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Review: externe Festplattengehäuse: Techsolo TMN-620 - LANzschön schnell?

Tobias Paulus - 17.12.2007 12:00

Seite 4: Einbau und Betrieb


Einbau

Wir verwenden für den Test unsere bekannte Samsung HD080HJ SATA II Festplatte. Das Techsolo Gehäuse wird unverschraubt geliefert und so kann man das Oberteil direkt abnehmen. Darunter kommt eine recht eigentümliche Platine zum Vorschein, bei der SATA über eine Adapterplatine auf PATA bereitgestellt wird. Wer also handwerklich geschickt ist, kann das Gehäuse wahrscheinlich auch mit PATA-Festplatten betreiben. An der Platine ist je ein langes SATA-Strom- und -Datenkabel über eine Steckverbindung angeschlossen. Die Festplatte wird auf zwei kleinen Noppen am Boden parallel zur Platine in das Gehäuse gedrückt und dann die Kabel entsprechend zu den Anschlüssen der Festplatte gelegt. Leider hat sich Techsolo hierbei keine Gedanken um eine ordentliche Unterbringung der Kabel gemacht, denn diese sind hierfür etwas zu kurz ausgelegt. Ferner wäre es sicher möglich gewesen, die Kabel an anderer Stelle auf der Platine anzubringen und so dies alles zu umgehen. Des Weiteren muss man sehr viel Fingerspitzengefühl aufbringen, um die Festplatte auf die Noppen zu legen.


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Danach wird die Platte von unten mit zwei weiteren Schrauben im Gehäuse befestigt und der Deckel aufgesetzt. Dieser wird dann ebenfalls von unten mit vier Schrauben befestigt. Für die ganze Montage hat Techsolo einen Schraubendreher beigelegt, den man aber besser nicht verwendet: Zum einen ist er sehr klein ausgefallen und liegt nicht gut in der Hand und zum anderen ist sein Kopf kleiner als der der beigelegten Schrauben und kann diese somit nicht richtig fassen. Spätestens beim Verschluss des Gehäuses ist er zum Scheitern verurteilt, da die hier zum Einsatz kommenden Schrauben sich ihr Gewinde selber in den Kunststoff schneiden, was etwas mehr Kraft benötigt. Generell bleibt zu bemängeln, dass die Gebrauchsanweisung beim Thema des Einbaus nur sehr rudimentär ist: Gerade einmal vier stark vereinfachte Piktogramme versuchen das Vorgehen zu erläutern.


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Zum Abschluss werden die vier mitgelieferten Gummifüßchen unten in die entsprechenden Vertiefungen eingeklebt.

Betrieb

Das Gehäuse ist im Betrieb sehr leise und unauffällig.

Unter USB wird die Festplatte sofort erkannt und kann jederzeit verwendet werden. Sollte die Festplatte noch nicht initialisiert und/oder formatiert sein, so muss dies vor einer Nutzung durchgeführt werden.

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Der Versuch den integrierten Samba- oder FTP-Server zu programmieren scheiterte bei uns daran, dass das Gehäuse behauptete die Zusammenarbeit mit dem DHCP-Server unseres Routers sei nicht möglich und auch durch die Vergabe einer festen IP-Adresse dies nicht geändert hat. Darüber hinaus war es auch nicht möglich, den integrierten DHCP-Server des TNM-620 dazu zu bewegen, die Funktion von unserem DHCP zu übernehmen. Wie sich herausstellte, akzeptiert das Gehäuse kein NTFS-Dateisystem wie sie auf unserer Festplatte vorhanden war, was zu diesem Fehler führt. Nachdem wir die Festplatte über die im Gehäuse integrierte Funktion formatiert hatten, war es dann möglich wie im zum Thema der NAS-Nutzung sehr genauen Handbuch beschrieben Ordner und Freigaben zu erstellen. Somit steht unserem Leistungstest nichts mehr im Wege.


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Seiten
Seite 1: Einleitung Seite 2: Verpackung und Lieferumfang Seite 3: Design und technische Daten Seite 4: Einbau und Betrieb Seite 5: Leistungstest LAN Seite 6: Leistungstest USB Seite 7: Fazit