Naja, also es war schon 3D, von der räumlichen Wirkung her kann das durchaus mit dem Kino mithalten, würde ich sagen.
Es gibt allerdings Nachteile:
Zum einen ist der Farbumfang eingeschränkt bzw. die Farben sind durch die Brille etwas verfälscht. Spielte bei dem Film jetzt keine Rolle, sah alles etwas braun und öde aus und das passte eigentlich ganz gut zum Film. Aber auf jeden Film trifft das wohl nicht zu.
Dann sind da noch die Geisterbilder. Also bei manchen Objekten sieht man einen Rand (man sieht also durch beide Brillengläser ein bisschen von beiden Bildern), aber nicht immer, könnte sein, dass es immer dann auftritt, wenn der Hintergrund sehr hell ist.
Und für einen optimalen Effekt ist man in der Wahl der Sitzposition eingeschränkt. Am besten mittig und auf gleicher höhe wie der Fernseher im Abstand von ca. 2 bis 2.5-facher Bilddiagonale würde ich sagen, sonst stimmen die Proportionen nicht so, insbesondere wenn Objekte aus dem Fernseher heraus auf den Betrachter zu kommen fällt es auf.