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Autor Thema: Das Gehäuse fürs Wohnzimmer  (Gelesen 2819 mal)

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Online Diggerhb

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Das Gehäuse fürs Wohnzimmer
« am: Sonntag Juni 19, 2011, 17:27:04 »
Moin Jungs,

ich habe vor mir mal wieder etwas zu basteln....... Ich möchte mir gern ein Gehäuse aus Holz bauen, damit es zur Inneneinrichtung passt.

Ich habe vor die folgenden Komponenten in dem Gehäuse zu verbauen.

ATI/AMD HD5670
ASrock 4Core1600 Glan/M
2 GB Gskill DDR2 800
250 GB SATA 2 HDD
Tagan 480Watt NT
BD/DVD RW Combo LW
2-3 120 mm Lüfter

Ich hatte mir ein Würfel oder ein flachliegendes Gehäuse vorgestellt. wo ich einen Deckel auf der Oberseite habe evtl mit eingefrästem Schriftzug und Acryl und in die Front evtl. auch ein kleines Acryl Bullauge.

Das Gehäuse wird dann auf Füßen auf den Parkettboden gestellt

Ich werde einige meiner alten Gehäuse auseinandernehmen um genügend Teile für das Innenleben zusammen zu bekommen. HDD Käfige Mobo Schlitten usw.

Im Groben und Ganzen habe ich schon ein Bild vor Augen.

Aus was muss ich achten? Holzdicke, Lüftung usw.

Thx.

Offline E.T.

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Re:Das Gehäuse fürs Wohnzimmer
« Antwort #1 am: Sonntag Juni 19, 2011, 18:12:44 »
Naja

Grundsätzlich sollte man ein Metallgehäuse verwenden, wegen EMV, also zum Schutz vor Störungen in beide Richtungen, also zB Handy könnte den PC stören, der PC könnte aber auch andere Geräte in der Umgebung stören.


Mein Vorschlag wäre, du nimmst ein Gehäuse, machst enfach die Plastikfront ab und baust das Holzgehäuse darum herum.

Wenn du unbedingt auf das Metallgehäuse verzichten willst (was mir aber nicht einleuchtet, wo da der Vorteil sein soll) dann gibt es auch die Möglichkeit, dass du ein Metalliges Klebeband (zumindest Aluminiumklebeband habe ich schon gesehen) oder Metalllack aufträgst (natürlich auf der Innenseite).

Ansonsten fällt mir jetzt nichts ein, was man beachten müsste. In einem Holzgehäuse braucht es kaum eine andere Kühlung als in einem gewöhnlichen Gehäuse. Ich würde einfach beim Holzkauf darauf achten, hochwertiges Holz zu nehmen, das gut getrocknet wurde, so dass es sich nicht mehr gross verzieht. Vielleicht auch Faserplatten nehmen und in der Wunschfarbe lackieren.
Sys: Notizblock A5 kariert, Kugelschreiber

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Umlauf bringt, wird mit Signaturen bestraft!
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Re:Das Gehäuse fürs Wohnzimmer
« Antwort #2 am: Sonntag Juni 19, 2011, 18:52:45 »
Joar ich hatte an Leimholz gedacht was dann von außen geölt wird. Null Verzug und sieht gut aus. Die Innenseiten würde ich dann mit dünnen Metallblechen auskleiden. Sowas in der Art http://www.modulor.de/shop/oxid.php/sid/139b61f60402ce1a709ec4bf906f483a/cl/details/cnid/TAW/anid/EAIH

Ich möchte gern ein Gehäuse nach meinen Wünschen gestalten, daher der eigenbau aus Holz.

Ich habe mich solangsam für einen Würfel entschieden. Maße evtl. 35x35x40 (H/B/T). Hier sollte alles problemlos untergebracht werden können.

Offline DI°G

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Re:Das Gehäuse fürs Wohnzimmer
« Antwort #3 am: Sonntag Juni 19, 2011, 20:11:13 »
Hi,

ich nehme mal an, Dir schwebt von der Gestaltung her ein Cube ähnlich wie im HiFi-Boxenbau vor,

also klare Plattenbauweise ohne Rücksprünge mit leicht gebrochenen, oder gerundeten Kanten.

