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Autor Thema: Coolink Corator Kurztest  (Gelesen 3400 mal)

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Offline Mark1979

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Coolink Corator Kurztest
« am: Dienstag Februar 09, 2010, 14:12:03 »



Über Coolink :


Die Firma Kolink wurde schon im Jahre 1996 gegründet und hat viele gute Kühler mit anderen Markennamen für sämtliche Ansprüche konzipiert.
Im Jahre 2005 wurde das Unternehmen unter dem Namen Coolink auch in Europa eingeführt. Coolink zeichnet sich durch hervorragende Verarbeitung und einem sagenhaften Preis/Leistungsverhältnis aus.

 
Der Kühler im Detail :


Abmessungen : 155mm x 140mm x 121mm (H x B x T) Gewicht inkl. Lüfter 1040 gr.
Vier 8 mm Kupferheadpipes die via GPTT direkt auf dem Prozessor aufliegen. Die Finnen wurden Asymmetrisch angeordnet. Bei der saugenden Seite liegen 30 Finnen mit 3mm Abstand an, und bei der hinausblasenden Seite wurden 40 Finnen mit 2mm Abstand verwendet, ein weiteres Indiz dafür, das der Kühler für einen Lüfter entwickelt wurde.
Kompatibilität: AMD Sockel AM2(+) & AM3 Intel LGA 775 & LGA 1366 Sockel LGA 1156 alle aktuellen Sockel


 
Zubehör :
 
 
Coolink lässt sich auch bei den Zulagen nicht lumpen und greift auch hier nur auf das beste zurück !
Mit dabei 1 Lüfter der Swif 2 Serie der via PWM gesteuert wird.
SecuFirm2™ Multisockel-Montagesystem, und die bekannte Coolink Chillaramic Leitpaste, die man wohl auch zur Elite zählen kann.



 
 
Verarbeitung/Qualität :
 

 Coolink greift dabei auf ein Twintower-Design mit 4 Heatpipes zurück, dieses wurde für eine Silent-Kühlleistung im Betrieb mit einem zentralen Lüfter entwickelt und bietet mehr Oberfläche,
bessere Wärmeverteilung und höhere Luftstromeffizienz als herkömmliche Tower-Designs. Der Kühler greift sich an
wie er aussieht nämlich mächtig, mächtig gut verarbeitet, sämtliche Finnen wurden fein säuberlich mit den Headpipes eingearbeitet um eine maximale Wärmeabgabe zu Gewährleisten.

 
Montage : 
 
 
Die Montage gestaltet sich für einen Kühler in dieser Größe als absolut erfreulich einfach. Coolink hat seine Aufgaben bei beiden Herstellern
gemacht und legt mit dem SecuFirm2™ ein perfektes Multisockel-Montagesystem bei.
Es wird auch alles in der Bedienungsanleitung für AMD und Intel User genau beschrieben wie man den Kühler montiert,
in Summe sollte man in gut 15 Minuten das Monster montiert haben, das Mainboard muss dabei aber ausgebaut werden.
AMD User können den Corator nicht frei drehen, aber zu Gehäuserückseite blasend montieren.

Montage Schritt für Schritt :





weiter mit AMD......


<<<Beispielbild!




 
Testsystem :
 

 
Als Testsystem kommt das MaeximumV1 zum Einsatz :
 
Mainboard : Asus Maximus III Formula
Cpu : Core i7-860
Cpu/Kühler : Noctua NH D14 oder je nach Laune
Ram : Gskill Ripjaws 4 Gig GBRH
Grafikkarte : Gainward GTX 260 GS
Sound : Asus Xonar DX
Netzteil : Cougar S550
Gehäuse : Lian Li PC-P50
Gehäuselüfter :
Noisblocker Blacksilent Pro PL2 Gehäusedeckel (nicht aktiv während der Tests)
 Noctua NF-S12B FLX Front und Heck (700upm)
Systemüberwachung : Aqauero 4.0, Voltcraft K204
Referenzlüfter : Noctua NF-P12



Getestet wird mit Standardsettings
und mit 3.6GHZ@ 1.25

Jeder Kühler wurde 3 mal durch diesen kleinen Parcour gehetzt, und jeweils 30 Minuten mit Prime Large belastet, mit der Aquaero werden die Temperaturen geloggt, um Deltatemperaturen berechnen zu können, der Voltcraft dient zur nochmaligen Kontrolle der Umgebungstemperaturen.. Mit Everest wird die Durchschnittstemperatur pro Kern ermittelt, das ganze 3 mal, aus den 3 runs werden dann die Durchschnittstemperaturen berechnet, die dann das Ergebnis sind.Als Referenzlüfter für die Umdrehungen 700/900/1300 wird der Noctua NF P12 verwendet. Als Wärmeleitpaste kommt bei allen Tests die Coolink Chillaramic zum Einsatz, die sehr gute Temperaturen zu einem top Preis/Leistungsverhältnis bietet. Zum Vergleich dienen der Cogage Arrow und der Noctua NH-D14 beide sind im Twin Tower Design und sehr leistungsfähig, der Lüfter wurde natürlich zentral positioniert.

