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30.09.09 22:51 - Kommentare: 3
Tobias Paulus
Wirtschaft/Politik:
Europarat: Provider sollen Internet filtern
Der Europarat, ein Gremium aus Staaten der EU aber auch nicht-Mitgliedsstaaten dessen Aufgabe es ist eine Forum für Debatten um allgemeine europäische Fragen zu bieten, hat sich in einer Resolution dafür ausgesprochen, dass Provider dafür verantwortlich gemacht werden sollen, jugendgefährdende Inhalte auf ihren Servern löschen zu müssen. Damit soll der Jugendschutz gestärkt und das Internet für Jugendliche sicher gemacht werden.
Zwar biete das Internet Kindern ausgesprochen große Möglichkeiten "um ihren sozialen und kulturellen Horizont über die traditionellen geografischen Grenzen hinaus zu erweitern", diese berge aber auch Gefahren. Da Eltern und andere Aufsichtspersonen nicht jeden Schritt ihres Nachwuchses im Netz kontrollieren könnten, können diese leicht an Inhalte geraten, die "einen negativen Einfluss" auf sie haben. Darunter versteht der Europarat z.B. aggressive Werbung, aber auch Gewaltdarstellungen, Geschlechterstereotypen (was auch immer genauer darunter zu verstehen ist), Pornografie, Glücksspiel sowie Werbung für Alkohol und Tabak.
Um Eltern zu entlasten, fordert der Europarat nun "Initiativen, die eine größere Verantwortung von Internet Service Providern für illegale Inhalte sicherstellen" und die auch Angebote von Dritten und Nutzern einschließen soll.
Für Fragen, Hinweise und Meinungen bitte die Kommentarfunktion etwas weiter unten nutzen oder direkt im Forum posten.
Zwar biete das Internet Kindern ausgesprochen große Möglichkeiten "um ihren sozialen und kulturellen Horizont über die traditionellen geografischen Grenzen hinaus zu erweitern", diese berge aber auch Gefahren. Da Eltern und andere Aufsichtspersonen nicht jeden Schritt ihres Nachwuchses im Netz kontrollieren könnten, können diese leicht an Inhalte geraten, die "einen negativen Einfluss" auf sie haben. Darunter versteht der Europarat z.B. aggressive Werbung, aber auch Gewaltdarstellungen, Geschlechterstereotypen (was auch immer genauer darunter zu verstehen ist), Pornografie, Glücksspiel sowie Werbung für Alkohol und Tabak.
Um Eltern zu entlasten, fordert der Europarat nun "Initiativen, die eine größere Verantwortung von Internet Service Providern für illegale Inhalte sicherstellen" und die auch Angebote von Dritten und Nutzern einschließen soll.
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30.09.2009 22:54 Uhr
#1 Faust
Warum das ganze Netz filtern, wenn es bereits gute Lösung mittels White- oder Blacklist für den heimischen PC gibt?Der Vorschlag bietet nur fordergründige "Sicherheit" und verführt Eltern dazu sich vor der Verantwortung für eine mediale Erziehung ihrer Kinder zu drücken.
Grüße
02.10.2009 13:20 Uhr
#2 chrisr15
Pornografie, Alkohol und Tabak sind illegale Inhalte?
02.10.2009 13:33 Uhr
#3 Foren-Guru
ja für jugendliche halt...bei Tabak und Alkohol halt Körperlich... Pornografie - mhmmm vllt werden die Kiddys davon verrückt oder so ka... ^^ (Obwohl bei Alkohol, wenn die Kinder nie trinken dürfen, spornt es sie nur noch mehr an sich vollaufen zu lassen...~~) Und die die es nicht ansporrnt, die würden auch ohne Verbot nichts trinken ;)
