- Kommentare: 27 - Kühlungen

Coollaboratory Liquid Ultra High-End-Wärmeleitpaste: Erste Ergebnisse- Update- Video

Coollaboratory bringt in kürze die Liquid Ultra Wärmeleitpaste in den Handel, den Nachfolger der Liquid Pro. Technic3D hat die Paste bereits seit dem Spätsommer 2009 in der Redaktion und zeigt erste Ergebnisse.

vorschau coollab ultra 2 


Die neue Paste besteht ebenfalls wie die Vorgängerpaste aus Metall, ist jedoch Dickflüssiger und lässt sich besser auftragen. Hierzu ist ein feiner Pinsel nötig, der sich mit im Lieferumfang befindet. Eine Freigabe für Aluminiumkühler erhält die Paste entgegen früherer Ankündigungen nicht. Die Coollaboratory Liquid Ultra wird ca. 8,90 Euro kosten.

     
(*klick* zum Vergrößern)


Wir wurden gebeten die Ergebnisse bis heute zurückzuhalten und diese noch nicht zu publizieren. Das holen wir hiermit Exklusiv nach.

Testsystem:

  • Intel Core i7 920 @3,8 GHz
  • Prolimatech Megahalems Kühler
  • Noctua Lüfter@ 9V


Temperaturen CPU/3,8 GHz
Temperaturen CPU 3,8 GHz
Liquid Ultra
17.2
54.0
Metal Pad
18.1
55.1
Noctua NT-H1
18.2
56.2
 
0
100
50
Delta-T (K)


Testsystem:

  • Intel Core i7 920 @3,8 GHz
  • Prolimatech Megahalems Kühler
  • Noctua Lüfter@ 12V


Temperaturen CPU/3,8 GHz
Temperaturen CPU 3,8 GHz
Liquid Ultra
15.2
49.2
Metal Pad
15.3
50.3
Noctua NT-H1
16.2
51.1
 
0
100
50
Delta-T (K)


Testsystem:

  • Intel Core i7 920 Standard
  • Prolimatech Megahalems Kühler
  • Noctua Lüfter@ 12V


Temperaturen CPU
Temperaturen CPU
Liquid Ultra
10.5
27.3
Noctua NT-H1
11.7
27.7
Metal Pad
11.4
28.6
 
0
100
50
Delta-T (K)


Die ersten Ergebnisse zeigen selbstredend ein dichtgedrängtes Feld, wobei die neue Ultra Variante einen sichtbaren Vorteil gegenüber den anderen beiden, Metal Pad und Noctua Paste, vorweisen kann. Die Leistung der neuen Wärmeleitpaste zeigt das sie abermals etwas verbessert werden konnte. Weitere Tests auf anderen Kühlern und CPUs, sowie mit neuem Testverfahren laufen derzeit noch und können durchaus noch weitere sehr gute Ergebnisse zu Tage bringen. Technic3D wird etwas später in einem ausführlichen Review auf die Leistung und die Anwendbarkeit weiter eingehen.

Update 21.01.2010:

Die Paste ist ab sofort bei Caseking für 8,90 Euro erhältlich.

Update 26.01.2010:

Ein Video von Coollaboratory zeigt das Auftragen der neuen Paste.





Für Fragen, Hinweise, Meinungen oder sogar eigene Erfahrungen zum Produkt bitte die Kommentarfunktion etwas weiter unten nutzen, oder direkt im Forum posten.




VERWANDTE NEWS
09.04. 08:17 Alpenföhn WingBoost2 Lüfter vorgestellt Alpenföhn bringt die neuen WingBoost2 Royal Blue Lüfter mit 120 und 140mm auf den Markt.
08.04. 10:45 Noctua zeigt NH-D15 Dual-Tower Kühler Mit dem NH-D15 CPU-Kühler zieht es Noctua wieder in den High-End Bereich. Die Basis dafür legte...
08.04. 08:57 Air Force Lüfter von Aerocool Aerocool stellt seine neue Lüfterserie "Air Force" vor, die einen Aufsatz vorweisen können um d...
VERWANDTE ARTIKEL
Corsair H75 – Kompakt-Wasserkühler von Corsair Nachdem Corsair mit der H50 erfolgreich seinen Einstand im Bereich der K...
DeepCool Lucifer – Der Teufel steckt im Detail Der aus China stammende Hersteller DeepCool, welcher auch für Produkte ...
Antec H2O 1250 – Pumpenpower Mit dem H2O 1250 hat der Hersteller Antec einen ganz besonderen Kompaktw...
Man muss registriert und eingeloggt sein, um Kommentare schreiben zu können.
28 Einträge, 2 Seite(n) [ 12 » ]
15.01.2010   11:57 Uhr
#1 DvP
Wurde beim Test sicher gestellt, dass sowohl heatspreader als auch die Kontaktfläche des Kühlers richtig plan waren? Ansonsten funktioniert das Liquid Metal nicht anständig und die \"normale\" WLP hat extreme Vorteile. Schon klar, dass nicht jeder schleifen will, aber erwähnt sollte das werden. Heatspreader sind allzu oft nicht wirklich eben.

