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Autor Thema: E10 Sprit  (Gelesen 1971 mal)

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E10 Sprit
« am: Montag März 21, 2011, 14:38:20 »

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Re:E10 Sprit
« Antwort #1 am: Montag März 21, 2011, 14:57:11 »
Das Tragische ist, dass das nichts neues ist.

Entweder die Regierung ist lernressistent oder die haben das im vollen Bewusstsein durchgeboxt. Umwelt- bzw. Klimaschutz war nur das vorgetäuschte Scheinargument, der wahre grund war, dass man von bezüglich Erdölimporten weniger von gewissen Ländern abhängig ist. Also eine eher diplomatische und evtl. volkswirtschaftliche Entscheidung (bleibt mehr Geld im Land, selbst wenn es dadurch teuerer wird).

Auch Elektromobilität ist nach heutigem Stand der Technik umweltschädlich. Hier dürften dieselben Gründe eine Rolle gespielt haben, dass in diese Richtung projektiert wurde. Wenn nun plötzlich AKW lieber heute als morgen abgeschaltet werden (was ich grundsätzlich begrüsse), dann frage ich mich, woher der Strom für Elektromobilität kommen soll...

Ne, ist alles Schwachsinn. Man ist sich einig, dass Erdöl ein fossiler Rohstoff ist. Man ist sich einig, dass Kernkraft eine Brückentechnologie ist. Das einzige, was die meisten Leute offenbar noch nicht begreiffen, ist, dass wir nicht mehr so verdammt viel Zeit haben. Bis 2050 der Benzinpreis kaufkraftbereinigt mindest doppelt wenn nicht zehnfach so hoch wie heute? Ja gut, dann brauchen wir Elektrofahrzeuge. Aber wo sind die ganzen Windräder, Photovoltaikanlagen, Gezeitenkraftwerke, Solarthermieanlagen, etc. etc. die Sicherstellen, dass dann immer noch Saft aus der Steckdose kommt?

Mit eben mal Glühbirne verbieten lässt sich nicht so viel sparen, wie wir künftig mehr verbrauchen. Es braucht jedes Jahr mehr Strom, mit oder ohne Sparmassnahmen. Sparmassnahmen sind ein Tropfen Spucke auf nen japanischen Brennstab...
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Re:E10 Sprit
« Antwort #2 am: Montag März 21, 2011, 16:08:38 »
Auch Elektromobilität ist nach heutigem Stand der Technik umweltschädlich. Hier dürften dieselben Gründe eine Rolle gespielt haben, dass in diese Richtung projektiert wurde. Wenn nun plötzlich AKW lieber heute als morgen abgeschaltet werden (was ich grundsätzlich begrüsse), dann frage ich mich, woher der Strom für Elektromobilität kommen soll...

Imho sollte man wenn man die alten AKWs abschalten möchte, neue, sichere, AKWs bauen. Oder woher soll sonst der ganze Strom kommen?! Für ein AKW braucht man 30 WindPARKS nicht einzelne Windräder. Ich für meinen Teil möchte zumindest nicht die deutsche Landschaft mit knapp 600 WindPARKS verschandeln, nur damit manch einer ein besseres gewissen hat. Denn sind wir mal ehrlich sicherer sind wir auf keinen Fall, da 10km weiter in Frankreich das nächste AKW steht, von dem wir dann unseren Strom einkaufen.

Offline Faust

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Re:E10 Sprit
« Antwort #3 am: Montag März 21, 2011, 18:39:07 »
Nach meiner Fahrt am WE kann ich das bestätigen: Mit E10 braucht mein Auto bei identischer Fahrweise für die identische Strecke 2 (!!!) Liter mehr auf 100km als mit E5 - da ich jetzt E5 95 und 98 für das gleiche Geld bekomme, werde ich zukünftig 98 tanken, dann braucht er noch weniger und ich spare nahezu doppelt.

Grüße
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Offline E.T.

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Re:E10 Sprit
« Antwort #4 am: Montag März 21, 2011, 20:54:24 »
Imho sollte man wenn man die alten AKWs abschalten möchte, neue, sichere, AKWs bauen. Oder woher soll sonst der ganze Strom kommen?! Für ein AKW braucht man 30 WindPARKS nicht einzelne Windräder.

Neue Atomkraftwerke sind sicherer als alte. --> Einverstanden.
Deswegen sollte man neue Atomkraftwerke bauen. --> Nicht einverstanden. Weil:
--- Uran ist auch ein fossiler Energieträger.
--- Problematik der Endlagerung ist immer noch nicht gelöst.
--- Restrisiko bleibt auch mit neuen AKW. Ob die Wahrscheinlichkeit 1/100 oder 1/1000 war, dass ein Super-GAU eintritt, nützt dir genau nichts, wenn er eintritt.

