbeiten im unteren Drehzahlbereich ausgesprochen leise bei gutem Luftdurchsatz, wodurch sie für Radiatoren auf jeden Fall zu empfehlen sind und sich natürlich auch als Gehäuselüfter eignen ! Beim Mora kamen diese Lüfter allerdings nicht zum Einsatz, da mir nur 4 Exemplare zur Verfügung standen.
Testsystem / Ablauf:

Case: Banchetto 101 Bench Table
Board: Gigabyte GA-EX58-Extreme
CPU: Intel Core i7-920 @4.2Ghz - 1,40V (Bioswert) - Bios: F4
RAM: Patriot Viper DIMM Kit 6GB PC3-12800U CL8-8-8-24
Grafikkarte: EVGA GTX 295 (nicht eingebunden)
NT: Seasonic M12D-850 850W
CPU Kühler: Heatkiller 3.0 Nickel Edition
NB Kühler: Mips Fusionblock Nickel
Steuerzentrale: Aquaero VFD
Durchflussmesser: Aqua Computer Highflow
WLP: Arctic Cooling MX2
Pumpe: Laing Ultra (Koolance PMP400 Deckel)
Pumpen Entkoppler: Noise Destructor V1.1
Schlauch: Feser 16/10
Schnellkupplungen: CPC 9,5mm Metall
AGB: Alphacool Cyclone
Tempsensoren: 3x Inline +1x im AGB
Wasserzusatz: Feser One Fertigmischung UV Clear/Blue
Anschlüsse: Perfect Seal + Bitspower Tüllen
Lüfter: 9x Yate Loon D12SL12 + 4x Gelid Wing12 Gamerfan
Um die CPU auszulasten, wurde Prime95 (Small FFT´s) in der neuesten Version benutzt, zur Messung der
Temperaturen/Aufzeichnung kam die Aquasuite zum Einsatz. Die Temperaturmessungen erfolgten nach frühestens
60 Min. und dann in 5 Intervallen a 5 Minuten.
In meinem Test ist der interessanteste Wert die Differenz (delta T) von der Raumtemperatur zur Wassertemperatur am Ausgang des Radiators. Dieser Wert zeigt die Kühlleistung des Radiators, indem man sehen kann, wie gut der Radiator die Raumtemperatur zur Kühlung des Wassers nutzen kann. Je geringer diese Differenz ausfällt, umso stärker ist die Leistung des Radiators. Die Ergebnisse sollen für den interessierten User auf einen Blick erkennbar sein, daher beschränke ich mich neben der Angabe des Durchflusses auf diesen Wert bei den unterschiedlichen Lüfterdrehzahlen.
Das Teilnehmerfeld in Bildern & techn. Daten:

Watercool Mora 2 Pro

Technische Daten:
Material: Rohre Kupfer, Lamellen Aluminium, Gehäuse Edelstahl geschliffen
Maße außen (L x B x H): 428 x 388 x 57mm
Gewicht: ca. 2800g
Druckgetestet: 20 Bar
Oberfläche: schwarz beschichtet
Anschluss: 2x Gewinde G 1/4 Zoll
Lieferumfang:
1x Mora 2 Pro
4x Schrauben M4 x 8mm
4x Abstandshalter M4 x 20mm Stahl, verzinkt
1x Montageanleitung
MagiCool XTREME QUAD 480 Long Radiator

Technische Daten:
Material: Kupferlamellen, Vorkammern aus Messing
Abmaße: (L x B x H): 510 x 120 x 45mm
Anschlüsse: G1/4"
Gewicht: ca. 1560g
Montierbarkeit: 16 x M3-Gewinde oben (für 8x 120mm-Lüfter),16 x M3 Gewinde unten (für 8x120mm-Lüfter)
Druckgetestet: 8 Bar,
Anschluss: 2x Gewinde G 1/4 Zoll
TFC XChanger Quad


techn. Daten / Features:
- Schwarze Lackierung
- G1/4" Gewinde Anschlüsse
- Befestigungsschrauben für Gehäuse (16)
- Befestigungsschrauben für Lüfter (16)
- Silikon Dämpfer (4)
- Entlüftungsschraube
- Gepresstes TFC Xchanger Logo
- Colorbox Verpackung
- Garantiekarte
- Seriennummer mit Hologramm Aufkleber
- Eingeschweißt in VCI Folie - 5 Jahre Korrosionsschutz
-------------------------------------------------------------------------------
Maße: 527mm - 126mm - 60mm (Länge - Breite - Höhe)
-------------------------------------------------------------------------------
XSPC RX 480 Quad

Technische Daten:
Farbe: glänzend schwarz Lackiert
Abmaße: 125x58.5x510mm (BxHxT)
Lamellen: Kupfer
Anschlüsse: 2x G1/4"
Besonderes: M4 Gewinde für Lüfter, 3x Wasserkanäle in der Höhe
Watercool HTSF Triple

