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Review: Grafikkarten: Gigabyte 7900 GTX

Michael Nürnberger - 29.03.2006 03:29

Seite 2: Details/Lieferumfang


Der neue Chip wird im 90nm-Verfahren gefertigt und verfügt über 24 Pixelpipelines und 8 Vertexshader. Er ist ein Refresh des aus der 7800-Serie bekannten G70. Im Gegensatz zur 7800er-Serie kommen die Chips der 7900er-Reihe mit 24 Millionen Transistoren weniger aus (278 vs. 302 Millionen). Der Core der 7900GTX wird mit 650 Mhz getaktet, der Speicher mit 800MHz (1'600MHz DDR). Mehr Informationen zum Chip selbst siehe hierzu unser Preview. Mit den neuen Karten führt nVidia einige Neuerungen bezüglich SLI ein. Um die Verarbeitung bei zwei Grafikkarten zu verbessern, hat nVidia den Dynamic Load Balancing Algorithmus weiter entwickelt. Er kann in zwei Modi arbeiten:

1. Split Frame Rendering (SFR): Hierbei wird jeder Frame in zwei Teile aufgeteilt (z.B. oben und unten) und je ein Teil von einer Karte gerendert.

2. Alternate Frame Rendering (AFR): Die Frames werden in zwei Gruppen A (Frame 1) und B (Frame 2) eingeteilt. Die Gruppe A wird von der einen Karte, die Gruppe B von der anderen bearbeitet.

X-HD ist ein weiteres neues Feature, das Nvidias neuer G71 mit sich bringt.
X-HD ist speziell an Besitzer eines Breitbildmonitors gerichtet und bietet eine höhere Auflösung als handelsübliche HDTV Geräte. Auflösungen von 1680x1050, 1920x1200, 2560x1600 oder sogar höher werden unterstützt. Wenn es darum geht, wichtige Dinge im Spiel sichtbar zu machen oder früher wahrzunehmen, ist es nun möglich, den Gegner früher zu erspähen, da bis zu 20 % mehr auf dem Bildschirm zu sehen ist.
Keine „lästigen“ Menüs und Fenster mehr in mitten des Bildes. Es ist möglich, störende bildflächenverdeckende Fenster einfach bei Seite zu schieben und so mehr vom Spiel sehen zu können bzw. sein Blickfeld zu erweitern.



Gigabyte bleibt auf der Linie des Referenzdesign von Nvidia und erspart sich zusätzliche Kosten, was sich positiv auf den Endkunden niederschlägt. Die Dual-Slot Kühllösung von Nvidia ist bereits bekannt aus der 7800 GTX 512MB Serie und bedarf keiner notwendigen Überarbeitung. Warum auch, denn sie ist leise und effektiv zu gleich. Der mächtige Lüfter saugt die kühlere Luft aus dem Gehäuse an und befördert die erhitzte Luft direkt wieder aus dem Case heraus. Dies geschieht im Windows Betrieb fast lautlos, da sich die Karte dort heruntertaktet und steigert sich nur unwesentlich im Spielbetrieb. Ein großer Kupferblock und vier Heatpipes behalten die Temperaturen auch unter Vollast stets in einem sehr guten Bereich. Dazu später etwas mehr. Die Spannungswandler werden zusätzlich von einem massiven Passivkühler bedeckt.



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Die Gigabyte 7900GTX kommt mit zeitgemäßem Dual-DVI Ausgang und einmal HDTV-Out. Die Retailverpackung enthält neben einem vorbildlichen Handbuch und Treiber noch das Spiel Serious Sam II sowie alle erforderlichen Kabel für bestehende Ausgänge.



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Widmen wir uns ersten Benchmarks…


Seiten
Seite 1: Einleitung Seite 2: Details/Lieferumfang Seite 3: Testsystem/Benchmarks Seite 4: Overclocking Seite 5: Stromaufnahme Seite 6: Fazit