Praxisbetrieb
Der Anschluss an den Rechner erfolgt ohne Probleme. Windows XP bindet den Stick ein und er kann sofort verwendet werden - alles andere würde auch dem Versprechen der Plug´n´Play-Unterstützung widersprechen. Für Betriebssysteme, die kein Plug´n´Play unterstützen (wie z.B. Windows 98), können entsprechende Treiber aus dem Internet geladen werden.
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In der Praxis dürfte wohl für alle Anwender die integrierte Verschlüsselung des Padlock interessant sein. Diese bietet den Vorteil, dass - anders als z.B. bei TrueCrypt - die Verschlüsselung unabhängig vom verwendeten System ist. Des Weiteren kann sie auch unabhängig vom Anschluss an einen wie auch immer gearteten Computer ein oder ausgeschaltet werden. Hierzu hat Corsair eine kleine 3V Lithium-Batterie in den Padlock eingebaut. Sollte diese einmal leer werden (nach etwa 3 Jahren laut Hersteller), ist der Padlock nur noch nach Einstecken in den USB-Port entschlüsselbar, was bei voller Batterie bereits vorher mölich ist.
Zur Einrichtung eines Passwortes muss der USB-Stick durch Druck auf die Schlüsseltaste aktiviert werden. Wenn diese Taste länger als drei Sekunden gedrückt wird, wechselt der Stick in den Modus, in dem die Kombination eingestellt oder geändert werden kann. Durch zweimaliges Eingeben eines beliebigen Codes wird dieser als Schlüssel für den Padlock festgelegt. Danach kann der Padlock nur noch an einen PC angeschlossen werden, wenn er vorher entsperrt wurde. Sollte man es trotzdem versuchen, so leuchtet die rote LED und der Stick wird vom Rechner gar nicht erst erkannt. Die Sperrung des Sticks erfolgt wiederum 15 Sekunden nachdem man ihn vom PC entfernt hat, so dass hier keine Aktion des Benutzers von Nöten ist.
In der Praxis funktioniert das (Ent-)Sperren zuverlässig und ist dank der sehr guten, wenn auch englischen, Gebrauchsanweisung schnell zu erledigen. Einziger Nachteil ist, dass Corsair immer zwei Ziffern auf eine Taste belegt hat, z.B. muss man für die "1" zweimal die Taste "0-1" drücken. Auch wenn es sicherlich nicht möglich ist, 10 Tasten für alle Zahlen auf einem kompakten USB-Stick unterzubringen, können so dennoch Eingabefehler passieren. Deswegen weist Corsair auch ausdrücklich daraufhin, dass man sich bei der Eingabe Zeit lassen soll. Für vergessliche User bietet Corsair auf seiner Homepage den Service an, das Passwort online zu speichern.