Technische Daten:
Material: Rohre Kupfer, Lamellen Aluminium, Gehäuse Edelstahl geschliffen
Maße außen (L x B x H): 412 x 120 x 40mm
Gewicht: ca. 1200g
Druckgetestet: 20 Bar
Oberfläche: schwarz beschichtet
Anschluss: 2x Gewinde G 1/4 Zoll
Radiator Infos:
Ich möchte euch nicht unnötig mit den bereits hinlänglich aus anderen Reviews bekannten Details zu den Radiatoren dieses Testfelds langweilen, daher beschränke ich mich auf Infos zu den bislang wenig bekannten Modellen: dem Magicool Quad und dem XSPC RX 480 !
Der günstige Magicool führt die erfolgreiche Radiatorenserie kontinuierlich weiter. Bereits die Triple Radiatoren dieses Herstellers bieten ein gutes Preis/Leistungsverhältnis bei einer Verarbeitungsqualität, die für den Kaufpreis absolut in Ordnung geht. Der von mir getestete Xtreme Quad Radi bietet eine ansprechende Leistung, um aktuelle Quadcore Prozessoren gut zu kühlen.
Kommen wir nun zum neuen XSPC RX 480: dieser Radi hat eindrucksvoll bewiesen, das die Leistungsgrenze bei Quadradiatoren bislang noch nicht erreicht war. Wo der TFC bereits eine sehr gute Leistung bietet, setzt der XSPC Kandidat noch ein Quentchen Leistung oben drauf. Der Lieferumfang fällt im Vergleich zum TFC allerdings spärlicher aus. Lüfter Entkoppler, Anschlüsse und einen Anti Korro Zusatz sucht man hier vergebens, sodaß sich der Preis in etwa mit dem des Feser Radiators angleicht.

Testergebnisse:

(Differenz (delta T) von der Raumtemperatur zur Wassertemperatur)




