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Review: Grafikkarten: Play your HTPC-Cards right! X1300pro, Theatron DTS, ZAP2202 Review

Ernst Lagler - 30.09.2006 12:00

Seite 3: Einbau, Kühlung, Temperaturen, Overvlocking


Die Passiv-Kühlung der Club3D-Karte funktioniert nach dem Prinzip eines Sandwich-Kühlers mit Heatpipe. Ein Teil der Wärme wird direkt über den über dem Chip montierten schwarzen Aluminiumkühlkörper abgegeben. Die schwarze Farbe des Kühlkörpers verstärkt die (Infrarot-) Wärmeabstrahlung. Die Kühlrippen vergrössern die Oberfläche und damit die Wärmeabgabe durch Luftkonvektion. Ein zweiter Kühlkörper ist auf der Rückseite montiert. Dieser ist über die erwähnte Heatpipe thermisch verbunden. In einer Heatpipe befindet sich eine Flüssigkeit, die durch Verdampfung grosse Mengen Wärme absorbieren und durch Kondensation wieder abgeben kann. Dadurch stellt sich automatisch ein Kreislauf ein, der dadurch begünstigt wird, dass der zweite Kühlkörper höher liegt als der erste. Dies ist durch die versetzte Anordnung der Kühlkörper sowohl in Standard-ATX-Gehäusen, wie auch in (liegenden) Desktop-Gehäusen der Fall. In den wenig verbreiteten BTX-Gehäusen steckt die Grafikkarte allerdings verkehrt herum, so dass zumindest in der Theorie eine bessere Luftzirkulation im Gehäuse nötig wäre, um dieselben Temperaturen zu erreichen.


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Einbau, Platzverhältnisse
Durch den Sandwichkühler lässt sich die Grafikkarte unter Umständen nicht in Barbones einbauen, welche den Grafikkartensteckplatz rechts aussen an der Gehäusewand haben, da zu wenig Platz für das rückseitige Kühlprofil vorhanden ist. Im Gegensatz zu vielen anderen passiven Kühllösungen passt die Club3D-Karte hingegen problemlos in HTPC/Desktop-Gehäuse, da die Heatpipe hinten um die Karte reicht und nicht seitlich. Bei einer seitlich angebrachten Heatpipe liesse sich beim zum Test verwendeten A+-Gehäuse der Deckel nicht mehr schliessen.


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Temperatur
Bei den radeon X1300pro lässt sich die Temperatur nicht per Software auslesen. Stattdessen haben wir die Temperatur auf der Oberfläche des Kühlers gemessen, die grob geschätzt 10 Kelvin unter der Chiptemperatur liegen wird. Gemessen wurde die Temperatur mit einem Fluke 179 Multimeter auf beiden Kühlkörpern jeweils unter Windows und unter 3DMark06


 


Temperature Idle
Front
54
Back
48
Case
34
 
20 50 80
°Celsius


Temperature Load
Front
69
Back
60
Case
42
 
20 50 80
°Celsius


Delta Temperature (Δ t)
Front idle
20
Back idle
14
Front load
27
Back load
18
 
0 20 40
Punkte


Einer Temperaturdifferenz von 27 Kelvin unter Last ist durchaus ein guter Wert für einen Grafikkarten-Passivkühler, gerade in Anbetracht der für eine Grafikkarte im unteren Leistungsbereich hohen Leistungsaufnahme von rund 30W. Von diesem Aspekt her eignen sich die Modelle des Konkurrenz-Chipherstellers NVIDIA etwas besser zur passiven Kühlung: Eine etwa gleichschnelle 7300 verbraucht lediglich rund die Hälfte an elektrischer Leistung.


Overclocking
Ein Übertakten von passiv gekühlten Grafikkarten wird nicht empfohlen und ist beim vorliegenden Modell offenbar sogar per BIOS gesperrt; mit dem ATI-Tool war es uns jedenfalls nicht möglich, höhere Taktraten zu übernehmen.


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Seiten
Seite 1: Einleitung Seite 2: Club3D X1300pro: Ausstattung, Daten, Features Seite 3: Einbau, Kühlung, Temperaturen, Overvlocking Seite 4: Performance Seite 5: Video-Ausgang Seite 6: Fazit X1300pro Seite 7: Theatron DTS: Ausstattung, Daten, Features Seite 8: Der CMI8788 Audio Prozessor Seite 9: Installation, Treiber, Software Seite 10: DTS, Digital Theatre System Seite 11: Performance Seite 12: Fazit Theatron DTS Seite 13: ZAP2202 Hybrid TV-Tuner: Daten Seite 14: Ausstattung, Anschlüsse Seite 15: Installation, Konfiguration Seite 16: TV Empfang, EPG Seite 17: Timeshift, Aufnahme Seite 18: Teletext Seite 19: Fernbedienung Seite 20: CPU-Last Seite 21: Empfangsqualität, Bildqualität Seite 22: Fazit ZAP2202 TV Karte Seite 23: Impressionen Windows Media Center