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Review: Grafikkarten: XFX 8800 Ultra XXX: Noch mehr Leistung!

Tobias Paulus - 10.08.2007 06:19

Seite 2: Lieferumfang/Details


Höhere Taktraten, modifiziertes Kühlsystem und ein gestiegener Preis. So könnte die Kurzfassung bzw. Beschreibung der NVIDIA 8800 Ultra für jeden verständlich lauten.
Damit zielt NVIDIA ganz klar auf High-End Käufer und setzt AMD weiter unter Druck in Bezug auf die Leistungskrone. Auch wenn AMD im Augenblick damit wirbt, lieber gute Preis-Leistung-Produkte auf den Markt zu bringen, nagt es doch sicherlich etwas am Prestige. XFX legt mit der „XXX“ Version die ausgegebene Messlatte von NVIDIA noch ein Stückchen höher und erhöht neben GPU und Speichertakt auch den Shadertakt. Ansonsten bleibt außer einem XFX Aufkleber am Lüfter optisch alles beim Referenzdesign, auch die Kühlung. Die Eckdaten liegen bei einer normalen Geforce 8800 Ultra bei 612 MHz Chiptakt, 1.080 MHz Speichertakt und 1.512 MHz Shadertakt. Damit die „XXX“ zumindest nach Zahlen mit das Schnellste ist, was der Grafikkartenmarkt im Augenblick bei herkömmlicher Luftkühlung hergibt, spendiert XFX satte 675 MHz Chiptakt, 1.150 MHz Speichertakt sowie 1.667 MHz Shadertakt.


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Es stehen der Karte weiterhin 768 MB DDR3 Speicher zur Verfügung, bei einer 384 bit Anbindung. Insgesamt werkeln so knapp 681 Millionen Transistoren auf der in weiterhin 90nm gefertigten GPU. Die 128 Skalarprozessoren takten in einer eigenen Taktdomäne. Diese Prozessoren unterteilen sich in insgesamt acht Gruppen von je 16 ALUs. Die Länge der Karte erreicht weiterhin fast 27 cm und wird somit in sehr kleinen Gehäusen kaum Platz finden. Als Stromversorgung muss wieder mit zwei 6-Pin Stromsteckern Vorlieb genommen werden. Die 8800-Serie von Nvidia enthält die UDA genannte Unified Shader Architektur, sowie die damit eng verknüpfte CUDA (Compute Unified Shader Architecture). Unified Shader bedeutet die Aufhebung der mit DirectX 8 (Shader Modell 1) eingeführten Trennung zwischen Vertex- und Pixelshader. Beide Funktionen sind in einer einzigen programmierbaren Einheit zusammengefasst, die Stream Prozessoren genannt werden. Die CUDA verteilt mitunter die Arbeit auf die Stream Prozessoren und verwaltet den Speicher. Der Vorteil dieser mit Direct3D10/Shader Model 4 eingeführten Architektur ist, dass immer die maximal mögliche Anzahl Shader für alle anfallenden Operationen zur Verfügung stehen. Während früher z.B. die volle Auslastung der Pixel-Shader die maximale Leistung begrenzt hat, obwohl noch freie Vertex-Einheiten zur Verfügung standen, so wird nun die Arbeit auf alle Prozessoren gleichmäßig verteilt, um so das Maximum an Leistung ausschöpfen zu können.
Die G80 Architektur enthält insgesamt acht bilineare Textureinheiten. Pro Takt können so 64 bilineare gefilterte Texel berechnet werden, bei gleichzeitiger Adressierung von 32 Texel. Die restlichen TMUs können in der Zwischenzeit zusätzliche Daten sampeln und besitzen inzwischen eigene Adressierungseinheiten, damit so nicht die Streaming Prozessoren während der TMU-Latenzen blockiert werden.
In Sachen Kantenglättung kam mit Coverage Sampling Aliasing (CSAA) ein Modus
hinzu, mit den Kantenglättungsfaktoren 4x, 8x und 16x, wobei CSAA 16x lediglich in etwa so viel Performance kostet wie 8x Multisampling.


Daten

HD 2900 XT
8800 Ultra
8800 GTX
8800 GTS
unit
Codename
R600
G80
G80
G80
-
Process
80
90
90
90
nm
Transistors
700
681
681
681
millions
Stream Procesors (1D)
320
128
128
96
-
Raster Operation Units (ROPs)
16
24
24
20
-
Core clock
740
612
575
500
MHz
Shader clock
742
1512
1350
1200
MHz
Pixel Fill Rate
11872
14688
13800
10000
MPix/s
Texel Fill Rate
11872
39168
36800
24000
MTex/s
Memory interface
512
384
384
320
bit
Memory clock
828
1080
900
800
MHz x2 (DDR)
Memory bandwith
106000
103680
86400
64000
MB/s
SLI / CF support
-
SLI / CF connection
int.
int.
int.
int.
-
Master card required
no
no
no
no
-



Die große und überarbeitete Dual-Slot Kühllösung mit dem 70mm Radiallüfter saugt die kühlere Luft aus dem Gehäuse an und befördert die erhitzte Luft direkt wieder aus dem Case heraus. Weiterhin, wie bei der 8800GTX, setzt NVIDIA auf Alu Lamellen mit Heatpipe Technologie und einem Kupferblock auf der GPU. Neu hingegen ist die Kunststoff-Abdeckung, welche fast die gesamte Grafikkarte einnimmt. Dadurch ist gut zu erkennen, dass der Lüfter etwas über den Platinenrand hinausragt. Im Windows-Betrieb läuft die Kühlung fast lautlos und steigert sich unter Last durch das geschlossene Gehäuse hinweg hörbar. Auch wenn es etwas lauter als bei der 8800 GTX zugeht, so ist es im Spielbetrieb jedoch nicht sehr nervig.
Die XFX 8800 Ultra XXX kommt mit Dual-DVI Ausgang und einem HDTV-Out. Alle erforderlichen Kabel für bestehende Ausgänge, wie zwei DVI Adapter und ein TV-Out mit 3 Komponenten Chinch sowie S-VHS, gehören zum Lieferumfang. Treiber CD, Kurzanleitung und, wie bereits bei der 8800GTX XXX das Spiel Ghost Recon Advanced Warfighter, liegen im Bundle mit dabei. Auf zwei Stromadapter als Beilage verzichtet XFX, da man wohl davon ausgeht, dass der ambitionierte High-End User ein neueres Netzteil mit den nötigen Anschlüssen zur Verfügung hat.



Seiten
Seite 1: Einleitung Seite 2: Lieferumfang/Details Seite 3: Testsystem/3D Benchmarks Seite 4: Spiele Benchmarks Seite 5: Spiele Benchmarks II/Overclocking Seite 6: Stromaufnahme Seite 7: Fazit