So etwas lässt sich am besten in MDF realisieren, die Platten müssten allerdings furniert werden.

Vorteil ist, Du könntest Dir das Furnier aussuchen, Nachteil, dass die Vorarbeit vom Tischler gemacht

werden müsste.  ;D Wenn Du selber zurichten willst (was ich Dir nicht empfehlen würde, wenn Du keinen

entsprechenden Maschinenpark hast) und fertig furnierte Platten verwendet willst, würde ich bei dem

kleinen Format der Box keine Tischlerplatte (= Stabsperrholz ST), sondern eher eine mit kleineren Querschnitten

in der Mittellage, also Stäbchensperrholz (STAE) oder Furnierplatten wählen. Bei letzteren dürfte die Auswahl an Deckfurnieren

größer sein. Hauptgrund ist die Eckverbindung der Box, denn dabei kommt unter der Prämisse einer sauberen Kante

ohne sichtbaren Plattenkern eigentlich nur eine Gehrungsverbindung in Frage, denn willst Du die Platten z.B. überfälzen,

müsste ein Massivholzumleimer an die Kanten. Soll der auf der Fläche nicht sichtbar sein, müsste rings um die Platte

ein Anleimer, der anschließend überfurniert wird - das ist dann im Hobbykeller wieder schwer herzustellen.

Alle genannten Platten "stehen" zwar gut, Du musst aber besonders bei der Tischlerplatte auf den richtigen Faserverlauf achten,

denn sonst leimst Du bei einem rundumlaufenden Furnierbild an der Gehrung evt. Hirnholz an Hirnholz, was ungünstig wäre,

also ist bei der Tischlerplatte nur eine Furnierrichtung möglich. Als Materialstärke würde ich 15-16 mm wählen, nicht wegen Statik,

sondern wegen der nötigen Leimfläche an der Korpuseckverbindung. Wegen NT und Backpanel würde ich dann eine Rückwand

aus Metall oder Plexi nehmen, in der die passgenauen Ausschnitte angebracht sind. Willst Du eventuelle Lüfteröffnungen und

Laufwerke sauber einpassen, womöglich flächenbündig, müssten die Ausschnitte wie beim Boxenbau mit CNC oder Oberfräse

hergestellt werden. Die Metallplatten zwecks Abschirmung von innen anzubringen finde ich passender, als ein Metallgehäuse

zu umkleiden. Wichtig ist - wie bei der Möbelgestaltung auch - die Konstruktion dem Zweck anzupassen und die Box von innen

nach außen zu planen, also Dimensionen nach dem festzulegen, was eingebaut werden soll.

Ein paar Anregung findest Du möglicherweise in diesem Projekt.  ;)

Gruß,  
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Re:Das Gehäuse fürs Wohnzimmer
« Antwort #4 am: Sonntag Juni 19, 2011, 20:59:46 »
Danke für die Tipps. Ich sage mal Werkzeuge (Vollausgestatete Werkstatt mit Oberfräse, Drehbank, usw) sowie Handwerklichen können ist vorhanden :-) Zwar nicht von mir aber mein Dad ist Dachdecker/Zimmermann, und ich denke mit Holz kann er umgehen ;D

Ich habe also wirklich vor einen Cube zubauen und habe auch schon einige Ideen wie ich das umsetzten will.

Ich will gleich mal ein paar Pläne schmieden und stell die dann hier rein :-)

EDIT: So mal eben schnell mit Paint 3 Pläne zusammengeschraubt.

FRONT


Deckel


Rückseite


Das sind so nur mal eben schnell hingekritzelte ideen. Alle Kanten (Lüftereinlass, Seiten, Plexi und die Front vom Cube) werden abegrunden. Der Deckel wird mit Nut und Feder System zum einschieben gebaut. Das Plexi will ich in Milchig haben und dann von innen beleuchtet.

Alles soll von innen geschraubt werden damit man keine Schrauben von aussen sehen kann (Metallhalterungen für die Lüfter und Netzteil usw.).

Das Laufwerksöffnung bekommt eine Verkleidung im selben Holz aus dem auch der Cube ist.

