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Artikel: Hardware: Futuremark 3DMark Vantage

Justus Rathe - 28.04.2008 03:00

Seite 3: Vergleich zu den Vorgängern


Der 3DMark99 konzentrierte sich auf das Messen von fixen Funktionen, wie die Vertex Transformation und Beleuchtung, sowie Multitexturing.


Der 3DMark2000 fügte die Unterstützung von Hardware beschleunigtem „Transform and Lighting“ hinzu. Ausserdem stieg die Komplexität der Gametests.




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Der 3DMark2001 steigerte die Komplexität der Gametests auf durchschnittlich mehrere zehntausend Polygone pro Bild und führte zudem erstmals die Shader Technologie ein. Die Szenen benutzten hauptsächlich „fixed function vertex and pixel processing“ wohingegen die Shader für spezialeffekte benutzt wurden. Eingesetzt wurden unter anderem „skinning“, „morphing“ und grosse Mengen von animiertem Gras und Blättern, alles noch auf Basis von Vertex Shader 1.1. Der Gametest 4 präsentierte zudem das erste Mal Pixel Shader 1.1.



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Der 3DMark03 konsentrierte sich hauptsächlich auf ShaderModel 1.x und 2.0 Tests. Nur ein Gametest für ältere Systeme basierte auf „fixed function multitexturing“, während die anderen drei ausschliesslich Pixel Shader nutzten. Alle Vertex Berechnungen nutzten Vertex Shader, hauptsächlich das 1.x Model. Der letzte Gametest zeigte erstmals kombinierte Vertex und Pixel Shader des ShaderModel 2.0, obschon die meisten der Shader in diesem Test noch immer auf Model 1.x beruhten. Die Szenenkomplexität stieg auf durchschnittlich mehrere hunderttausend Polygone pro Bild.



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Mit dem 3DMark05 wurden erstmals für alle Vertex- und Pixel-Berechnungen ausschliesslich die Shader Modelle 2.x und 3.0 genutzt. Dies weil die Shaderleistung in modernen Spielen immer wichtiger wird. Die Szenenkomplexität stieg weiter auf durchschnittlich über einer Million Polygone pro Bild.



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Der 3DMark06 nutzt nun fast alle Funktionen des ShaderModel 3.0 extensiv. Darüber hinaus wird nun erstmals mit hohem Dynamikbereich (HDR) gerendert.

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Der 3DMark Vantage setzt ohne Ausnahme auf DirectX 10, profitiert von Ageia PhysX Hardware und bietet eine bessere Unterstützung für den Multi CPU/GPU Bereich. Neu ist die, wie schon beim PCMark Vantage vorhandene, Beschränkung in der Trial-Version auf einen einzigen Bench-Durchlauf. Unter Beachtung der Tatsache, dass der 3DMark nicht selten als Stabilitätstest für OC-Einstellungen genutzt wird, eine eher unverständliche Politik. Futuremark begründet diesen Schritt mit gestiegenen Entwicklungskosten - wir sind gespannt inwiefern die Beschränkung der Popularität des Benchmarks Abbruch leisten wird, wobei das Auftauchen von Cracks et cetera natürlich vorprogrammiert ist. Neben der Trial-Version wird es die Varianten Basic, Advanced sowie Professional geben, die sich folgendermaßen unterscheiden:

  • 3DMark Vantage Basic Edition - Downloadpreis: 6,95$
  • unbegrenzte Anzahl von Durchläufen unter Benutzung eines Preset
  • Internetverbindung zur Einsicht der Ergebnisse erforderlich
  • nur für den Privatgebrauch

  • 3DMark Vantage Advanced Edition - Downloadpreis: 19,95$
  • unbegrenzte Anzahl an Testdurchläufen und Zugang zu allen Presets und benutzerdefinierten Einstellungen
  • Internetverbindung zur Einsicht der Ergebnisse erforderlich
  • nur für den Privatgebrauch

  • 3DMark Vantage Professional - Presseedition/Einzelplatzlizenz: 495,00$
  • als Download oder auf CD-ROM verfügbar
  • alle Funktionen der Advanced Version
  • technischer Support
  • Einsicht der Ergebnisse ohne Internetverbindung
  • Automatisierung der Benchmarks über Kommandozeile möglich
  • für den kommerziellen Gebrauch







Seiten
Seite 1: Einleitung Seite 2: Systemanforderungen - Szenenübersicht Seite 3: Vergleich zu den Vorgängern Seite 4: Anleitung zum korrekten Benchmarken - Presets Seite 5: Testläufe Seite 6: Fazit