Hier ein kleines Review zum Xigmatek Asgard. Der Grund warum ich mich für das Gehäuse entschieden habe? Ganz einfach:
Ich war auf der Suche nach einem günstigen Gehäuse, wo meine alte Hardware rein kann, um noch einen Office-Rechner darzustellen. Da ich nicht warten wollte und das ganze recht spontan zustande kam, bin ich just zum Shop nebenan gefahren. Die billigsten Gehäuse dort gab es ab ~20€. Nachteile wie keinen Lüfter in der Front oder nur 80mm Lüfter gehörten in der Preisklasse zur Regel. Der Asgard aber nicht. In der Front ist schon ein Lüfter verbaut. Zwar ist der nicht gerade ein Leisetreter, aber sobald ich diesen an das Mainboard mit Lüftersteuerung angesteckt habe, war dann doch Ruhe. Hinten war kein Lüfter verbaut, aber trotzdem kann dort ein 120mm Lüfter Platz finden. Qualitativ war der Asgard auch wesentlich besser, somit stand das Gehäuse schon einmal fest (auch wenn ich nur ~20€ eingeplant habe).
Verpackt ist das Teilchen genauso wie jedes andere Case. Styropor ist etwas genauso dick wie bei meinem Midgard (dicker als 1cm

).
Sobald das Gehäuse ausgepackt ist und neben meinem Midgard steht, fällt sofort auf das die Seitenwände etwas dünner sind. Dennoch gibt es keine Stelle wo ich mich geschnitten habe.
Die Slot-Blenden haben im Gegensatz zu den Blenden vom Midgard auch keine Haken, die in die Verschraubung greift. Der Schnellverschluss wirkt auch mittlerweile ausgereifter als beim Midgard. Die Slot-Blenden sind optional, da an den Stellen noch ein festes Blech ist, jedoch sind 7 Blenden dabei, sodass man trotzdem alle rausnehmen könnte ;-)














Anstelle jetzt alles Gute hervorzustellen (was es auch bei jedem anderen Gehäuse gibt), kommen nun ein paar Kritikpunkte, welche euch klar sein sollten, wenn ihr euch das Gehäuse zulegen wollt.
Problematisch ist z.B. die Lackierung. Auch wenn das Gehäuse auch von innen in schwarz lackiert ist, ist dies nicht überall gleich dick aufgetragen. So schimmert an manchen Stellen die Farbe des Blechs durch. Dies ist zwar nicht wirklich tragisch, da es erst auffällt wenn man es direkt anleuchtet oder an Stellen ist, wo man nur beim Zusammenbauen hinschaut.
Des Weiteren kann man im oberen Bereich die Kabel nur an einer kleinen Stelle durchführen. Erst in Höhe der 3.5“ Laufwerken hat man eine Öffnung zwischen Mainboard Tray und Laufwerken.
Zum Abschluss der letzte Kritikpunkt: Das Mainboard Tray ist im oberen Bereich recht wabbelig, da dieses nur vorne mit dem Laufkwerksschacht und an der Rückseite verbunden ist. Da das Blech recht dünn ist, lässt sich somit das Tray im oberen Bereich recht leicht durchbiegen. Eine Verbindung mit dem Top oder einmaliges knicken des Blechs hätte wahrscheinlich mehr Stabilität gebrach.
Fazit:
+ Lackierter Innenraum
+ keine scharfen Kanten
+ 120mm Lüfter vormontiert
- Qualität der Lackierung
- Mainboardtray Stabilität
- Kabeldurchführung recht klein
- Füße nur aus Kunststoff
- Lüfter ohne Lüftersteuerung recht laut
Bereuen tue ich den Einkauf nicht, denn auch die nachträgliche Recherche zeigt, dass die Gehäuse die es ab 20€ im Internet gibt, auch nicht viel besser sind, als die, welche mir im Geschäft gezeigt wurden. Für 30€ auch günstiger, als wenn ich mir das Case im Netz bestelle hätte (+Porto / siehe Preisvergleich). Einziges ToDo: Anderes Netzteil muss da rein ;-)
Preisvergleich:
http://geizhals.de/461085