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Thema: "HT1" - CaseCON  (Gelesen 5469 mal)

MAG
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« am: Freitag August 28, 2009, 11:45:13 »

Hallo zusammen.
Ich darf vorstellen: Mein neues Projekt: HT1
Zuerst die ersten SkechUp Entwürfe.

Für den ein oder anderen bestimmt interessant wie ich dabei vorgehe.
Wer schon einmal mit SkechUp gearbeitet hat kann mir sicher folgen.

Erst einmal das Profil zeichnen.


Dann in die Breite ziehen


Das Quadrat brauche ich um...


... die 10mm dicke Seitenwand zu positionieren.


Diese vier "Hilfs-Quadrate"...


... sind zu Positionierung der Füße nötig.


Nach dem ziehen der Höhe sieht das so aus.


Jetzt geht es an das kolorieren. Zuerst das Orange beleuchtete Plexi.


Dann das Schwarz lackierte Aluminium.


Aus dem Ganzen erstelle ich eine Gruppe. Die brauch ich später.


Jetzt kommt der erste Deckel...


...und dann die kopierte Gruppe dazu.


Mit einigen Hilfslinien...



...zeichne ich die Bedienungsknöpfe.


Auch die bekommen ihre Tiefe


Noch mehr Hilfslinien...


...und fertig ist der erste grobe Entwurf der "Audio & Cooling Section".


Weitere Hilfslinien helfen bei der Gestaltung der "PC Section"


Fast fertig:


Und das vorläufige Endergebnis:

« Letzte Änderung: Mittwoch Mai 19, 2010, 15:50:09 von MAG » Gespeichert

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« Antworten #1 am: Freitag August 28, 2009, 12:28:51 »

Sieht sehr vielversprechend bisher aus Wink

btw. super Arbeit, was du da "gezeichnet" hast  Smiley
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« Antworten #2 am: Freitag August 28, 2009, 12:38:20 »

Also das untere Gerät ist ein Audioverstärker und Wasserkühlung in einem oder wie?

An welche Komponenten hast du dabei gedacht?
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« Antworten #3 am: Freitag August 28, 2009, 14:34:19 »

Hi,

Super MAG! So ist recht, immer nach vorn schauen.  ja

Bin schon gespannt, wie es weitergeht.

Gruß,

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MAG
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« Antworten #4 am: Samstag März 13, 2010, 13:27:03 »

Hier geht es auch mal weiter.
Ich hab erst einmal für einen Spender entschieden.

Die Scala und das Regler für die Sendereinstellung entfällt natürlich.


Ich hoffe das sich die Radioplatine abtrennen lässt.
Ein Blick nach hinten...


...und ein Blick nach vorne.


Die Rückseite.
Alle Elemente die in den Roten Feldern liegen entfallen. Die in den Günen bleiben natürlich.
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« Antworten #5 am: Samstag März 13, 2010, 13:50:32 »

Wieviele projecte hast du den gleichzeitig  Roll Eyes

lese ich immer gern.

Mfg
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« Antworten #6 am: Freitag Mai 07, 2010, 12:22:25 »

Wieviele projecte hast du den gleichzeitig  ...

Aktuell 3.  Cool

Heute gibt es erst mal ein Mini-Update:

Die Bleche sind da.   *
Leider hat das kanten heute nicht mehr geklappt.
Vielleicht komme ich morgen an die Kantbank.

Die Bleche sind aus 2,5 mm starken Aluminium, sind 430mm breit und 740mm hoch.
Mit den etwas rausstehenden Seitenteilen wird HT1 eine Breite von ca. 44cm haben und damit den aktuellen Marantz Geräten gleichkommen.



Da auch dieses Projekt mit Wasser gekühlt wird, bedanke ich mich an dieser Stelle bei meinen neuen Sponsoren:

www.aquatuning.de
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« Antworten #7 am: Samstag Mai 08, 2010, 15:12:31 »

Heute haben die Bleche...


... Bekanntschaft mit der Kantbank gemacht.


Zuerst eine kleine Kante < 20°
^

Die dann gleich 4 mal


Die Kante dient zur Aufnahme eines 20mm Rundstabes.


Um das Rundmaterial vernünftig pressen zu können verwendete ich einen Meißel mit angeschweißtem Flachmaterial


Dann kam das "richtige" Verformen.


