18.02.2010 12:01 - Kommentare: 12
Michael Nürnberger
Wirtschaft/Politik:

NVIDIA erzielt 982,5 Millionen US-Dollar Quartals-Umsatz

NVIDIA hat im vierten Quartal ihres Geschäftsjahres 2010, das am 31. Januar 2010 endete, einen Umsatz in Höhe von 982,5 Millionen US-Dollar erzielt. Das entspricht einer Steigerung um mehr als das Doppelte im Vergleich zum Vorjahresquartal, in dem der Umsatz bei 481,1 Millionen Dollar lag.

 
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Im gesamten Geschäftsjahr 2010 hat NVIDIA einen Umsatz von 3,3 Milliarden Dollar erreicht ­ im Vergleich zu 3,4 Milliarden Dollar im Geschäftsjahr 2009.
Auf GAAP-Basis lag der Nettogewinn im vierten Quartal bei 131,1 Millionen Dollar. Im gesamten Geschäftsjahr 2010 verzeichnete NVIDIA auf GAAP-Basis einen Nettoverlust in Höhe von 68,0 Millionen US-Dollar.

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18.02.2010   12:06 Uhr
Mit Fermi wird das nächste Quartal wohl noch besser.. Oo
18.02.2010   22:11 Uhr
Abwarten...solange noch keine Grafikkarten verfügbar sind und wir keinen Test dazu haben, wäre ich mit Prognosen vorsichtig. Wie du dich erinnern wirst, wurden sowohl von NVidia als auch von ATI in der Vergangenheit Produkte extremst gehyped und haben dann teilweise hinterher enttäuscht. Dass NVidia mit Fermi Probleme hatte ist ja mittlerweile kein Geheimnis mehr. Die ganzen Delays in der Veröffentlichung sprechen für sich...wer weiß ob NVidia diesmal tatsächlich den Veröffentlichungstermin halten kann.
18.02.2010   22:55 Uhr
Hi,

schon richtig, aber wenn hier jemand delayed, dann ist es wohl jener Hersteller, der im September Karten rausbringt,

die im Februar noch nicht erhältlich sind, jedenfalls nicht in Stückzahlen, die den Begriff "Markteinführung" hinreichend beschreiben.  ;)

Gruß,
18.02.2010   23:51 Uhr
#4 Hardwarefreak
@DI°G
die Verfügbarkeit der neuen Serie von ATI ist mittlerweile schon gut. Es ist kein Problem innerhalb von wenigen Tagen jedes Modell frei haus zu bekommen!

Was die Stückzahlen angeht, weiß man auch nicht wie hoch der Ausstoß ist, denn es ist ja im Moment so das es quasi ausschließlich ATI Karten im Handel gibt (abgesehen von low End) und das steigert die ohnehin schon hohe Nachfrage enorm
deshalb wird auch der Umsatz bei NV in diesem Quartal extrem eingebrochen sein, aber durch die künstliche Verknappung konnte wenigstens der Preis hoch gehalten werden, damit der Verlust sich in Grenzen hält... das ist halt besser für NV als die Hardware unterm Herstellungspreis zu verramschen
19.02.2010   00:30 Uhr
Tja,

ich meinte in "Stückzahlen" einbegriffen "bezahlbare Stückzahlen". Wenn Du allerdings "Verfügbarkeit" derart auffasst,

dass man so bescheuert ist, für eine HD 5850 genau so viel Kohle hinzublättern, wie eine HD 5870 wert ist,

dann muss ich Dir Recht geben und die Verfügbarkeit auch als "gut" bezeichnen!

Gruß,
19.02.2010   11:38 Uhr
#6 Hardwarefreak
@DI°G
Das die Preise für Grafikkarten derzeit zu hoch sind stimmt vollkommen.
Das ist aber weder Hersteller- noch Modellspezifisch (aus den oben genannten Gründen).

Der Wert einer Ware wird halt durch Angebot und Nachfrage reguliert.
Tröste dich, bald kommt die nächste Serie von NV (hoffentlich) und dann beginnen die Preise auch wieder zu sinken.
Wer jetzt unbedingt eine DX 11 Karte haben will muß halt in den sauren Apfel beißen und tief in die Tasche greifen.... so ist das halt!
Ob man diese Leute gleich als bescheuert bezeichnen muß, weiß ich nicht und mache ich sicher auch nicht!!!!
19.02.2010   14:17 Uhr
Hi,

[...] Ob man diese Leute gleich als bescheuert bezeichnen muß, weiß ich nicht und mache ich sicher auch nicht!!!!