Deutschland hat das Problem, dass es keine Berge gibt (mit Wasserkraft siehts daher schlecht aus) und die eher nördliche Lage auch nicht ideal für Solarenergienutzung ist. Dafür liegt D (im Gegensatz beispielsweise zur Schweiz) am Meer, wie schon erwähnt wären Gezeitenkraftwerke eine Möglichkeit. Ausserdem: Wer sagt dass man Windräder direkt vor dem Balkon oder auf einer Kuhwiese bauen muss, auch Windräder könnte man im Meer bauen, entweder im seichten Gewässer fix montiert oder schwimmend auf offener See.


D hat (wie alle anderen Länder auch) mindestens drei Möglichkeiten, zu Strom zu kommen.

1. Bekannte alternative Energiequellen (dazu gibts einige Möglichkeiten).

2. Import (Norwegen bsp. produziert einen Überschuss an sauberer Wasserkraft, fehlt nur noch ein ausreichend dimensioniertes Unterseekabel).

3. (langfristig gedacht) Forschung nach weiteren alternativen Energiequellen. Vielleicht gewinnen wir künftig Strom aus der Geothermie. Ich weiss von einem Kumpel an der Fachhochschule Technik und Architektur in Luzern, dass die an einer Möglichkeit forschen, selbst aus kleinen Temperaturunterschieden von wenigen Kelvin Energie zu gewinnen.
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Re:E10 Sprit
« Antwort #5 am: Montag März 21, 2011, 21:10:51 »
Sicherlich hast du recht, aber das was jetzt passiert ist ein Schnellschuss. Und so schnell wie die AKWs jetzt vom Netz genommen werden können die durch andere Technologien gar nicht ersetzt werden. Und bevor man jetzt die Landschaft voll baut würd ich noch die nächsten 50 Jahre überbrücken bis man Fusionsenergie wirklich nutzen kann. Dann ist doch sowas wie Windkraft obsolet.

Offline @meiseAC

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Re:E10 Sprit
« Antwort #6 am: Montag März 21, 2011, 21:21:15 »
Ich habe übrigens mit meiner kleinen Photovoltaikanlage seit September 07 bis heute Abend 4097 kWh ins öffentliche Netz eingespeist.

Dabei beträgt die installierte Generatorleistung: 2,10 KWp
Die maximale Leistungs des Wechselrichters dauerhaft AC 1,7 KW

Viele Grüße

meiseAC

Offline Faust

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Re:E10 Sprit
« Antwort #7 am: Montag März 21, 2011, 21:51:42 »
--- Uran ist auch ein fossiler Energieträger.

Ja, und gerade das ist ein Argument ihn zu nutzen: Damit ist von vornherein klar, dass es keine Lösung für immer ist. Außerdem: Jedes Atom, dass wir in einem AKW spalten baut kein verrückter Diktator mehr in eine Bombe.

--- Problematik der Endlagerung ist immer noch nicht gelöst.

Das Problem ist eigtl schon gelöst - es will nur keiner wahr haben: Solange die Debatte nur emotional-politisch geführt und nicht wissenschaftlich-technisc, werden wir nirgendwo ein Endlager finden

--- Restrisiko bleibt auch mit neuen AKW. Ob die Wahrscheinlichkeit 1/100 oder 1/1000 war, dass ein Super-GAU eintritt, nützt dir genau nichts, wenn er eintritt.

Es gibt kein risikoloses Leben. Alleine in Solarzellen bzw. bei deren Herstellung entstehen genügend Giftstoffe (z.B. Cadmium), die "nur" in die Wasserversorgung gelangen müssen, um soviel Tote/Verletzte auszulösen, dass Fukushima dabei wie ein Knallfrosch wirkt - auch das ist zwar unterm Strich total unwahrscheinlich, aber man kann es ebenfalls nicht ausschließen. Die Entlagerung dafür ist nebenbei auch nicht gelöst...man steckt es einfach in irgendwelche Salzstöcke (erinnert das jemanden an was??).

Ähnliche Überlegungen kannst Du für nahezu alle andere Energiequellen - egal ob konventionell oder alternativ - anstellen und wirst zu vergleichbaren Ergebnissen kommen.

Womit wir bei dem Punkt von Steel wären: Ein Atomausstieg mag durchaus wünschenswert sein, aber er geht nicht von heute auf morgen und auch nicht von 2011 auf 2012. Wenn man jetzt etwas übers Knie bricht, dann stehen wir womöglich in 20 Jahren wieder vor einem vergleichbaren Problem - nur weil es dann wahrscheinlich nicht um Strahlung sondern um was anderes geht, wird es nicht besser.