Feddisch   *g*
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« Antworten #8 am: Mittwoch Mai 19, 2010, 15:44:30 »

Heute habe ich erst einmal den Spender zerlegt:

Hier noch einmal das Ausgangsgerät:


Hier habe ich schon alles nicht mehr benötigte entfernt.
Die ganzen Verbindungen habe ich noch nicht getrennt. Das mache ich dann sukzessiv.


Der erste Kontakt mit dem neuen Case. Sollte genug Platz sein.
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« Antworten #9 am: Mittwoch Mai 19, 2010, 18:46:28 »

hm, der Receiver sieht uralt aus, hat aber Hybridendstufen. Muss einer der ersten mit diesen Dingern gewesen sein.
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« Antworten #10 am: Mittwoch Mai 19, 2010, 20:57:08 »

... hat aber Hybridendstufen....

Jetzt musst Du mir nur noch erklären was das ist.  *g*  (Ich werde googeln)
Muss ich bei so einer Endstufe was beachten?
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« Antworten #11 am: Donnerstag Mai 20, 2010, 21:30:20 »

Die zwei schwarzen Klötze mit den vielen Beinchen am Kühlprofil, das sind die eigentlichen Endstufen.

Wenn ein Hersteller einen Verstärker baut, hat er drei Möglichkeiten für die Endstufe:

- Diskret. Das bedeutet, dass auf integrierte Schaltungen verzichtet wird, es werden einzelne Transistoren (mindestens vier pro Kanal, je zwei zur Spannungsverstärkung und zur Stromverstärkung) verbaut. Alte Verstärker, High-End-Verstärker und PA-Verstärker (für grosse Leistungen) sind so gebaut.

- Mittels Endstufen-IC. Im IC befinden sich ein gutes Dutzend oder mehr Transistoren auf einem Chip, meist gleich für beide Kanäle (rechts und links). Alles was nicht Transistor ist und für die Schaltung benötigt wird, muss ausserhalb des IC auf der Hauptplatine bestückt werden. Findet man in allen Autoradios, in allen aktiven Lautsprechern (z. B. für den PC) in allen portablen Geräten sowie in den meisten Kompakt-Stereoanlagen bis ca. 2x20W Leistung.

- Eine Mischung aus beidem. Alle Endstufentransistoren sowie die für die Schaltung zwingend benötigten passiven Bauteile (Kondensatoren, Spulen, Widerstände) befinden sich in einem Gehäuse. Diese Mischung nennt man eben Hybrid-Endstufe: Sieht aus wie ein IC (integrierte Schaltung) ist es genau genommen aber nicht, da in dem Klötzchen drin eigentlich eine Platine ist mit mehreren Bauteilen und nicht bloss ein Silizium-Chip. Hybrid-Endstufen werden hautpsächlich in Mainstream-Verstärkern vom Komponenten-Anlagen verbaut mit Leistungen von ca. 25-100W pro Kanal.

Obwohl die Dinger qualitativ meist gar nicht mal schlecht sind (kosten je nach Leistung auch locker 50€), sind sie im High-End-Bereich, wo schon die Akzeptanz des Transistors gegenüber der Röhre ein langer Prozess war, ein absolutes no-go. Einfach weil High-End-Audiophile meistens Puristen sind (möglichst wenig Bauteile und diese möglichst diskret, also nicht integriert) und weil der Hersteller des Verstärkers da auch nicht viel optimieren kann, wie gut das Ding klingt, ist dann hauptsächlich dem Hersteller der Hybridendstufe und dessen Serienstreuung unterworfen.


Das alles spielt für dein Projekt eigentlich keine grosse Rolle. Höchstens wenn so ein Klotz mal kaputt geht, kannst du das Ding vermutlich wegschmeissen, selbst wenn du bereit wärst, die 50€ zu zahlen, warscheinlich gibts das Ding schon seit 10-20 Jahren gar nicht mehr. Dann müsstest du halt eine andere Endstufe reinbasteln (evtl. könntest du aber das meiste der übrigen Elektronik beibehalten, hängt von deinem Basteleifer ab). Bei einer diskreten Endstufe wäre das weniger das Problem, einzelne Transistoren kann man immer ersetzen, selbst für den unwahrscheinlichen Fall, dass es den Original-Typ nicht mehr geben sollte, etwas vergleichbares gibt es immer. Aber glücklicherweise halten die Hybrid-Dinger meistens sehr lange.

