PhysiX-Karte von ASUS fertig
Von hardspell.com stammt das erste Bild einer scheinbar marktreifen Physikbeschleunigerkarte von ASUS. Nebst ASUS will auch Grafikkartenhersteller BFG noch in diesem Jahr eine Physix-Karte auf den Markt bringen.

Die Karte kommt zuerst mit PCI-Interface und 128MB RAM daher und ben?tigt einen zus?tzlichen Stromanschluss, da die Leistungsaufnahme des 125 Millionen Transistoren schweren, in 0.13uM gefertigten Chips mit ca. 25W etwa 10W ?ber der Leistung liegt, welche der PCI-Steckplatz liefert.
Laut VR-Zone weiss man unter anderem von folgenden Spielen, welche die Physix-Karte unterst?tzen werden:
Unreal Tournament 2007 (Unreal Engine 3.0), Bet on Soldier: Blood Sport, Dogtag, Sacred II. Man darf also davon ausgehen, dass alle namenhaften Spieleschmieden ?ber kurz oder lang PPU?s unterst?tzen oder gar voraussetzen werden. Insbesondere das k?rzlich erschiene Video zu FarCry 2 mit den realistisch im Wind wippenden ?sten und Bl?ttern und den Schadensmodellen von Geb?uden lassen auf einen regen Gebrauch der Physikbeschleunigung schliessen.
GDHardware hatten neulich die Gelegenheit, ein Interview mit dem Marketing-Guru von Ageia, Andy Keane (Ehemaliger Marketingpresident von 3Dfx), abzuhalten.
Wie teilweise zwischen den Zeilen aus dem Interview zu entnehmen ist, wurde bisher nur ein Physix-Chip entwikelt, es wird also zumindest vorerst nicht wie bei den Grafikkarten verschieden schnelle Versionen geben. Ausserdem besteht offenbar auch keine M?glichkeit, mehrere Chips nach dem Prinzip von SLI zur Zusammenarbeit zu ?berreden.
Dadurch l?sst sich indirekt schliessen, dass entgegen den Ger?chten, Nvidia w?rde mit dem Gedanken spielen PPUs als Ko-Prozessoren der auf Grafikkarten zu verbauen, es so eine Kombikarte wahrscheinlich nie geben wird ? es w?rde ansonsten bei einem SLI-Gespann ein Chip einfach schlichtweg arbeitslos bleiben, was alles andere als wirtschaftlich w?re.
Die erfreuliche Nachricht ist, dass an einer L?sung gearbeitet wird, dass bei Multiplayerspielen nur der Server eine Physix-Karte ben?tigt, der sogleich die Physik f?r alle Spieler berechnet. Anders w?re das ohnehin kaum m?glich: w?hrend die Grafikeinstellungen ja keinen Einfluss auf das Spielgeschehen haben, hat die Physik das sehr wohl, somit k?nnte es gar nicht sein, dass ein Spieler Physikeffekte aktiviert hat und ein anderer nicht, oder das die Physikeffekte unterschiedlich berechnet w?rden.
Keane betonte zudem noch einmal die Vorteile eine Physikkarte in Spielen, die neuen M?glichkeiten bei der Umsetzung und Darstellung von Umwelteinfl?ssen, Kolisionen, Gravitation, Feuer und Fl?ssigkeiten.
Und zu guter Letzt will the Inquirer bereits etwas ?ber den Preis der Physix-Karte wissen: 249$.