24.01.12 07:24 - Kommentare: 6
Yannick Friedsam
CPUs:

ARM plant 64-Bit Server-CPUs

arm logo
Der britische Hersteller ARM, bekannt durch seine Mobil-Prozessor-Sparte, plant offenbar den Einstieg in den Server-Markt. Geplant sind 64-Bit Server-Prozessoren auf Basis der ARMv8 64-bit-Architektur.

Während AMD und Intel mit aller Macht versuchen im Mobile-Prozessor-Sektor, den ARM im Grunde genommen beherrscht, ein Fuß in die Tür zu bekommen, versucht ARM im von Intel und AMD umkämpften Server-Markt Fuß zu fassen. ARM plant laut CEO Warren East den ersten Prototypen im Jahr 2014 präsentieren zu können. Ebenso gibt Warren East zu, dass ARM zu spät begonnen habe eine Server-Prozessor-Architektur zu entwickeln. Man wäre deutlich besser aufgestellt wenn man schon vor 10 Jahren mit der Entwicklung begonnen hätte. Erst vor einigen Jahren begann die Entwicklung der ARMv8 64-bit-Architektur, welche 2008 der Öffentlichkeit vorgestellt wurde. Als zukünftige Partner für den Einstieg in das Server-Segment sieht ARMs CEO besonders Hewlett Packard und Calxeda.
Als Anwendungsgebiet setzt CEO Warren East speziell das Cloud-Server-Segment.
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24.01.2012   23:21 Uhr
Hm? Ist das nicht schon ein wenig älter? http://www.heise.de/ix/meldung/ARM-blaest-zum-Angriff-auf-64-Bit-Server-1368660.html

Warum man ausgerechnet die ARM-Chips dafür nehmen will, erschließt sich mir auch nicht. Immerhin hat man mit der Power Architecture eine leistungsfähigere High-Endbasis, die man doch mit recht wenig Aufwand zu deutlich mehr Leistung antreiben könnte. Naja, Unternehmenspolitik halt...
24.01.2012   23:45 Uhr
Grundsätzlich ist die 64-Bit-Architektur von ARM schon länger bekannt, nur wurde jetzt das konkrete Ziel formuliert, dass die CPUs ab 2014 auch tatsächlich in den Rechenzentren arbeiten.
25.01.2012   00:06 Uhr
"Die Zielrichtung ist klar: Vor allem geht es um Server", (siehe Link) definiert das doch recht eindeutig. Aber die Originalquelle, also die Quelle der Quelle (IDG-News/PC-World) geht darauf ja auch nicht ein...

Mal schauen, was daraus wird. Wenn Cloud-Computing, also einer der angesprochenen Zielbereiche wegen mangelnder Transferraten scheitert -und in Deutschland wird sich wohl an der mageren Situation so schnell nichts ändern- wird wohl der erwartete "Boom" ausbleiben und ein ganzes bislang aus purer Hoffnung bestehendes Marktsegment implodieren. Wer weiß, welchen Unternehmen das wohl noch um den Kopf fliegen könnte?
27.01.2012   10:59 Uhr
#4 Somebody
Wenn ich etwas veröffentliche, dann prüfe ich vorher die Richtigkeit meiner Aussage.
ARM ist ein britisches Unternehmen mit sitz in Cambridge.
27.01.2012   17:22 Uhr
Hi,

Danke für den Hinweis! Bevor ich etwas schreibe, prüfe ich die Rechtschreibung:

Wenn ich etwas veröffentliche, dann prüfe ich vorher die Richtigkeit meiner Aussage. ARM ist ein britisches Unternehmen mit sitz in Cambridge.

... offenbar sind Fehler wohl menschlich, auch wenn es manchmal weh tut.  ;)

Grüße,
27.01.2012   18:52 Uhr
Danke für den Hinweis, ich habe den Firmensitz in der News berichtigt.

Grüße