Als Füße kommen Möbelrollen zum einsatz.
« Letzte Änderung: Sonntag Juni 19, 2011, 21:49:17 von Diggerhb »

Offline DI°G

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Re:Das Gehäuse fürs Wohnzimmer
« Antwort #5 am: Sonntag Juni 19, 2011, 22:15:28 »
Hi,

[...] Ich sage mal Werkzeuge (Vollausgestatete Werkstatt mit Oberfräse, Drehbank, usw) sowie Handwerklichen können ist vorhanden :-) Zwar nicht von mir aber mein Dad ist Dachdecker/Zimmermann, und ich denke mit Holz kann er umgehen ;D
[...]

Bei dem support sollte das wohl zu  Hause klappen.  ;D

Wie gesagt, ich würde den Korpus, also Seiten, Deckel und Boden auf Gehrung verleimen. Mit Winkelbrettern und Gurten

kannst Du das stumpf verleimen, oder halt mit Formfedern, wenn es schick sein soll. Die Front würde ich auch auf Gehrung

einleimen. Die Rückseite würde ich einfälzen und verschrauben, damit Du eine Revisionsöffnung hast. 4 x 120er Lüfter werden

nicht nötig sein. Überleg Dir erst die günstigste Positionierung der Hauptkomponenten, plane auch Raum für eine ordentliche

Verkabelung ein und überleg Dir dann, wie die Box entlüftet werden soll. Sieht jedenfalls nach viel Spaß aus.  8)

Gruß,
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Re:Das Gehäuse fürs Wohnzimmer
« Antwort #6 am: Sonntag Juni 19, 2011, 22:29:24 »
Joar ich glaube auch das ich da noch so meinen "Spaß" mit haben werde :D

Was ich mir für die Lüfter gerade überlegt habe ist sie an den Seiten einzubauen das sie an der Front nicht sichbar sind, sprich Lüfter in den Seiten (im vorderen Drittel des Cubs) und hinten dann den Auslass. An der Front ist dann theoretisch nur das Laufwerk mit der Holzblende und Plexiglasapplikationen.

Offline DI°G

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Re:Das Gehäuse fürs Wohnzimmer
« Antwort #7 am: Montag Juni 20, 2011, 09:13:54 »
Hi,

Zwei wichtige Infos fehlen mir noch in der Sammlung: welchen Prozessor willst Du verbauen?

Hast Du schon einen, oder warum setzt Du auf einen Sockel 775?

Neben der Konstruktion des Gehäuses ist das Hauptthema in einem Case ja immer noch Kühlung.

Wo Du die Lüfter am besten plazierst, sollte sich aus dem Belüftungssystem ergeben.

Ich würde bei einem Wohnzimmer-PC zur Geräuschminimierung die Front möglichst geschlossen halten.

Im vorderen Teil des Bodens könnte ein über die Breite durchgehendes Lüftungsgitter für den Zutritt

kühler Luft sorgen. Das NT würde ich klassisch oben verbauen, also mit Lüfter nach unten, dann hättest Du

schonmal einen 120er, der die Abwärme nach außen transportiert. Da das NT aufgelagert werden müsste,

würde ich die Unterkante des Netzteils als Höhenmarke für den Einzug von Traversen zwischen den Seiten

nehmen. Dort hätte man dann auch Befestigungspunkte für HDD und DVD-Laufwerk. Als CPU-Kühler würde

ich einen Tower-Kühler mit nach hinten ausblasenden Lüfter nehmen. Je nach Abwärmemenge brauchst Du dann

in der Rückwand entweder nur noch eine Aussparung, oder eben einen zusätzlichen Lüfter. Das Mainboard kommt

auf den Boden, seine Breite + Belüftungsschlitz ergäbe das minimal notwendige lichte Tiefenmaß der Box.

Wenn Du noch keine bestimmte HD 5670 hast, würde ich nach einem Modell schauen, das die Abwärme hauptsächlich

nach hinten ausbläst, statt sie im Gehäuse zu verwirbeln. Den größten Aufwand bei Deinem Projekt sehe ich in der

notwendigen Abschirmung, denn jede Öffnung/Aussparung muss nicht nur im Plattenwerkstoff, sondern auch im

Blech ausgearbeitet werden.  ::) Weiß nicht, wie es Dir geht, aber ich verarbeite Holz wesentlich lieber, als Metall....