Fazit:
Wieder einmal hat sich gezeigt, das die Leistungsgrenze bei Quad Radiatoren bisher noch nicht erreicht war.
Eindrucksvoll meldet sich der neue XSPC RX 480 an der Spitze und weiß auch aufgrund seiner guten Verarbeitung zu gefallen.
In letzter Zeit gab es Berichte seitens der User, das einige XSPC Produkte Qualitätsmängel aufwiesen. Dies trifft auf
mein Testsample allerdings nicht zu. Die Gewinde sind sauber geschnitten und die Lackierung in Ordnung.
Der TFC Xchanger bietet eine Top Leistung gepaart mit einem umfangreichen Lieferumfang und durchweg guter
Verarbeitungsqualität. Daher ist dieser Radiator stets eine Empfehlung Wert, wenn man ein Modell der High End Klasse sucht.
Der Magicool ist wieder mal der Preis/Leistungssieger des Testfeldes. Auch wenn dieser Wärmetauscher nicht ganz zur Spitze
aufschließen kann, so bietet er dennoch eine gute Leistung zu einem annehmbaren Preis.
Überraschend gut konnte sich der altbewährte HTSF Triple Radiator in Szene setzen, übrigens neben dem Mora 2 Pro der einzigste
Rohrradiator dieses Reviews. Das Nonplusultra bietet erwartungsgemäß aufgrund seiner Kühlfläche der Mora. Für User, die nicht
auf eine externe Lösung setzen wollen, sind die Quadradiatoren eine gute Wahl, denn eine interne Montage ist in vielen
Big Tower Gehäusen möglich. Gespannt sein darf man auf die Zukunft, fast jeder Hersteller plant Radiatoren für 140mm Lüfter und
hat dieses teilweise schon im Angebot. Auch von Magicool darf man hier wieder einige interessante Modelle erwarten und von Thermochill
sind ebenfalls Modelle für dieses Lüftergröße angekündigt. Der Markt bleibt also in Bewegung und man darf gespannt sein, welche
Produkte demnächst erhältlich sein werden ! Noch ein Wort zu den für 1500 U/Min. eingesetzten Gelid Lüftern: Angenehm überrascht
war ich von der Laufruhe und dem Lieferumfang ! Eine kleine Lüftersteuerung, sowie Entkoppler sind enthalten. Ein praktisches Feature
stellt die Möglichkeit dar, die Lüfternabe zur Reinigung einfach zu entfernen.
Dieser Testbericht wird evtl. erweitert, wenn mir neue und interessante Radiatoren zur Verfügung stehen.
Danksagung:
Mein Dank gilt den nachfolgenden Firmen für die freundliche Unterstützung bei diesem Review
www.a-c-shop.de , www.Alphacool.de , www.xspc.biz , www.feser-one.com , www.laing.de , www.magicool.biz , www.watercool.de , www.mips-computer.de , www.pc-icebox.de , www.ekwaterblocks.com www.gelidsolutions.com
es ist mal wieder an der Zeit für ein neues Review aus dem Testlabor von eurem Bastelorakel ! Heute geht es um Quad Radiatoren, also Radis, die mit 4 Lüftern (pro Seite) ausgestattet werden können ! Durch die stetig zunehmende Abwärme von Prozessoren und Grafikkarten erfreuen sich diese Modelle zunehmend größerer Beliebheit, besonders bei Usern, die nicht auf eine externe Kühllösung zurück greifen möchten und dennoch einen adäquaten Wärmetauscher aufgrund des Vorhandenseins eines High End Systems benötigen. Um zu verdeutlichen, wo sich aktuelle Quad Radiatoren leistungsmäßig im Vergleich zu einem etablierten Tripleradi, wie dem HTSF, oder dem beliebten Mora 2 einordenen, habe ich die 2 Produkte ebenfalls in meinen Vergleichstest berücksichtigt. Radis dieser Leistungsklasse erreichen bereits mit Lüftern im unteren Drehzahlbereich eine ansprechende Leistung. Dennoch habe ich natürlich auch diesmal wieder mehrere Drehzahlbereiche getestet, bis hin zu 1500 U/Min. um auch den Wakü Fans im Ausland einen Gefallen zu tun.
Zum Einsatz kamen die beliebten Yate Loon D12SL12 Lüfter, welche nach wie vor oft bei den Waküfans im Einsatz sind, auch wenn die neue Charge leider aufgrund von Nebengeräuschen nicht mehr empfohlen werden kann. Für den 1500er Drehzahlbereich habe ich auf Gelid Wing 12 Lüfter zurück gegriffen. Diese Lüfter arbeiten im unteren Drehzahlbereich ausgesprochen leise bei gutem Luftdurchsatz, wodurch sie für Radiatoren auf jeden Fall zu empfehlen sind und sich natürlich auch als Gehäuselüfter eignen ! Beim Mora kamen diese Lüfter allerdings nicht zum Einsatz, da mir nur 4 Exemplare zur Verfügung standen.
Testsystem / Ablauf:
Case: Banchetto 101 Bench Table
Board: Gigabyte GA-EX58-Extreme
CPU: Intel Core i7-920 @4.2Ghz - 1,40V (Bioswert) - Bios: F4
RAM: Patriot Viper DIMM Kit 6GB PC3-12800U CL8-8-8-24
Grafikkarte: EVGA GTX 295 (nicht eingebunden)
NT: Seasonic M12D-850 850W
CPU Kühler: Heatkiller 3.0 Nickel Edition
NB Kühler: Mips Fusionblock Nickel
Steuerzentrale: Aquaero VFD
Durchflussmesser: Aqua Computer Highflow
WLP: Arctic Cooling MX2
Pumpe: Laing Ultra (Koolance PMP400 Deckel)
Pumpen Entkoppler: Noise Destructor V1.1
Schlauch: Feser 16/10
Schnellkupplungen: CPC 9,5mm Metall
AGB: Alphacool Cyclone
Tempsensoren: 3x Inline +1x im AGB
Wasserzusatz: Feser One Fertigmischung UV Clear/Blue
Anschlüsse: Perfect Seal + Bitspower Tüllen
Lüfter: 9x Yate Loon D12SL12 + 4x Gelid Wing12 Gamerfan
Um die CPU auszulasten, wurde Prime95 (Small FFT´s) in der neuesten Version benutzt, zur Messung der
Temperaturen/Aufzeichnung kam die Aquasuite zum Einsatz. Die Temperaturmessungen erfolgten nach frühestens
60 Min. und dann in 5 Intervallen a 5 Minuten.
In meinem Test ist der interessanteste Wert die Differenz (delta T) von der Raumtemperatur zur Wassertemperatur am Ausgang des Radiators. Dieser Wert zeigt die Kühlleistung des Radiators, indem man sehen kann, wie gut der Radiator die Raumtemperatur zur Kühlung des Wassers nutzen kann. Je geringer diese Differenz ausfällt, umso stärker ist die Leistung des Radiators. Die Ergebnisse sollen für den interessierten User auf einen Blick erkennbar sein, daher beschränke ich mich neben der Angabe des Durchflusses auf diesen Wert bei den unterschiedlichen Lüfterdrehzahlen.
Das Teilnehmerfeld in Bildern & techn. Daten:
Watercool Mora 2 Pro
Technische Daten:
Material: Rohre Kupfer, Lamellen Aluminium, Gehäuse Edelstahl geschliffen
Maße außen (L x B x H): 428 x 388 x 57mm
Gewicht: ca. 2800g
Druckgetestet: 20 Bar
Oberfläche: schwarz beschichtet
Anschluss: 2x Gewinde G 1/4 Zoll
Lieferumfang:
1x Mora 2 Pro
4x Schrauben M4 x 8mm
4x Abstandshalter M4 x 20mm Stahl, verzinkt
1x Montageanleitung
MagiCool XTREME QUAD 480 Long Radiator
Technische Daten:
Material: Kupferlamellen, Vorkammern aus Messing
Abmaße: (L x B x H): 510 x 120 x 45mm
Anschlüsse: G1/4"
Gewicht: ca. 1560g
Montierbarkeit: 16 x M3-Gewinde oben (für 8x 120mm-Lüfter),16 x M3 Gewinde unten (für 8x120mm-Lüfter)
Druckgetestet: 8 Bar,
Anschluss: 2x Gewinde G 1/4 Zoll
TFC XChanger Quad
techn. Daten / Features:
- Schwarze Lackierung
- G1/4" Gewinde Anschlüsse
- Befestigungsschrauben für Gehäuse (16)
- Befestigungsschrauben für Lüfter (16)
- Silikon Dämpfer (4)
- Entlüftungsschraube
- Gepresstes TFC Xchanger Logo
- Colorbox Verpackung
- Garantiekarte
- Seriennummer mit Hologramm Aufkleber
- Eingeschweißt in VCI Folie - 5 Jahre Korrosionsschutz
-------------------------------------------------------------------------------
Maße: 527mm - 126mm - 60mm (Länge - Breite - Höhe)
-------------------------------------------------------------------------------
XSPC RX 480 Quad
Technische Daten:
Farbe: glänzend schwarz Lackiert
Abmaße: 125x58.5x510mm (BxHxT)
Lamellen: Kupfer
Anschlüsse: 2x G1/4"
Besonderes: M4 Gewinde für Lüfter, 3x Wasserkanäle in der Höhe
Watercool HTSF Triple
Technische Daten:
Material: Rohre Kupfer, Lamellen Aluminium, Gehäuse Edelstahl geschliffen
Maße außen (L x B x H): 412 x 120 x 40mm
Gewicht: ca. 1200g
Druckgetestet: 20 Bar
Oberfläche: schwarz beschichtet
Anschluss: 2x Gewinde G 1/4 Zoll
Radiator Infos:
Ich möchte euch nicht unnötig mit den bereits hinlänglich aus anderen Reviews bekannten Details zu den Radiatoren dieses Testfelds langweilen, daher beschränke ich mich auf Infos zu den bislang wenig bekannten Modellen: dem Magicool Quad und dem XSPC RX 480 !
Der günstige Magicool führt die erfolgreiche Radiatorenserie kontinuierlich weiter. Bereits die Triple Radiatoren dieses Herstellers bieten ein gutes Preis/Leistungsverhältnis bei einer Verarbeitungsqualität, die für den Kaufpreis absolut in Ordnung geht. Der von mir getestete Xtreme Quad Radi bietet eine ansprechende Leistung, um aktuelle Quadcore Prozessoren gut zu kühlen.
Kommen wir nun zum neuen XSPC RX 480: dieser Radi hat eindrucksvoll bewiesen, das die Leistungsgrenze bei Quadradiatoren bislang noch nicht erreicht war. Wo der TFC bereits eine sehr gute Leistung bietet, setzt der XSPC Kandidat noch ein Quentchen Leistung oben drauf. Der Lieferumfang fällt im Vergleich zum TFC allerdings spärlicher aus. Lüfter Entkoppler, Anschlüsse und einen Anti Korro Zusatz sucht man hier vergebens, sodaß sich der Preis in etwa mit dem des Feser Radiators angleicht.

