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Review: Gehäuse: Xigmatek Midgard Gehäuse: Götterfunke?

Michael Nürnberger - 15.06.2009 10:58

Seite 3: Hardwareeinbau/Praxisbetrieb


Die Seitenteile lassen sich dank der Thumb-Screws leicht entfernen, jedoch zeigen sie sich etwas störrisch beim Schließen. Hier muss deutlich mehr Kraft eingesetzt werden.
Das Mainboard wird wie üblich verschraubt. Auch überlange Grafikkarten nimmt das Xigmatek Midgard Gehäuse problemlos auf, wobei die rückwärtigen Schnellverschlüsse ein Problem mit Dual-Slot Grafikkarten haben und hier auf eine Verschraubung ausgewichen werden muss. Single-Slot- Erweiterungen werden jedoch einfach und sicher ohne Verschraubung in ihrer Halterung arretiert. Das Entfernen der zunächst vom Hersteller angebrachten Slot-Blenden kann nur unter zu Hilfenahme eines Schraubendrehers bewerkstelligt werden. Ansonsten sind Nagelbrüche vorprogrammiert. DVD oder Blu-Ray Laufwerke werden nach Abnahme der Front von vorne eingeschoben und können mit einem Druck auf die Schnellverschlüsse und gleichzeitigem Schieben nach vorne gesichert werden. Bis auf den obersten Schacht müssen bei der Nutzung weitere Stahlblenden herausgebrochen werden.
Festplatte oder auch wie bereits erwähnt SSDs werden in den Laufwerksschienen vom HDD-Käfig verschraubt und eingeschoben. Die HDDs werden hierbei von einfachen Gummipuffern wirkungsvoll entkoppelt.
Das Netzteil wird rückwärtig am Gehäuseboden verschraubt und wird über eine Schaumstoff-Polsterung ebenfalls vom Gehäuse gegen Vibrationen isoliert. Die beiliegenden Kabelhalterungen, die für ein besseres Kabelmanagement gedacht wurden, sind eher für kleinere Kabel wirkungsvoll. Größere und störrische Netzteilkabel quittiert die Halterung mit mangelnder Verschlussmöglichkeit. Die Arretierung ist damit einfach überfordert. Alle Gehäusekabel, wie zum Beispiel Powerkabel, sind ausreichend lang gestaltet.

    
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Beim Einschalten der Testhardware offerierte sich zunächst ein kleiner Fehler in der Auslieferung unseres Samples. Der hintere Lüfter wurde derart fest verschraubt, dass die Lüfterblätter durch den verzogenen Rahmen am selbigen vorbeischabten und einen Höllenlärm verursachten. Das Problem konnte jedoch leicht mit einem Schraubendreher behoben werden. Dank der stufenlosen Lüftersteuerung, an der bis zu drei Lüfter mittels 3-Pin Stecker angeschlossen werden können, überzeugen die Lüfter auf der Einstellung „Minimum“ für ein Silent System. Selbst auf „Maximum“ hält sich die Geräuschkulisse in annehmbaren Gefilden. Optisch unterstreicht die weiße LED Beleuchtung der Lüfter den Betrieb. Vibrationen konnten mit unserem Testsystem nicht ausgemacht werden, hier zeigt sich die kleine aber wirkungsvolle Entkopplung des Systems inklusive der Standfüße.

  
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Seiten
Seite 1: Einleitung Seite 2: Details/Lieferumfang Seite 3: Hardwareeinbau/Praxisbetrieb Seite 4: Fazit