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Review: Zubehör: Modern V: Aerocools Lüfter- und Temperaturkontrolle

Rolf Huppertz - 20.10.2008 11:05

Seite 4: Betrieb



Die Bedienung und Einstellung erfolgt über vier Tasten, die an der Front unterhalb des Displays untergebracht sind. Mit der rechten Taste kann die Beleuchtung des Displays ein- oder ausgeschaltet werden. Zusätzlich bewirkt ein längerer Druck auf diese Taste, dass die Werkseinstellungen wiederhergestellt werden. Mit der dritten Taste von links (Mode), wird der jeweilige Lüfter mit dem dazugehörigen Temperatursensor ausgewählt. Ein längeres Drücken dieser Taste ruft den Modus für die Einstellungen auf. Mit den ersten beiden Tasten (von links gesehen) werden die Drehzahlen der Lüfter und die Alarmschwellen der Temperaturen eingestellt. Zusätzlich wird durch einen Druck auf beide Tasten gleichzeitig vom Automatikmodus in den manuellen Modus umgeschaltet. Mit der zweiten Taste von links kann zusätzlich von Grad Celsius auf Fahrenheit gewechselt werden.

Manueller Modus

  • Die Alarmschwelle der vier Temperatursensoren kann unabhängig in Schritten von einem Grad zwischen 25 Grad Celsius und 95 Grad Celsius eingestellt werden.
  • Die Drehzahlen aller vier Lüfter können unabhängig voneinander in Schritten von 100 U/min. eingestellt werden. Dabei beträgt die niedrigste respektive die höchste Einstellung 60% bzw. 90%.

Beispiel:

Ein Lüfter weist ohne Steuerung eine Nenndrehzahl von 2000 U/min. auf.

  • 2000 U/min. x 0,6 = 1200 U/min.
  • 2000 U/min. x 0,9 = 1800 U/min.

Der Lüfter kann also zwischen 1200 U/min. und 1800 U/min. gesteuert werden.


Automatik-Modus

Alternativ steht auch ein Automatik-Modus zur Lüftersteuerung zur Verfügung. In diesem Modus können die Alarmschwellen der vier Temperatursensoren wie schon im Abschnitt manueller Modus eingestellt werden. Im Automatik-Modus können die Lüfterdrehzahlen nicht eingestellt werden, diese werden durch die Elektronik in Abhängigkeit von der Temperatur geregelt.

Zu beachten ist, dass jeder der vier Lüfterkanäle maximal 6W Leistung steuern kann. Dies bedeutet, dass ein normaler 12V Lüfter maximal eine Stromaufnahme von 0,5A aufweisen darf.

(*klick* zum Vergrößern)


Das Display ist gut ablesbar, recht hell und farblich gut unterteilt. Die Temperaturskala reicht von 35 bis 70 Grad Celsius. Bei der im Test verwendeten Grafikkarte NV 8800 GTX (die nicht übertaktet war), erreichten wir einen Wert von 65 Grad Celsius. Die Alarmschwelle kann zwar bis 95 Grad Celsius eingestellt werden, dies ändert aber nichts daran, dass leistungsfähige Grafikkarten die Temperaturanzeige bis an deren Ende ausreizen. Hierbei wurde der Temperatursensor nicht auf die Lüfterseite sondern auf die Rückseite der Platine aufgeklebt. So liegt zwischen dem Grafikchip und dem Temperaturfühler nur die wenige Millimeter dicke Platine.


Alarm

Im Falle eines Alarms blinkt im Display die Komponente, die den Alarm ausgelöst hat dauerhaft. Außerdem ertönt ca. 30 Sekunden ein Signal, das allerdings etwas lauter sein könnte.


Seiten
Seite 1: Einleitung Seite 2: Details/Lieferumfang Seite 3: Montage Seite 4: Betrieb Seite 5: Fazit