Kommt darauf an, worauf du mehr Wert legst, Funktionsumfang oder Qualität.
Funktionsumfang:Sicher alles abspielen (auch interaktive Elemente) kann man mit der PS3, mit dem Sony Player den Faker vorschlägt dank Blu-Ray Profil 2.0 auch, der Denon hingegen hat nur Blu-Ray Profil 1.1. Allerdings hat der Denon noch einen SD-Kartenleser, was allmählich zu einem Quasi-Standard wird, um schnell mal Fotos ab einer entsprechenden Kamera anzusehen. Einen SD-Kartenleser würde Sony wahrscheinlich nie verbauen, da Konkurrenz zum (weniger gebräuchlichen) Memory-Stick.
Für manche Zusatzfuntkionen / interaktiven Elemente braucht es eine Internetverbindung!
Die reinen Filme abspielen kann man allerdings mit JEDEM Player.
Qualität:Wenn das der Anspruch ist, würde ich sicher keine PS3 nehmen. Denon geht richtung High-End, etwas anderes würde Nuerne auch niemals empfehlen. Denon wirbt bei dem Player denn auch mit selektierten Bauteilen.
Hier kommt es aber auch darauf an, wie der Fernseher angeschlossen wird. Digital über HDMI, oder analog über Komponenten (Y/Pb/Pr). Ältere Verbindungen, Video-Composite, RGB, S-Video machen keinen Sinn mehr, da nicht HDTV-tauglich.
Über
digitale Verbindungen hat die Qualität der Bauteile naturgemäss einen vernachlässigbaren Einfluss auf die Bildqualität (auf Abspielseite! was der TV dann draus macht, ist eine andere Frage, im TV kommt es sehr wohl auf die Qualität der Bauteile an!).
Bei
analoger Verbindung (Komponenten) ist die Qualität der Signalverarbeitung und des DAC (Digital-Analog Converter) entscheidend. Denon wirbt mit 10-bit Signalverarbeitung und 12-bit DAC.
Sony verspricht beim 350er allerdings auch einen 12-bit DAC, beim 550er sogar einen 14-bit DAC (der Vergleich ist wohl auch nicht fair, das Gegenstück zum Sony BDP-S550 wäre wohl eher der Denon DVD-3800BD), über die Signalverarbeitung steht bei Sony allerdings nichts.
Dasselbe bei Audio: Bei digitaler Verbindung zum Soundsystem ist die Qualität der Bauteile im Player faktisch egal.
Bei analoger Verbindung muss es ein BDP-S550 oder ein DVD-3800BD sein, weil die kleineren Modell verfügen nur über einen Stereoausgang, erst die grösseren besitzen einen 7.1 Decoder und die entsprechenden Ausgänge, wiederum ist hier auf die Qualität zu verweisen, 24bit / 192kHz DAC sind hier zwar auch bei allen Playern Standard, sofern sie überhaupt über Mehrkanal-Decoder verfügen, aber identisch sind billige und teure Geräte in diesen Punkten nur auf dem Papier, hier sei wieder auf die selektieren Bauteile bei Denon verwiesen.
Ich würde übrigens eine analoge Verbindung einer digitalen vorziehen. Grund: Sie ist stabilier und im Endeffekt auch günstiger, obwohl der Player teuer ist. Digitale Verbindung geht nämlich über S/P-DIF auch nur in Stereo oder höchstens Standard-Qualität von Dolby-Digital und DTS. HD-Tonqualität hingegen lässt sich meines Wissens nicht über ein herkömmliches Koax- oder Glasfaserkabel übertragen, man braucht einen Homecinema-Verstärker mit HDMI-Ein- und Ausgang, wo man das HDMI-Kabel zum Fernseher durchschlaufen kann. Dies verteuert, den Verstärker, es braucht mehr teueres Kabel und das ganze ist störanfällig, weil der Verstärker ohne Fernseher nicht läuft, wegen dem Kopierschutz.
Nun sind wahrscheinlich alle Klarheiten beseitigt, denn so einfach ist Heimkino heute nicht mehr