Ob dem Alter deiner Pioneer-Kiste dürften die Potis eher das Problem sein oder werden. Falls also der Lautstärkeregler kratzt oder an gewissen Positionen der Ton ganz ausfällt (Achtung, es ist nicht immer (nur) der Lautstärkeregler, es kann auch der Bass/Höhen/Balance-Regler sein), sei als Erste-Hilfe-Massnahme zu WD40 geraten. Dies einfach auf der Rückseite durch eine sicherlich irgenwo vorhandene kleine Öffnung reinspritzen und das Poti ein paar Mal ganz hin und her drehen.
Falls dies nicht helfen sollte, muss das Poti wohl ersetzt werden. Diese kriegt man auch in jedem Elektronik-Geschäft (Conrad, Fachhandel). Wichtig ist nebst dem Widerstandswert vor allem auch die Kennlinie. Lautstärkeregler haben fast immer eine logarithmische Kennline. Ob linear oder logarithmisch muss beim Kauf beachtet werden, sonst ist der Ton bei kleinem Drehwinkel viel zu laut und nimmt dann nur noch wenig zu.

Lineare Potentiometer haben keine oder die Kennzeichnung lin oder B  (früher A) oder 1, zum Beispiel „10 k 1“ für ein 10-kOhm-Potentiometer mit linearer Widerstandsbahn.
Positiv logarithmische Potentiometer tragen die Kennzeichnung log oder A (früher B), Audio oder 2 hinter dem Widerstandswert, zum Beispiel „10 K 2“.

gruss

Edit: vor dem Definitiven Zusammenschrauben würde ich noch die Lötstellen der Hybrid-Endstufen überprüfen. Bei dem Alter ist es leicht möglich, dass die "kalt" sind, dann am besten alten Lötzinn weg und neuen drauf, dann hält das wieder 30 Jahre.
« Letzte Änderung: Donnerstag Mai 20, 2010, 22:10:11 von E.T. » Gespeichert

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« Antworten #12 am: Donnerstag Mai 20, 2010, 21:59:56 »

Whow, das war ja mal ein super Erklärung. Danke.

Das mit den Lötstellen werde ich beachten.  ja
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« Antworten #13 am: Freitag Mai 21, 2010, 00:01:23 »

Was mir noch eingefallen ist, falls du es nicht schon gemacht hast:

Du hast ja hinten am Gerät ja so einen schönen Spannungswahlschalter. Früher war ja 220V, heute sinds 230. Die Spannungswahlschalter bieten leider meistens nur die Optionen 220V und 240V. Es empfiehlt sich zum Zweck einer hoheren Lebensdauer des Gerätes, auf 240V zu stellen.

Und: was für die Potis gilt, gilt auch für die Schalter. Mal etwas WD40 rein oder noch besser Kontakt 60.
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« Antworten #14 am: Freitag Mai 28, 2010, 00:16:21 »

... zum Zweck einer hoheren Lebensdauer des Gerätes, auf 240V zu stellen....
Kann ich nicht ganz nachvollziehen.  Nein
Gibt es diesbezüglich auch eine einfache Erklärung?


Update:

Eben habe ich schon mal die PC-Sektion für das ausschneiden der hinteren Öffnungen vorbereitet.
Zuerst eine kleine Anprobe der Hardware. Das Board ist zwar nicht das später eingesetzte und
das Netzteil ist gnadenlos überdimensioniert, um die Positionen festzulegen sind die Teile aber ausreichend.




Damit ich direkt durch die vorhandenen Löcher bohren kann, habe ich das I/O Blech mit ein paar
Feststellzangen fixiert.


Die nah am Rand gelegenen Bohrungen habe ich mit einer normalen Bohrmaschine durchgeschossen.
Die unteren sind nach dem festschrauben an den ersten Löchern mit dem Dremel entstanden.
Die biegsame Welle ist in Verbindung mit einem Bohrer ideal für so was.


Für die Netzteil Öffnung nutze ich einen Ausschnitt aus einem alten Case.


Wie auch beim I/O Blech habe ich hier erst die Schrauben gesetzt. Dadurch kann mir das
Blech beim Anzeichnen nicht so leicht verrutschen.


Der aktuelle Stand:
(Morgen geht es weiter)
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