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Review: Netzteile: Buffer für das Netzteil: Levicom Stabilizer S und Stabilizer V

Ernst Lagler - 04.06.2008 12:00

Seite 10: Fazit





Das Testergebnis des Levicom Stabilizers bleibt deutlich hinter den Erwartungen zurück. Kurze Störungen der Betriebsspannung werden nur um etwa zehn bis 20 Prozent abgeschwächt, ein Übersprechen einer Störung auf eine andere Leitung wird um rund 40 Prozent abgeschwächt. Gegenüber längerfristigen Spannungsschwankungen ist der Stabilizer gleich völlig machtlos, was prinzipbedingt an der geringen Energiedichte von Elektrolytkondensatoren liegt: Eine handelsüblicher kleiner 1.2V Akku, wie sie etwa für Fotoapparate verwendet werden, speichert rund 220 Mal so viel Energie wie die beiden Stabilizer-Geräte zusammen.
Darüber hinaus ist die Grundsatzfrage berechtigt, wozu so ein Stabilizer, selbst wenn er besser funktionieren sollte, überhaupt gut sei. Dass er die Hardware vor Beschädigungen durch Spannungsschwankungen schützt, ist schwer vorstellbar. Im PC selbst entstehen in der Praxis keine gefährlichen Spannungsschwankungen, und gegen von aussen kommende Spannungsspitzen hilft nur ein gutes USV-Gerät. Wer einen stabilen Rechner hat, braucht kein Stabilizer. Wessen Rechner instabil ist, und wer das Netzteil als Ursache vermutet, der investiert das Geld besser in ein gescheites Netzteil.

Achtung: Das Fazit gilt für die beiden Stabilzer S und V zusammen. Die Geräte werden jedoch einzeln erworben!




positiv:
negativ:
Bietet zwei zus. 6-Pin PEG-Stecker Dämpft Störungen nur um ca. 20%
Security-Software Nur 3-Monats-Lizenz
- ca. 60 Euro (beide zusammen)



Bei Fragen stehen wir selbstverständlich im Forum Rede und Antwort.

Das Testsample wurde bereitgestellt durch Jet Computer.


Seiten
Seite 1: Einleitung Seite 2: Hintergrund und Anwendung Seite 3: Funktionsprinzip Seite 4: Stabilizer vs. Fusion Supporter Seite 5: Testverfahren Seite 6: Messergebnisse: Drops auf Lastschiene Seite 7: Messergebnisse: Peaks auf Lastschiene Seite 8: Messergebnisse: Übersprechdämpfung Seite 9: Zusammenfassung Messergebnisse Seite 10: Fazit
Links
· Levicom · Jet-Computer
#1 DI°G
04.06.2008 19:18
Mein Fazit: Ein sehr undankbares Thema super erklärt!  :ja:

Da hab' ja sogar ich 'was verstanden  :)

Finde besonders die einführenden Erklärungen für Fachfremde sehr hilfreich.

Wie wär's @ET? Keine Lust, auf der Basis mal einen "Basic-Electronic-Guide" für noobs zu verfassen?

... die würden sich über Dein Erklär-Talent sicherlich mehr freuen, als der olle Buffer  ;D   
#2 E.T.
04.06.2008 20:30
Vielen Dank für die Blumen

naja, Elektronik für Dumme (und seit Wallace und Gromith auch Elektronik für Hunde) gibt es bereits schon, ich denke, da existiert keine Marktlücke  :D

Nichtsdestotrotz haben wir in unserem Forum ja einiges in diesem Bereich. Da wäre mal das eigene Subforum:
http://www.technic3d.com/Forum/grundlagen-elektronik-b45.0/

Und insbesondere diese Themen:
http://www.technic3d.com/Forum/grundlagen-elektronik/bauteile-kleine-bersicht-t3103.0.html
http://www.technic3d.com/Forum/grundlagen-elektronik/grundlagen-elektrotechnik-t2373.0.html

 ;)
#3 Flexus
08.06.2008 15:04
Wirklich ein sehr guter Test, liest sich super!

Dass das Ergebnis so ausfällt war ja fast abzusehen, die Kritikpunkte am Aufbau wurden im Test ja schon alle genannt.

Hatte auch schon mal paar Tantals hinten aufs Mainboard parallel zu den vorhanden Elkos (CPU-Spannungsversorgung) gelötet, Ergebnis war gleich null, die Teile hatten wohl einen zu hohen ESR...
#4 Justus
27.07.2008 14:57
Schöner Test, sehr ausführlich! Trotzdem: mal wieder ein Gerät das die Welt nicht braucht :s Ein stabil funktionierendes Netzteil ist mit Sicherheit eine bessere Alternative sein Geld anzulegen ;)

Glückwunsch zu dieser Glanzleistung *weglach*
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