Gruß,

[Edit:] Ach ja, von wegen Aufwand.  ;D Die Rückwand würde ich komplett aus Blech herstellen, in den Korpus einfälzen

und verschrauben. 5 mm würde ich von den Korpusteilen außen stehen lassen, dann blieben je nach Materialstärke 10-11 mm

Fleisch für die Verschraubung stehen. Ganz geil wären natürlich Rampa-Muffen, dann könntest Du die doch häufiger zu

öffnende Rückwand mit M3 Maschinenschrauben befestigen.  ;)
« Letzte Änderung: Montag Juni 20, 2011, 09:50:02 von DI°G »
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Re:Das Gehäuse fürs Wohnzimmer
« Antwort #8 am: Montag Juni 20, 2011, 11:01:05 »
Joar Holz ist wesentlich schöner zu verarbeiten, ein warmer biologischer Baustoff.

Zum Einsatz kommt ein C2D E4300 mit Arctiv Freezer 7 Rev. 2. Die Ati liegt auch schon zuhause. Die Hardwarekomponenten sind alle vorhanden, jetzt muss nuur noch das Case gebaut werden. Das System soll ja nicht zum spielen sein soner eher als BD/Multimedia Workstation.

Also ich werde in die Front wohl nur Plexi und das Laufwerk machen und dann in den Boden einen durchgängigen Belüftungsschlitz mit Lochblech und Filter verkleidet, auf das Lochbelech werden dann links und rechts jeweils 1 x 120mm Lüfter verbaut, welche dann die Kühleluft ansaugen. An der Rückseite werden dann erhöht die anderen Lüfter angebaut so das diese die warme Luft absaugen und die Kühle über die komponenten ziehen. Alle Lüfteröffnungen werden mit Filtern versehen.

So stelle ich mir rein theoretisch den Airflow vor.



Das mit den Traversen ist eine super Idee genau so wie die Rampa Muffen.

Da bin ich dir total dankbar für. Ideen sind immer Gut.

Joar die Ausschnitten müssen dann auch in den Metallplatten gemacht werden was aber auch nicht allzu schwierig werden sollte, da wenn das Holz bereits ausgefräst ist kann ich die Teile als Schablone für die Metallplatten nehmen und diese dann passgenau ausschneiden.

Offline DI°G

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Re:Das Gehäuse fürs Wohnzimmer
« Antwort #9 am: Montag Juni 20, 2011, 12:58:21 »
Hi,

also nach meinen Erfahrungen bringen Kaltluft ansaugende Lüfter eher einen bemerkbaren Vorteil

in sehr hitzigen Highend-Systemen, was ja bei Deinen Komponenten nicht unbedingt der Fall ist.

Finde aber grundsätzlich gut, die Möglichkeit zum Einbau zusätzlicher Frontlüfter mit einzuplanen.

Vom Gefühl her: Wenn die Box dicht ist, kann die kühle Zuluft eigentlich nur über das Lüftungsblech hinein

und rückseitig wieder hinaus; ich denke also, Du könntest ohne Frontlüfter auskommen. Ein Test wird es zeigen.  ;)

Der Freezer lässt sich ja nach hinten ausblasend montieren, auf der Höhe seines Lüfters sollte auch die erste

Entlüftungsöffnung liegen. Da das MB unten liegt und der Kühler nicht hoch baut, könnte man eine zweite hintere

Öffnug im oberen Bereich der Rückwand vorsehen. Testen würde ich nach dem Prinzip des minimalen Lüftereinsatzes,

denn jeder neue Lüfter ist eine zusätzliche Geräuschquelle, also könntest Du nur mit den vorhandenen Lüftern von NT,

CPU-Kühler und Grafikkarte beginnen, sollten die Temps zu hoch sein, dann nach und nach Lüfter nachrüsten, zuerst

an der Rückwand und dann erst vorn.

Ich glaube, Du wirst mit einem zusätzlichen Gehäuselüfter an der Rückseite auskommen.  :)

Gruß,
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Re:Das Gehäuse fürs Wohnzimmer
« Antwort #10 am: Montag Juni 20, 2011, 13:30:55 »
Ich will das auch eigentlich auch so bauen das ich die Löcher für die Lüfter der Rückseite mit einem 12cm Dosenbohrer ausschneiden und die runden Scheiben sogesehen als Deckel für die Öffnungen behalten, welche dann mit einem Gummiring versehen werden damit man sie wieder in Bohrung stecken kann.

