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Review: Kühlungen: Spire CoolForce IV VGA Cooler

Justus Rathe - 21.10.2007 04:59

Seite 4: Testlauf/Temperaturen/Lautstärke





Testsystem

Motherboard AsRock 775i915P-SATA2
CPU/Kühler Intel P4 630 3.00GHz/ Scythe Mine Cooler
Grafikkarte PowerColor Radeon X1800 XT
RAM 2GB Mushkin EM2-6400 (CL5-5-5-12)
HDD Western Digital Caviar 180GB
Netzteil Seasonic M12-500 500W
Gehäuse Cooler Master ITower



Um einen möglichst praxisnahen Test zu simulieren, wurde das Gehäuse geschlossen.
Insgesamt durfte ein 120mm Gehäuselüfter im Case verbleiben und etwas Luftzirkulation mit einbringen. Der Idle Betrieb wurde nach 30 Minuten gemessen und die Volllasttemperatur wurde nach 30 Minuten Belastung durch das Programm RTHDRIBL mit dem Rivatuner ermittelt.
Die Raumtemperatur lag während des Testlaufs bei ca. 21 Grad.
Die Temperaturen wurden als Temperaturdifferenz zur Raumtemperatur angegeben, um eine Vergleichbarkeit auch bei unterschiedlichen Umgebungstemperaturen zu gewährleisten.

Anmerkung: Wir verwenden aus Vergleichbarkeitsgründen die WLP Arctic Ceramique von Arctic Cooling, an Stelle der von Spire mitgelieferten.



Temperaturen


ΔT Messwerte (Core) mit ATI Radeon X1800 XT
Accelero S1 Turbo Module (aktiv)
14
26
Spire CoolForce IV VGA
21
44
 
0 40 80
K
Idle
Last


Im Vergleich zum bisher einzigen Kühler in dieser Tabelle, dem Arctic Cooling Accelero S1 mit Turbo Module, lässt das Modell von Spire vor allem unter Last deutlich Federn. Des Weiteren, aufgrund der nicht vorhandenen Spannungswandlerkühlung, konnten wir Werte um 75° auf der Rückseite des PCB messen, was sicherlich nicht beunruhigend aber dennoch recht hoch ist. Platz für den von PowerColor verbauten Passivkühler für die Spannungswandler war unter dem Spire Kühler nicht mehr, sodass man sich hier entweder mit Abfeilen der Kühlfinnen des selbigen oder gänzlichem Verzicht begnügen muss.


Lautstärkeempfinden

Die Lautstärkeangaben von 21dBA respektive sogar 19dBA können in keinster Weise bestätigt werden. Der Kühler geht, selbst bei geschlossenem Gehäuse, nervig hörbar zur Arbeit, sodass man stets meint in einem der Nebenräume staubsauge jemand. Dies mag daran liegen, dass eben kein versprochener 3-Pin Anschluss vorhanden und somit auch eine eventuelle Drehzahlregelung nicht möglich ist, auch hier besteht also noch Verbesserungsbedarf.
Seiten
Seite 1: Einleitung Seite 2: Details/Lieferumfang Seite 3: Montage Seite 4: Testlauf/Temperaturen/Lautstärke Seite 5: Fazit