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Thema: Watt zum Teubel is combined Power?  (Gelesen 1614 mal)

The_Underclocker
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« am: Freitag Dezember 03, 2004, 23:54:27 »

Hm, ich hab grad zwei Netzteile miteinander verglichen, das eine hat 350 Watt und 135 Watt combined Power, das andere 200 Watt und ebenso 135 Watt combined Power.

Is das die real Leistung bzw. is das 350 Watt jetzt trotzdem st?rker?  hilfe ?
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« Antworten #1 am: Samstag Dezember 04, 2004, 11:06:53 »

auf dem netzteil stehen die maximalen stromst?rken (ampere) zu jeder spannung. alle stromst?rken mal die jeweiligen spannungen zusammengerechnet ergeben -vor allem bei hochwertigen netzteile- meist etwas mehr als die nennleistung.

combined power gibt deshalb die maximale leistung an, die aus der 3.3V leitung und der 5V leitung gleichzeitig entnommen werden k?nnen. das liegt daran, dass diese beiden spannungen aus demselben trafo kommen. die 12V leitung hat einen eigenen trafo.
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« Antworten #2 am: Samstag Dezember 04, 2004, 11:11:54 »

der trafo ist normalerweise immer der selbe, aber die "schienen" dahinter sind getrennt.
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« Antworten #3 am: Samstag Dezember 04, 2004, 11:14:17 »

kannst du das genauer erkl?ren, hatte schon einige netzteile offen, aber schienen hab ich bis jetzt nur beim bahnhof gesehen.
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« Antworten #4 am: Samstag Dezember 04, 2004, 11:18:17 »

nen netzteil ist in unterschiedliche "scheine" auf der sekund?rseite unterteilt. f?r jede spannung sozusagen eine schiene...sehen tust du das nur auf dem schaltplan, aber die umwandlung an sich l?uft bei schaltnetzteilen auch nicht mehr ?ber nen trafo, sonst w?rde das netzteil ?ber 100KG wiegen
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« Antworten #5 am: Samstag Dezember 04, 2004, 11:25:05 »

sorry, aber du hast offensichtlich keine ahnung von dem was du da erz?hlst.

selbstverst?ndlich l?uft die spannungswandlung auch bei schaltnetzteilen ?ber einen trafo, sonst h?tte man keine galvanische trennung und auf den begriff 'sekund?rseite' k?nntest du dann auch verzichten.

der grund, wieso die schaltnetzteile keine 100kg trafos brauchen liegt in der h?heren schaltfrequenz um etwa 30-100kHz gegen?ber 50Hz. der trafo muss dadurch den strom nur f?r viel k?rzere zeit in einem magnetischen feld speichern, und f?llt somit wesentlich kleiner aus.

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« Antworten #6 am: Samstag Dezember 04, 2004, 11:28:05 »

denn schau mal bei reichelt o.?. nach trafos f?r 300Watt und mehr Wink und denn zeig mir mal wie der hersteller es schafft nen netzteil mit 500W f?r 30€ anzubieten Wink

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« Antworten #7 am: Samstag Dezember 04, 2004, 11:47:22 »

hab ich doch gerade erkl?rt.

also dann halt nochmal etwas ausf?hrlicher

wir haben auf dem stromnetz 230V ac 50Hz. da kann man jetzt entweder direkt ein trafo, der auf 50Hz ausgelegt ist (das sind bei weitem nicht alle) anschliessen und hat dann eine oder mehrere ausgangsspannungen mit ebenfalls 50Hz ac.
diese trafos brauchen sehr grosse eisenkerne, weil sie die gesamte leistung f?r die dauer einer halben periode (sinuswelle) magnetisch zwischenspeichern m?ssen, bei 50Hz also 10ms.
will man eine saubere und stabile dc-spannung am ausgang, muss man die wechselspannung gleichrichten, mit (ziemlich grossen, >1'000uF/ampere) Elkos sieben und dann linear stabiliseren, mittels in reihe geschalteter transistoren oder ic.

die andere (und heute bei hohen leistungen bei endverbraucherger?ten am h?ufigsten angewangte) m?glichkeit zur spannungswandlung ist durch ein schaltnetzteil.
bei einem schaltnetzteil wird die eingangsspannung von 230V zuerst gleichgerichtet und grob gesiebt. danach wird sie durch einen schalttransistor erneut zerhackt, man kann auch sagen, in eine neue wechselspannung umgewandelt, wobei es sich dabei nicht mehr um eine sinusform handelt.
dies geschieht eben mit der frequenz von etwa 30-100kHz. also 1'000 mal h?her als die netzfrequenz.
deswegen muss der trafo die leistung nicht mehr so lange speichern und auch bei der sekund?rseitigen siebung braucht es nicht mehr so grosse elkos, weil auch die nicht mehr so lange die spannung speichern m?ssen (sie werden in teureren netzteilen aber trotzdem mit grossen werten gew?hlt, damit sie kurzzeitige last?nderungen besser ausb?glen k?nnen).

ein weiterer vorteile von schaltnetzteilen ist neben dem geringeren gewicht/gr?sse die stabile ausgangsspannungen bei last?nderungen und selbst bei eingangsspannungs?nderungen!
der schalttransistor kann n?mlich die frequenz bei frequenzabh?ngigen schaltnetzteile, bzw die pulsbreite, bei pwm (pulse width modulation) netzteilen selber ?ndern, je nach last und eingangsspannung.


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« Antworten #8 am: Samstag Dezember 04, 2004, 15:00:56 »

Ich bef?rchte da hat E.T. so ziemlich Recht. Da finden wir dann auch sicher ne Br?cken-Gleichrichterschaltung oder?
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« Antworten #9 am: Samstag Dezember 04, 2004, 15:47:08 »

ich glaub wir haben aneinander vorbeigeredet bzw. ich hab nicht verstanden was du meinst. Ich dachte du meinst das im grunde die normale netzteiltechnik eines 08/15 netzteils bebehalten wird.

also so:

spannungsquelle -->trafo-->br?ckengleichrichter -->elkos[gl?ttung]-->ausgang

mein fehler, sorry

klar hat nen schaltnetzteil auch nen br?ckengleichrichter, bei bedarf h?tt ich davon auch noch nen bild
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« Antworten #10 am: Samstag Dezember 04, 2004, 19:31:33 »

beim schaltnetzteil ist ?hnlich, einfach etwas komplexer

spannungsquelle -->br?ckengleichrichter -->elkos -->schalttransistor -->trafo -->gleichrichterdiode -->elkos
                                                                               ^                                                                    ?
                                                                           regel-ic<-- optokoppler<-- spannungsmessung <---'
 
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« Antworten #11 am: Sonntag Dezember 05, 2004, 12:01:06 »

Danke f?r die ausf?hrlichen Antworten, ich verstehe etwa die H?lfte, aber besser als gar nix zu verstehen. Smiley
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