Ich habe vor die Box so zu bauen das ich alle Böhrungen und Öffnungen fertig habe die man aber auch wieder schließen kann.

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Re:Das Gehäuse fürs Wohnzimmer
« Antwort #11 am: Dienstag Juni 21, 2011, 09:30:36 »
Hi,

ich halte es immer noch für sinnvoller, die Rückwand aus Blech herzustellen, weil Du Dir damit

zum einen die doppelte Bohrungsarbeit sparst, zum anderen die Abschirmung gewährleistet ist.

Außerdem erscheint es mir sinnvoller die Lüfter an der Rückseite an einem relativ dünneren Blech

zu befestigen, als sie durch einen 15-16 mm dicken Kanal blasen zu lassen. Hinzu kommt die einfachere

Befestigung des Lüfters. Wenn Du den geplanten Vorgaben folgst, gibt es 3 Entlüftungsöffnungen:

1 am oben verbauten Netzteil, 2 auf der Höhe des CPU-Kühlers und 3 in der Ebene oberhalb des CPU-Kühlers.

Die Öffnungen 2 und 3 werden, wie Du ja schon geplant hast, passend für 120er ausgearbeitet.

Damit bist Du auch für den ungünstigsten Lastfall bestens ausgestattet. Solltest Du tatsächlich ganz ohne

zusätzlichen Lüfter an der Rückseite auskommen, ist es völlig unproblematisch die ungenutzten Öffnungen

durch ein Lüftergitter oder einen Staubschutzabdeckung zu schließen, denn das Belüftungskonzept wird dadurch

nicht beeinträchtigt und die Geräuschemission hält sich sehr in Grenzen, da die Schallrichtung von Dir abgewandt ist.

Übrigens: die Bohrkerne als Verschluss zu verwenden finde ich nicht sehr lohnend, denn sie sehen nicht gerade hübsch

aus und werden an der Rückwand sowieso nicht sichtbar sein; von daher: etwas viel Aufwand für wenig Ertrag.  ;)

Gruß,
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Re:Das Gehäuse fürs Wohnzimmer
« Antwort #12 am: Dienstag Juni 21, 2011, 11:56:42 »
Hi,

so, hab' gerade keine Lust meinen letzten Beitrag wieder zu editieren. In dem oben verlinkten Projekt,

genauer gesagt dem dazugehörenden Thread im Forum wird die Entstehung der Rückplatte erläutert.

Ich finde es bei einem solch aufwendigen Projekt durchaus angemessen, sich etwas zuarbeiten zu lassen,

und, man sehe und staune, trotz des methusalemischen Thread-Alters von knapp 6 Jahren existiert der

dort beschriebene Service des Frontplattendesigners der Firma Schaeffer noch immer.  ;)

Finde die Lösung mit der angefertigten Rückplatte für den Holz-Cube sowohl konstruktiv, als auch optisch sehr gelungen.

Wenn man sich dann noch die Mühe macht, die Rückwand einzufälzen statt aufzuschrauben,

dürfte das Ergebnis kaum noch zu toppen sein.  8)  Großer Nachteil ist dann allerdings, dass Du Deinen Cube

nach der Montage vermutlich nur noch von der Rückseite anschauen willst.  ;D

Gruß,
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Re:Das Gehäuse fürs Wohnzimmer
« Antwort #13 am: Dienstag Juni 21, 2011, 18:40:02 »
Joar ich mach das alles selbst, denn auch die Metallbearbeitungswerkzeuge sind da :-) ich versuche mal mein bestes und mal sehen was dabei rum kommt.

Leider habe ich dieses Wochenende noch keine Zeit aber dann, ja dann gehts los *FREU*

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Re:Das Gehäuse fürs Wohnzimmer
« Antwort #14 am: Mittwoch Juni 22, 2011, 11:47:39 »

Bon!  :)  das Machen ist ja auch der interessantere Teil !

Bin trotzdem gespannt, wie es am Ende aussieht.  O)

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