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Ubisoft baut Uplay weiter aus

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Neben Steam versuchen auch Electronic Arts mit Origin und Ubisoft mit Uplay eigene Online-Plattformen bei den Spielern beliebt zu machen. Letztere haben ihre Bemühungen zuletzt immer weiter verstärkt und die einst als Kopierschutz bedachte Plattform immer weiter zur vollwertigen Spieleplattform ausgebaut.

Mit weiteren Bemühungen soll Uplay als plattformübergreifender digitaler Distributionskanal ausgebaut werden. Neben dem PC will Ubisoft mit seinem Dienst auch aktuelle Konsolen sowie mobile Plattformen wie iOS und Android versorgen. Eine entsprechende Programmversion für iOS ist bereits vorhanden, eine Android Version von UPlay soll in den kommenden Monaten folgen. Wie es um einen Ableger für MacOS oder das freie Betriebssystem Linux aussieht, ist derzeit nicht bekannt. Hier könnte man eventuell Valve folgen, die erst kürzlich die Steam Plattform in der finalen Version für Linux veröffentlicht haben.

In den kommenden Monaten soll der Client als auch das UPlay Portal weiter ausgebaut werden. Darunter sind unter anderem soziale Funktionen vorgesehen, mittels denen beispielsweise Matchmaking für plattformübergreifende Titel verfügbar gemacht werden soll. Ein Beispiel hierzu wäre etwa „Might & Magic: Duel of Champions“, das Partien zwischen PC- und iPad-Spielern erlaubt. Damit auch die Bedeutsamkeit der Plattform weiter steigt, hat Ubisoft auch damit begonnen, die Auswahl um Titel anderer Publisher zu erweitern. So stehen neben den Ubisoft eigenen Titeln beispielsweise auch „Batman: Arkham City“ von Warner Bros., „Arma 2“ von Bohemia Interactive oder „The Walking Dead“ von Telltale Games zum Kauf und Download über die Plattform zur Verfügung. Weiter wird das verstärkt durch eine Kooperation mit Electronic Arts und deren Plattform Origin. Diese Kooperation sieht vor, dass die wichtigen Titel der Publisher gegenseitig auf deren Plattformen erscheinen. Crysis 3 und Sim City 5 sind so auch über UPlay verfügbar, während Far Cry 3 und Assassin’s Creed 3 auch über Origin angeboten werden. Damit versucht man wohl auf beiden Seiten den Abstand zur Marktmacht von Valves Steam zu verringern und mehr in den Fokus der Spieler zu rücken.
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