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Review: Gehäuse: 3R System R900 Big-Tower

Michael Nürnberger - 09.10.2005 04:51

Seite 3: Hardware Einbau/Betrieb


Mitgelieferte, etwas länger gestaltete Thumb-Screws erlauben es sogar, das Mainboard ohne Werkzeug zu befestigen. Verbaut man erstmal zwei 5,25“ und zwei 3,5“ Laufwerke, so wird einem sehr schnell klar, dass die Platzverhältnisse schier unbegrenzt sind und man Lust verspürt, mehr Laufwerke als unbedingt nötig, einzusetzen. Bis auf die Verbindung der beiden Power-Schalter oder des Dual-PSU-Connectors gibt es keine auffälligen Besonderheiten während des Einbaus. Dank der mitgelieferten, 2-seitigen Installationsanleitung stellt es auch keine Hürde für Anfänger dar. Die beiden Netzteile sind zwar dicht übereinander positioniert, aber dank der wechselseitigen Unterbringung wird ein ausreichender Luftdurchlass zur Kühlung gewährleistet. Wo wir auch schon bei unserem ersten Kritikpunkt angelangt sind. Das Kabelgewirr zweier Netzteile ist dermaßen groß, dass ein geordnetes System nicht so einfach aufzubauen ist. Zu allem Überfluss kann man in dem R900 kaum irgendwelche Kabelstränge hinter dem Mainboard verstecken bzw. verlegen. Die Nutzung zweier Netzteile mit intelligentem Kabelmanagement wird von uns dringend angeraten. So kann man es einigermaßen erträglich gestalten. Dank der Größe eines Big-Towers hätte man sich bei 3R System etwas mehr Gedanken bei der Kabelführung machen sollen.



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Nach dem Einschalten des Systems kann man bei Höchstdrehzahl die beiden Lüfter nicht verleugnen. Viel zu laut verrichten sie so Ihre Arbeit. Glücklicherweise hat 3R System dem R900 eine Lüftersteuerung beigelegt, mit der man einen guten Kompromiss zwischen Leistung und Lautstärke erzwingen kann. Wenn man hierbei noch auf zwei Silent Netzteile zurückgreift, ist das R900 auch dank der Entkopplung der Festplatten zu einem Silent-System sehr gut geeignet. Um die beiden Netzteile auch auszunutzen, sollte man z.B. gerade nachträglich eingebaute Beleuchtung, Laufwerke, Lüfter, Wasserkühlung unabhängig vom Mainboard und Grafikkarte/n anschließen. Alle Systemkomponenten zeigten sich bei uns in guten Temperaturbereichen, welche dank der Größe des R900 und zwei 120mm Lüftern immer gewährleistet war. Auch bei einem übertaktetem System. Die Temperaturanzeige ist zwar nicht aus jeder Position gut ablesbar, aber sie zeigt zuverlässig die gewünschte Temperatur vom Gehäuseinneren oder einer anderen Systemkomponente an. Je nach dem, wo man den Temperaturfühler unterbringt. Nicht verleugnen kann man den gewollt „altbackenen“ Look der roten Digitalanzeige. Einige Leser werden mit Wehmut auf die ersten Digital Armbanduhren der 80er Jahre in der Zeit zurückversetzt. Power und HDD Funktions- LEDs erstrahlen in blauer Farbe.



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Bilden wir unser Fazit…






Seiten
Seite 1: Einleitung Seite 2: Produktbeschreibung/Lieferumfang Seite 3: Hardware Einbau/Betrieb Seite 4: Fazit