Das A780VM-M2 von Elitegroup ist größtenteils auf Arbeitsrechner ausgelegt, weshalb ihm auch der 780V Chipsatz zugrunde liegt. Das Layout ist nicht ganz gelungen, vor allem die Positionierung der Sata Anschlüsse ist ein Problem in Verbindung mit einer etwas längeren Grafikkarte. Wir hätten uns noch zusätzliche Anschlüsse an der Slotblende gewünscht, z.B. einen HDMI oder zumindest einen eSata Anschluss. Der Platz hätte dafür sicher noch ausgereicht. Ansonsten lässt das Board in Sachen Leistung nichts anbrennen und ist fast auf Augenhöhe mit den 790FX Vertretern und kann diese bei der Schnittstellen Performance dank der neuen SB700 sogar meist übertreffen. Die integrierte Grafikeinheit kann überzeugen und übertrifft den Konkurrenten aus dem Hause nVidia in fast allen Benchmarks.
positiv:
negativ:
+ Lüfterlos
- Sata Anschlüsse blockiert bei langen Grafikkarten
+ Performance
- kein HDMI Ausgang
+ Linuxbetrieb
Gesamtwertung
Layout/Design
75%
Bios
80%
Leistung
85%
Kühlung
90%
Lautstärke
100%
Ausstattung
82.5%
Preis/Leistung
85%
Gesamtwertung
85.35%
Preis
ca. 65$
Elitegroup A780GM-M
Da das A780GM-M fast baugleich wie das oben beschriebene A780VM-M2 ist, kann man das Fazit von pben größtenteils auch für das A780GM-M gelten lassen. Einziger Unterschied ist der verwendete Chipsatz (780G bzw 780V) und der damit zu grundeliegenden Ausrichtung auf die Zielgruppe. So richtet sich das A780GM-M auch stark an HTPC-Betreiber und Multimedia-PCs. Hier schmerzt dann allerdings der fehlende HDMI-Anschluss wesentlich stärker als beim kleinen Bruder, da ein HDMI-Anschluss im Büroalltag wohl eher seltener gebraucht wird als bei einem HTPC.
positiv:
negativ:
+ Lüfterlos
- Sata Anschlüsse blockiert bei langen Grafikkarten
+ Performance
- kein HDMI Ausgang
+ Linuxbetrieb
- kein PWM CPU-Lüfter Anschluss
Gesamtwertung
Layout/Design
75%
Bios
80%
Leistung
85%
Kühlung
90%
Lautstärke
100%
Ausstattung
82.5%
Preis/Leistung
85%
Gesamtwertung
85.35%
Preis
ca. 70$
ASUS M3N78-EMH HDMI
Mit dem M3N78-EMH HDMI hat ASUS ein solides Board auf dem Markt, welches dank HDMI Ausgang gut für Mediacenter PCs geeignet ist. Beim Layout patzt ASUS nicht, setzt aber leider großteils auf Elektroly-Kondensatoren. Für dieses Preissegment steht dem M3N78-EMH HDMI ein vergleichsweise umfangreiches BIOS zur Seite. Der Linuxbetrieb gestaltete sich inzwischen gewohnt einfach. Die Speicherperformance hat uns allerdings enttäuscht. Hier liegt das Board mit GeForce 8200 Chipsatz weit abgeschlagen. Die integrierte Grafikeinheit ist solide, kommt aber meist nicht an der Konkurrenz in Form des 780G von AMD vorbei. Mit diskreter Grafikkarte kann das Board meist mit den Kandidaten aus dem Highend-Bereich mithalten bzw. ist knapp hinter ihnen.
positiv:
negativ:
+ umfangreiches BIOS
- (Speicher-) Performance
+ Linuxbetrieb
- Einsatz von Elektrolyt-Kondensatoren
+ HDMI Ausgang
- PEG-Halterung
Gesamtwertung
Layout/Design
85%
Bios
85%
Leistung
80%
Kühlung
90%
Lautstärke
100%
Ausstattung
85%
Preis/Leistung
80%
Gesamtwertung
86.42%
Preis
ca. 60 €
Falls zum Test Fragen bestehen, ein Besuch im Forum lohnt sich und gibt Antwort.
Ja, das etwas schade bei den ECS Boards. In dem Bereich sollte HDMI eigtl inzwischen zum Standard gehören, v.a. wenn das der Chipsatz sowieso her gibt.
Dann schau dir mal das MSI DKA790GX Platinum oder das Elitegroup A790GXM-A an Sind beides Full ATX boards die auch Crossfire können. Und die Onboardgrafik ist auch deutlich besser. Hier kommt der HD3300 zum einsatz welcher sogar spieltauglich ist. Ich bin gerade dabei ds MSI zu testen. Wie so oft bei neuen boards war das Bios schon mal nix und musste erst das neue draufflashen dami das teil Bootet. Wie kann man sowas überhaupt auf den Markt bringen, ich verstehs nicht.
