hab ich doch gerade erkl?rt.
also dann halt nochmal etwas ausf?hrlicher
wir haben auf dem stromnetz 230V ac 50Hz. da kann man jetzt entweder direkt ein trafo, der auf 50Hz ausgelegt ist (das sind bei weitem nicht alle) anschliessen und hat dann eine oder mehrere ausgangsspannungen mit ebenfalls 50Hz ac.
diese trafos brauchen sehr grosse eisenkerne, weil sie die gesamte leistung f?r die dauer einer halben periode (sinuswelle) magnetisch zwischenspeichern m?ssen, bei 50Hz also 10ms.
will man eine saubere und stabile dc-spannung am ausgang, muss man die wechselspannung gleichrichten, mit (ziemlich grossen, >1'000uF/ampere) Elkos sieben und dann linear stabiliseren, mittels in reihe geschalteter transistoren oder ic.
die andere (und heute bei hohen leistungen bei endverbraucherger?ten am h?ufigsten angewangte) m?glichkeit zur spannungswandlung ist durch ein schaltnetzteil.
bei einem schaltnetzteil wird die eingangsspannung von 230V zuerst gleichgerichtet und grob gesiebt. danach wird sie durch einen schalttransistor erneut zerhackt, man kann auch sagen, in eine neue wechselspannung umgewandelt, wobei es sich dabei nicht mehr um eine sinusform handelt.
dies geschieht eben mit der frequenz von etwa 30-100kHz. also 1'000 mal h?her als die netzfrequenz.
deswegen muss der trafo die leistung nicht mehr so lange speichern und auch bei der sekund?rseitigen siebung braucht es nicht mehr so grosse elkos, weil auch die nicht mehr so lange die spannung speichern m?ssen (sie werden in teureren netzteilen aber trotzdem mit grossen werten gew?hlt, damit sie kurzzeitige last?nderungen besser ausb?glen k?nnen).
ein weiterer vorteile von schaltnetzteilen ist neben dem geringeren gewicht/gr?sse die stabile ausgangsspannungen bei last?nderungen und selbst bei eingangsspannungs?nderungen!
der schalttransistor kann n?mlich die frequenz bei frequenzabh?ngigen schaltnetzteile, bzw die pulsbreite, bei pwm (pulse width modulation) netzteilen selber ?ndern, je nach last und eingangsspannung.