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Review: Speicher: Mushkin HP2-6400 4GB Kit: mehr als Nötig?

Michael Nürnberger - 13.06.2007 01:30

Seite 2: Details/Lieferumfang





In der üblichen Blister-Verpackung erreicht der Mushkin HP2-6400 4GB DDR2 Speicher die Redaktion. Der diesmal in blau gehaltene Heatspreader und ein dezenter Firmenschriftzug sorgen zum Einen für eine hübsche Optik des Speichers und sollen zum Anderen die erforderliche Wärmeabfuhr unterstützen. Ein Aufkleber weist auf die technischen Referenzen hin, verschweigt dieses Mal jedoch nicht die erforderliche Volt-Anzahl von 2,0V, um die angegebenen Spezifikationen einzuhalten.
Die erlaubte Stromaufnahme ohne Garantieverlust gegenüber der Firma Mushkin jedoch beläuft sich auf 2,2V, laut einem Hinweis auf der Webseite. Wir werden also in den Tests zunächst die Angaben von 2,0V überprüfen und bei Problemen hier die Voltanzahl mit einem entsprechenden Hinweis erhöhen. Wünschenswert wäre von Mushkin eine einheitliche Aussage auf der Webseite sowie dem angebrachten Aufkleber.


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Das Speicherkit verfügt über vier Gigabyte Kapazität und Latenzen von 5-5-4-12 (CAS-TRCD-TRP-TRAS) bei schnellen 800 MHz. Im Hinblick auf das bereits erschienene neue Betriebssystem Microsoft Vista reichen im Normalfall 2GB zwar auch immer noch locker aus, aber zukünftig, für die 64Bit Variante, sind auch 4GB sicherlich keine falsche Investition.



  • Kapazität: 4096 8MB (2048 MB x 2)
  • Speed: 800 MHz DDR2 (PC2-6400)
  • CAS Latency: CL 5-4-4-12
  • Test Voltage: 2.0 Volts (2,2V)
  • Heatspreader: Aluminium
  • Error Checking: Non-ECC
  • Type: 240-pin DIMM
  • PCB Registered/Unbuffered: Unbuffered
  • Chip 128x8/Module 256x64

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Das Problem ist derzeit Windows, welches in der XP als auch in der Vista 32Bit Variante einfach keine vollen 4GB adressieren kann. Hier sind verschiedene Voraussetzungen erforderlich, damit die volle Leistung auch erzielt werden kann. Das Bios reserviert für AGP- und PCI Karten und weitere Hardware einen Großteil des Adressraumes für den Speicher. Wie viel verloren geht, ist zumeist abhängig von der verwendeten Hardware des Anwenders. Oberhalb der 32 Bit Grenze lässt sich der so „verlorene“ Speicher über ein 64 Bit Betriebssystem wieder nutzbar machen, indem das Bios ihn dort wieder einbinden kann. Weiterhin benötigt man eine aktuelle CPU vom Schlage eines AMD Athlon 64 oder Intel Core2 sowie eine Option im Bios des Mainboards, welche sich „Memory Remapping“ oder ähnlich nennen kann. In unserem verwendeten Asus Commando Mainboard befindet sich diese Einstellung und bewirkt im Falle des Microsoft Windows Vista 32Bit ein „Zurückfallen“ von knapp über 3GB auf 2GB. Es bringt also nichts, diese Funktion ohne entsprechendes 64Bit Betriebssystem zu nutzen.
Immerhin wird uns jetzt ein Speicher von knapp über 3GB über das Betriebssystem Vista 32Bit zugesprochen. Die eingesetzte Hardware folgt im nächsten Abschnitt, wobei wir vermuten, dass, sobald ein Crossfire System aufgebaut wird oder auch Sli, weiterer Speicher abgezogen wird. Bei den augenblicklichen niedrigen Speicherpreisen ist es eher keine Frage auf 1GB zu verzichten und stattdessen immerhin 3GB zur Verfügung zu haben. Ob man dies aber auch wirklich möchte, bleibt jedem selbst überlassen.


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Die ausgelesenen SPD Timings bei dem Asus Commando Mainboard liegen bei 5-5-5-18. Dass die SPD Werte mit denen vom Test-Wert übereinstimmen, ist in der Praxis eher selten, da man seitens der Hersteller bestmögliche Kompatibilität auf allen Mainboards sicherstellen möchte. Hier ist normalerweise etwas Feinabstimmung per Hand im Bios nötig, damit man die angepriesenen Werte erhält. Die Mushkin DDR2 PC6400 Speicher sind für Intel Systeme sowie AMD M2 Sockelsystem natürlich gleichermaßen einsetzbar.



Seiten
Seite 1: Einleitung Seite 2: Details/Lieferumfang Seite 3: Testsystem/Voraussetzungen Seite 4: Werte/Timings Seite 5: Vergleich Seite 6: Fazit