Testergebnisse:

(Differenz (delta T) von der Raumtemperatur zur Wassertemperatur)




Fazit:
Wieder einmal hat sich gezeigt, das die Leistungsgrenze bei Quad Radiatoren bisher noch nicht erreicht war.
Eindrucksvoll meldet sich der neue XSPC RX 480 an der Spitze und weiß auch aufgrund seiner guten Verarbeitung zu gefallen.
In letzter Zeit gab es Berichte seitens der User, das einige XSPC Produkte Qualitätsmängel aufwiesen. Dies trifft auf
mein Testsample allerdings nicht zu. Die Gewinde sind sauber geschnitten und die Lackierung in Ordnung.
Der TFC Xchanger bietet eine Top Leistung gepaart mit einem umfangreichen Lieferumfang und durchweg guter
Verarbeitungsqualität. Daher ist dieser Radiator stets eine Empfehlung Wert, wenn man ein Modell der High End Klasse sucht.
Der Magicool ist wieder mal der Preis/Leistungssieger des Testfeldes. Auch wenn dieser Wärmetauscher nicht ganz zur Spitze
aufschließen kann, so bietet er dennoch eine gute Leistung zu einem annehmbaren Preis.
Überraschend gut konnte sich der altbewährte HTSF Triple Radiator in Szene setzen, übrigens neben dem Mora 2 Pro der einzigste
Rohrradiator dieses Reviews. Das Nonplusultra bietet erwartungsgemäß aufgrund seiner Kühlfläche der Mora. Für User, die nicht
auf eine externe Lösung setzen wollen, sind die Quadradiatoren eine gute Wahl, denn eine interne Montage ist in vielen
Big Tower Gehäusen möglich. Gespannt sein darf man auf die Zukunft, fast jeder Hersteller plant Radiatoren für 140mm Lüfter und
hat dieses teilweise schon im Angebot. Auch von Magicool darf man hier wieder einige interessante Modelle erwarten und von Thermochill
sind ebenfalls Modelle für dieses Lüftergröße angekündigt. Der Markt bleibt also in Bewegung und man darf gespannt sein, welche
Produkte demnächst erhältlich sein werden ! Noch ein Wort zu den für 1500 U/Min. eingesetzten Gelid Lüftern: Angenehm überrascht
war ich von der Laufruhe und dem Lieferumfang ! Eine kleine Lüftersteuerung, sowie Entkoppler sind enthalten. Ein praktisches Feature
stellt die Möglichkeit dar, die Lüfternabe zur Reinigung einfach zu entfernen.
Dieser Testbericht wird evtl. erweitert, wenn mir neue und interessante Radiatoren zur Verfügung stehen.
Danksagung:
Mein Dank gilt den nachfolgenden Firmen für die freundliche Unterstützung bei diesem Review
www.a-c-shop.de , www.Alphacool.de , www.xspc.biz , www.feser-one.com , www.laing.de , www.magicool.biz , www.watercool.de , www.mips-computer.de , www.pc-icebox.de , www.ekwaterblocks.com www.gelidsolutions.com
11
Lesertest / Ausgleichsbehälter der ital. Firma TECNOFRONT
« am: Sonntag Juli 05, 2009, 02:54:01 »
Hallo zusammen,
Heute möchte ich eine neue Firma aus dem schönen Italien vorstellen, welche es sich zum Ziel gesetzt hat, qualitativ hochwertige und zudem optisch ansprechende Ausgleichsbehälter für den Waserkühlungsmarkt anzubieten: es geht um den kleinen italienischen Hersteller Tecnofront
Bisher konnte man die AGB´s nur in Italien (u.a. bei Ybris Cooling) und in Frankreich in div. Onlineshops erwerben. Das ist seit einiger Zeit nicht mehr so, denn die Produkte sind bereits erfreulicherweise bei Aquatuning.de erhältlich
Tecnofront AGB´s bei Aquatuning
Für dieses Review standen mir alle 4 Modelle zur Verfügung, welche die Bezeichnungen Bay Trap, Flow Trap, Micro Trap und Visual Trap tragen.
Geliefert wurden die Ausgleichsbehälter gut geschützt in mehreren Lagen Polsterfolie. Beschädigungen oder gar Kratzer waren nicht zu erkennen. Edit: Wie mir der Chef von Tecnofront vorhin per Mail mitteilte, werden die Behälter zusätzlich in einer Umverpackung ausgeliefert, wenn man sie bei Aquatuning bestellt.
Für alle Modelle gilt: Die Verarbeitung ist gut und ich konnte keine Klebereste, oder andere Materialmängel feststellen. Die Behälter besitzen die üblichen G 1/4" Gewinde. Die Preise liegen je nach Modell zwischen 30 € und 35 €