Muss ich dir zustimmen. Kleine verbale Entgleisung zu später Stunde.  ::) Angebot und Nachfrage hat wohl auch einen Einfluss,

dennoch glaube ich nicht, dass allein der Handel die Preise hoch hält, sondern der Hersteller, der seine raren Stückchen hochpreisig

ausliefert. Als Neuheiten-Freak zahlt man immer drauf, das ist klar und getröstet bin ich auch, denn eigentlich kann man sich bei dem

Thema ja nur schlapp lachen: Da arbeitet ATI endlich mal einen Technologievorsprung heraus und bringt zumindest zwei astreine Karten raus,

kriegen es aber seit Monaten nicht fertig diesen geradezu unheimlichen Marktvorteil in angemessene Gewinne umzusetzen.

"Cliff Barnes and the fear of winning!" kann ich da nur sagen.

Gruß,
19.02.2010   14:48 Uhr
#8 E.T.
Naja, wenn es Produktionsschwierigkeiten gibt, dann liegt das wohl an TMC und nicht direkt an AMD.

Trotzden, ändert natürlich nichts an der Tatsache, dass es ein AMD-Problem ist. Es wäre für AMD sicher besser, den Markt mit bezahlbaren DX11-Karten zu überschwämmen, damit niemand auf die Idee kommt, auf die neue nVidia zu warten.
20.02.2010   00:41 Uhr
#9 Hardwarefreak
es ist ja derzeit nicht bekannt wieviele GPUs monatlich ausgestoßen werden...

daher ist auch nicht klar wieviel Gewinn AMD macht oder nicht
20.02.2010   11:00 Uhr
AMD ist doch eh ne Aktiengesellschaft dann müssen sie es doch Preisgeben oder nicht?
21.02.2010   19:07 Uhr
AMD ist doch eh ne Aktiengesellschaft dann müssen sie es doch Preisgeben oder nicht?

Was soll AMD denn deiner Meinung nach veröffentlichen? Wie sich die Quartalsergebnisse zusammensetzen? Dazu müsstest du schon Aktionär von AMD sein und zu irgendeiner Aktionärsversammlung eingeladen sein.

Die Quartalsergebnisse publiziert AMD regelmäßig, aber welche Sparte wieviel dazu beigetragen hat, meines Wissens nicht. Das könnte man aber eventuell in irgendwelchen Börsenmagazinen nachlesen. Allerdings wird man da auch weniger die Quantität der abgesetzten Produkte, als deren Anteil am Quartalsergebnis erfahren. Wie hoch die Kosten für die Produktion sind, muss ein Unternehmen meines Wissens auch nicht offenlegen, daher sagen die Zahlen so gut wie nichts aus.

NVidia hat letztendlich den Umsatz um 100% gesteigert, das heißt jedoch nicht, dass das Unternehmen einen genauso großen Gewinn eingefahren hat, denn vom Umsatz müssen sämtliche Kosten abgezogen werden, unter anderem auch Verluste für die Schwierigkeiten bei der Entwicklung von Fermi. Unter dem Strich könnte NVidia bei einer Umsatzsteigerung von 100% trotzdem einen Gewinnverlust eingefahren haben. Ich denke dass diverse Leute Umsatz = Gewinn setzen, aber das ist eine Milchmädchenrechnung. Sicher wäre das schön, aber leider sieht es in der Realität oft anders aus.

Es gibt Unternehmenssparten von Großkonzernen, die Milliarden-Umsätze durch die Aquirierung von neuen Aufträgen machen und trotzdem eine halbe Milliarde Verlust zu verzeichnen haben, weil man mit Gewährleistungsansprüchen belastet ist. Ob man das als Misswirtschaft bezeichnen kann weiß ich nicht, aber es sollte zumindest Anregung dazu sein, dass man zukünftig bessere Produkte produziert ;)
21.02.2010   21:44 Uhr
#12 E.T.
Der Gewinn lag bei 131Mio, im Vorjahresquartel fuhren sie einen Verlust von 148Mio ein. Quelle: 3DCenter