FG
DvP
15.01.2010   13:19 Uhr
Sorry, aber es kann wohl kaum der Sinn einer WLP sein, dass man Heatspreader und Kühler abschleifen muss und man auch noch die Garantie von selbigen verliert. Es steht btw. auch nicht so in der Bedienungsanleitung bzw. wurde so vom Hersteller kommuniziert. Ansonsten wurden die Werte natürlich mehrfach nachgemssen und auch auf anderen Setups mit aktueller CPU und aktuellem Kühler ergaben sich ähnlich marginale Vorteile gegenüber den "normalen" Pasten.
15.01.2010   14:06 Uhr
#3 DvP
Das ist schon klar aber meine Frage wurde nicht beantwortet und darüber hinaus ist die Noctua NT-H1 keine normale Paste wie sie überall draufgeklatscht wird sondern bereits eine ziemlich gute.
Natürlich ist das Abschleifen schon extrem aber gerade bei Liquid Metal (weil sehr dünner Film) kommt es zu extrem krassen unterschieden wenn Heatspreader und Kühler nicht wirklich plan sind. Bei mir ist es anfangs bei prime vollast beispielsweise zu Temperaturunterschieden von 8-9° gekommen. Danach waren es maximal 3 und die gesamte Temp war klarerweise niedriger. Der Kühler (Thermalright Ultra 120 Extreme) war übrigens deutlich weniger plan als die CPU.
15.01.2010   14:37 Uhr
Wir werden natürlich weiter daran testen  :ja: und einiges auch ausprobieren. wir haben bei diesem Test lediglich normal gesäubert, wie es auch sein sollte.
15.01.2010   14:40 Uhr
Hi,

@DvP

wenn Du sowieso schon geschliffen hast, probier doch einfach selbst aus, welchen Unterschied Du zur NT-H1 feststellst

und lass uns an Deinen Erkenntnissen teilhaben.  ;)

Übrigens wurde der Test auf einem Prolimatech Megahalems durchgeführt, der ebenfalls einen gewölbten Boden aufweist,

wenn also unter diesen ungünstigen Umständen die Liquid Ultra um max. 1°C vorn liegt, dann glaube ich nicht, dass sich

diese Verbesserung im Betrag wesentlich ändern wird, denn die planebenen Kontaktflächen kämen der NT-H1 ja eben so zu Gute.

Gruß,
15.01.2010   14:42 Uhr
Kann er ja nicht, ist leider noch nicht erhältlich
15.01.2010   14:57 Uhr

I know!  :) ... ich hatte in die Zukunft gedacht. Was sagt Coollab eigentlich zur Anwendung auf gewölbten Kühlerböden?

15.01.2010   15:00 Uhr
Nichts besonderes, wichtig sind eben glatte, gesäuberte Oberflächen. Aber wir checken das noch.
15.01.2010   15:21 Uhr
könntet ihr noch arctic silver 5 dazutesten? is ja eigentlich die beliebteste WLP ;)

grüße
15.01.2010   15:22 Uhr
#10 DvP
@ DI°G
Ich denke das ist eben nicht so. Allein durch die Art wie das Liquid Metal beschaffen ist, wird die aufgetragene schicht extremst dünn und bei der NT-H1 sieht das wohl ein wenig anders aus. Hat bei eurem Test das Liquid Metal sauber auf der ganzen Kontaktfläche einen Abdruck des Kühlers gehabt? Das kann man natürlich auch nur sehen wenn alles liegend getestet wird.
Klar würde ich gerne sowas testen aber mein Liquid Metal ist jetzt schon fast 2 Jahre drunter und ich hab wenig grund da was zu ändern ;-) Obwohl mich die "Entwicklung" auch interessiert hätte. Aktuell find ichs schön wie der Rechner läuft, zumindest schöner als die Bauteile herumliegen zu sehn. Sorry! Aber die Zeit für Tests wird wieder kommen. War immer so ;-)
Btw.: Habt ihr schon Erfahrungen mit Abschleifen? Im CB Forum haben das relativ viele gemacht und nachdem einige die Ergebnisse von abgeschliffenem Heatspreader mit gutem Kühler (mit gerader Kühlfläche) und Liquid Metal aufgelistet haben wurde ganz schön gestaunt. Da waren ganz schön viele "Beweise" nötig von mehreren Usern bis es geglaubt wurde. Ich war übrigens ganz schön erschrocken wie gewölbt der Kühlerboden war und beim Heatspreader waren die Ecken und die Mitte am höchsten. Dazwischen gab es zwangsläufig (klarerweise) ungünstige Lufteinschlüsse.

