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Review: Gehäuse: Cooler Master Cosmos 1000 Gehäuse: ein neues Traumschiff?

Michael Nürnberger - 23.07.2007 12:00

Seite 3: Hardwareeinbau/Betrieb


Testsysteme:






Der Einbau von Hardware gestaltet sich dank der schraubenlosen Einbaumöglichkeiten respektive der konsequenten Nutzung von Thumbscrews auch für Einsteiger denkbar einfach. Die bereits angesprochenen leicht zu öffnenden Seitenteile lassen sich ebenso einfach wieder verriegeln. Vorbei also die Zeit von hakeligen und störrischen Seitentüren, die erst beim dritten oder vierten Versuch ihren richtigen Platz finden. Das finden wir besonders erwähnenswert und dementsprechend vorbildlich. Ebenso die Nutzung der Push-In Verriegelung für die 5,25“ Laufwerke.


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Die Festplatten sind ebenso recht schnell einsortiert und das Einzige, neben z.B. einem 3,5“ Card-Reader, was festgeschraubt werden muss, allerdings bedingt durch eine Entkoppelung der kleinen Krachmacher. Für ATX und eATX Mainboards liegt eine Folie bei, damit schnell und passgerecht die erforderlichen Verschraubungen angebracht werden können. Erweiterungskarten werden mit Thumb Screws sicher und fest an den Slots befestigt.
Die zusätzlich angebrachten Kabelkanäle in Verbindung der mitgelieferten Kabelbinder lassen sehr aufgeräumte Systeme zu, die auch damit von einem optimierten Luftstrom profitieren können. Das Netzteil im unteren Bereich kann auch mehr als die üblichen Standardgrößen nutzen. Wobei der Netzteillüfter nicht mehr 100% auf dem Lufteinlass im Boden positioniert ist.
Die Kabel für die Frontanschlüsse sind jeweils völlig ausreichend dimensioniert und gut beschriftet.


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Die Lüfter-Auswahl ist von Cooler Master gut gewählt und mit ihren 1.200 U/min sind sie recht leise, dennoch aber durch das geschlossene Gehäuse hinweg leicht hörbar. Die angegebenen 17 dBA, laut Hersteller, halten wir subjektiv für eine Untertreibung.
Der Luftkanal für die Grafikkarten offeriert in einem SLI System, bestehend aus 2x NVIDIA Geforce 8800 Ultra Grafikkarten, doch leichte Schwächen. So kommen die Enden der Stromstecker direkt auf den Mittelsteg der Kanalführung. Es ist also fraglich, ob dieser überhaupt für die Stabilität notwendig ist. Aber auch wenn wir die Kabel etwas zur Seite drücken, fehlen knapp 3mm, da unflexible Stecker direkt auf das Ende des Kunststoffkanals treffen. Sofern man hier versucht, ihn mit etwas Gewalt zu verriegeln, droht ein Schaden an Mainboard bzw. Grafikkarten. Dies ist natürlich abhängig von der Verwendung der Kabel des Netzteilhersteller bzw. der Grafikkarten, ob nun ATI oder NVIDIA. Hier sollte man gegebenenfalls auf ihn verzichten. Jedoch könnte Coolermaster dies umgehen, indem man den Mittelsteg entfernt und ca. 3mm mehr Tiefe im Kanal anbietet. Größere Tower Kühler nimmt der Cosmos 1000 problemlos auf.
Externe Wasserkühlungen, hier das aquacomputer aquaduct 360, sind dank der eingesetzten Schlauchdurchführungen mit Gummischutz schnell installiert.
Die Temperaturen und die Geräuschkulisse im geschlossenen Gehäuse sind sehr zufriedenstellend und zeigen die konsequente Umsetzung eines Silent System mit durchdachten Lüftungsmöglichkeiten.



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Seiten
Seite 1: Einleitung Seite 2: Details/Lieferumfang Seite 3: Hardwareeinbau/Betrieb Seite 4: Fazit