23.01.2009
Ernst Lagler
Artikel:

E.T.‘s Blog #1: kleine Computer-Trendprognose 2009

Seite 1: Kleine Computer-Trendprognose 2009

Der Tageszeitung, mit den gegenwärtig üblichen Meldungen über schwarze Leute in Weissen Häusern und der Bombenstimmung im nahen Osten, lag heute auch ein ziemlich rotes Reklameblatt einer Firma bei, die ich hier nicht näher benennen möchte (ich bin doch nicht blöd und mach für die noch umsonst Werbung). In diesem MediaMarkt-Reklameblatt also lenkte ein Textfeld in Pfeilform, das auf einen Tower gerichtet war, meine Aufmerksamkeit kurz von meiner mit Margarine und Erdbeermarmelade bestrichenen Butterzopfscheibe ab: „Gigantischer 8GB Arbeitsspeicher“. Fast noch mehr als der Inhalte beschäftigte mich die Formulierung: Wieso nicht „Gigantische 8GB Arbeitsspeicher“? Das würde viel mehr Sinn machen, dann nämlich würde das Wort „gigantisch“ sich auf die 8GB beziehen und damit verdeutlichen, dass 8GB eine grosse Menge in Bezug auf Arbeitsspeicher ist. So aber bezieht sich gigantisch auf den Arbeitsspeicher selbst, von dem man bereits weiss, dass er von der Menge her gross bemessen ist, weshalb der Leser dazu gedrängt wird, gigantisch nicht in Bezug auf die Menge sondern auf die physische Grösse zu interpretieren. Also vielleicht zwanzig Meter lange Speicherriegel…
An der Sprachkompetenz der MM-Reklameautoren zweifelnd und über Speicherrigel im Format eines Gartenzauns nachdenkend schweifte mein Blick zur kurzen Produktbeschreibung hinunter, wo ich mich vergewisserte, ob auch wirklich ein 64bit Betriebssystem mitgeliefert wird – wenn nicht sogar ein „gigantisches 64bit Betriebssystem“, wie auch immer man sich das vorstellen müsste. Tatsächlich wird bei diesem Acer Aspire ein Vista Home Premium in 64bit mitgeliefert, was durchaus positiv zu sehen ist. Denn wenn jetzt schon Komplettrechner mit 64bit-Betriebsystemen über die grossen Discounter vertrieben werden, dann steigt die Hoffnung, dass bei Erscheinen von Windows 7 in einem dreiviertel Jahr die 32bit-Versionen nur noch für Subnotebooks und Nettop-Rechner von Bedeutung sind. Sprich: Mit Windows 7 wird wohl erstmals ein Betriebssystem für Heimanwender mehrheitlich in 64bit ausgeliefert werden, was endlich den nötigen Schub in die Entwicklung von Anwendungssoftware, Spielen und Treibern in 64bit bringen dürfte.