Fangen wir beim kleinsten Vertreter an: dem Micro Trap AGB !

Dieser Mini Ausgleichsbehälter eignet sich besonders für die interne Montage in kleinen Gehäusen und überall dort, wo der Platz knapp bemessen ist. Das Produkt verfügt über 4 Löcher für die Befestigung. Zum Lieferumfang gehören 2 Schlauchtüllen aus Plastik, welche für die dicken und mittlerweile etablierten 1/2" Schläuche (z.B. Tygon oder Masterkleer) ausgelegt sind. Schrauben zur Montage gehören nicht zum Lieferumfang.
Weiter geht es mit dem Flow Trap und Visual Trap


Die 2 Varianten unterscheiden sich in den Abmaßen nicht voneinander, allerdings bei den "Innereien" sehr wohl. Der Visual Trap verfügt im Gegensatz zum Flow Trap über eine optische Kontrolle für den Durchfluss. Dies ist nicht nur nett anzusehen, sondern erfüllt durchaus einen Sinn, denn im Zuge von sehr leisen Pumpen, muss man manchmal schon die Ohren spitzen, um feststellen zu können, ob die Wakü überhaupt in Betrieb ist
Die Funktionsweise kurz erklärt: Im Inneren dieses Behälters befindet sich eine kleine Plastikkugel, die sich je nach Durchflussmenge höher oder tiefer im AGB bewegt - schaut es euch am besten mal an, ich habe ein kleines Video parat:
Video: Visual Trap in Action
Eine nette Idee, welche ansprechend umgesetzt wurde, wie ich finde
Bei beiden Modellen erfolgt die Montage ebenfalls über 4 Löcher in der Plexihalterung. Die Befüllung geschieht über einen Einlass an der Oberseite des Behälters, welcher mit einem O-Ring ausgestattet ist. Schrauben zur Montage liegen nicht dabei, dafür aber jeweils 2 Tüllenanschlüsse aus Plastik für 1/2" Schläuche
Kommen wir nun zum letzten Kandidaten in der 4er Riege: dem Bay Trap ! Dieses Modell ist für die Unterbringung in einem 5.25" Laufwerksschacht vorgesehen. Für die Montage werden praktischerweise 4 passende Schrauben mitgeliefert, sowie die bereits angesprochenen 2 Plastiktüllen.

