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Review: Gehäuse: Codegen Briza Serie (E-6099) Gehäuse

Michael Nürnberger - 25.09.2005 12:42

Seite 3: Hardware Einbau/Betrieb


Die Hardware ist fix und unproblematisch eingebaut. Das Gehäuse wird mit den üblichen Abstandshaltern versehen und mit dem Mainboard verschraubt. Da kam es schon zu einer ersten Verwunderung unsererseits. Codegen hat den Schraubenbeutel so knapp bemessen, dass nicht mal eine ausreichende Anzahl Abstandshalter für das Mainboard vorhanden war. Wir wurden aufmerksamer und zählten jetzt jede Schraube. Eine vollständige Bestückung an Laufwerken ist mit den mitgelieferten Schrauben nicht möglich. Wir denken, dass muss nicht sein und bitten darum eine Hand voll Schrauben mehr in den Beutel zu packen. Die Steckkarten werden in eine Haltevorrichtung geschoben und arretiert. Die Vorrichtung ist zwar etwas fummelig, hält aber die Steckkarten sicher und fest an Ihrem Platz.
Laufwerke werden an den Aufnahmen verschraubt und die üblichen Kabelverbindungen mit dem Mainboard verbunden. Das Netzteil erweist sich als kleines Sorgenkind, denn es enthält weder eine ausreichende Anzahl an 4-Pin Steckern noch ein S-ATA Stecker. Der ATX Stromanschluss reicht bei unserem Board Layout genau in die Vorrichtung und dürfte kein Millimeter kürzer sein.



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Nehmen wir den Rechner mit seinem neuen Gehäuse in den Betrieb.
Das Netzteil werkelt genau wie die Lüfter relativ leise im Gehäuse und wird zu keinem störenden Lärmfaktor. Das blaue Leuchten der beiden Lüfter überträgt sich nicht nur auf das vordere „Auge“, sondern dezent auf das gesamte Codegen Gehäuse und zeigt dank der Perforierungen ein schönes Bild nach Außen hin. Hier würde sogar ein blau beleuchtetes Netzteil noch den Effekt verstärken. Bei Ausnutzung sämtlicher Lüftervorrichtungen bleiben die Temperaturen im System auf einem angenehm niedrigen Stand. Wer die Bestückung von den „nur“ zwei mitgelieferten Lüftern beibehält, könnte etwas enttäuscht werden. Die Gehäusetemperatur stieg dabei von 28 Grad auf satte 35 Grad bei einer Zimmertemperatur von knapp 23 Grad.



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Wir entschieden uns, das Netzteil nicht auf unseren Teststand zu schicken. Wir hatten zwar kein Problem, einen noch guten Spiele Rechner stabil mit Standard-Taktraten zu betreiben, aber sobald wir die CPU und die Grafikkarte übertaktet haben, brach das Netzteil in den Leistungswerten stark ein. Da könnte man von einem 400W Netzteil etwas mehr erwarten.



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Das Testsystem:

- Intel Prescott D0 3,2
- Asus P4C800 Deluxe
- Geil 1024 MB DDR 433
- Sapphire X800 Pro
- Codegen 400 W
- Pioneer DVD
- 160 GB Hitachi Festplatte
- Creative Audigy Soundkarte

Auf Standard und unter Last gab es folgende Werte (nur mit MBM ausgelesen):

+3,3V auf 3,11V
+5V auf 5,12 V
+12V auf 11,87V

Damit lief alles soweit einwandfrei, aber wer High-End Hardware verbauen möchte, brauch deutlich mehr Leistung und Anschlüsse.

Kommen wir zu unserem Fazit…




Seiten
Seite 1: Einleitung Seite 2: Lieferumfang/Details Seite 3: Hardware Einbau/Betrieb Seite 4: Fazit