FG
DvP
15.01.2010   15:24 Uhr
#11 Steel
Wenn du unseren letzten WLP-Test anschaust, dann liegt die neue Liquid knapp 1° über der besten Paste.
15.01.2010   15:47 Uhr
#12 DI°G
@DvP

selbst geschliffen habe ich noch nicht, denn es ist mir zu heikel. CPU schleifen mag noch angehen, aber einen Kühler von Hand

planeben zu schleifen ist schon fummelig. Ausserdem finde ich es bei Foren-Posts angemessen die Ergebnisse mit Skepsis zu betrachten,

denn ich habe eben so viele negative, wie positive Rückmeldungen zum lapping gelesen. Darüber hinaus lassen sich Einzelergebnisse

auch schwer zu einer allgemeingültige Aussage zusammenfassen. Trotzdem kann man nicht bestreiten, dass lapping unter günstigen Umständen

einen erheblichen Temperaturunterschied bringen kann, wie das lesenswerte How²do von DeXgo zeigt, die durch Schleifen von Kühler

und CPU eine maximalen Temperaturunterschied von 5°C im Vergleich zum ungeschliffenen Zustand erreicht haben.

Lohnen tut sich eine solche Aktion eh nur, wenn ich dauernd mit OC beschäftigt bin und das letzte aus meiner Luftkühlung herausquetschen will.

Gruß,
15.01.2010   17:22 Uhr
#13 DvP
Naja, die Jungs schreiben auch folgendes:
"In diversen Foren lässt sich nachlesen, dass oftmals größere Temperaturunterschiede von bis zu 10 Grad erreicht werden. Es mag sein, dass bei uns der Wert viel kleiner ist, weil der IHS auf unserer CPU von Beginn an konvex war. Dies ist für die Temperatur zwar nicht ideal, aber sicher besser als die üblichere, konkave Verformung des IHS. "

Dass hier dennoch ein Unterschied von 5° möglich war finde ich vor allem mit diesem Hintergrund extrem beeindruckend. Bei mir war der ISH eben ganz anders ge- bzw. verformt. Außerdem wurde hier nach einer Stunde Prime gemessen, was gut und richtig ist. Bei dieser Dauerwärme ist der Unterschied aber weniger krass als die Wärmekurven. Vielleicht schafft ihr es ja mal darauf zu achten, wie extrem schnell beispielsweise die Cores wieder abkühlen wenn alles plan ist.

Diese Aussage verwundert mich noch etwas: "Gemessen wird die CPU-Temperatur unter Volllast aller Kerne (erreicht mit Prime95)". Welche Temperatur soll das sein? Ein mittelwert aus den Core Temperaturen, oder die "normale" CPU Temp die ev. vom Board gemessen wird? Kommt nicht ganz klar raus.

Abgesehen davon finde ich das Ergebnis trotzdem beachtlich wenn man sich den Verhälnismäßigen Unterschied mit der Raumwärme als basis ansieht. 30% is ne Menge Holz.

Ich gebe dir natürlich vollkommen Recht, dass das vor allem bei OC interessant ist, aber die extrem niedrigen Idle Temps sind schon schön und ev. kriegt man so auch die Vcore weiter runter, auch beim undervolten.
Und nochmal muss ich dir Recht geben. Einen großen Tower Kühler plan zu kriegen ist definitiv fummelig wenn man nicht das richtige technische Equipment hat. Ich hatte es auch nicht ;-)
Übrigens, mein Schleifgrund war die große Abweichung der einzelnen Core Temperaturen (wie oben schon beschrieben). Die verbesserte Gesamtperfomance hat mich indes auch überrascht. Ich bin mir übrigens auch ziemlich sicher (aufgrund logischer zusammenhänge), dass vor allem bei Liquid Metal zwei plane Oberflächen wichtig sind, da die Schicht eben so extrem dünn ist. Das wird jeder schon bemerkt haben der damit hantiert.

Wer schleifwillig wäre, soll einfach mal die bemalte (billige wlp dünn aufgetragen oder was auch immer) CPU auf die Kontaktfläche des Kühlers legen und den Abdruck zu checken. Dann sieht man gleich woran man ist.

Danke für die Antworten und FG.
DvP
15.01.2010   19:54 Uhr
#14 Nuerne
könntet ihr noch arctic silver 5 dazutesten? is ja eigentlich die beliebteste WLP ;)

grüße

Wer sagt das?  ;D Ich bin davon selber lange weg. Aber das hat die Gründe das mir Ehrlich gesagt 1-2 Grad in welcher Form auch immer...Egal sind. Wir werden weitere Pasten dem entgegensetzen.  ;)

Danke @DvP für das viele persönliche Feedback  ;) Allerdings sehe ich das Schleifen eher als Wagemutig. Warum die Garantie vernichten wenn man ordentliche Temperaturen, meinetwegen mit einer High-End Paste sowie einem guten Kühler hinbekommt? Und ~3 Grad helfen nicht einen stabilen höheren übertakteten Betrieb zu erreichen. Selbst wenn...50 MHz?  ??? Nur meine Meinung.
28 Einträge, 2 Seite(n) [ 12 » ]