Grüße
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Offline DI°G

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Re:E10 Sprit
« Antwort #8 am: Montag März 21, 2011, 22:12:58 »
Hi,

@Steel: vom Vorwahl-Schnellschuss der Regierenden einmal abgesehen erscheint der Atomausstieg vor allem

wegen der so gennaten normativen Kraft des Faktischen absurd - die Atom-Lobbyisten und deren hörige

Politiker blockieren Jahrzehnte lang die Entwicklung von Alternativen durch regenerative Energiekonzepte und

predigen den Sermon der sauberen Kernenergie und des berechenbaren Restrisikos. Kein Wunder also, wenn

die Mehrheit der Bevölkerung durch Fukushima zwar besorgt ist, aber immer noch befürchtet, in Deutschland

würden die Lichter ausgehen, wenn es keine AKW mehr gäbe. Was ebenfalls seit Jahrzehnten unter den Teppich

gekehrt wird, sind die Kehrseiten des preiswerten Atomstroms:

Die ungeklärte Endlagerfrage, die wachsende Menge hochradioaktiver Abfälle aus laufendem Betrieb seit nicht

mehr französisch aufbereitet wird, die katastrophale Umweltzerstörung durch den Uranabbau und die Negation

der Kosten zur Beseitigung dieser Schäden, die unwirtschaftliche Nichtberücksichtigung der Atommüllbeseitung

im Strompreis, die katastrophalen Folgen im Falle eines GAU, die Tatsache der in zahlreichen Studien belegten,

signifikant höheren Krebsrate bei Kindern, die in der Umgebung von sicheren Atomkraftwerken leben.

Nimmt man all das zusammen, bleibt unterm Strich die schlichte Feststellung, dass gemessen am Stand der

Technik im 21. Jahrhundert die Stromerzeugung durch Kernspaltung technisch überholt, in höchstem Maße

unrentabel und im Verhältnis zum Nutzen mit untragbar hohen Risiken verbunden ist. Die einzig interessante

Frage lautet also, ob die Ereignisse in Fukushima ausgereicht haben, um einer Mehrheit in der Bevölkerung

endlich das zu Bewusstsein zu bringen, was schon seit langem über die friedliche Nutzung der Kernenergie

bekannt ist und auf welche Weise der dringend notwendige Atomausstieg so bald wie möglich bewerkstelligt

werden kann. Diesen Ausstieg scheuen die Betreiber aber nicht nur wie der Teufel das Weihwasser, weil es um

genau diesen Energieträger geht, sondern weil mit diesem Ausstieg auch der Abschied von der Energieerzeugung

im Großkraftwerksbetrieb eingeläutet werden könnte - die Strommonopole haben wir übrigens einem wohl bekannten,

kleinwüchsigen Herrn aus Österreich zu verdanken. Der Strom der Zukunft ist nicht nur intelligent, weil er

regenerativ erzeugt wird, sondern auch, weil er dezentral erzeugt wird. Letztendlich geht es also auch für die

Verbraucher ans Eingemachte, es geht um mehr Eigenverantwortung bei der Energiefrage und schließlich darum,

wie viel Verbrauch sich jeder leisten will. Fakt ist, dass die Effizienzsteigerungen in der Stromerzeugung durch

zunehmenden Energieverbrauch zum größeren Teil aufgehoben werden;

es geht also insgesamt um eine Art neue Ethik beim Energieverbrauch.  ;)

@ E10 - der Terminus "Bio-Sprit" ist ein Werbeslogan mit dem Ziel der Verharmlosung - es ist Agro-Sprit der in

höchst konventioneller Weise und gegen alle Regeln vernünftiger, geschweige denn biologischer Landwirtschaft gewonnen

wird. Seine Einführung ist das politische Zugeständnis der aktuellen Regierung an eine Großmacht, nämlich die deutsche

Autoindustrie, welche sich trotz weltweit höchstem technischen Stabndard penetrant weigert die vereinbarten Grenzwerte

beim CO2-Ausstoß durch einen höheren Anteil energiesparender Fahrzeuge einzuhalten - eine Milchmädchenrechnung,

nicht mehr, woran sich das Volksgemüt nunmehr seit Wochen und völlig am Thema vorbei erhitzt.

Tja, tut mir leid, aber solche Fakten bekommt man in der Boulevardzeitung eben nicht zu lesen.

