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Review: Barebone: SB81P Shuttle klein aber fein

Michael Nürnberger - 27.04.2005 06:09

Seite 1: Einleitung







written by Ernst Lagler (E.T.)

SB81P Shuttle

klein aber fein
Die ersten Barebone für Spieler!


Die smarten Kleinen:


Mit dem den xpc SB81P, SB95PV2 und SN25P hat Shuttle Barebones im Programm, die fast keinem Argument mehr Boden lassen, als Privatanwender weiterhin auf einen Tower zu setzen.

Die Zeiten sind endgültig vorbei, als man zwingend einen Tower benötigte, um alle Komponenten eines heutigen Standardrechners unterzubringen. Bis vor etwa zehn Jahren nämlich brauchte man für fast jeden Anschluss eine eigene Erweiterungskarte: Für serielle und parallele Schnittstellen, für Netzwerkanschlüsse, Grafik und Sound waren auch noch lange nicht onboard und es gab sogar RAM-Erweiterungskarten und Prozessorplatinen.

Doch heute sind diese Zeiten längst vergessen. Mainboards bieten Grafik, Sound, Schnittstellen und Gigabit-Ethernet onboard an, so dass der PC von Otto Normalverbraucher gänzlich ohne Erweiterungskarten auskommt, ausser vielleicht für ein analoges Modem oder eine TV-Karte.
Kein Wunder also, verkaufen sich die edlen kleinen XPC von Marktführer Shuttle sowie andere Barbones wie warme Semmel. Wer hat schliesslich nicht gerne etwas mehr Platz auf und unter dem Schreibtisch; oder einfach einen hübschen kleinen Rechner als Magnet für die neidischen Blicke der Freunde.
Die Leistung günstiger Einsteigermodellen heutiger CPUs und der genannten onboard-Komponenten reicht schliesslich locker für jeden Office-PC.

Nur eine Konsumentengruppe blickte bisher eher kritisch auf die schmucken kleinen Rechnergehäuse, welche mit Designaspekten und niedrigem, Wohnzimmertauglichem Geräuschpegel für sich werben: Die Computerspieler.

Was ein wahrer Gamer ist, der erwartet von einem Rechner in erster Linie einmal, dass er genügend Netzteilpower und entsprechende Steckplätze für die aktuellsten High End-Prozessoren und Grafikkarten bietet.
Die Festplattenperformance ist natürlich ebenfalls wichtig, gerade beim Laden von Leveldaten neuerer 3D-Spiele. Deshalb sollte eigentlich schon zwingen die Möglichkeit vorhanden sein, ein RAID-0 aufzubauen.
Und da ja fast jeder heute eine Digicam, ein Handy oder ein MP3-Player besitzt, welches mit irgendeiner Memory-Card gefüttert werden will, müsste auch ein entsprechendes Schreib-/Lesegerät im Computer vorhanden sein. Selbstverständlich kann man so ein Gerät in jeden PC installieren, doch belegt es dabei mindestens einen Floppy-Laufwerksschacht, bei einem Barebone mit nur einem solchen Schacht kam man da bisher früher oder später zu einem ernsten inneren Interessenkonflikt.


Seiten
Seite 1: Einleitung Seite 2: Ausstattung Seite 3: Der Einbau Seite 4: Handling / Performance Seite 5: Fazit