pc 


Ebenfalls im gleichen Angebot geworben wird mit einer 768MB-Grafikkarte (natürlich nur eine 9600GS) und fast 2TB Speicherplatz. Das einzige, was dieser Acer noch vermissen lässt, wollte man sich einen vordergründig zukunftsgerichteten Rechner anschaffen, ist ein Blu-Ray-Laufwerk. Und hierbei muss ich dem Discounter sogar noch fast recht geben, ob man Geiz nun geil findet oder nicht, auf BD (Blu-Ray Disc) zu verzichten ist aktuell sicher nicht am falschen Ort gespart. Es gibt zwar immer noch Leute die sagen, man müsse sich halt etwas in Geduld üben, in Rom habe sich die DVD auch nicht an einem Tag durchgesetzt. Aber ich vermute, dass sich diejenigen schlicht in der Erinnerung täuschen. Die DVD kam 1995 auf den Markt, 1999 gab es erste Brenner. Kurz darauf waren zumindest reine Leselaufwerke schon ziemlich verbreitet. Die BD gibt es seit 2002 – sieben Jahre später beginnt sie sich erst im Heimkinobereich – als ‚read only‘ wohlverstanden – allmählich zu etablieren, im PC-Bereich, ansonsten Technikvorreiter, sind sowohl Leselaufwerke wie auch Brenner noch immer bedeutungslos.
Dieser Zustand der Bedeutungslosigkeit der BD hat wohl viele Gründe. Zu teuer, Brenner wie Medien, das ist klar, aber die DVD war am Anfang auch teuer, erst über die Massenproduktion wird der Preis günstiger. Dabei fehlt dem normalen PC-User heute eigentlich genau so ein Langzeitspeichermedium. Der Speicherplatz von CDs und DVDs ist längst zu klein, der reicht nicht einmal mehr um ein grösseres Fotoalbum zu archivieren, zumindest nicht bei heutigen Megapixelwahnkameras. Festplatten sind pro Gigabyte zwar günstig, galten bisher aber immer als etwas unsicher, die Angst vor versehentlichem Löschen sowie vor Lagerschäden, Headcrashs und neuerdings auch fehlerhafter Firmware ist gross – aber genau hier liegt der Hund begraben: Die DVD hat den Ruf einer Disc als zuverlässiges Speichermedium eben auch zunichte gemacht. Die Daten vieler Scheiben lösten sich nach ein paar Monaten oder wenigen Jahren einfach auf – nicht unbedingt in Wohlgefallen. Die BD müsste das Vertrauen in die Disc also zuerst einmal wieder herstellen, und gerade in diesem Punkt stellen renommierte Fachzeitschriften den aktuellen BD-Brennern kein gutes Zeugnis aus. Die Disc scheint mit der BD also am Ende angelangt, die Technik ausgereizt. Als Medium zum Vertrieb kopiergeschützter Software und Filme werden die Blaulaserscheiben sich sicher noch einige Jahre halten können, aber für andere Anwendungen sieht es düster aus. Wer transportiert in der Zeit von USB-Sticks noch Daten auf Discs? Wer brennt noch etwas, um Platz auf der HD zu machen, wo man Terrabyte-HDs nachgeschmissen bekommt? Wer hebt noch CDs mit Treibern und Gratissoftware auf oder brennt sie sogar selbst, wenn Breitbandinternet mit Flatrate heute praktisch zur Grundversorgung gehören?

Der Umstieg von 32bit auf 64bit bei Betriebssystemen ist ein unumgänglicher Weg, der in diesem Jahr nun beschritten werden wird um danach wieder ein paar Jahre Ruhe zu haben, ehe der nächste Bruch (128bit? Oder etwas völlig anderes?) ansteht.
Die gute alte Scheibe mit Laserabtastung hat in den letzten fast 40 Jahren einen deutlich weniger geradlinigen Weg hinter sich gebracht. Ursprünglich (DiscoVision, 1971) für die Speicherung von analogem Filmmaterial entwickelt, schaffte sie als Compact Disc (CD, 1981) weltweit den Durchbruch als digitaler Tonträger. Als digitaler Bildträger erfolgreich wurden die Digital Versatile Disc (DVD, 1995) und nun allmählich auch die Blu-Ray Disc (BD, 2002). Die Mitte der 90er Jahre erlangene Bedeutung als Computer-Speichermedium hat sie sich mittlerweile nur noch einer kleinen Zielgruppe erhalten. Zwanzig Euro günstigster Preis für eine 50GB BD-R und diese nur mit Tempo 2x beschreibbar? Ich bin doch nicht blöd!
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23.01.2009   19:51 Uhr
Interessant geschrieben :)

Ich hoffe auch, dass sich 64 Bit mit Windows 7 endlich durchsetzen wird. Die entsprechenden Prozessoren müsste inzwischen der Großteil der Benutzer haben.

Was die BD angeht, denke ich dass derzeit (außer zur Langzeitarchivierung --> ist sie dafür überhaupt geeignet???) als Speichermedium für Computer uninteressant ist. Die meisten Programme kommen heute dank Breitbandinternet schon aus dem Internet. Und dank Streams und Plattformen wie Steam nehmen auch immer mehr Filme und Spiele den gleichen Weg.
23.01.2009   20:24 Uhr
#2 E.T.
Danke  ;)

Wenn wir übrigens bei Trends 2009 sind (wollte noch mehr schreiben, aber wäre wohl zu lang geworden): Denke dass sich Nettops und Netbooks weiter durchsetzen werden. Es ist wie bei Grafikkarten, es gibt nicht mehr Marktsegementabstufungen nach Anwendergruppe, sondern nur noch nach Preis. Es gibt einfach Leute, die wollen für 300€ ein Notebook, denen ist es egal, ob mit 9, 10 oder 12 Zoll Display, weil zum im Internet surfen reichen alle aus.

