Kommen wir zum Bios des P45T-AD3. Zahlreiche Einstellungsmöglichkeiten zum erfolgreichen Übertakten sind im Bios freigegeben. Nachdem man sich vorzugsweise zunächst den Onboardkomponenten und Lüftereinstellungen gewidmet hat, wählt man den entsprechenden Menüpunkt aus und erreicht weitere Menüpunkte zu CPU, Speicher und Spannungen. In den einzelnen Punkten kann neben Multiplikator der CPU, der FSB und die PCIe Frequenz sowie der Speicherteiler eingestellt werden.
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Fehlversuche quittiert das Bios mit Abstürzen, wobei nach dem erforderlichen Löschen des CMOS mangels Recovery-Bios alles wieder umständlich eingestellt werden muss. Leider zeigt sich das Bios auch etwas zickig in den Einstellungen der Speichertimings. Außerhalb der SPD integrierten Timings gibt es hier Abstürze am laufenden Band. Auch oberhalb von einem FSB mit 390 MHz (siehe Overclocking) war kein stabiles Arbeiten mit dem ECS P45T möglich. Hier sollte dringend nachgebessert werden.
Messverfahren/Temperaturmessung:
Hierfür verwenden wir ein digitales Infrarot-Thermometer zur berührungslosen Temperaturmessung. Es kann in dem Bereich zwischen -20°C und + 270°C eingesetzt werden. In einem Abstand von ca. 80 cm wird zur Wärmequelle hin gemessen. Die Oberflächentemperatur des gemessenen Objektes, hier auf dem Bild die Rückseite der Grafikkarte, wird dabei registriert und notiert. Eine zweite Messung erfolgt zur Kontrolle nach einer Stunde. Die Messgenauigkeit liegt +/- 2°C des Anzeigewertes.
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Temperaturen im Betrieb:
| Temperaturen Southbridge Kühler |
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°C |
| Temperaturen Northbridge Kühler |
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°C |
Die Northbridge lag bei unseren Messungen bei nur 37°C auf dem Passiv-Kühler im Idle Modus und unter Last bei 48°C. Die Southbridge lag auf dem Kühler bei 35°C bzw. auf 42°C unter Last. Das Elitegroup Mainboard lief in der Technic3D Redaktion vier Wochen höchst zuverlässig und, wie wir gleich sehen werden, mit guter Performance. Alle eingesetzten Speicher (siehe Testsystem) liefen bis dahin ohne feststellbare Inkompatibilitäten mit SPD Timings.