Mein Fazit: Alle 4 Ausgleichsbehälter machen einen qualitativ guten und durchdachten Eindruck. Das Design ist ebenfalls gelungen. Gut gefallen hat mir die Idee, den Durchfluss im Visual Trap optisch anzuzeigen
Praktisch wären 5mm Bohrungen für Leds in den Behältern und Schrauben bei allen Modellen im Lieferumfang - vielleicht kommt das ja noch in der nächsten "Revision"
Hier nun ein paar Impressionen aller 4 Varianten:




Ich hoffe mein Review hat euch gefallen und vielleicht auch der ein, oder andere Tecnofront AGB aus diesem Bericht
Heute möchte ich eine neue Firma aus dem schönen Italien vorstellen, welche es sich zum Ziel gesetzt hat, qualitativ hochwertige und zudem optisch ansprechende Ausgleichsbehälter für den Waserkühlungsmarkt anzubieten: es geht um den kleinen italienischen Hersteller Tecnofront
Bisher konnte man die AGB´s nur in Italien (u.a. bei Ybris Cooling) und in Frankreich in div. Onlineshops erwerben. Das ist seit einiger Zeit nicht mehr so, denn die Produkte sind bereits erfreulicherweise bei Aquatuning.de erhältlich

Tecnofront AGB´s bei Aquatuning
Für dieses Review standen mir alle 4 Modelle zur Verfügung, welche die Bezeichnungen Bay Trap, Flow Trap, Micro Trap und Visual Trap tragen.
Geliefert wurden die Ausgleichsbehälter gut geschützt in mehreren Lagen Polsterfolie. Beschädigungen oder gar Kratzer waren nicht zu erkennen. Edit: Wie mir der Chef von Tecnofront vorhin per Mail mitteilte, werden die Behälter zusätzlich in einer Umverpackung ausgeliefert, wenn man sie bei Aquatuning bestellt.
Für alle Modelle gilt: Die Verarbeitung ist gut und ich konnte keine Klebereste, oder andere Materialmängel feststellen. Die Behälter besitzen die üblichen G 1/4" Gewinde. Die Preise liegen je nach Modell zwischen 30 € und 35 €
Fangen wir beim kleinsten Vertreter an: dem Micro Trap AGB !

Dieser Mini Ausgleichsbehälter eignet sich besonders für die interne Montage in kleinen Gehäusen und überall dort, wo der Platz knapp bemessen ist. Das Produkt verfügt über 4 Löcher für die Befestigung. Zum Lieferumfang gehören 2 Schlauchtüllen aus Plastik, welche für die dicken und mittlerweile etablierten 1/2" Schläuche (z.B. Tygon oder Masterkleer) ausgelegt sind. Schrauben zur Montage gehören nicht zum Lieferumfang.
Weiter geht es mit dem Flow Trap und Visual Trap


Die 2 Varianten unterscheiden sich in den Abmaßen nicht voneinander, allerdings bei den "Innereien" sehr wohl. Der Visual Trap verfügt im Gegensatz zum Flow Trap über eine optische Kontrolle für den Durchfluss. Dies ist nicht nur nett anzusehen, sondern erfüllt durchaus einen Sinn, denn im Zuge von sehr leisen Pumpen, muss man manchmal schon die Ohren spitzen, um feststellen zu können, ob die Wakü überhaupt in Betrieb ist
Die Funktionsweise kurz erklärt: Im Inneren dieses Behälters befindet sich eine kleine Plastikkugel, die sich je nach Durchflussmenge höher oder tiefer im AGB bewegt - schaut es euch am besten mal an, ich habe ein kleines Video parat:Video: Visual Trap in Action

Eine nette Idee, welche ansprechend umgesetzt wurde, wie ich finde
Bei beiden Modellen erfolgt die Montage ebenfalls über 4 Löcher in der Plexihalterung. Die Befüllung geschieht über einen Einlass an der Oberseite des Behälters, welcher mit einem O-Ring ausgestattet ist. Schrauben zur Montage liegen nicht dabei, dafür aber jeweils 2 Tüllenanschlüsse aus Plastik für 1/2" SchläucheKommen wir nun zum letzten Kandidaten in der 4er Riege: dem Bay Trap ! Dieses Modell ist für die Unterbringung in einem 5.25" Laufwerksschacht vorgesehen. Für die Montage werden praktischerweise 4 passende Schrauben mitgeliefert, sowie die bereits angesprochenen 2 Plastiktüllen.

Mein Fazit: Alle 4 Ausgleichsbehälter machen einen qualitativ guten und durchdachten Eindruck. Das Design ist ebenfalls gelungen. Gut gefallen hat mir die Idee, den Durchfluss im Visual Trap optisch anzuzeigen

Praktisch wären 5mm Bohrungen für Leds in den Behältern und Schrauben bei allen Modellen im Lieferumfang - vielleicht kommt das ja noch in der nächsten "Revision"
Hier nun ein paar Impressionen aller 4 Varianten:

Ich hoffe mein Review hat euch gefallen und vielleicht auch der ein, oder andere Tecnofront AGB aus diesem Bericht
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Lesertest / EK-FC4870 CF - Nickel - Grafikkarten Wasserkühler
« am: Sonntag Juli 05, 2009, 02:46:35 »
Aloha,
nachdem ich beschlossen hatte, meine treue Nvidia 8800 GTS gegen eine ATI 4870 zu tauschen, musste natürlich ein passender Wasserkühler her und so fiel meine Wahl diesmal auf einen Kühler aus dem Hause EK Waterblocks
Die Lieferung aus Slowenien erfolgte schnell, sodaß ich bereits 3 Tage nach Zahlungseingang den Kühler vom DHL Paketboten in Empfang nehmen konnte
Der EK-FC4870 CF wird mit dem notwendigen Montagematerial sowie einer gedruckten Anleitung ausgeliefert. Erhältlich ist der Wasserkühler in den mittlerweile bei EK üblichen 3 Varianten: Kupfer, Acetal und Nickel
Nach der Demontage des Luftkühlers verlief die Montage des EK Kühlers ohne Probleme, sodaß kurze Zeit später endlich angenehme Temperaturen angesagt waren
Im Lieferumfang befinden sich praktischerweise 2 hochwertige EK Tüllenanschlüsse, bei denen man die Wahl zw. der 1/2" und 3/8" Version hat.
Hier mal ein Idletemp Vergleich, zwischen dem orig. Kühler und dem EK-FC4870 CF Wasserkühler.
Dabei lief der Lüfter bereits schneller (auf 30%) als von Sapphire vorgesehen, sonst wären die Temps nochmal um ca. 10° höher :fresse:
Luftkühler:

EK-FC4870 CF - Nickel :

Unter Last sind die Temps ebenfalls sehr gut :

Es bleibt noch anzumerken, das mein Exemplar des EK Kühlers sehr gut verarbeitet ist - die Anschlüsse lassen sich problemlos in die Gewinde drehen und im Kühler selbst befanden sich keine Produktionsrückstände. Alles in allem bin ich mit dem Kühler sehr zufrieden und kann ihn weiter empfehlen !
Abschließend einige Bilder :


nachdem ich beschlossen hatte, meine treue Nvidia 8800 GTS gegen eine ATI 4870 zu tauschen, musste natürlich ein passender Wasserkühler her und so fiel meine Wahl diesmal auf einen Kühler aus dem Hause EK Waterblocks
Die Lieferung aus Slowenien erfolgte schnell, sodaß ich bereits 3 Tage nach Zahlungseingang den Kühler vom DHL Paketboten in Empfang nehmen konnte
Der EK-FC4870 CF wird mit dem notwendigen Montagematerial sowie einer gedruckten Anleitung ausgeliefert. Erhältlich ist der Wasserkühler in den mittlerweile bei EK üblichen 3 Varianten: Kupfer, Acetal und Nickel
Nach der Demontage des Luftkühlers verlief die Montage des EK Kühlers ohne Probleme, sodaß kurze Zeit später endlich angenehme Temperaturen angesagt waren
Im Lieferumfang befinden sich praktischerweise 2 hochwertige EK Tüllenanschlüsse, bei denen man die Wahl zw. der 1/2" und 3/8" Version hat.Hier mal ein Idletemp Vergleich, zwischen dem orig. Kühler und dem EK-FC4870 CF Wasserkühler.
Dabei lief der Lüfter bereits schneller (auf 30%) als von Sapphire vorgesehen, sonst wären die Temps nochmal um ca. 10° höher :fresse:
Luftkühler:
EK-FC4870 CF - Nickel :
Unter Last sind die Temps ebenfalls sehr gut :
Es bleibt noch anzumerken, das mein Exemplar des EK Kühlers sehr gut verarbeitet ist - die Anschlüsse lassen sich problemlos in die Gewinde drehen und im Kühler selbst befanden sich keine Produktionsrückstände. Alles in allem bin ich mit dem Kühler sehr zufrieden und kann ihn weiter empfehlen !
Abschließend einige Bilder :


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Lesertest / GMC R2 Toast Design Gehäuse
« am: Sonntag Juli 05, 2009, 02:22:04 »
Einleitung
Miditower gehören seit geraumer Zeit zu den beliebtesten Gehäusen und somit ist es nicht verwunderlich, das auch der koreanische Hersteller GMC passende Produkte in dieser Größe anbietet.
In diesem Review möchte ich euch ein Case von GMC vorstellen, welches den ungewöhnlichen Namen GMC R-2 Toast trägt.
Wirft man einen Blick auf das Gehäuse, wird schnell klar, warum dieser abstrakte Namen gewählt wurde

Das Design erinnert gleichermaßen an einen bekannten Roboter aus einer noch bekannteren Science-Fiction Filmserie und ebenso an ein Küchengerät.
Beim GMC R-2 Toast hat der Hersteller augenscheinlich großen Wert auf ein ansprechendes Design und kompakte Maße gesetzt.
Das Case ist mit ca. 40 EUR relativ günstig zu erstehen. Das R-2 Toast ist in 7 verschiedenen Farbvarianten erhältlich, wobei auch und besonders
für die weibliche Kundschaft ein passendes Modell bei dieser Auswahl dabei sein dürfte !