Gruß,
All things excellent are as difficult as they are rare. - Spinoza

Offline @meiseAC

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Re:E10 Sprit
« Antwort #9 am: Dienstag März 22, 2011, 07:18:23 »

Es gibt kein risikoloses Leben. Alleine in Solarzellen bzw. bei deren Herstellung entstehen genügend Giftstoffe (z.B. Cadmium), die "nur" in die Wasserversorgung gelangen müssen, um soviel Tote/Verletzte auszulösen, dass Fukushima dabei wie ein Knallfrosch wirkt - auch das ist zwar unterm Strich total unwahrscheinlich, aber man kann es ebenfalls nicht ausschließen. Die Entlagerung dafür ist nebenbei auch nicht gelöst...man steckt es einfach in irgendwelche Salzstöcke (erinnert das jemanden an was??).


Grüße

Cadmiumtellurid ist in etwa 15% der derzeit installierten Solarzellen enthalten. Dabei sind dies ausschließlich amorphe Dünschichtzellen der Firmen First Solar und QCells. Das Cadmiumtellurid ist bei der Produktion eine feste Chemische Verbindung mit den anderen Inhaltsstoffen eingegangen. Fraglich allerdings ist das ob der Stoff etwa bei einem Brand der Anlage in die Umwelt frei gesetzt wird. Rechtlich ist es sogar so das derartige Module sogar über den normalen Hausmüll entsorgt werden dürfen obwohl First Solar eine Rücknahme ihrer Module eingerichtet hat.
Die am meisten verbreiteten Solarzellentypen sind:
Polykristalline und dann Monokristalline Solarzellen aus Silizium.

Derzeit mache ich mir mehr Sorgen um den Quecksilbergehalt in Energiesparlampen.

Und um mal was zu E10 zu schreiben:

Die Hestellung von E10 scheint um einiges einfacher zu sein als das uns seit ca. 15 Jahren versprochene 3 Liter auto zu bauen. Und solange das so ist wird es in 5 Jahren E15 geben.

Viele Grüße

meiseAC

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Re:E10 Sprit
« Antwort #10 am: Dienstag März 22, 2011, 11:39:37 »
Es gab doch schon den 3L Lupo. Der war nur seiner Zeit voraus!

Offline @meiseAC

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Re:E10 Sprit
« Antwort #11 am: Dienstag März 22, 2011, 11:45:21 »
Ja, aber den wollte ja keiner haben.
Vermutlich war damals das Benzin noch zu billig. :D

Viele Grüße

meiseAC

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Re:E10 Sprit
« Antwort #12 am: Dienstag März 22, 2011, 11:53:46 »
he he  ;D

Offline E.T.

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Re:E10 Sprit
« Antwort #13 am: Dienstag März 22, 2011, 22:30:43 »
Ähnliche Überlegungen kannst Du für nahezu alle andere Energiequellen - egal ob konventionell oder alternativ - anstellen und wirst zu vergleichbaren Ergebnissen kommen.

Diese Argumentation überrascht mich jetzt etwas. Nur weil wir noch andere Baustellen haben, die ebenfalls im Argen liegen, macht das doch die AKW nicht besser.

-- Photovoltaikanlagen sind offenbar gifitg, Entsorgung nicht gelöst
-- Energiesparlampen sind giftig, Entsorgung nicht gelöst
-- Elektronik allgemein --> Entsorgung nicht gelöst (nur teil-/ansatzweise, der meiste Schrott wird entweder ins Meer gekippt, verbrannt oder irgendwo in Afrika verbuddelt)
-- Müllberge allgemein...

Meiner Meinung nach müsste man bei allen Punkten Gesetze schaffen, welche die Probleme reduzieren. Beispiel: Verbot von Quecksilber und anderen giftigen Stoffen (mit Blei gings ja auch). Mindestgarantiezeit jeglicher Produkte (ausser natürlich Nahrung und sonstiger Verbrauchsmaterialien), also beispielsweise Haushaltgeräte, Werkzeuge, Unterhaltungselektronik, ICT-Geräte etc. auf 10 Jahre erhöhen. Garantie auch auf Kleidungsstücke einführen.

Das würde einer Wirtschaft, die auf ständiges Wachstum ausgerichtet ist, natürlich schaden, aber es ist früher oder später die einzige Möglichkeit, mit den begrenzten Ressourcen auszukommen und nicht in Müllbergen zu ersticken.

Vergiftetes Grundwasser und ein AKW-Super-GAU würde ich nicht gegeneinander ausspielen, man sollte beides verhindern. Dennoch würde ich als Laie einen Super-GAU schlimmer einstufen. Denn es ist doch ein unterschied, ob man grundsätzlich irgendwo noch leben kann, wenn man das Wasser aufbereitet oder im Supermarkt kauft, wogegen man ziemlich blöd dasteht, wenn ein halbes Land für Jahrtausende verstrahlt bleiben wird.

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