 
Testergebnisse :
 




Testergebnisse mit übertakteter Cpu



Ja man glaubt es kaum, der Coolink schafft es mit dem Noctua in der gleichen Liga zu spielen, der Arrow tut sich mit langsamen Drehzahlen ein bisschen schwerer als der Corator oder NH D14, und lebt in diesem Vergleich von höheren Drehzahlen. Der Corator skaliert wunderbar mit sämtlichen Drehzahlen, auch für Overclocker könnte dies ein interessanter Kühler sein, weil er nach oben hin sehr viele Reserven hat. Ich war von den Ergebnissen verblüfft und kam zu folgendem



 Fazit :


Coolink hat seine Aufgaben gemacht und mit dem Corator einen sehr guten Kühler entwickelt, die Gapless Direct Touch Technologie lässt die Headpipes direkt aufliegen, jedoch mit dem Vorteil das es keine Aluminiumfugen alla Mitbewerber gibt. Der Kühler weiß bei allen Drehzahlen zu überzeugen, am meisten jedoch mit langsam drehenden Lüftern. Sei es im Silentbetrieb mit 700 oder weniger upm, genau so wie mit hohen Drehzahlen. Er passte bei mir auf alle Mainboards.. Wenn man etwas negatives ankreiden will, so ist es der Ausbau des Mainboards (je nach Gehäuse) , und der föhnende Lüfter, föhnend deshalb weil man 1700 upm einfach hört, die Lager sind dabei sehr leise, die bewegte Luft ist natürlich enorm, mich persönlich stört das nicht so, aber ich weiß das es vielen zu viel sein wird ;).
Schwächeln beginnt er mit übertakteten Systemen, da wird der Abstand zum Noctua größer, und der Arrow überholt in gar mit 1300 upm.Alles andere wurde einzigartig umgesetzt. Ich bin auch fest der Meinung das es im Bereich der 50 € Kühler im Moment nicht viel  Konkurrenz gibt. Es wurde an alles Gedacht jeder User, sei es Intel oder AMD kann zugreifen.


Interessante Vergleiche...





Wichtig, die Temperaturen wurden mit meinem System gemessen und können sich gegenüber anderen Systemem sehr wohl unterscheiden, trotzdem wurde bei dem Vergleich sehr vorsichtig und genau gearbeitet.

Ich hoffe euch hat der kleine Test gefallen, in naher Zukunft werden die Kühler auch auf einem AMD System getestet, damit auch die AMD Leute wissen was Sache ist, Kritik ist auf alle Fälle erwünscht. Detaillierte Ergebnisse mit Semmipassiven Modis usw. gibt es demnächst auf meiner kleinen Homepage.

LG

Mark

Wichtig : Bei dem Test ist mir aufgefallen das der NFP 12 nicht unbedingt am besten für den Corator geeignet ist, mit dem beigelegten Lüfter funktioniert der Kühler definitiv besser. Der Lüfter ist PWM gesteuert, und dreht auf bis zu 1700 upm, dementsprechend viel Luft wird dann natürlich befördert. Auch bei zb. 1300upm war der Corator ca 1 Grad besser. Wie gesagt das hier ist auch nur ein Kurztest, über strenge Kritik freue ich mich natürlich gerne.




Offline DI°G

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Re: Coolink Corator Kurztest
« Antwort #1 am: Dienstag Februar 09, 2010, 18:01:20 »
Hi,

jetzt weiß ich wenigstens, wo ich Deinen Test schonmal gelesen habe, es hätte mir persönlich also im Thread zum Cogage Arrow

schon genügt, wenn Du den link zum LUXX-Forum gepostet hättest.

Zum Review:

abgesehen von Kleinigkeiten wie gelegentlicher Wortwahl, Gliederung oder Formatierung finde ich den Test insgesamt sehr ordentlich.