Und SSDs dürften auch endlich durchstarten dieses Jahr, wenn auch erstmals nur im Retailmarkt und bei Notebooks.
23.01.2009   20:28 Uhr
Wobei imo die Netbooks erst mit Touchdisplay attraktiv werden, also wenn man auch dadrauf mit einem Stift schreiben kann.

Gruß
26.01.2009   09:11 Uhr
Sehr schön :) Bin schon auf die Forsetzungen gespannt :ja:
06.02.2009   00:12 Uhr
#5 mIchalota
Der Autor ist ein VOLLTROTTEL. Es gibt auch noch Leute, die nicht soviel Daten prodzuieren, und die nach wie vor CDs und DVDs mit Software brennen. Das hätte die Industrie gern, daß die Leute ihre Bilder immer größer machen, damit mehr Platten verkauft werden können. Aber das machen viele einfach nicht mit das Spiel. Ätsch ! Die erkennen, daß es eine gute Grenze gibt, z.B. bei 3-5 Megapixel, wo man einfach effektiv nicht mehr viel davon hat noch mehr Auflösung zu verwenden. Für 10X13 Bilder reicht das locker, sogar für DinA4. Und nicht jeder ist so doof wie der Autor und kauft ne neue Terabyte Festplatte. Nein, es gibt auch noch Leute, die einfach mal aufräumen und für die der Spruch gilt: "Weniger ist mehr !" Was sollen den 64 Bit Betriiebssysteme bringen für den heimanwender ? WAS WAS WAS ? nur weil es neu ist. Der Autor kriegt wahrscheinlich Geld von Firmen, damit er Werbung macht für 64 Bit OS, die kein Ottonormal Anwender braucht ! Es ist alles schon da mit Windows XP !
06.02.2009   00:22 Uhr
Der Autor ist ein VOLLTROTTEL. Es gibt auch noch Leute, die nicht soviel Daten prodzuieren, und die nach wie vor CDs und DVDs mit Software brennen. Das hätte die Industrie gern, daß die Leute ihre Bilder immer größer machen, damit mehr Platten verkauft werden können. Aber das machen viele einfach nicht mit das Spiel. Ätsch ! Die erkennen, daß es eine gute Grenze gibt, z.B. bei 3-5 Megapixel, wo man einfach effektiv nicht mehr viel davon hat noch mehr Auflösung zu verwenden. Für 10X13 Bilder reicht das locker, sogar für DinA4. Und nicht jeder ist so doof wie der Autor und kauft ne neue Terabyte Festplatte. Nein, es gibt auch noch Leute, die einfach mal aufräumen und für die der Spruch gilt: "Weniger ist mehr !" Was sollen den 64 Bit Betriiebssysteme bringen für den heimanwender ? WAS WAS WAS ? nur weil es neu ist. Der Autor kriegt wahrscheinlich Geld von Firmen, damit er Werbung macht für 64 Bit OS, die kein Ottonormal Anwender braucht ! Es ist alles schon da mit Windows XP !

Jetzt mal runter vom Gas!
Informier dich mal, bevor du sowas verzapfst ... Wofür 64 Bit? --> 4 GB RAM und mehr, da kommst du mit 32 Bit nicht weit. Und glaube mir, 4GB sind bald Standard.
Zu den 3-5 Megapixel. Schau dich doch mal um in den diversen Elektronikmärkten. Da stehen Kameras unter 200 € mit 14 Megapixel. Ich denk die Anzahl der Leute die einfach mal auf Automatik schalten und drauf los knipsen ohne sich Gedanken zu machen ist sicher höher als die der Leute die wissen dass 6 MP vollkommen genügt. Außerdem kommen FullHD-Camcorder immer mehr in Mode, und so eine Auflösung will auch gespeichert werden.
Ergo: Man kann nie genug Speicherplatz haben.
06.02.2009   08:23 Uhr
Alleine schon die Entwicklung der HDDs spricht gegen Deine Aussage, michalota:

Wer heute einen neuen Recher bastelt und mitdenkt, greift automatisch zu 320 - 500 GB HDDs - oder größeren. Auch Vista wird sich durchsetzen, weil es jedem OEM Rechner beiliegt. Leute, die da nochmal XP aufsetzen, sind quasi Einzelfälle. Gleiches Gilt für die Rampreise. XP 32 Bit wird sich alleine schon aufgrund den Schwierigkeiten mit Laufwerken ab 2 TB Größe vom Markt verabschieden. Auch was die Leistung angeht, macht das Sinn: Seit der Einführung der letzten Pentium 4 Generation unterstützen nahezu alle Prozessoren 64 Bit. Die Entwicklung in diese Richtung wird erst weiter voranschreiten, wenn der Markt auch bereit ist, die Leistung auf den Boden zu bringen: Mit einem 64bit OS. Vorgemacht haben es professionelle Geräte wie der Powermac G5. Auch die letzten AMD Kerne der AMD64 Technik (F3 Stepping) legten gegenüber dem Vorgängerstepping plötzlich Leistung zu, wenn man sie mit einem 64 Bit OS verwendete - die Taktschraube war schon am Anschlag, die Verlustleistung hoch und der Conroe ohnehin übermächtig. Eine vorhandene Technik zu verfeinern und diese Leistung nutzbar zu machen liegt näher, als ständig komplett neue Architekturen zu entwickeln und verfrüht zu launchen (Phenom I *cough* - nativer Quadcore, aber dem technisch einfacheren Core Prozessor unterlegen). Meine Prognose: Sobald die 64 Bit OS flächendeckend verbreitet sind, wird sich da bei beiden großen Prozessorschmieden nochmals etwas tun.

Aber darauf will ich nicht weiter eingehen: Ich bin niemand, der alles glaubt was er liest oder E.T. hier Recht geben muss, weil ich bei T3D seit Jahr und Tag angemeldet bin und die Jungs ewig kenne. Es geht um was ganz Grundlegendes, dass Du noch lernen musst - mit dem von dir angeschlagenen Ton diskutiert man nicht und disqualifiziert sich, ganz egal, was danach folgt, ganz egal über welches Thema. Viel Erfolg noch im Leben.
06.02.2009   09:23 Uhr
Der Autor ist ein VOLLTROTTEL. (...) Der Autor kriegt wahrscheinlich Geld von Firmen, damit er Werbung macht für 64 Bit OS, die kein Ottonormal Anwender braucht !

Zum einen ist das eine Beleidigung und zum anderen ist dieser Vorwurf ist für einen Journalisten zu tiefst ehrenrührig. Solange Du sowas nicht einwandfrei beweisen kannst, wäre ich mir solchen Aussagen sehr vorsichtig.

Darüber hinaus ist es sinnlos mit Menschen zu diskutieren, die zu allem nur das Totschlagargument "früher gings genauso" bringen. Nach Deiner Argumentation hätte die PC-Entwicklung beim PIII und Win 98 stoppen sollen, denn seit dem hat sich kaum mehr was für den Otto-Normal-Verbraucher geändert. Digitale Fotografie braucht kein Mensch, jede 50€ 35mm-Kompakte schlägt in der Bildqualität eine 500€ Digitale, DVDs brennen oder Musik speicher sollte man auch nicht können (sonst könnte man ja eine "Raubkopie" machen), Spiele machen Kindern ja nur zu Killern (auch wenn das Gegenteil bewiesen ist) und Internet ist ohnehin nur für Kinderschänder und Terroristen. Wenn man es so sieht, dann braucht man kein 64bit (eigtl täte es 16bit), keine TB-Festplatten, keine Quadcores, kein.......

Natürlich brauchen 80% der privaten PC-Nutzer solche Techniken nicht, aber sollen deswegen die restlichen 20% sowie die prof. Anwender alle auf der Strecke bleiben? Schließlich schaden die neuen Möglichkeiten auch keinem der einfach nur Surfen und Briefe schreiben will und teurer werden die PCs dadurch auch nicht. Falls unsere Vorfahren alle so engstirnig gewesen wären, dann gäb es heute kein Fahrrad, kein Röntgen, keine Impfung, keinen Strom, keine Antibiotika, keinen Computer, keine Zentralheizung, kein Auto, kein..........ging ja bisher auch alles.

