Unabhängig von anderen Kühlern liefern die beiden Modelle eine, erwartungsgemäß, gleich gute Leistung ab. Die Temperaturen bleiben unter Volllast um die 50°C am Core.
Die Produkte führen jedoch einen großen Makel mit sich – die Lautstärke ist für Silent-Ansprüche deutlich zu hoch, für Overclocker mag er in Ordnung gehen. Auf jeden Fall ist das "Low Noise" Zertifikat auf der Packung eine glatte Werbefalle, vom allgemein hohen Stromverbrauch eines Peltierelementes abgesehen.
Soweit die Einzelbetrachtung. Im Vergleich zu bisher getesteten Kühlern sieht es dann deutlich schlechter aus. Der bereits im Test angeführte Arctic Cooling Accelero kostet gut die Hälfte, hat einen geringeren Stromverbrauch und kühlt zudem gleich gut, wenn nicht besser. Vor allem zum Overclocking fehlen die nötigen Leistungsreserven und der Stromverbrauch wird mit steigender Abwärme nicht geringer.
Die Frage nach der Existenzberechtigung eines Peltierelementes in einem Computerkühler darf also getrost gestellt werden, um Wärmemengen in dieser Größenordnung abzuführen, ist es unserer Meinung nach nur bedingt geeignet, beispielsweise in Verbindung mit einem leisen Luftkühler, wie beim
Titan Amanda.
Nichtsdestotrotz wird stets der Faktor Preis eine entscheidende Rolle spielen, bei dem ein Kühler mit Peltierelement einem reinen Luftkühler nie das Wasser reichen wird. Somit bleibt es eine technische Finesse, das nötige Kleingeld vorausgesetzt.
Ganz knapp erreicht der Titan Elena die Bronze Auszeichnung, der MACS scheitert am umständlicheren Einbau.