Für diesen Test stand mir die weisse Version zur Verfügung.
Technische Daten:
Bauform: Miditower
Maße: ca. 170 x 300 x 420mm
(aufgrund der Abmaße passen nicht alle Luftkühler in das Gehäuse - daher bitte vorher abmessen!)
Material: Korpus aus Stahl, Frontblende aus Kunststoff
interne Einschübe: 2 x 3,5"
externe Einschübe: 1 x 5,25"
Montagemöglichkeiten für Lüfter:
2 x 80mm an der Rückseite (1 Lüfter im Lieferumfang enthalten!)
1 x 80 mm auf dem Boden
1 x 80 mm im linken Seitenteil (Airduct)
Anschlüsse auf dem Gehäusedeckel: 2 x USB, 1 x Audio, 1 x MIC
Gewicht: ca. 3,5 kg
Gehäuse Formfaktor: ATX
Mainboardgröße: ATX, Micro-ATX
Lieferumfang:
Neben dem eigentlichen Gehäuse gehört der bereits erwähnte 80 mm Lüfter, sowie das obligatorische Montagematerial sowie eine Bedienungsanleitung zum Lieferumfang.
Ein aufsteckbarer Speaker sowie eine Slotblende werden ebenfalls mitgeliefert.
Das Gehäuse kommt in einem stabilen, gut ausgepolsterten Karton zum Kunden.
Äußeres Erscheinungsbild:
Die Frontpartie besteht aus Plastik, der Korpus aus Stahl. Die Lackierung des Gehäuses macht einen guten Eindruck, nirgends sind Unebenheiten zu erkennen.
Das aussergewöhnliche Design der Frontblende sticht dem interessierten User direkt ins Auge. So wird das optische Laufwerk nicht wie üblich horizontal in einem Laufwerksschacht, sondern auf sehr ungewöhnliche Art vertikal hinter der Blende montiert !
Durch einen auf der linken Gehäuseseite angebrachten Druckknopf wird der Caddy des Laufwerks heraus gefahren.
Der Power- Button befindet sich auf der unteren Hälfte der Frontblende über dem roten GMC Herstellerlogo.
Im Betrieb wird der obere Bereich der Front in einem dezenten Blau per Leds angestrahlt. Die Beleuchtung läßt sich übrigens auf Wunsch deaktivieren.
Der mittlere Ring leuchtet bei Festplattenaktivität rot. Auf der Oberseite der Frontblende befinden sich unter einer Abdeckung die üblichen Anschlüsse (2x USB, 1x Audio, 1x MIC)
Der Reset Taster ist ebenfalls dort zu finden. Auf der linken Gehäuseseite gibt es diverse Lüftungsschlitze, wobei das obere Segment mit einem 80 mm Lüfter ausgestattet werden kann. Dieser fungiert sodann als sog. Airduct und dient zur unterstützenden Belüftung der verbauten Grafikkarte. Befestigt wird das Seitenteils mit zwei Rändelschrauben, sodass zum Öffnen des GMC Toast kein Werkzeug notwendig ist.
Auf der rechten Seite befinden sich im oberen Bereich ebenfalls Luftöffnungen. Die rechte Seite ist fest mit dem Gehäusekorpus vernietet und läßt sich daher nicht entfernen.
Die Rückseite des Gehäuses bietet Platz für ATX- Netzteil sowie zwei 80 mm Lüfter. Im unteren Bereich sind sieben Slotblenden vorhanden.
Auf dem Gehäuseboden befinden sich 4 Standfüße welche sich für Moddingzwecke leicht entfernen lassen.
Mittig angebracht ist ein weiterer Lufteinlass im Boden vorhanden, welcher mit einem 80 mm Lüfter bestückt werden kann.
Inneres Erscheinungsbild / Montage:
Das Gehäuseinnere ist sehr kompakt gestaltet, dennoch bietet es ausreichend Platz für ein Fullsize ATX Mainboard !
Rechts oben befindet sich eine herausnehmbare Halterung, in der sich max. 2 Festplatten montieren lassen. Die Slotblenden sind leider nicht verschraubt, sondern zum heraus brechen.
Aufgrund der beengten Platzverhältnisse, bietet das GMC R-2 Toast logischerweise nur begrenzten Spielraum für ein ordentliches Kabelmanagement.
Dennoch lassen sich die meisten Kabel mit etwas Geschick hinter der Frontblende verstecken, in der auch das optische Laufwerk seinen Platz findet.
Um das Laufwerk zu montieren, muss die komplette Frontpartie entfernt werden. Diese ist mit drei Druckverschlüssen pro Seite ausgestattet, welche sich durch beherztes Ziehen im unteren Bereich der Front entfernen lassen. Der Einbau des Mainboards sowie des Netzteils geschehen auf die übliche Art. Dies ist ohne Probleme in kurzer Zeit realisierbar
Video Review @3D Gameman
Fazit:
GMC ist mit dem R-2 Toast ein ansprechendes kompaktes Designgehäuse gelungen, welches sowohl den preisbewussten designorientierten Käufer, als auch User mit Wunsch nach einem LAN- tauglichen leichten Gehäuse ansprechen dürfte.
Die Verarbeitung geht für den Anschaffungspreis von ca. 40 EUR absolut in Ordnung und ist vergleichbar mit Gehäusen anderer Hersteller in diesem Preissegment !
Besonders gut gefiel mir das Design der Frontblende mit der ungewöhnlichen Anordnung des Laufwerks, sowie der dezenten blauen Beleuchtung.
Natürlich muss man bei einem Gehäuse dieser Größe auch Abstriche machen, so lassen sich wie erwähnt nur zwei Festplatten und ein optisches Laufwerk verbauen.
Insgesamt gesehen, ist das GMC R-2 Toast ein gelungenes Gehäuse, daß sich im Design von den üblichen Mitbewerbern abhebt.
Für einen Preis von knapp 40 € bekommt der Käufer einen guten Gegenwert !
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