Grüße
06.02.2009   10:25 Uhr
(...) kein Auto, (...)

Naja... :D
06.02.2009   23:49 Uhr
#10 E.T.
Die erkennen, daß es eine gute Grenze gibt, z.B. bei 3-5 Megapixel, wo man einfach effektiv nicht mehr viel davon hat noch mehr Auflösung zu verwenden. Für 10X13 Bilder reicht das locker, sogar für DinA4.

http://www.6mpixel.org/

Ich widerspreche dem auch nicht. Aber Realität ist halt, dass man 10 Megapixelkameras hat (das habe ich auch durchaus ironisch bemerkt) und wenn man ein paar hundert Bilder gemacht hat, wird reicht eine CD längst nicht mehr zum Archivieren. DVDs wiederum sind dafür nur mässig geeignet: Es gibt einen Photo-CD Standard aber keinen Photo-DVD Standard, und DVDs sind nicht sehr zuverlässig. Ausserdem war das nur ein Beispiel.

Und nicht jeder ist so doof wie der Autor und kauft ne neue Terabyte Festplatte. Nein, es gibt auch noch Leute, die einfach mal aufräumen und für die der Spruch gilt: "Weniger ist mehr !"

Ich verlange auch nicht unbedingt noch grössere Festplatten, die, die im Angebot dabei sind, sind erst mal gross genug. Aber grössere Kapazitäten haben neben mehr Platz noch einen weiteren Vorteil: Wegen der grösseren Datendichte sind sie schneller. Und teurer sind sie ja nicht, das ist einfach die normale Entwicklung, mehr Kapazität zum selben Preis.


Was sollen den 64 Bit Betriiebssysteme bringen für den heimanwender ? WAS WAS WAS ? nur weil es neu ist.

http://de.wikipedia.org/wiki/64-Bit-Architektur

Der Autor kriegt wahrscheinlich Geld von Firmen, damit er Werbung macht für 64 Bit OS, die kein Ottonormal Anwender braucht !

Schön wärs ;)
07.06.2009   20:26 Uhr
#11 prokter,manuel
Nunja, michatola hat doch teilweise recht, wenn man von seinem unmöglichen Stil absieht.

64Bit bringt das Computererlebnis nicht weiter. Nicht für Leute, die nicht immer die neumodischen Spiele spielen, sondern mit alten (aber guten) oder Freewarespielen zufrieden sind. Und das sind sehr viele. Gelegenheitsspieler halt.
Die meisten Leute tippen ihre Briefe, surfen im Internet, tauschen Musik, spielen ein paar kleine Spiele, chatten.
Wozu sollen sie 64Bit brauchen ? Die merken keinen Unterschied.

Manche Leute müssen auch immer übertreiben. Die Entwicklung von Strom, Autos, Computer war prinzipiell gut und richtig.
Aber es gibt einen "gesunde Grenze" der Entwicklung. Sieht man doch auch bei den neumodischen Autos. Voll von Elektronik, die dann im entscheidenen Moment versagt. Ich brauche auch keine "Grinse-Erkennung" bei der Digicam und auch keine 12 MP. Lieber eine gute CCD-Zelle.
07.06.2009   21:53 Uhr
#12 E.T.
64 bit kostet ja nicht mehr, es ist nur die konsequente weiterentwicklung, die so oder so kommen wird, egal ob es leute gibt, die das nicht sofort brauchen. schlecht ist aber die doppelspurigkeit, wenn die hardwarehersteller zweimal treiber entwickeln und zweimal bei ms lizensieren müssen. deswegen erachte ich es als positiv, wenn sich 64bit möglichst schnell durchsetzen.

es gab damals auch leute, die sich gefragt haben, wer braucht 32bit?

aber in 10 jahren wird ein durchschnittlicher pc nicht mehr mit 4GB auskommen, auch nicht nur zum surfen...

ob diese entwicklung grundsätlich gut oder schlecht ist, ist eine andere frage. die konsumenten kaufen es halt. und wer geht schon in den laden und kauft absichlich einen langsameren pc, nur um den fortschritt zu bremsen?