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Review: Kühlungen: Performancevergleich im Tarnkleid - Titan Elena VGA Cooler vs. MACS m-sorceress VGA Cooler

Justus Rathe - 30.10.2007 11:40

Seite 5: Testlauf - Temperaturen - Lautstärke





Testsystem

Motherboard AsRock 775i915P-SATA2
CPU/Kühler Intel P4 630 3.00GHz/ Scythe Mine Cooler
Grafikkarte PowerColor Radeon X1800 XT
RAM 2GB Mushkin EM2-6400 (CL5-5-5-12)
HDD Western Digital Caviar 180GB
Netzteil Seasonic M12-500 500W
Gehäuse Cooler Master ITower



Um einen möglichst praxisnahen Test zu simulieren, wurde das Gehäuse geschlossen.
Insgesamt durfte ein 120mm Gehäuselüfter im Case verbleiben und etwas Luftzirkulation mit einbringen. Der Idle Betrieb wurde nach 30 Minuten gemessen und die Volllasttemperatur wurde nach 30 Minuten Belastung durch das Programm RTHDRIBL mit dem Rivatuner ermittelt.
Die Raumtemperatur lag während des Testlaufs bei ca. 21 Grad.
Die Temperaturen wurden als Temperaturdifferenz zur Raumtemperatur angegeben, um eine Vergleichbarkeit auch bei unterschiedlichen Umgebungstemperaturen zu gewährleisten.
Anmerkung zur verwendeten WLP: Als Wärmeleitpaste verwendeten wir, anstelle der jeweils mitgeliefterten, die Arctic Ceramique aus dem Hause Arctic Cooling, dies geschieht aus Vergleichbarkeitsgründen.



Temperaturen
Beide Kühler verfügen über eine akustische Warneinrichtung, die bei Überhitzung akustisch anschlägt. Leider erfolgte dies beim MACS MA-8200 ohne erfindlichen Grund während des Bootens, in etwa bis zum Windows-Screen, und war nicht abzustellen, möglicherweise handelt sich es um eine Fehlfunktion unseres Artikels. Der Titan Elena, mit der selben Funktion ausgestattet, trat in dieser Hinsicht nicht negativ hervor. Die Kühler waren auch bei Core-Temperaturen über 70°C, bei aktivem Kühler, nicht zu einem Warnton zu bewegen.

ΔT Messwerte (Core) mit ATI Radeon X1800 XT
Accelero S1 passiv
24
45
Accelero S1 Turbo Module (aktiv)
14
26
MACS MA-8200 TEC VGA Cooler
16
29
Titan TTC-CSC90TZ Elena TEC VGA Cooler
15
30
 
0 40 80
K
weniger ist besser
Idle
Last


Die Kühlleistung der beiden Modelle liegt erwartungsgemäß, im Rahmen der Messgenauigkeit, auf dem gleichen Level. Für ausreichende Wärmeabfuhr sorgen die Kombikühler aus Peltier- und Luftkühlung auf jeden Fall, allerdings gelingt es ihnen nicht, sich vom Arctic Cooling Accelero S1 abzusetzen, vorausgesetzt man nutzt diesen mit den Turbo Modulen.
Weiterhin zu bedenken ist der naturbedingt hohe Stromvebrauch eines Peltier-Elementes, der mit der abzuführenden Leistung ansteigt. Somit ist das Gesamtpaket als gut zu beurteilen, in Relation zu anderen Kühlern ist die gebotene Leistung jedoch nicht überzeugend.


Lautstärkeempfinden
Beide Modelle geben sich nichts bei der empfundenen Lautstärke, wieder ziehen wir hier den Accelero S1 als Maßstab heran, der bei ähnlich guter Kühlleistung kaum auszumachen ist. Die Modelle von MACS und Titan sind allerdings deutlich zu laut und selbst im geschlossenen Gehäuse unter dem Schreibtisch eindeutig als Lärmquelle auszumachen.
Die Erklärung findet man in der Funktionsweise des Peltier-Elementes: Je kälter man die "warme Seite" des Elementes hält, desto kühler wird die kalte Seite. Da diese den Prozessor ihrerseits möglichst kühl halten sollte, ist eine starke aktive Kühlung nötig.

Seiten
Seite 1: Einleitung Seite 2: Details/Lieferumfang Seite 3: Montage Seite 4: Peltiereffekt – Kühlkonzept Seite 5: Testlauf - Temperaturen - Lautstärke Seite 6: Fazit