Zum Thema HTPC Wenn man solch ein Board für nen Multimedia PC konzipiert sollte auch ein Optischer Audio Ausgang nicht fehlen. HDMI ist bei mir dann mittlerweile Pflicht. So ist das ECS board nur was für Leute mit sehr schmalem Geldbeutel zu empfhelen, nicht aber für jemand der wirklich eien Fernseher mit HDMI besitzt.
Ich werde in denn nächsten tagen dann mal bescheid geben wie sich das DKA790GX Board schlägt.
Ja, wobei das auch 790GX Boards sind, je nach Zeit wird solch eins auch noch zu uns in die Redaktion kommen. Ob optisch oder S/PDIF ist ja wohl egal, ist beides digital. Und ob das jetzt per Licht oder Strom übertragen wird ist ja wurscht.
Das stimmt so nicht. Da bei der Coaxgeschichte ja die Signale elektrisch gesendet werden kann es da immer noch zu störungen kommen, auch wenns digital ist. Optisch hat den Riesen vorteil das hier keine elektrisch leitende verbindung besteht wodurch der Störeinfluss minimiert werden. ;)
Ich hatte nähmlich schon das vergügen fehler zu suchen. Kunde hatte sich über ne brummschleife beschwert. Am anfang wusste ich auch nicht wo die herkommt aber nach dem Abziehen der S/PDIF verbindung war diese weg. Problem bei PCs ist halt das der schirm auf der Gehäuse masse liegt was zu brummen führt. Ergo, umrüstung auf Optisch und es herrschte ruhe.
Man sollte das nie unterschätzen, besonders bei ältern Gebäden mit nem schlechten Stromnetz.
Klanglich kaum aber eben wenn die technik hier schlecht angekoppelt ist dann schon. Jeder kenn dieses fiese 50Hz brummen. Kommt auch im auto Vor bei ner schlechten masseverbindung, dort nennt man es dann Lichmaschienen Pfeifen. In Älteren Gebäuden kommt das recht häufig vor wenn man nen Fernseher mit ner stereoanlage verbindet da die Elektrik im haus alt ist, damals gabs noch keine Schutzleiter wie heute. Es ging mir hier hauptsächlich um die Störanfälligkeit, die bei einer Elektrischen verbindung eben immer da ist. Bei Lichtwellenleitern gibt es keine Elektrische verbindung von daher kann hier auch kein beinträchtigung auftretten. Klar kann man über schirmfilter diese Brummschleifen mindern nur das beinträchtigt dann wieder das signal.
Um es abzukürtzen Jedes Rechnergehäuse ist mit dem Soganannten Schutzleiter verbunden und das ist der grund für diese Brummschleifen, so das gehäuse aus Stahl besteht.
Ok war nun etwas länger aber ich begründe immer gern warum ich etwas bevorzuge. ;)
Das stimmt so nicht. Da bei der Coaxgeschichte ja die Signale elektrisch gesendet werden kann es da immer noch zu störungen kommen, auch wenns digital ist. Optisch hat den Riesen vorteil das hier keine elektrisch leitende verbindung besteht wodurch der Störeinfluss minimiert werden. ;)
Hat beides seine Vor & Nachteile. Beim TOSLINK-Standard (optisches S/PDIF) wird alles so günstig wie möglich hergestellt,Plastik-LWL statt Glas-LWL, dazu ist dieses Plastik noch unsauber und erhöht die Fehleranfälligkeit (Jitter), Leuchtdioden statt LaserDioden, das begrenzt die Reichweite auf ca. 10m,kuzer verbindungen sind dort vorzuziehen.
Hat beides seine Vor & Nachteile. Beim TOSLINK-Standard (optisches S/PDIF) wird alles so günstig wie möglich hergestellt,Plastik-LWL statt Glas-LWL, dazu ist dieses Plastik noch unsauber und erhöht die Fehleranfälligkeit (Jitter), Leuchtdioden statt LaserDioden, das begrenzt die Reichweite auf ca. 10m,kuzer verbindungen sind dort vorzuziehen.
Das ist richtig aber man sollte IMMER den kürzesten weg nehmen. Auch beim Coaxial gibt es bei stegender Leitungslänge fehler durch die Kapazitive/Dämpfung vom kabel bedingt durch die hohe frequenz.
Selbiges gilt aber auch bei HDMI. Ich meine man sollte leitungslängen über 5m vermeiden da es hierbei zu störungen kommen kann.
Fact ist aber das die Beiden Boards beim Sound einfach etwas zu spartanisch sind was die Anschlüsse betrifft.