Mit welcher Software Du die Kühler belastest, würde ich der Übersichtlichkeit wegen auch tabellarisch beim Testsystem aufführen.

In Bezug auf die Diskussion zum Arrow wurde ja von @Faust schon erwähnt, dass es weniger auf die Auslastung mit bestimmten Programmen,

aber mehr auf möglichst gleiche Testbedingungen ankommt. Von daher sind in jedem CPU-Kühler-Test die Variablen, also Fehlerquellen

zahlreich, und wie @E.T. in diesem Zusammenhang richtig bemerkt, können da selbst Kleinigkeiten das Ergebnis verändern, besonders, wenn sich

die Unterschiede zwischen den Testkandidaten in einem so engen Rahmen ansiedeln. So wäre beim Arrow beispielsweise denkbar, dass dessen

Wölbung weniger gut zu Deiner Test-CPU passt, oder dass der NH-D14 und der Corator mit, der Arrow aber aus Inkompatibilitätsgründen

ohne eingebaute Soundkarte getestet wurde. Das sollen nur zwei Beispiele dafür sein, warum man nicht deutlich genug darauf hinweisen kann,

dass die Testergebnisse eben mit einem bestimmten System unter bestimmten Voraussetzungen erzielt wurden.

Gruß,

P.S. Zur Anfrage aus dem LUXX-Forum bezüglich Verfügbarkeit des Corator in Deutschland:

Lieferbar, aber verhältnismäßig teuer über den Preisvergleich,

lieferbar, aber wesentlich günstiger bei Caseking  ;)
 
« Letzte Änderung: Dienstag Februar 09, 2010, 18:25:08 von DI°G »
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Offline Mark1979

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Re: Coolink Corator Kurztest
« Antwort #2 am: Dienstag Februar 09, 2010, 19:16:20 »
Jo das weiß ich leider nicht, bei uns bekommt man Ihn über Rascom, die importieren die Dinger ja auch, und dort kostet er 49.90.
Ich müßte schauen was der Kühler in Deutschland kostet, bis vor ein paar Tagen gab es Ihn noch nicht auf Geizhals.
Caseking verkauft Ihn ab 52.90, komisch das so ein Produkt in Österreich einmal billiger ist, als in Deutschland.
Vielleicht ist aber auch der Caseking der Distri für Coolink in Deutschland, da kann es dann schon sein das die restlichen Händler
ein bisschen teurer sind.
Ja ich schreibe viel im Luxx herum, aber ich kanns ja hier auch posten, nicht jeder liest im Luxx.
Die Wortwahl ist halt zum Teil ein wenig Österreichisch ;) und wie gesagt mir helfen die Kritikpunkte, tests zu schreiben die dann passen.
Für Technic3d hab ich dann noch die Ergebnisse vom Ocen dazu geschrieben, aber nach dem alle überall lesen, sind die Tests jetzt ident.
Dem Kühler wird halt wenig Aufmerksamkeit geschenkt, und das obwohl er eigentlich sehr gut kühlt, für Silensysteme wirklich optimal.

lg

Offline DI°G

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Re: Coolink Corator Kurztest
« Antwort #3 am: Dienstag Februar 09, 2010, 19:34:57 »
Hi,

na dann ist ja erstmal alles in Butter. Habe kein Problem damit, wenn Deine Beiträge im LUXX und hier stehen, lieber

einmal zuviel, als einmal zu wenig, denn nicht jeder User liest sich durchs Kleingedruckte. Wird aber wohl noch eine Zeit

dauern, bis Coolink als CPU-Kühler-Hersteller wahrgenommen wird. Die Lieferanten für Deutschland und Österreich sind

jedenfalls auf der Coolink-Seite angezeigt;

außer RASCOM in Österreich nur noch beim MM. Dafür stimmt bei euch der Preis.  ;)

Gruß,
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Offline Mark1979

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Re: Coolink Corator Kurztest
« Antwort #4 am: Dienstag Februar 09, 2010, 20:30:06 »
52.90 kostet er beim Caseking.
Das schlimme daran ist ja, das die Noctua Kühler aus dem selben Werk kommen ;)
Nur das sich Noctua mehr oder weniger schon einen guten Ruf aufgebaut hat.

Offline ForenGuru3D

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Re: Coolink Corator Kurztest
« Antwort #5 am: Sonntag Februar 14, 2010, 00:23:34 »
Sorry für die O.T frage, aber ging es bei euren kleinen Streitigkeiten nicht um den Cogage Arrow? :P
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