M°I_Case II
ZielsetzungZiel des Umbaus war die harmonische Verbindung von leistungsstarkem Office-PC und leicht ambitioniertem Game-PC in einem Midi-Tower.
Im Vordergrund standen dabei folgende Anforderungen:
1. Reduktion auf das Wesentliche,
2. Eine effektive Kühlung mit ausreichenden Reserven (z.B. für OC),
3. Geräuschreduzierung.
VoraussetzungenAls Gehäuse blieb das Lian PC-G7-B. Die übrigen Komponenten in der Systemübersicht:
http://www.technic3d.com/Forum/profiles/diogenes23-u2512.html;sa,showSystemsÄnderungenDie Festplatte wurde in einem GrowUp Smart Drive 2002C mit selbst modifizierter Entkopplung am Boden untergebracht.

Das DVD-ROM-Laufwerk wanderte in den unteren 5,25’’ Schacht.
Die GeForce 8800 GT GS von Gainward (zu laut) musste einer übertakteten GeForce 8800 GTS weichen, deren Referenzkühler (ebenfalls zu laut) durch einen Coolink GFXChilla ersetzt wurde, welcher die beste Verbindung von geringer Bauhöhe und akzeptabler Kühlleistung versprach.

Die CPU, ein Intel E8400 wurde als Typ beibehalten, jedoch durch eine pretested E8400 ersetzt, nachdem eine langwierige und nervtötende Suche ergab, dass die Temperatursensoren defekt waren. Mit dem Austausch war ich um ein Problem und ein paar Münzen ärmer, doch um eine wertvolle Erfahrung reicher.

Der gute Coolermaster Hyper 212 wurde gegen den besseren Thermalright Ultra 120 Extreme ausgetauscht, da dieser genügend Reserven hat, um einen CPU-Lüfter mit geringer Drehzahl betreiben zu können.
Kühlkonzept und GeräuschreduzierungUm den Strömungsverlauf zwischen einblasendem Lüfter vorn und absaugendem Lüfter hinten zu gewährleisten, wurden schulmäßig zunächst die Öffnungen in Seite und Deckel abgedichtet und sämtliche Slot-Blenden geschlossen.
Damit die Warmluft aber möglichst schnell aus dem Gehäuse entweichen kann, habe ich den unnötigen Abwärme-Stauraum im oberen Bereich geschlossen. Eine passgenaue Dämmmatte wurde dazu mit Hilfe einer Unterkonstruktion aus foamboard so in Form gebogen, dass von der Unterseite des Netzteils bis hinunter zum Laufwerk eine geschlossene Ebene entstand.

Unter der Haube ist nun genügend Platz für alle Kabelenden, die sonst nur stören würden.

Das Gehäuse wurde von innen so weit wie möglich gedämmt, um die Geräuschemissionen auf ein Minimum zu reduzieren.
Als Lüfter wurden in der Front und vor dem CPU-Kühler je ein Nanoxia FX12 verbaut (
inspired by Losmile),
im Heck dreht ein Skythe SFF21D leise seine Runden.
Die Lüftergitter wurden entfernt, die Lüfter selbst mit Anti-Vibrationsrahmen vom Gehäuse entkoppelt.
CPU- und Hecklüfter werden über die ausgezeichnete Lüftersteuerung des Abit-boards geregelt, die 3,5’’ Version eines Skythe Kaze Masters steuert den Frontlüfter, sowie die Lüfter des GFXChilla.
Alle Kabel wurden ummantelt, so weit es möglich war gekürzt und die Anschlüsse so gut es ging mit Schrumpfschläuchen versehen, um ein optimales Kabelmanagement zu gewährleisten.
Erstes FazitEine Probemessung mit dem Thermoeye ergab zwischen den zwei weitest entfernten Meßpunkten (unter der Soundkarte und über dem CPU-Lüfter) eine maximale Temperaturdifferenz von 0,8° C – im Idle, wie unter Last.

Die Festplatte bewegt sich selbst nach 60 min. Everest Stabilitätstest in einem Temperaturbereich zwischen 28° C und maximal 30° C. Die maximale CPU-Temperatur liegt bei 43° C, die Grafikkarte zeigte nach 30 Minuten Realtime nicht mehr als 63° C.
MB-Temperatur: maximal 38° C,
PWM1: max. 47°C (alle Temps laut Everest-Ultimate)
Sobald der Lastfall beendet wird, sinken die Temperaturen aller Komponenten innerhalb kürzester Zeit auf die Idle-Werte ab.
Wie man ein
Silent-System definiert, ist sicher relativ. Mein persönlicher Eindruck nach dem Umbau ist:
sehr leiseToDoMehr Bilder machen und mein Sys-Profil für die Öffentlichkeit herrichten.
Cheers!
EDIT Dank Godfather jetzt mit Bildern
